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title: "SRK Online-Kampagne zur Freiwilligenarbeit auf diverssen Social-Media-Kanälen; Prominente Botschafter Phanee de Pool und Marc Trauffer"
sdDatePublished: "2026-08-27T15:11:00Z"
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  - "Geneva"
  - "Saint-Maurice"
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  - "Schwyz"
  - "Schaffhausen"
  - "Zürich (Kanton)"
  - "Liechtenstein"
  - "Switzerland"
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SRK Online-Kampagne zur Freiwilligenarbeit auf diverssen Social-Media-Kanälen; Prominente Botschafter Phanee de Pool und Marc Trauffer

SAMARITER
Das Verbandsmagazin von Samariter Schweiz
3/ 26
6 IMAGEKAMPAGNE
Gemeinsam Leben retten
und Erste Hilfe leisten
18 ORTHOPÄDIE
Den Bewegungsapparat
gesund halten
29 WELTNEUHEIT
Ein Defibrillator im
Handyformat

Das sind wir

Hier.
Für Menschlichkeit.
Engagieren Sie sich!
Die Online-Kampagne des Schweizerischen
Roten Kreuzes (SRK) zeigt vom 3. August bis 11.
November 2026, wie bereichernd und wertvoll
Freiwilligenarbeit ist. Auf diversen Social-Media-
Kanälen inspirieren kurze Videos zu einem
freiwilligen Engagement beim SRK. Zu Wort
kommen Rotkreuz-Freiwillige sowie die SRK-Bot-
schafterin Phanee de Pool und SRK-Botschafter
Marc Trauffer. Informieren Sie sich über die
vielfältigen Möglichkeiten eines freiwilligen
Engagements beim SRK:
redcross.ch/helfen

samariter 3/2026    3
EDITORIAL
Wir sind wichtig
Liebe Samariterinnen und Samariter
Eine Studie von gfs.bern im Auftrag von Helsana und dem
Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) bringt Folgendes zu-
tage: Nur die Hälfte der Schweizer Bevölkerung würde sich
getrauen, im Notfall aktiv zu helfen. Dabei mangelt es nicht
an Hilfsbereitschaft, sondern Unsicherheit ist das grösste
Hemmnis. (Die Medienmitteilung zur Studie findet ihr ab
Seite 12.) Und genau hier setzen wir als Samariterinnen und
Samariter an. 14 848 Samariterinnen und Samariter, orga-
nisiert in 709 Samaritervereinen und 119 Jugendgruppen,
leisteten im vergangenen Jahr 353 983 Einsatzstunden.
­Ausserdem bildeten sie schweizweit in 508 607 Unterrichts-
stunden ­total 73 278 Menschen in verschiedenen Bevölke-
rungskursen aus.
Das sind eindrückliche Zahlen, und diese müssen einem
breiten Publikum zugänglich gemacht werden. Aufgrund
der Folgestrategie hat die Geschäftsstelle im Hinblick auf
den Welttag der Ersten Hilfe eine neue Imagebroschüre und
einen neuen Imagefilm realisiert, der anhand von Interviews
und gut dokumentierten Einsätzen und Übungen das
­Wesen der Samariter­bewegung zeigt. Dabei wurde bewusst
auf ein emotionales Storytelling gesetzt. So berichtet etwa
Oscar Dadò, den wir in dieser Ausgabe ausführlich porträ-
tieren (ab Seite 10), welches Glück es bedeutet, wenn der
Patient oder die ­Patientin nach einer Reanimation die Augen
öffnet und selbst wieder atmen kann. Aber auch die Übun-
gen der Jugend­samariter Biel-Benken gehen ans Herz, und
der Kantonalverband Genf zeigt beim Generali Genève
Marathon eindrücklich, was es heisst, bei einem grossen
Sportanlass die Erste Hilfe sicherzustellen. Den Bericht
über die Kampagne mit all ihren Facetten lest ihr ab Seite
6. Im Zuge der Kampagne wird Samariter Schweiz zusam-
men mit den ­anderen Rettungsorganisationen des SRK am
Welttag der Ersten Hilfe (Samstag, 12. September) auf dem
Bundes­hausplatz mit einer Aktion vertreten sein.
Und dann ist in den letzten vier Monaten auch sonst viel
passiert: an Pfingsten fand das Jugendlager in Winterthur
statt (S. 14), am 20. Juni versammelten sich die Abgeord-
neten in Schwyz (S. 16), und auch in den Regionen fanden
­allerlei spannende Übungen und Versammlungen statt. ­
Die Berichte aus den Vereinen findet ihr ab S. 20 und auf
unserer Website in der Rubrik «Aus den Vereinen».
In Sachen medizinisches Wissen haben wir Dr. med. Carlo
Camathias, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und
Traumatologie des Bewegungsapparates, gefragt, worauf
bei einem orthopädischen Notfall zu achten ist und wie ihr
selbst bei euren Einsätzen den Bewegungsapparat in Schuss
halten könnt. Das Interview findet ihr ab Seite 18.
Ich wünsche eine spannende, lehrreiche Lektüre!

