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title: "Oliver Krischer präsentiert Ergebnisse des Vogelschutzberichts 2025 in Essen; Fischadler-Brut erstmals seit 1930 dokumentiert."
sdDatePublished: "2026-08-25T13:05:00Z"
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  - "North Rhine-Westphalia"
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Oliver Krischer präsentiert Ergebnisse des Vogelschutzberichts 2025 in Essen; Fischadler-Brut erstmals seit 1930 dokumentiert.

Schutz wirkt – aber viele Vogelarten in NRW bleiben unter Druck | umwelt.nrw.de

25 Aug 2026 - 12:00

Ergebnisse des Vogelschutzbericht 2025 zeigen

Die stabile Mitte wird kleiner, Gewinner und Verlierer nehmen zu

Die Rückkehr großer Arten macht Mut. Der Seeadler brütet seit 2017 wieder regelmäßig in Nordrhein-Westfalen. Der Weißstorch hat sich nach jahrzehntelangen Artenschutzmaßnahmen wieder deutlich ausgebreitet. Und auch der Fischadler zeigt in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung: 2025 wurde in Nordrhein-Westfalen erstmals seit 1930 wieder eine erfolgreiche Brut dokumentiert. Und auch 2026 zogen die Fischadler wieder drei Junge groß. Gleichzeitig zeigt der Vogelschutzbericht 2025: Der Zustand der Vogelwelt ist nicht stabil. In Nordrhein-Westfalen gibt es mehr Gewinner, aber auch mehr Verlierer. Die stabile Mitte wird kleiner.

„Die Bestandsentwicklung unserer Brutvögel ist zwiespältig: Einerseits erleben wir mit der Ansiedlung von Fischadler und Wiedehopf die spektakuläre Rückkehr einst ausgestorbener Arten“, sagte NRW-Umweltminister Oliver Krischer heute (Dienstag, 25. August 2026) in Essen, bei der Vorstellung der Ergebnisse im Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK). „Manche Arten haben in den letzten Jahren sogar erstmals in NRW gebrütet und sich – wenn auch mit wenigen Paaren – dauerhaft angesiedelt, etwa Seeadler, Seidensänger oder Löffler. Einige ehemalige Rückkehrer sind inzwischen wieder so häufig, dass sie von den Roten Listen gefährdeter Arten wieder gestrichen werden konnten, darunter Uhu, Wanderfalke, Weißstorch und Kolkrabe. Das zeigt: Der Einsatz für den Schutz bedrohter Arten lohnt sich. Andererseits gibt es auch dramatische Bestandsverluste bei Arten, die in NRW einst viel häufiger waren: Uferschnepfe, Kiebitz, Feldsperling, Kuckuck oder Turteltaube sind dafür Beispiele. Die Lebensräume und Nahrungsgrundlagen dieser Arten müssen wir konsequenter und gezielter schützen, wenn wir sie nicht als Teil unserer Heimat verlieren wollen“, betonte Minister Krischer.

Der ursprüngliche Lebensraum des Kiebitz ist feuchtes bis nasses extensiv genutztes Grünland

Landesamt für Natur, Umwelt und Klima

Weitere Informationen beim Landesamt für Natur, Umwelt und Klima

Schutz wirkt – aber viele Vogelarten in NRW bleiben unter Druck