Deutsche Wirtschaft wächst in Deutschland; Exporte +2% treiben Wachstum
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Devisentelegramm
Die Ausarbeitung informiert über allgemein bekannte Sachverhalte. Die Einschätzungen und Bewertungen reflektieren die Meinung des Verfassers und ersetzen nicht eine individuelle und anlagegerechte Beratung. Bei der Ausarbeitung und Erhebung der Daten ist die größtmögliche Sorgfalt verwendet worden. Die getroffenen Aussagen basieren auf Beurteilung / Einschätzung der Daten zum Zeitpunkt der Erstellung. Herausgeber: Hamburger Sparkasse, Treasury / Devisenhandel.
26.08.2026 08:08 Aktuelle Kurse
(nicht handelbar) Geld Brief Geld Brief Geld Brief EUR / USD 1,1663 1,1664 EUR / AUD 1,6237 1,6238 EUR / HUF 360,08 360,36 EUR / GBP 0,8555 0,8556 EUR / NZD 1,9590 1,9593 EUR / CNH 7,8376 7,8384 EUR / CHF 0,9370 0,9371 EUR / HKD 9,1442 9,1449 GBP / USD 1,3632 1,3632 EUR / JPY 185,50 185,51 EUR / SGD 1,4811 1,4813 USD / CHF 0,8033 0,8034 EUR / CAD 1,6164 1,6165 EUR / TRY 56,1533 56,1655 USD / JPY 159,04 159,05 EUR / SEK 11,0394 11,0420 EUR / THB 38,1469 38,1683 USD / CAD 1,6164 1,3860 EUR / NOK 10,8740 10,8767 EUR / CZK 24,0650 24,0730 AUD / USD 0,7183 0,7183 EUR / DKK
7,4755
7,4760 EUR / PLN
4,3011
4,3021 NZD / USD
0,5953
0,5954 $-Handelsranges: High Low Last
Frankfurt 1,1673-75 1,1651-53 1,1670-72 Für den Abschluss von New York 1,1678-80 1,1658-60 1,1674-76 Devisengeschäften wählen Sie Tokio 1,1675-77 1,1661-63 bitte +49 40 3578-97430 Alle Kurse sind freibleibend. - Quelle: Bloomberg
Guten Morgen! Die deutsche Wirtschaft ist im Frühjahr etwas stärker gewachsen als von befragten Analysten bislang angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im zweiten Quartal um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal, nachdem zunächst ein Plus von 0,2 Prozent erwartet wurde. Damit legte die deutsche Wirtschaft bereits das dritte Quartal in Folge zu. Wachs- tumstreiber war erneut vor allem der Außenhandel: Die Exporte von Waren- und Dienstleistungen erhöhten sich um 2,0 Prozent. Dagegen blieb die Binnenwirtschaft schwach. Der private Konsum stieg nur um 0,1 Prozent, während die Investitionen in Maschinen und Fahrzeuge zurückgingen. Für eine vorsichtige Aufhellung spricht die Entwicklung der Unternehmensstimmung: Der ifo-Geschäftsklimaindex stieg im August deutlich auf 88,8 Zähler nach 86,7 im Vormonat. Sowohl die Einschätzung der aktuellen Lage als auch die Erwartungen verbesserten sich. Rückenwind liefern hohe Auftragsbestände sowie die staatlichen Ausgaben für Infrastruktur und Verteidigung. Belastend wirken dagegen wei- terhin hohe Energiepreise, die schwache Automobilindustrie und die unverändert geopolitischen Risiken. Im dritten Quartal dürfte sich die Erholung laut Bundesbank allerdings abschwächen. Das Rekord-Niedrigwasser auf dem Rhein behindert den Warentransport und belastet die Chemieindustrie. Gleichzeitig könnten die ungelösten Spannungen zwi- schen den USA und Iran den Inflationsdruck aufgrund steigender Öl- und Gaspreise erhöhen. Auch die deutschen Staatsfinanzen geraten stärker unter Druck. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen verzeichneten im ersten Halbjahr ein Defizit von 71,3 Milliarden Euro – 36,6 Milliarden Euro mehr als im Vorjahreszeit- raum. Die Defizitquote stieg damit auf 3,1 Prozent der Wirtschaftsleistung und überschritt den Maastricht-Referenzwert des europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakts von drei Prozent. Im heutigen Fokus steht ein „bunter Strauß“ an US-Konjunkturdaten. Insbesondere von den aktuellen Inflationsdaten erhoffen sich die Marktteilnehmer neue Erkenntnisse über die zukünftige Entwicklung der US-Geldpolitik.
EURUSD startet zur Wochenmitte bei 1,1660 USD. Wir blicken weiter auf einen Widerstand bei 1,1720 USD. Südwärts gerichtete Kurse treffen bei 1,1640 USD auf eine erste Unterstützung. EURGBP liegt unverändert bei 0,8555 GBP. Die Unterstützung bei 0,8460 GBP bleibt intakt, genau wie die Hürde an der 0,8690er-Marke. EURCHF beginnt fester an der 0,9370er-Marke und verbleibt somit weiterhin im bekannten Korridor zwischen 0,9250 CHF und 0,9395 CHF. EURJPY verbleibt auf hohem Niveau mit Kursen um 185,50 JPY. Im weiteren Kursanstieg könnte sich die 186er-Marke weiterhin als nächster psychologischer Widerstand erweisen. Abgebende Notierungen könnten bei 181,00 JPY wieder eine Unterstützung vorfinden.
Heutige Daten
Quelle: Bloomberg Zeit Land Ereignis
Zeitraum Konsens Vorperiode 14:30 US Auftragseingang langlebige Güter, %, gg. Vm., %, gg. Vm.
Juli 0,5 0,5 14:30 US BIP, %, gg. Vq.
Q2 1,5 2,1 14:30 US Deflator Privater Konsum, %, gg. Vm.
Juli 0,1 -0,1 14:30 US Kerndeflator Privater Konsum, %, gg. Vm.
Juli 0,2 0,1