ANITA SIMEON LUTZ
Redaktionsleitung

4    samariter 3/2026
INHALT
  6 NEUES IMAGE
Mit frischem Bild- und
Videomaterial will
Samariter Schweiz die
Samariterbewegung
einem breiten Publikum
zugänglich machen.
10 PORTRÄT
Oscar Dadò ist Samariter
mit Leidenschaft und
Tatendrang.
12 STUDIE
Rund die Hälfte der
Bevölkerung getraut sich
nicht, im medizinischen
Notfall zu helfen.
14 JUGENDLAGER
An Pfingsten trafen sich die
jungen Samariterinnen
und Samariter, um zu üben,
zu lachen, zu spielen und
Gemeinschaft zu feiern.
16 ABGEORDNETEN-
VERSAMMLUNG
Mit Strategie und Weitsicht
ins neue Geschäftsjahr.
Die Samariterbewegung ist
so wichtig wie nie zuvor.
20 WISSEN
Wie man den Bewegungs-
apparat gesund hält und
was im orthopädischen
Notfall zu tun ist.
6
GEMEINSAM
LEBEN RETTEN...

samariter 3/2026    5
22 VEREINE/­VERBÄNDE
28 SIE SIND DRAN
Rätsel und Sudoku
29 WELTNEUHEIT
Ein Defibrillator im
Handyformat
30 SERVICE
31 WARENSHOP
Ob im abgelegenen Maggiatal, am
Genève Marathon oder bei der
Jugendausbildung in Biel-Benken:
­Samariterinnen und Samariter sind
überall in der Schweiz mit viel
­Herzblut und grossem Engagement
dabei, wenn es um die gemeinsame
Aufgabe der Ersten Hilfe geht.
IMPRESSUM
«samariter» 3/2026
Erscheinungsdatum: 26. August 2026
Herausgeber
Samariter Schweiz
Martin-Disteli-Strasse 27
Postfach, 4601 Olten
Telefon 062 286 02 00
redaktion@samariter.ch
www.samariter.ch
Bestellungen für Abonnemente
sowie Adressänderungen bitte
schriftlich an obige Adresse.
Abonnementspreis
Abonnement für Aussen­stehende:
Fr. 33.– pro Jahr
4 Ausgaben pro Jahr
Auflage: 16 800 Exemplare
Redaktion
Leitung: Anita Simeon Lutz (asi),
anita.simeon@samariter.ch
Telefon 079 509 54 84
Westschweiz: Chantal Lienert (cli)
chantal.lienert@samariter.ch
Telefon 079 342 64 19
Südschweiz: Mara Zanetti Maestrani (m.z.)
mara.maestrani@samariter.ch
redaktion@samariter.ch
Postadresse:
Redaktion «samariter»
Postfach, 4601 Olten
Inserate
bw medien
ea Medien AG
Postfach 45, 8840 Einsiedeln
Telefon 055 418 82 22
Mobile 079 407 46 06
samariter@bwmedien.ch
www.bwmedien.ch
Layout, Druck, Versand
Stämpfli Kommunikation, 3001 Bern
staempfli.com
Fotos
Titelseite und Inhaltsverzeichnis:
Fresh Fruits, Marco Schnyder
Editorial: Mike Peter

