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title: "Nvidia präsentierte Quartalszahlen nach Handelsschluss in New York; Rekordumsatz 96,2 Milliarden Dollar"
sdDatePublished: "2026-08-27T07:07:00Z"
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Nvidia präsentierte Quartalszahlen nach Handelsschluss in New York; Rekordumsatz 96,2 Milliarden Dollar

Marktkommentar_Aktien_International

Marktkommentar
27. August 2026

Aktien International

Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum

Übersicht
Übersee
Schluss
Veränderung (in %)
Volumen (Mrd.)
Dow Jones Industrial
53'464
- 0.2
S&P 500
7'676
- 0.0
NYSE: 1.02
Nasdaq Composite
26'130
- 0.1
Nasdaq: 7.21
Nikkei 225
66'137
- 0.2
Hang Seng
25'550
- 0.4
Shanghai Composite
3'943
+ 0.8

Europa
Vortag
Trading Range
Weitere Kurse
DAX
26'286
26'045 – 26'645
USD/CHF 0.8055 EUR/CHF 0.9390
EuroStoxx 50
6'455
6'330 – 6'630
Gold 4'602 USD/Unze
Stoxx 50
5'496
5'375 – 5'675
NY WTI-Rohöl-Future 81.55 USD

New York
Die anfangs freundlichen US-Börsen haben gestern
Mittwoch letztlich keine gemeinsame Tendenz gefun-
den. Vor den nachbörslich veröffentlichten Geschäfts-
zahlen von Nvidia (siehe Marktnachrichten) kamen die
Aktienkurse insgesamt nur wenig vom Punkt. Die Inves-
toren scheuten eine klare Positionierung. Eine Reihe
heimischer Konjunkturdaten, von denen insbesondere
die Daten zur Inflationsentwicklung im Fokus standen,
hatte wenig Einfluss. Der Dow Industrial schloss 0,21 %
tiefer. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,02 %
nach unten. Der technologielastige Auswahlindex Nas-

www.bekb.ch | Marktkommentar | 27. August 2026
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daq 100 gewann 0,05 %. Bremsend wirkt im Verlauf die
Entwicklung bei den Ölpreisen. Sie gaben zunächst
weiter deutlich nach angesichts von Berichten, dass sich
der Iran und Oman auf eine temporäre Freigabe der
Strasse von Hormus geeinigt haben sollen. Mittlerweile
zogen die Preise im Vergleich zum Vortag aber wieder
an. Der Goldpreis gab um gut 1 % nach. Für Zurückhal-
tung am Aktienmarkt dürfte gesorgt haben, dass das KI-
Flaggschiff Nvidia nach dem Handelsende seine Quar-
talszahlen präsentierte. Intuit verloren 3,2 %. Der Exper-
te für Steuer- und Buchhaltungssoftware hat für das
kommende Jahr ein langsameres Umsatzwachstum in
Aussicht gestellt. Zoom Communications wurden 7 %
tiefer gestellt. Der Umsatz des Videokonferenzunter-
nehmens stieg im zweiten Quartal zwar, allerdings ver-
fehlte der Ausblick für das laufende Quartal die Erwar-
tungen. Meta Platforms (+ 1 %) hat mitgeteilt, im drit-
ten Quartal im Zusammenhang mit dem Vergleich in
einem Rechtsstreit um Jugendschutz in Sozialen Medien
eine Belastung in Höhe von rund 10 Milliarden Dollar zu
verbuchen (siehe Marktnachrichten). J.M. Smucker hat
einen über Erwarten liegenden Umsatz und Gewinn ge-
meldet und die Prognosen erhöht. Die Aktie des Le-
bensmittel- und Getränkekonzerns zog um 4,4 % an. Bei
der Kaufhauskette Kohl's sind Gewinn und Umsatz zu-
rückgegangen. Das Unternehmen erhöhte zwar den
Ausblick, aber vornehmlich dank Zollrückerstattungen.
Nach anfänglichen starken Verlusten lag die Aktie nun
1,4 % im Plus. Bath & Body Works hat die Gewinn-
prognose nach einem höheren Gewinn im Quartal ange-
hoben. Das Papier des Seifen- und Duftwarenhändlers
verteuerte sich um gut 7 %. Abercrombie & Fitch
machten einen Satz um 36 %, nachdem das Modeun-
ternehmen die Prognose nach einem Gewinn- und Um-
satzanstieg angehoben hat.

