Kardinäle Müller und Burke loben Gibsons Die Passion Christi im Trailer Greenwood Village; Neuveröffentlichung in 4K Dolby Atmos im Sept

Vor Neuaufführung: Kardinäle loben Gibsons “Passion Christi” | katholisch.de

Gerhard Ludwig Müller und Raymond Burke

Vor Neuaufführung: Kardinäle loben Gibsons “Passion Christi”

VERÖFFENTLICHT AM 27.08.2026 UM 14:43 UHR – LESEDAUER: 2 MINUTEN

GREENWOOD VILLAGE - Zwei Kardinäle im Kino-Trailer: Gerhard Ludwig Müller und Raymond Burke sehen in Gibsons “Passion Christi” eine Hilfe für die christliche Botschaft. Warum der Film jetzt erneut in die Kinos kommt.

Im Trailer zur Neuveröffentlichung von Mel Gibsons Film “Die Passion Christi” im September würdigen die Kardinäle Gerhard Ludwig Müller und Raymond Burke das Werk. “Die Passion kann eine Hilfe für die Vermittlung der christlichen Botschaft sein”, sagt der deutsche Kurienkardinal in dem am Mittwoch bei Youtube veröffentlichten Filmclip . Sein US-Kollege Burke würdigt “Die Passion Christi” als “wahrhaft monumentale” Geschichte, “die die Herzen vieler Menschen tief berührt”.

Mel Gibsons Bibel-Drama aus dem Jahr 2004 kehrt im Vorfeld der für 2027 geplanten zweiteiligen Fortsetzung unter dem Titel “Die Auferstehung Christi” in die Kinos zurück. Das Filmstudio Lionsgate und Fathom Entertainment bringen den technisch neu in 4K und mit Dolby-Atmos-Ton überarbeiteten Film vom 10. bis zum 17. September zurück auf die große Leinwand. Fathom Entertainment kündigt an , Kinogäste erhielten beim Besuch der Passion auch einen ersten Einblick in Teil 1 der für das kommende Jahr angekündigten Fortsetzung.

Neuer Film an Christi Himmelfahrt

Die Fortsetzung über die biblischen Ereignisse rund um die Auferstehung Jesu Christi wurde in zwei Filme aufgeteilt: Teil 1 soll, anders als vorab angekündigt, am 6. Mai 2027 anlaufen. Damit startet er nicht zu Ostern – dem christlichen Fest der Auferstehung Jesu – , sondern zum Fest Christi Himmelfahrt. Teil 2 soll am gleichen Feiertag im Jahr darauf folgen (25. Mai 2028).

2004 sorgte Gibson mit seiner Darstellung vom Leiden und Sterben Christi für Schlagzeilen. Der Film über die letzten Stunden Jesu wurde von etlichen Kritikern für antisemitisch befunden. Auch wurden die drastischen Gewaltdarstellungen kritisiert. Angeblich finanzierte Gibson die 30 Millionen US-Dollar Produktionskosten damals aus eigener Tasche. Der Film spielte weltweit mehr als 600 Millionen ein und gilt bis heute als erfolgreichster religiöser Film der Kinogeschichte. (KNA)

Experte: “Passion Christi” theologisch einseitig und rückwärtsgewandt

Er ist der erfolgreichste religiöse Film aller Zeiten – und einer der umstrittensten: “Die Passion Christi” kam am 18. März 2004 in die deutschen Kinos. 20 Jahre später wirft der Theologe und Filmexperte Martin Ostermann im katholisch.de-Interview einen erneuten Blick auf den Film und seine Folgen.

Vor 20 Jahren kam der kontrovers diskutierte Film in die deutschen Kinos