6    samariter 3/2026
Über 60 Samariterinnen und Samariter standen
während des Generali Genève Marathons im
Einsatz. Dies verlangt eine gute Organisation und
Kommunikation.
Samariter Schweiz ist die grösste Rettungsorganisation
des Schweizerischen Roten Kreuzes. Mit einem neuen
Imagefilm und einer neu aufgelegten Imagebroschüre will
Samariter Schweiz auf ihre wichtige Tätigkeit hinweisen
und Jung und Alt dazu animieren, bei der Samariter-
bewegung mitzumachen.
TEXT: Anita Simeon Lutz FOTOS: Fresh Fruits, Marco Schnyder
SCHWERPUNKT  NEUES IMAGE
... UND ERSTE
HILFE LEISTEN

samariter 3/2026    7
14 848 Samariterinnen und Samariter, organisiert
in 709 Samaritervereinen und 119 Jugendgruppen,
leisteten 353 983 Einsatzstunden. Ausserdem bil-
deten sie in 508 607 Unterrichtsstunden 73 278
Leute in verschiedenen Bevölkerungskursen aus.
Das sind die eindrücklichen Zahlen des letzten
Jahres. Ohne die Samariterbewegung wäre die
Schweiz um viel Engagement und Herzblut im Be-
reich der Ersten Hilfe ärmer.
Schnell zur Stelle
«Der schönste Moment ist, wenn der Patient oder
die Patientin nach einer Reanimation die Augen
öffnet und selbst wieder atmen kann.» So be-
schreibt Oscar Dadò das Glücksgefühl, das er be-
reits zweimal als First Responder im Maggiatal
erleben durfte (ein ausführliches Porträt über den
engagierten Samariter aus dem Tessin finden Sie
ab Seite 10 dieser Ausgabe). Gerade in solch abge-
legenen Tälern ist es wichtig, dass die Leute vor
Ort helfen können, bis professionelle Hilfe da ist.
Im Notfall zählt jede Minute. Die Samariterinnen
und Samariter sind daher als Freiwillige gefordert,
die Erste Hilfe in den peripheren Gebieten der
Schweiz sicherzustellen.
Gut organisiert
Anders in den Städten. Aber auch hier sind gut
ausgebildete Freiwillige gefragt, wenn es zum Bei-
spiel um das Notfalldispositiv bei einer Grossver-
anstaltung geht, etwa beim Generali Genève Ma-
rathon, der jährlich Anfang Mai stattfindet. Über
60 Samariterinnen und Samariter stehen während
zweier Tage rund um die Uhr im Einsatz und stel-
len die Erstversorgung bei Überhitzung, Kreis-
laufkollapsen, Bienenstichen und verknackten
Füssen sicher. «Ein solcher Grossanlass mit so vie-
len Freiwilligen in der Ersten Hilfe braucht eine
gute Organisation, eine funktionierende Kommu-
nikation und eine hervorragende Zusammenarbeit
mit den Blaulichtorganisationen vor Ort wie der
Ambulanz, der Polizei und der Rettungssanität»,
meint Philippe Belair, Vorstandsmitglied des Sa-
maritervereins Plan-les-Ouates.
Hervorragend ausgebildet
Organisation und Koordination werden bereits in
den rund 120 Jugendgruppen grossgeschrieben. In
erster Linie geht es hier aber darum, in realistisch
nachgestellten Szenarien zu üben, was im Notfall
zu tun wäre. So versichert der 7-jährige Santiago
•
«Ein Grossanlass mit vielen
Freiwilligen in der Ersten Hilfe
braucht eine gute Organisation
und eine funktionierende
Kommunikation.»
•