Asien
Die fernöstlichen Aktienmärkte zeigten sich trotz gut
ausgefallener Nvidia-Zahlen noch uneinheitlich. In
Tokio ging es nach unten, der Nikkei 225 verlor 0,3 %.
Der technologielastige Kospi in Seoul verbesserte sich
deutlich um 1,2 %. Dass die südkoreanische Notenbank
den Leitzins erneut um 25 Basispunkte angehoben
hat, belastete nicht, obgleich der Schritt nicht einhellig
so erwartet wurde. Dazu dürfte auch beitragen, dass die
Notenbanker nun für dieses Jahr und das nächste mit
einem höheren Wirtschaftswachstum rechnen als bis-
lang angenommen. Shanghai lag 0,8 % höher. Dagegen
ging es in Hongkong um ein halbes % nach unten.
Schlusslicht ist die Börse in Sydney mit einem Minus
von 1 %. Die KI-Ikone Nvidia, die weithin als Gradmesser
für den Ausgabenboom im Bereich künstliche Intelligenz
gilt, meldete für das jüngste Quartal einen Rekordum-
satz von 96,2 Milliarden Dollar und übertraf damit die
Erwartungen (siehe Marktnachrichten). In Seoul stiegen
SK Hynix und Samsung Electronics je etwa 2,0 %. Die
beiden Unternehmen gelten als die klarsten asiatischen
Profiteure von Nvidias Investitionen in KI-Infrastruktur.
SK Hynix ist ein wichtiger Lieferant von Hochgeschwin-
digkeitsspeicher, der in Nvidias KI-Beschleunigern ver-
wendet wird, während Samsung ebenfalls sein Engage-
ment im Bereich HBM ausbaut. In Tokio zogen Kioxia
um 3,8 % an, Murata Manufacturing um 1 %. In Taipeh
in Taiwan sprangen Largan um fast 10 % an, Taiwan
Semiconductor kamen aber nur um 0,4 % voran. In
Hongkong verteuerten sich Hua Hong um über 4 und
SMIC um gut 2 %. In Tokio verloren Advantest dage-
gen 1,8 %. Die Aktie des Technologieinvestors Soft-
bank lag 1 % im Plus. Das Unternehmen verhandelt
einem Bericht zufolge über die Übernahme einer Mehr-
heitsbeteiligung am Entwickler humanoider Roboter 1X
Technologies. Die Transaktion würde das Startup dem-
nach mit etwa 6 Milliarden Dollar bewerten.

Europa
Nach dem überzeugenden Ausblick von Nvdia dürften
die Börsen auf dem alten Kontinent der mit knappen
Vorschusslorbeeren starten. Ein Grund dafür waren
auch die erneut gefallenen Ölpreise, die nun um die 86-
Dollar-Marke notieren. Auslöser waren Berichte, wo-
nach Iran und Oman über ein Rahmenabkommen zur
Öffnung der Strasse von Hormus verhandeln. Daneben
kursierten Berichte, nach denen sich die USA und der
Iran auf einen neuen Waffenstillstand geeinigt haben
sollen. Weit trauen sich die Investoren aber wohl vor
dem Notenbanktreffen in Jackson Hole wohl nicht aus
der Deckung. Im Bundesstaat Wyoming treffen sich
Währungshüter aus aller Welt. Dieses Jahr steht das
dreitägige Forum unter dem Leitmotto "Finanzinnovati-
on". US-Notenbankchef Kevin Warsh wird am Freitag
eine Rede halten. Er will dabei in Zeiten anhaltend hoher
Inflation und eines jüngst von Stellenabbau geprägten
US-Arbeitsmarkts die grossen wirtschaftlichen Themen
in den Blick nehmen.

