Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr baut Radweg zwischen Lüneburg und Neetze; Vollsperrung bis Ende Mai 2027

L 221: Bauarbeiten für neuen Radweg zwischen Lüneburg und dem Nutzfelder Kreisel sowie am Ortseingang Neetze beginnen am 1. September

L 221: Bauarbeiten für neuen Radweg zwischen Lüneburg und dem Nutzfelder Kreisel sowie am Ortseingang Neetze beginnen am 1. September

Arbeiten unter Vollsperrung dauern voraussichtlich bis Ende Mai 2027

Zwischen Lüneburg und dem Kreisverkehr bei Nutzfelde sowie in einem Teilabschnitt an der K 28 und am Ortseingang Neetze (Landkreis Lüneburg) entsteht im Auftrag der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ein neuer Radweg. Die Arbeiten beginnen am 1. September 2026 und erfolgen unter Vollsperrung der Fahrbahn.

Die Maßnahme wird in vier Bauabschnitten umgesetzt. Dabei umfasst der erste Abschnitt den Bau des Radweges zwischen Lüneburg und dem Kreisverkehr bei Nutzfelde in der Zeit vom 1. September bis zum 31. Oktober 2026. Der zweite Bauabschnitt betrifft den Bereich zwischen dem Kreisverkehr bei Nutzfelde und der Einmündung Wendenstraße an der K 28. Diese Arbeiten werden von Anfang bis Ende November durchgeführt. Nach einer Winterpause starten im dritten Abschnitt die Arbeiten am Ortseingang Neetze. Hierfür ist das Zeitfenster vom 1. März bis zum 30. April 2027 vorgesehen. Neben dem Bau des Radweges wird auch die Deckschicht der Fahrbahn vor der Ortsdurchfahrt Neetze erneuert sowie verbreitert und eine Querungshilfe hergestellt. Im anschließenden vierten Abschnitt wird zusätzlich der Kreisverkehr bei Nutzfelde bis Ende Mai 2027 erneuert. Die Arbeiten finden unter Vollsperrung statt. Verschiebungen im Bauablauf sind möglich.

Der Radweg wird in Betonbauweise hergestellt und 2,50 Meter breit sein. Der Abschnitt zwischen Lüneburg und dem Nutzfelder Kreisel beträgt 2,4 Kilometer, der Abschnitt vor Neetze 260 Meter.

Die Umleitungen in der Übersicht

Für jeden der vier Bauabschnitte wird eine separate Umleitungsstrecke ausgewiesen. Bezüglich Bauabschnitt eins gilt: Verkehrsteilnehmende in Richtung Bleckede werden von Lüneburg

Hafen über die B 216 direkt nach Barendorf geführt. Von dort aus geht es weiter über die K 28 nordwärts in Richtung Nutzfelde zur L 221. In der Gegenrichtung verläuft die Route für Verkehrsteilnehmende mit Ziel Lüneburg von der K 28 bei Barendorf auf die B 216. Über diese gelangen sie direkt zurück zum Hafenbereich bzw. in das Lüneburger Stadtgebiet.

Für Bauabschnitt zwei gilt: Aufgrund der Sperrung der K 28 wird der Verkehr mit Ziel Barendorf ab Lüneburg

Hafen über die L 221 umgeleitet. Von dort führt die Strecke weiter über die B 216 direkt nach Barendorf. Verkehrsteilnehmende in Richtung Scharnebeck werden ebenfalls von Lüneburg

Hafen über die B 216 geleitet. Die Route führt weiter über die L 221 in Richtung des Kreisverkehrs bei Nutzfelde.

Details zu den Umleitungsstrecken für die Bauabschnitte drei und vier werden rechtzeitig vor Baubeginn in einer separaten Pressemitteilung bekanntgegeben.

Die Baukosten von 2,3 Millionen Euro werden vom Land Niedersachsen getragen.

Parallele Brückenarbeiten im Zuge der L 221

Zeitgleich zum Neubau des Radweges finden ab dem 1. September 2026 umfangreiche Arbeiten an der Brücke über die Otto-Brenner-Straße statt. Hierbei werden neben den Pfeilern auch die Widerlagerbereiche der Brücke grundhaft instandgesetzt. Die L 221 muss dafür im Brückenbereich voll gesperrt werden.

Die entsprechende Umleitung mit dem Fahrtziel B 216 erfolgt über die Zeppelinstraße und Lilienthalstraße weiter zur Anschlussstelle Bauhaus

Famila. Die Erreichbarkeit des Hafenbereiches von der B 216 kommend bleibt unverändert. Die Maßnahme soll im Oktober bzw. November 2026 beendet sein. Ein genaues Fertigstellungsdatum kann noch nicht genannt werden. Die Baukosten von rund 300.000 Euro werden vom Land Niedersachsen getragen.

„Ich freue mich, dass wir nun eine sichere Radwegverbindung von Lüneburg über Wendhausen nach Neetze schaffen, auf die sicherlich schon viele Radfahrerinnen und Radfahrer gewartet haben. Dabei können wir gleich mehrere Maßnahmen im Rahmen der notwendigen Vollsperrung realisieren, um die Einschränkungen für Verkehrsteilnehmende so gering wie möglich zu halten“, so Dirk Möller, Leiter des Geschäftsbereichs Lüneburg der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

Der Geschäftsbereich Lüneburg der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bittet alle Verkehrsteilnehmenden und Anliegenden der Umleitungsstrecken um Verständnis für die mit diesen erforderlichen Bautätigkeiten verbundenen Störungen und Beeinträchtigungen.