Anthony Darioly hinter die Kulissen des Longines EEF Series Final in Avenches; VIP- und Gastronomiebereich vergrößert, bessere Besucherbedingungen
Hinter den Kulissen des Longines EEF Series Final in Avenches mit Anthony Darioly
Anthony Darioly, Organisator und technischer Leiter der Veranstaltung, nimmt uns mit hinter die Kulissen dieses Finals und verrät einige der Highlights, die man auf keinen Fall verpassen sollte. «Jetzt ist der Moment, in dem alle Teile des Puzzles zusammenkommen», erklärt Anthony Darioly. Und alles deutet darauf hin, dass es eine grossartige Ausgabe werden wird.
In diesem Jahr wurde unter anderem der Gastronomiebereich für das Publikum sowie der VIP-Bereich vergrössert, um den Besucherinnen und Besuchern bestmögliche Bedingungen zu bieten. «Ausserdem wird es viele Neuheiten zu entdecken geben», kündigt er an.
Doch hinter den Anlagen, die das Publikum während der Veranstaltung sieht, steckt eine enorme Vorbereitungsarbeit. Für Anthony Darioly liegt eine der grössten Herausforderungen als technischer Leiter in der Koordination aller Beteiligten.
«Es gibt kilometerlange Stromleitungen, den Aufbau der temporären Infrastruktur, die Stallungen … All diese Vorbereitungen müssen im Vorfeld perfekt abgestimmt sein, damit es in der letzten Aufbauphase möglichst wenige Überraschungen gibt.»
Enorme Arbeit hinter den Kulissen
Während des Turniers bleibt ein grosser Teil der Arbeit der Teams fast unbemerkt. Und genau das ist das Ziel. Die Reinigung der Stallungen, der Unterhalt der Publikumsbereiche, die Vorbereitung und Pflege des Turnierplatzes … «Unsere Teams leisten enorme Arbeit und versuchen dabei, stets so diskret wie möglich zu bleiben», betont Anthony.
Wenn er dem Publikum eine Tür hinter die Kulissen öffnen könnte, würde er allerdings einen Ort wählen, an den man nicht unbedingt als Erstes denkt: die Küchen des Caterings im VIP-Bereich.
«Die Ruhe, die Präzision ihrer Handgriffe, mit denen sie Gerichte auf dem Niveau der besten Restaurants der Schweiz zubereiten – und das alles in einer geselligen Atmosphäre … Für mich ist das jedes Mal ein grossartiges Schauspiel.»
Was macht das Longines EEF Series Final im IENA in Avenches so besonders? Für Anthony ist es vor allem «die Geselligkeit in Kombination mit der Schönheit des Austragungsortes».
Das Ziel ist einfach: allen Anwesenden – von den Reiterinnen und Reitern bis zum Publikum – das bestmögliche Erlebnis zu bieten und dafür zu sorgen, dass alle mit schönen Erinnerungen nach Hause gehen.
Auch in diesem Jahr dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf mehrere Highlights freuen. Anthony empfiehlt besonders am Freitagabend nach dem Longines Grand Prix of Avenches noch etwas länger auf dem Gelände zu bleiben. «Wir haben auf der Turnierterrasse einige Überraschungen geplant. Bleibt nach der Prüfung noch da – ihr werdet nicht enttäuscht sein!»
Nicht zu vergessen ist natürlich der Höhepunkt des Wochenendes: das Longines EEF Series Final, das im Nationenpreis-Format ausgetragen wird. Mit einem ganz besonderen Wunsch: dass die Schweiz ihre Leistung aus dem vergangenen Jahr wiederholen kann.
Anthony Darioly beschreibt sich selbst als jemanden, der sich nicht so schnell stressen lässt. Trotzdem gibt er zu, dass der Tag vor Turnierbeginn immer ein besonderer Moment ist: «Der grosse Test am Dienstagabend hält jedes Mal die eine oder andere Überraschung bereit.» Und manchmal spielt dabei das Wetter die Hauptrolle.
Seine wohl ungewöhnlichste Erinnerung? «Letztes Jahr stand ich am Donnerstagabend mit neuen weissen Turnschuhen in 30 Zentimeter tiefem Wasser und suchte nach Absperrkegeln, die unter der Wasseroberfläche der riesigen Pfütze verschwunden waren!»
Anthony kennt auch die Kulissen des Jumping National de Sion bestens, das sich langsam seinem 30-jährigen Bestehen nähert.
Der grösste Unterschied zwischen den beiden Veranstaltungen? «Die Überraschungen! In Sion organisieren wir das Turnier zu Hause und erleben deshalb viel weniger Überraschungen in letzter Minute. Das IENA ist ein unglaublicher Austragungsort, aber jeder Aufbautag bringt noch die eine oder andere neue Entdeckung mit sich. Vielleicht werde ich in 30 Jahren in Avenches nicht mehr dasselbe sagen!»
Und worauf kann er während der langen Organisationstage auf keinen Fall verzichten? «Auf ein Glas ‹Petite Arvine› natürlich!», scherzt er. Dann gibt er allerdings zu, dass sein Smartphone sein eigentliches Arbeitsinstrument Nummer eins bleibt – auch wenn es ihn jedes Mal ein wenig nervt, wenn es klingelt.
Und wann bleibt endlich Zeit, den Sport zu geniessen?
Sobald das Turnier läuft, möchte Anthony trotz allem auch verfolgen, was im Parcours passiert. «Natürlich! Wenn wir das alles organisieren, dann auch deshalb, weil wir selbst die grössten Fans von dem sind, was auf dem Platz passiert.»
Die erste richtige Erleichterung kommt bei der Siegerehrung der ersten Prüfung: «Dann ist alles lanciert, alles funktioniert und die Anspannung beginnt langsam nachzulassen.»
Doch das Gefühl «Mission erfüllt» stellt sich erst am Sonntag nach dem Final ein. Und Anthony hofft schon jetzt, dann gemeinsam mit dem ganzen Team einen Schweizer Sieg feiern zu können – natürlich mit einem Glas Champagner.
Offizielle Website EEF Series Final Avenches
Hinter den Kulissen des Longines EEF Series Final in Avenches mit Anthony Darioly
Nur noch wenige Tage bis zum Longines EEF Series Final im IENA in Avenches, das vom 3. bis 6. September 2026 stattfindet. Die Vorbereitungen gehen in die entscheidende Phase. Infrastruktur, Stallungen, Publikumsbereiche, Gastronomie, Koordination der Teams: Bevor die ersten Pferde den Turnierplatz betreten, läuft hinter den Kulissen eine riesige Organisation auf Hochtouren.