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3
Marktnachrichten

Meta:
Willigt
Vergleich
wegen
Social-Media-
Plattformen ein
Meta ⁠hat im Streit über die Gefahren sozialer Medien
für Kinder und Jugendliche mit zahlreichen US-
Bundesstaaten einen milliardenschweren Vergleich ge-
schlossen. Im Rahmen der Einigung zahlt der Facebook-
und Instagram-Mutterkonzern bis zu 16,68 Milliarden
Dollar an die Bundesstaaten, wie gestern in veröffent-
lichten Gerichtsunterlagen bekanntgegeben wurde. Zu-
dem verpflichtet sich der US-Konzern von Gründer Mark
Zuckerberg zu landesweiten Änderungen für jugendliche
Nutzer, darunter tägliche Zeitlimits und nächtliche Zu-
gangssperren. Die Einigung erfolgte während eines be-
reits laufenden, vielbeachteten Prozesses vor einem
Bundesgericht in Kalifornien. Die Hauptverhandlung
⁠hatte erst in ⁠der vergangenen Woche begonnen. In dem
zugrundeliegenden Verfahren vor einem Bundesgericht
in Kalifornien hatten 29 Bundesstaaten Meta vorge-
worfen, seine sozialen Netzwerke gezielt so gestaltet zu
haben, dass sie Minderjährige abhängig machen. Zudem
habe der Konzern Verbraucher über die Sicherheit seiner
Plattformen getäuscht und unrechtmässig persönliche
Daten von Kindern gesammelt, um damit KI-Modelle
zu trainieren. Der Vergleich bewahrt Meta vor weitaus
höheren Strafen: Vor dem Prozess hatten die Kläger laut
Meta bis zu 1,4 Billionen Dollar gefordert, während die
Bundesstaaten selbst eine Summe von rund 200 Milliar-
den Dollar ins Spiel gebracht hatten. Ausserdem hatten
sie gefordert, Kindern das Anlegen von Konten zu ver-
bieten.

NVIDIA: Verdoppelung bei Umsatz und Nettogewinn
auf Jahresfrist
Die ungebrochene Nachfrage nach Rechenkraft für
KI-Anwendungen treibt den global dominierenden KI-
Chipkonzern Nvidia weiter an. Das Unternehmen stei-
gerte den Umsatz in dem am 26. Juli abgelaufenen
zweiten Geschäftsquartal laut nachbörslicher Mitteilung
auf 96,2 Milliarden US-Dollar. Das ist mehr als doppelt
so viel wie vor einem Jahr. Der Nettogewinn stieg um
126 % auf 59,7 Milliarden Dollar empor. Im laufenden
dritten Quartal soll der Umsatz auf 108 Milliarden
Dollar wachsen, +/- 2 %. Selbst das untere Ende der
Spanne liegt damit leicht über der durchschnittlichen
Analystenschätzung.
Vom
Erlös
sollen
74
%,
plus/minus 0,50 %punkte als um Sondereffekte berei-
nigter operativer Bruttogewinn übrig bleiben, nach 75
% im zweiten Quartal. investoren sind allerdings rasan-
tes Umsatzwachstum und hohe Margen gewohnt
und daher nur noch schwer zufriedenzustellen: Das
Unternehmen warnte, dass sich die Margen in den
kommenden Monaten verringern würden, während Nvi-
dia mit einem starken Anstieg der Speicherkosten zu-
rechtkommen müsse. Der Konzern erwartet, dass die
Kennzahl im vierten Geschäftsquartal mit 71% bis 72%
ihren Tiefpunkt erreicht. Dieser Zeitraum läuft bis Janu-
ar. Der Nvidia-Aktienkurs schlug sich aber nachbörslich
mit über 4 % erfreulich gut.