8    samariter 3/2026
selbstsicher in die Kamera: «Ich würde mich ge-
trauten, Leuten zu helfen, wenn sie auf der Strasse
liegen. Wenn es aber nicht klappt, dann ist es nicht
gut, daher gehe ich in den Samariterverein.»
Dies unterscheidet ihn von rund 4 Millionen Ein-
wohnerinnen und Einwohnern der Schweiz, die
sich nicht getrauen würden, im Notfall aktiv zu
helfen. Das zeigt eine Studie von gfs.bern, die von
Helsana und dem Schweizerischen Roten Kreuz
(SRK) in Auftrag gegeben wurde (mehr zur Studie
lesen Sie ab Seite 120). Dabei mangelt es nicht an
fehlender Hilfsbereitschaft, sondern Unsicherheit
ist das grösste Hemmnis. Und Unsicherheit be-
kämpft man, indem man regelmässig übt, damit
Menschen im Notfall ruhig und korrekt handeln
können. Samariter Schweiz bietet zusammen mit
den Samaritervereinen vor Ort ein breites Angebot
an Kursen, die die Handlungskompetenz von uns
allen nachhaltig stärken. Ausserdem halten sich
auch die aktiven Samariterinnen und Samariter
mit Fortbildungs- und Auffrischungskursen stän-
dig up to date.
Früh übt sich …
Mit den Projekten «Erste Hilfe mit Globi» und
«Retten ist KLASSE» werden schon die Jüngsten
für die Themen der Ersten Hilfe sensibilisiert.
Nicht wenige werden dadurch richtige Fans der
Samariterbewegung und stellen sich bereits in jun-
gen Jahren in den Dienst der Gesellschaft. So zum
Beispiel Nadine Lüdi, die in der Primarschule ei-
nen Erste-Hilfe-Kurs besuchte, der ihr Interesse
an der Medizin weckte. Heute arbeitet sie als Pfle-
gefachfrau und macht eine Weiterbildung für den
Einsatz auf der Intensivstation. In ihrer Freizeit
amtet sie als Verantwortliche fürs Kurswesen und
als technische Leitung beim Samariterverein Biel-
Benken. «Wir sind verpflichtet, Erste Hilfe zu leis-
ten. Darum ist es wichtig, im Notfall zu wissen,
was zu tun ist. Nur nichts tun ist falsch.»
Die Unterlagen stehen zu Ihrer
Verfügung
Samariter Schweiz hätte Freude, wenn so viele Sa-
mariterinnen und Samariter wie möglich den
Imagefilm liken und viele Vereine ihn mit ihrer
Community teilen würden. Er steht auf der Web-
site www.samariter.ch zur Ansicht bereit. Die
Imagebroschüre wird für die Samaritervereine an-
gepasst und individualisierbar sowie in allen drei
Landessprachen demnächst im Printshop inner-
halb des Samariterportals erhältlich sein. Bereits
jetzt finden Sie im Printshop einige Flyer und Bro-
schüren, die Sie für ihre Mitgliederwerbung sowie
für die Bewerbung ihres Vereins nutzen können.
Mehr Infos unter: www.samariter.ch
SCHWERPUNKT  NEUES IMAGE
Früh übt sich, wer Meisterin oder Meister werden will.
•
«Unsicherheit bekämpft
man, indem man regelmässig
übt – am besten bereits von
Kindesbeinen an.»
•
Impressionen aus einer Jugendgruppenübung in Biel-Benken

samariter 3/2026    9
•
«Wir sind verpflichtet, Erste
Hilfe zu leisten. Darum ist es
wichtig, im Notfall zu wissen,
was zu tun ist. Nur nichts tun
ist falsch.»
•
Unser «Hero-Foto» von vier Aktivmitgliedern des
Samaritervereins Biel-Benken (v. l.): Annika,
Rebecca, Sarah, Liv.

10    samariter 3/2026
Der besondere Lebensweg von Oscar Dadò (48)
aus Cavergno hat ihn schon sehr früh dazu ge-