SMA Solar Technology AG stellt neue Lösungen für KI-Rechenzentren weltweit vor; Umsatz 2027 erwartet: mittlere bis hohe zweistellige Mio.-EUR
SMA stellt neue Lösungen für KI-Rechenzentren vor und beschleunigt die Bereitstellung von Stromkapazitäten | Bundesverband Solarwirtschaft
SMA stellt neue Lösungen für KI-Rechenzentren vor und beschleunigt die Bereitstellung von Stromkapazitäten
Die SMA Solar Technology AG (SMA) erweitert ihren Geschäftsbereich „Large Scale and Project Solutions“ auf den schnell wachsenden Markt der Rechenzentren. Das Unternehmen präsentiert ein Portfolio an Stromversorgungslösungen für Rechenzentren, die speziell für KI- und Hyperscale-Anwendungen konzipiert wurden.
Basierend auf der bewährten Technologieplattform von SMA für Großanlagen und jahrzehntelanger Erfahrung in der Netzintegration adressiert das Portfolio eine der größten Herausforderungen der Branche: eine schnell verfügbare Stromversorgung bei gleichzeitig zuverlässigem und skalierbarem Betrieb. Angetrieben durch künstliche Intelligenz (KI), Cloud-Computing und Digitalisierung wächst die weltweite Nachfrage nach Rechenzentrumskapazitäten in beispiellosem Tempo.
Während Betreiber weltweit neue Rechenzentren aufbauen, ist die Verfügbarkeit der benötigten Stromkapazitäten zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor geworden. In vielen Regionen verzögern langwierige Netzanschlussverfahren und steigende Anforderungen an die Netzstabilität jedoch den Ausbau neuer Rechenzentrumskapazitäten. Dadurch entsteht ein erheblicher Bedarf an leistungsfähiger Strominfrastruktur sowie Lösungen zur Netzintegration. Für SMA stellt dies eine logische Erweiterung seiner langjährigen Expertise in den Bereichen Stromumwandlung, Netzintegration und Energiemanagement dar.
So kann das Unternehmen ein schnell wachsendes neues Kundensegment mit bewährten Technologien und Dienstleistungen unterstützen. „Die Stromversorgung ist zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor für die Rechenzentrumsbranche geworden”, sagt Jürgen Reinert, Vorstandsvorsitzender von SMA. „Mit dem Wachstum KI-basierter Anwendungen wird die Verfügbarkeit von Strom zunehmend wichtiger für den schnellen Aufbau neuer Rechenzentrumskapazitäten. Durch die Kombination bewährter Leistungselektronik, langjähriger Expertise in der Netzintegration und intelligenter Steuerungslösungen unterstützt SMA seine Kunden, Engpässe bei der Stromversorgung zu überwinden und die für den Rechenbetrieb verfügbare Energie zu maximieren.“
Bewährtes Know-how für die nächste Generation digitaler Infrastruktur
SMA bringt 45 Jahre Erfahrung mit Energiesystemen für Großanlagen in den Rechenzentrumssektor ein. Zu den Kompetenzen des Unternehmens zählen Netzstabilisierung, netzbildende Technologien, die Integration von Batteriespeichern, Cybersicherheit, Kraftwerkssteuerungen sowie das Management komplexer elektrischer Infrastrukturen. Dieses Know-how bildet die Basis für das speziell auf Rechenzentren zugeschnittene Lösungsportfolio von SMA. Die Lösungen sind speziell auf die Anforderungen moderner Rechenzentren zugeschnitten, nutzen jedoch die bewährte Stromumwandlungsplattform, Mittelspannungsstationen, Steuerungen und Integrationskompetenz, die SMA weltweit im Gigawatt-Maßstab eingesetzt hat.
Die Kombination aus einem stark wachsenden Markt und der langjährigen Technologie- und Projektexpertise von SMA bildet eine solide Grundlage für weiteres profitables Wachstum. Für das Geschäftsjahr 2027 erwartet SMA einen Umsatz im mittleren bis hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich für das Rechenzentrumsgeschäft. Angesichts des weltweit steigenden Strombedarfs von Rechenzentren rechnet das Unternehmen in den kommenden Jahren mit einem weiteren Umsatzwachstum in diesem Bereich.
Das Portfolio umfasst drei Lösungsarchitekturen:
SMA GridAssist : Eine batteriebasierte Architektur, die netzgebundene Rechenzentren durch Lastglättung, Stabilisierung der Netzqualität und Einhaltung der Netzvorschriften unterstützt.
SMA GridLink AC : Eine Mittelspannungs-USV-Architektur (USV = unterbrechungsfreie Stromversorgung), die die Lasten von Rechenzentren vom Netz entkoppelt. Dadurch werden Engpässe bei der Netzanbindung bewältigt und ein stabiler Betrieb gewährleistet.
SMA GridLink DC : Unterstützt den Übergang der Branche zu KI-Rechenzentren auf Basis einer 800-Volt-Gleichstromarchitektur. Die Markteinführung ist für 2027 geplant. Die Lösung wurde entwickelt, um Effizienz, Skalierbarkeit und mehr verfügbare Leistung für KI-Anwendungen zu erhöhen und gleichzeitig Technologie und Projektrisiken zu reduzieren.
Gemeinsam ermöglichen diese Lösungen Entwicklern und Betreibern von Rechenzentren, die Architektur auszuwählen, die ihren spezifischen betrieblichen, netztechnischen und geschäftlichen Anforderungen am besten entspricht.
Die nächste Generation KI-gesteuerter Infrastruktur Da KI-Workloads weiterhin höhere Leistungsdichten und einen steigenden Energiebedarf erfordern, benötigen Rechenzentren elektrische Infrastrukturen, die flexibel, skalierbar und ausfallsicher sind.
„Entwickler und Betreiber von KI-Rechenzentren benötigen mehr als einzelne Komponenten“, sagt Florian Bechtold, Executive Vice President Large Scale and Project Solutions bei SMA. „Sie brauchen einen Partner, der Expertise in den Bereichen Netzintegration, Leistungselektronik, Steuerungstechnik, Engineering und Service über den gesamten Projektlebenszyklus hinweg in einer skalierbaren Lösung zusammenführt. Durch die Kombination unserer langjährigen Erfahrung aus dem Utility-Scale-Geschäft mit speziell für Rechenzentren entwickelten Lösungen unterstützt SMA seine Kunden dabei, Projekte schneller umzusetzen, Risiken zu reduzieren und die Grundlage für die nächste Generation von KI-Infrastrukturen zu schaffen.“ Weitere Informationen finden Sie auf der SMA Webseite (in englischer Sprache).
365 Tage Energie: homesun solar denkt Photovoltaik weiter
Die homesun solar GmbH aus Bielefeld ist neues Mitglied im Bundesverband Solarwirtschaft e. V. und verfolgt einen Ansatz, der über…
BEE fordert realistischere Netzplanung und stärkere Berücksichtigung von Flexibilitäten
Der Bundesverband Erneuerbare Energie e. V. (BEE) hat seine Stellungnahme zum zweiten Entwurf des Netzentwicklungsplans (NEP) Strom 2025–2037
Semitransparente PV-Module mit industrienahem Fertigungsprozess entwickelt
Organische Solarmodule punkten mit Flexibilität, Transparenz und einer besonders guten Ökobilanz. Für einige Anwendungen ist die wellenlängenabhängige Transparenz eine besonders…
Das könnte Sie auch interessieren