Salesforce: Rekordquartal - kalkuliert mit weiterem
Umsatzwachstum
Der US-Softwareanbieter Salesforce will das Wachs-
tumstempo auch im dritten Geschäftsquartal hoch hal-
ten. Rückwind soll dabei weiterhin auch das KI-Tool
Agentforce liefern. Konzernchef Marc Benioff rechnet
laut einer Mitteilung für das laufende Quartal mit ei-
nem Umsatzwachstum von im Jahresvergleich bis zu
12 % auf 11,42 bis 11,5 Milliarden US-Dollar. Analysten
haben bislang im Durchschnitt lediglich einen Wert am
unteren Ende der Spanne auf dem Zettel. Die Sales-
force-Aktie legte im nachbörslichen US-Handel um
rund 13 % zu. Damit setzte sie ihre jüngste Erholungs-
rally fort. Im Ende Juli abgelaufenen zweiten Ge-
schäftsquartal steigerte Salesforce den Umsatz im
Jahresvergleich um 11 % auf gut 11,3 Milliarden Dollar.
Davon blieben 34,1 % als bereinigter operativer Ge-
winn hängen. Unter dem Strich stand ein Nettogewinn
von 3,5 Milliarden Dollar, fast 90 % mehr als vor einem
Jahr. "Wir haben eines unserer besten Quartale aller
Zeiten hinter uns", sagte Benioff laut Mitteilung. "KI
schafft Mehrwert auf allen Ebenen unserer Plattform.
Wir verzeichnen eine unglaubliche Nachfrage nach unse-
ren KI- und Datenprodukten." Für das Gesamtjahr stellt
der SAP -Rivale nun Umsätze von 46,1 bis 46,4 Milli-
arden Dollar in Aussicht. Ein Teil der Erhöhung von
bisher erwarteten 45,9 bis 46,2 Milliarden Dollar geht
auf Übernahmen zurück, ein Teil auf die Entwicklung aus
eigener Kraft

HP: Verbucht weniger Auslieferungen – Umsatz und
Gewinn über Konsens
Ein Rückgang der Verkaufszahlen von Personal Com-
putern (PC) hat starke Quartalszahlen von HP etwas
überschattet aber die Aktie des US-Konzerns nur an-
fänglich gedrückt. Die Papiere drehten ihre Vorzeichen
am Mittwoch im nachbörslichen Handel von anfänglich –
10 % auf schliesslich positive 2 %. Die Zahl der ausge-
lieferten PCs sei im dritten Quartal (bis 31. Juli) um 16

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4
% gesunken, teilte HP mit. Dennoch stieg ⁠der Umsatz
⁠in der Sparte um 18 %. Der Gesamtumsatz kletterte
dank einer starken Nachfrage nach KI-optimierten
Rechnern um 12,5 % auf 15,7 Milliarden Dollar. Damit
übertraf HP die Erwartungen der Analysten von 14,38
Milliarden. Der bereinigte Gewinn lag bei 83 Cent pro
Aktie und damit ebenfalls über den Prognosen von
69 Cent. Für das vierte Quartal stellte HP einen berei-
nigten Gewinn zwischen 69 und 79 Cent pro Aktie in
⁠Aussicht. Dies liegt über der durchschnittlichen Schät-
zung von 67 Cent. ⁠Zudem hob der Konzern seine Jah-
resprognose an. Dabei wird HP auch von Zoll-
Rückerstattungen profitieren. Die US-Regierung unter
Präsident Donald Trump hatte kürzlich rund 100 Milliar-
den Dollar an Zöllen zurückgezahlt, nachdem der Obers-
te ⁠Gerichtshof der USA diese Abgaben ⁠gekippt hatte.
Allein im dritten Quartal machte dies bei HP elf Cent pro
Aktie aus. Wie auch die Konkurrenten Dell, Appl