Stadt Ulm Mängelmelder Ulm; Bis Jahresende 5.600 Meldungen erwartet

Stadt Ulm - Mängelmelder Ulm: 3.600 Meldungen eingegangen und bearbeitet

Mängelmelder Ulm: 3.600 Meldungen eingegangen und bearbeitet

Rund 3.600 Meldungen sind von Januar bis Mitte August 2026 über den digitalen Mängelmelder der Stadt Ulm eingegangen und bearbeitet worden. Hochgerechnet werden es bis Ende des Jahres voraussichtlich 5.600 sein. Seit der Einführung 2018 ist die Anzahl der Meldungen kontinuierlich gestiegen. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger nutzen die Möglichkeit, Schäden auf diesem Weg zu melden. Dadurch helfen sie der Stadt, diese auch schnell und unkompliziert zu beheben.

Der Mülleimer um die Ecke ist überfüllt, die Ampel funktioniert nicht, die Schaukel auf dem Spielplatz ist kaputt? Über den Mängelmelder können solche und andere Anliegen der Stadtverwaltung mitgeteilt werden: mit Beschreibung, Standort und gegebenenfalls Foto. Die Meldungen werden über festgelegte Kategorien erfasst und automatisch den jeweils zuständigen Abteilungen weitergeleitet. Aufrufen kann man den Melder über www.ulm.de oder direkt auf anliegen.ulm.de.

Oberbürgermeister Martin Ansbacher freut sich über den gut funktionierenden Mängelmelder: „Mehr Meldungen bedeuten keineswegs automatisch mehr Mängel in unserer Stadt. Sie zeigen vor allem, dass der Mängelmelder bekannt ist und genutzt wird. Wir als Stadtverwaltung sind dankbar für die Aufmerksamkeit und Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger. Ihre Hinweise helfen uns, schneller zu erkennen, wo etwas getan werden muss.“

Nutzerinnen und Nutzer können sehen, ob ein Mangel bereits gemeldet wurde und welchen Bearbeitungsstand ein Anliegen hat. Sie geben ihre Meldung also nicht einfach ab, sondern können nachvollziehen, was damit passiert. Die zentrale Koordination des Programms verantworten die Internen Dienste der Stadt Ulm.

Der Mängelmelder ist ein gutes Beispiel dafür, dass digitale Verwaltung im Alltag gut funktioniert, wenn sie einen Mehrwert bietet. Deshalb plant die Stadt, das Angebot auszubauen und den Mängelmelder zu einer Plattform für Anliegen weiterzuentwickeln. Dann sollten dort neben Mängeln auch Anregungen und andere Hinweise einfach und transparent übermittelt werden können.

„Letztlich steckt dahinter vor allem ein Gedanke: Eine lebenswerte Stadt ist eine gemeinsame Aufgabe. Die Bürgerinnen und Bürger machen uns auf Probleme aufmerksam, und wir sorgen dafür, dass diese Hinweise bei den richtigen Stellen ankommen und schnell bearbeitet werden. Dadurch bekommen die Bürgerinnen und Bürger direkt mit, dass ihre Meldungen ernst genommen werden und ihre Stadt funktioniert. So tragen Bürgerschaft und Stadtverwaltung gemeinsam dazu bei, dass Ulm sauber, sicher und lebenswert bleibt“, ist sich Oberbürgermeister Martin Ansbacher sicher.

Die häufigsten Kategorien 2025 waren „Müll und Abfall“ (57 Prozent aller Meldungen), gefolgt von „Straßen und Verkehr“ (21 Prozent) und „Gewässer und Natur“ (7 Prozent).