UPM-Kymmene und Sappi planen Papier-JV in Brüssel; EU prüft 1,4 Mrd. JV wegen Marktmacht
Update Aktien International
Börsennews 26. August 2026
Aktien International – Update
Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum
Übersicht European Futures Euro Stoxx 50 6'490
- 0.3 % DAX 26'389
- 0.2 % CAC 40 8'504
- 0.6 % FTSE 100 10'909
- 0.0 % US-Futures Dow Jones Industrial 53'661
- 0.0 % Nasdaq 100 29'219
- 0.2 % S&P 500 7'687
- 0.1 %
News Europa
Accor: erweitert Partnerschaft mit Al Qimmah Hospitality in Saudi-Arabien Im Rahmen des französisch-saudi-arabischen Investitionsgesprächs in Paris gaben Accor und Al Qimmah Hospitality die Verlängerung ihrer bis 2025 bestehenden Vereinbarung bekannt. Ziel ist der Aufbau eines Portfolios von über 4'000 Zimmern in fünf Hotels in den Städten Jeddah, Mekka und Medina. Ein neues Novotel mit 850 Zimmern in Mekka soll 2030 eröffnet werden. „Dies stärkt Accors Position als größter internationaler Hotelbetreiber in den Heiligen Städten und unterstützt gleichzeitig den wachsenden religiösen Tourismussektor des Königreichs“, so das in Paris ansässige Hotelunternehmen. Accor erklärte, die Erweiterung der Partnerschaft reagiere auf die gestiegene Nachfrage nach Hotelübernachtungen in Saudi-Arabien in verschiedenen Preiskategorien.
Deutsche Bank: treibt den Einsatz von KI mit neuem Google-Dienst voran Die Deutsche Bank AG intensiviert den Einsatz künstlicher Intelligenz durch die Einführung eines neuen Google-Cloud-Dienstes, um mehr Umsatz zu generieren und die Kosten im Griff zu behalten. Deutschlands grösste Bank erhielt frühzeitig Zugang zu „Gemini Enterprise for Financial Services“, einem KI-Produkt, mit dem Unternehmen Prozesse unter anderem in den Bereichen Kreditrisikobewertung und Portfolioüberwachung automatisieren können.
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UPM: EU-Kommission hat Bedenken gegen Papier-JV Die finnische UPM-Kymmene und die südafrikanische Sappi hatten das paritätische Joint Venture im Dezember angekündigt, das als unabhängiges Unternehmen agieren soll. Das geplante Gemeinschaftsunternehmen stösst nun auf Widerstand aus Brüssel. Die EU- Kommission hat Bedenken für das 1,4 Milliarden Euro schwere Vorhaben angemeldet. “Die Kommission befürchtet, dass das Joint Venture zwischen UPM und Sappi eine Marktmacht erlangen würde, die es ihm ermöglichen würde, zum Nachteil seiner Kunden die Preise zu erhöhen und die Qualität für gestrichenes holzhaltiges Papier, eine Art Zeitschriftenpapier, sowie für gestrichenes holzfreies Papier zu senken”, hiess es in einer Erklärung. Die Kommission hat den Unternehmen nach eigenen Angaben eine Mitteilung über die Beschwerdepunkte zu dem geplanten Joint Venture übermittelt und ermöglicht den beiden Unternehmen, darauf zu antworten, die Verfahrensakte der EU-Kommission einzusehen und eine mündliche Anhörung zu beantragen.
Deutschland: Knapp 188'000 Betriebe haben 2025 ihre Geschäftstätigkeit eingestellt – Hauptgrund ist aber nicht Insolvenz Das sind so viele wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr und entspricht einem Anstieg von rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zuletzt war die Zahl 2007 mit fast 208'000 Schliessungen bundesweit höher. Das zeigt eine gemeinsame Analyse der Wirtschaftsauskunftei Creditreform und des Leibniz- Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Laut ZEW-Forscherin Sandra Gottschalk gingen 13 Prozent der erfassten Schliessungen im vergangenen Jahr auf ein Insolvenzverfahren zurück. Die Mehrzahl der Geschäftsaufgaben sei nahezu geräuschlos erfolgt. „Immer mehr Betriebe schliessen, weil Firmeninhaber in den Ruhestand gehen und keinen Nachfolger finden. Fast ein Drittel aller freiwilligen Schliessungen erfolgt mittlerweile aus Altersgründen – deutlich mehr als noch vor 10 oder 15 Jahren“, erklärt Gottschalk der dpa. Die meisten Schliessungen verlaufen dabei ohne Aufsehen und im Hintergrund verabschieden sich Zehntausende Mittelständler und Kleinunternehmen.
