54 ältere Erwachsene mit Schlafstörungen und leichter kognitiver Beeinträchtigung nahmen täglich 5.000 IE Vitamin D in Sleep Medicine-Studie; MoCA-Werte um >13% verbessert

Vitamin D: Studie zeigt möglichen Zusammenhang mit Demenz | aponet.de

Peter Erik Felzer | 25.08.2026 13:45 Uhr

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Vitamin D: Studie zeigt möglichen Zusammenhang mit Demenz

Eine neue Studie deutet darauf hin, dass ältere Menschen mit ersten Anzeichen einer Demenz von einer höheren Vitamin-D-Zufuhr profitieren könnten. Die Ergebnisse sind jedoch mit Vorsicht zu betrachten.

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Wer im Alter zunehmend vergesslich wird und gleichzeitig schlecht schläft, macht sich oft Sorgen um seine geistige Gesundheit. Genau bei dieser Risikogruppe haben Forschende einen interessanten Zusammenhang beobachtet: Teilnehmende mit einer höheren Vitamin-D-Einnahme erzielten in einem Test zur Denk- und Gedächtnisleistung bessere Ergebnisse als Personen ohne Vitamin-D-Supplemente.

13 Prozent zeigen bessere Werte bei Gedächtnistest

Für die in der Fachzeitschrift Sleep Medicine veröffentlichte Studie wurden 54 Erwachsene mit Schlafstörungen und leichter kognitiver Beeinträchtigung untersucht. In der Studie schnitten ältere Erwachsene, die täglich mindestens 5.000 Internationale Einheiten (IE) Vitamin D einnahmen, im sogenannten Montreal Cognitive Assessment (MoCA) um mehr als 13 Prozent besser ab als Teilnehmende ohne Vitamin-D-Einnahme.

Der MoCA-Test wird häufig genutzt, um Gedächtnis, Aufmerksamkeit und andere geistige Fähigkeiten zu beurteilen sowie ein Demenzrisiko einzuschätzen. Niedrigere Vitamin-D-Mengen als die täglich 5.000 IE waren nicht mit besseren Testergebnissen verbunden. Der beobachtete Zusammenhang zeigte sich nur bei der höheren Tagesaufnahme.

Studie zeigt Zusammenhang, aber keinen Schutz durch Vitamin D

Die Ergebnisse legen nahe, dass Vitamin D als potenziell beeinflussbarer Faktor in einer frühen Phase des kognitiven Abbaus näher untersucht werden sollte. Für Verbraucher bedeutet die Studie jedoch nicht, dass hoch dosiertes Vitamin D vor Demenz schützt oder geistigen Abbau verhindert. Die Untersuchung zeigt lediglich einen Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Einnahme und besseren Testergebnissen. Zudem umfasste die Studie nur 54 Teilnehmende. Wer Vitamin-D-Präparate einnimmt oder seine Dosierung verändern möchte, sollte dies nicht eigenständig auf Grundlage dieser Studie tun, sondern medizinisch abklären lassen.

Wichtig: Zu hohe Vitamin-D-Mengen von Experten nicht empfohlen

Die in der Studie erwähnte hohe Einnahme von 5.000 IE täglich liegt mehr als sechsmal über der hierzulande empfohlenen Aufnahme. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine Vitamin-D-Zufuhr von 800 IE pro Tag. Die Versorgung soll laut der Fachgesellschaft möglichst über die körpereigene Bildung durch Sonnenlicht erfolgen. Nahrungsergänzungsmittel werden vor allem dann empfohlen, wenn eine ausreichende Versorgung über Sonne und Ernährung nicht möglich ist, etwa bei bestimmten Risikogruppen.

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Vitamin D zeigt bei Menschen mit beginnender Demenz Zusammenhang mit besserem Gedächtnis.

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