DGIIN und DGINA veröffentlichen gemeinsames Konsensuspapier zum Hitzeschutz in Deutschland; Ziel: Temperatur unter 39 °C in 30 Minuten

DGIIN - Hitzebedingte Erkrankungen: Medizinische Fachgesellschaften fordern besseren Hitzeschutz

  1. März 2026 Ausgabe 2

2026 Medizinische Klinik – Intensivmedizin und Notfallmedizin

  1. Juni 2026 Prof. Dr. Hans-Jörg Busch übernimmt die Präsidentschaft der DGIIN

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  1. Juni 2026 Neuer DGIIN-Medienpreis 2026 geht an Journalist Viktar Vasileuski

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  1. Juni 2026 Präsentation der besten Abstracts: Drei herausragende Arbeiten ausgezeichnet

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  1. Mai 2026 Zusammenfassung relevanter Beschlüsse des 130. Deutschen Ärztetags 2026 für die Internistische Intensiv und Notfallmedizin

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  1. Mai 2026 Fachgesellschaften verteidigen Standards in der Notfallversorgung

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  1. April 2026 Neues Facharzttraining für alle in der Zusatz-Weiterbildung „Intensivmedizin“

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  1. März 2026 Ausgabe 2

2026 Medizinische Klinik – Intensivmedizin und Notfallmedizin

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  1. März 2026 Curriculum „Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin“

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  1. Januar 2026 Empfehlungen zur Struktur und personellen Ausstattung integrierter Notfallzentren

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Hitzebedingte Erkrankungen: Medizinische Fachgesellschaften fordern besseren Hitzeschutz

Deutschland muss sich besser auf die gesundheitlichen Folgen zunehmender Hitzeperioden vorbereiten. Die Deutsche Gesellschaft für internistische Intensiv- und Notfallmedizin (DGIIN) und die Deutsche Gesellschaft für Notfallmedizin (DGINA) legen hierzu ein gemeinsames Konsensuspapier vor. Es enthält konkrete Empfehlungen zur Prävention, Diagnostik und Behandlung hitzebedingter Erkrankungen – von der Hitzeerschöpfung bis zum lebensbedrohlichen Hitzschlag.

Besonders gefährdet sind ältere, chronisch kranke, pflegebedürftige und sozial isolierte Menschen. Hitze kann bestehende Herz-, Lungen- und Nierenerkrankungen verschlechtern und unter anderem zu Dehydratation, Kreislaufversagen oder schweren Organfunktionsstörungen führen.

Ein Hitzschlag ist ein zeitkritischer medizinischer Notfall. Bei Körperkerntemperaturen ab 40 °C und neurologischen Auffälligkeiten müssen Diagnostik, Stabilisierung und aktive Kühlung unverzüglich und gleichzeitig erfolgen. Ziel ist es, die Körperkerntemperatur innerhalb von 30 Minuten auf unter 39 °C zu senken.

Die Fachgesellschaften fordern verbindliche Behandlungspfade für Rettungsdienst und Krankenhäuser, geeignete Kühlmöglichkeiten, geschulte Teams sowie eine frühzeitige und zuverlässige Temperaturmessung. Darüber hinaus seien belastbare Hitzeschutzpläne und wirksame bauliche sowie technische Maßnahmen nötig, damit Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und weitere kritische Infrastruktur besser vor Überhitzung geschützt sind.

„Hitzschlag ist keine harmlose Kreislaufreaktion, sondern ein zeitkritischer medizinischer Notfall“, betont Prof. Dr. Pia Lebiedz, Erstautorin des Konsensuspapiers und Präsidentin-elect der DGIIN.

in der Intensiv- und Notfallversorgung