News Übersee
Abercrombie & Fitch: Q2 deutlich über den Erwartungen - Prognose für 2026 angehoben Das Modeunternehmen aus New Albany, Ohio, meldete am Mittwoch einen bereinigten Nettogewinn von 4,17 US-Dollar je Aktie (verwässert) für das zweite Quartal des Geschäftsjahres, gegenüber 2,33 US-Dollar im Vorjahr. Analysten, die von FactSet befragt wurden, hatten 1,99 US-Dollar erwartet. Der Nettoumsatz für das am 1. August beendete Quartal betrug 1,27 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 1,21 Milliarden US- Dollar im Vorjahr. Analysten, die von FactSet befragt wurden, hatten 1,25 Milliarden US-Dollar erwartet. Für das dritte Quartal des Geschäftsjahres erwartet das Unternehmen einen Nettogewinn zwischen 2,90 und 3,20 US-Dollar je Aktie (verwässert). Analysten, die von FactSet befragt wurden, erwarten 2,84 US-Dollar. Der Quartalsumsatz soll um 5 bis 6 Prozent steigen. Analysten, die von FactSet befragt wurden, erwarten 1,35 Milliarden US-Dollar. Für das Geschäftsjahr 2026 hob das Unternehmen seine Gewinnprognose für die verwässerte Aktie von zuvor 10,20 bis 11,00 US-Dollar auf 13,10 bis 13,60 US-Dollar an und erwartet nun ein Umsatzwachstum von rund 5 % (vorher: 3 bis 5 %). Analysten, die von FactSet befragt wurden, prognostizieren Gewinne von 10,72 bzw. 5,45 Milliarden US-Dollar. Die Aktien des Unternehmens legten am Mittwoch im vorbörslichen Handel um 10,4 % zu.
J M Smucker: profitiert von steigenden Kaffeepreisen
- Gewinnprognose für das Geschäftsjahr angehoben Der Lebensmittel- und Getränkekonzern aus Orrville, Ohio, erzielte im ersten Geschäftsquartal, das am 31. Juli endete, einen bereinigten Gewinn von 3,24 US- Dollar je Aktie. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber 1,90 US-Dollar im Vorjahr und liegt über den Erwartungen der Wall Street von 2,22 US-Dollar. Der Nettoumsatz stieg um 5 % auf 2,22 Milliarden US- Dollar und übertraf damit die Analystenprognose von 2,13 Milliarden US-Dollar (laut FactSet). Das Unternehmen gab an, dass das Umsatzwachstum hauptsächlich auf höhere Nettopreise für Kaffee zurückzuführen sei. Für das Geschäftsjahr 2027 rechnet J.M. Smucker mit einem Rückgang des
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Nettoumsatzes um 1 % bis 2 % und einem bereinigten Gewinn von 10,50 bis 11 US-Dollar je Aktie. Die Wall Street prognostiziert für das Geschäftsjahr einen bereinigten Gewinn von 10,07 US- Dollar je Aktie. J.M. Smucker hatte zuvor einen Umsatzrückgang von 3 bis 4 % gegenüber dem Vorjahr und einen bereinigten Gewinn je Aktie von 9,75 bis 10,25 US-Dollar erwartet. Die J.M.-Smucker-Aktie stieg am Mittwoch im vorbörslichen Handel um 3,2 %.
United Airlines: plant im nächsten Jahr bisher grösste internationale Expansion Obwohl Daten der US-Regierung zeigen, dass sich der internationale Reiseverkehr in diesem Jahr etwas abgekühlt hat, seien Europareisen laut Fluggesellschaften trotz langer Schlangen bei der Einreise und höherer Flugpreise weiterhin gefragt. United ist besonders geschickt darin geworden, neue Instagram-taugliche Orte zu erschliessen. Zu den neuen Zielen im nächsten Jahr gehören unter anderen Ljubljana (Slowenien), Marseille (Frankreich) und Ibiza (Spanien) und auch Valencia (Spanien) und Okinawa (Japan). Unter den zehn neuen internationalen Zielen seien acht, die von keiner anderen US- Fluggesellschaft angeflogen werden, so United. Sie sind laut United Teil der grössten internationalen Expansion in der Geschichte der Fluggesellschaft.
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