A1 UPlaNS Zürich-Nord–Kloten Süd (ZOK) Verbau- und Belagsersatz im unsanierten Abschnitt ZH-Nord bis Kloten Süd; 15–20 Jahre Fahrbahnlebensdauer

Projekt im Detail

Folgend sind detaillierte Informationen zum Projekt «A11

A1 UPlaNS Zürich-Nord – Kloten Süd» aufgeführt. Die Massnahmen werden thematisch gegliedert erläutert – vom Projektperimeter bis zu den ökologischen Ersatzmassnahmen.

A1 UPlaNS Zürich-Nord – Kloten Süd (ZOK)» zeigt sich schnell: Perimeter ist nicht gleich Perimeter. Je nach Blickwinkel (Zielsetzung) und Anlagenteil (Trassee, Kunstbauten oder Elektrotechnik) wird der Projektumfang und -perimeter bewusst unterschiedlich definiert. Der Grund dafür liegt in den bereits abgeschlossenen Nachbarprojekten «Ausbau Nordumfahrung Zürich (ANU)» oder «ZH-Ost – Effretikon (ZOE)», durch die bereits Teilstrecken der A1 in den letzten Jahren erneuert und ergänzt wurden. Zudem wird mit dem separaten Projekt der Pannenstreifenumnutzung (PUN) «ZH-Nord – ZH-Ost – Verzw. Brüttisellen (PZO)» ab voraussichtlich 2028, unter anderem auch der Abschnitt ZH-Ost bis ZH-Nord, verkehrlich und auch akustisch optimiert.

So konzentrieren sich im vorliegenden Projekt ZOK die Arbeiten am Trassee, den Kunstbauten und BSA klar auf den unsanierten Abschnitt der A1: Verzweigung ZH-Nord bis Anschluss Kloten Süd.

Der bestehende Fahrbahnoberbau weist insgesamt eine gut tragfähige Fundationsschicht auf. Deshalb wird hier bewusst auf einen Ersatz verzichtet. Die Zustände sowie die Restnutzungsdauern der alten bituminösen Belagsschichten erfordern jedoch einen grossflächigen Belagsersatz, der bis in die tiefer liegende Tragschichten reicht. Das Ergebnis wird eine langlebige, stabile Fahrbahn für die nächsten mindestens 15 bis 20 Jahre sein. Neben den Fahrspuren wird auch der für den Betrieb und Unterhalt wichtige Pannenstreifen untersucht und wo nötig verstärkt oder verbreitert. Ebenfalls geprüft werden separate Nothaltebuchten für die Aufrechterhaltung eines flüssigen Verkehrs.

Mit Blick auf den Verkehr bis in das Jahr 2040 soll die Leitungsfähigkeit verbessert werden. Weiter sollen mögliche Unfallschwerpunkte behoben, Sichtverhältnissen optimiert und wenn nötig mehr Stauraum zur Verfügung gestellt werden.

Die Fahrzeugrückhaltesysteme (FZRS),auch Leitplanken genannt, werden überprüft und wo nötig ersetzt oder verstärkt. Die Signalisation und Markierungen werden vollständig erneuert und an aktuelle Normen angepasst. Die bestehende Infrastruktur – etwa Kabelrohrblöcke – bleibt dort bestehen, wo Anpassungen keinen verhältnismässigen Mehrwert bringen. So wird gezielt investiert, ohne unnötige Eingriffe vorzunehmen.

Ein zentraler Bestandteil ist die Modernisierung der Strassenentwässerungssysteme. Dabei wird der gesamte Abschnitt umfassend analysiert und mit Erweiterungsbauten optimiert. Gesucht werden neue Lösungen für eine gesetzeskonformen Behandlung des Strassenabwassers. Hierzu gehören auch Verbesserungen für den Störfall (z. B. bei Unfällen

Havarien mit gefährlichen Schadstoffen). Besonders im sensiblen Gebiet rund um den Fluss «Glatt» bzw. im Grundwasserschutzgebiet Holberg bei Kloten wird der Umweltschutz überdacht und wo angezeigt verbessert.

Auch scheinbar kleinere Elemente – die sogenannten Nebenanlagen – spielen eine wichtige Rolle für den Nationalstrassenbetrieb. Dazu gehört neben der Überprüfung und Erneuerung von Wildschutzzäune auch die sicherheitstechnische Überprüfung der Langsamverkehrswege im Bereich der Nationalstrasse.

Massnahmen Kunstbauten Alle Kunstbauten im Projektperimeter werden systematisch überprüft und gemäss den aktuellen ASTRA-Richtlinien instandgesetzt. Der Fokus liegt klar auf verhältnismässigen, wirkungsvollen Eingriffen. Einzelne Bauwerke werden hinsichtlich ihrer Erdbebensicherheit vertieft überprüft. Viele von ihnen erfüllen diesbezüglich bereits grundlegende Anforderungen. Die bauliche Instandsetzung des Tunnels Bubenholz ist vollständig Teil dieses Projekts. Ein separates Einzelprojekt aus dem Bereich Betriebs- und Sicherheitstechnische Anlagen (BSA) kümmert sich vorgezogen um sicherheitsrelevante Anlagenteile wie die Fluchtwege oder die Lüftung

Alle Kunstbauten im Projektperimeter werden systematisch überprüft und gemäss den aktuellen ASTRA-Richtlinien instandgesetzt. Der Fokus liegt klar auf verhältnismässigen, wirkungsvollen Eingriffen. Einzelne Bauwerke werden hinsichtlich ihrer Erdbebensicherheit vertieft überprüft. Viele von ihnen erfüllen diesbezüglich bereits grundlegende Anforderungen.

Die bauliche Instandsetzung des Tunnels Bubenholz ist vollständig Teil dieses Projekts. Ein separates Einzelprojekt aus dem Bereich Betriebs- und Sicherheitstechnische Anlagen (BSA) kümmert sich vorgezogen um sicherheitsrelevante Anlagenteile wie die Fluchtwege oder die Lüftung

Massnahmen Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen (BSA) Die Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen bilden das «intelligente Rückgrat» der Nationalstrasse. Sie sorgen dafür, dass der Verkehr sicher, effizient und zuverlässig abgewickelt werden kann und die Nutzer der Nationalstrassen informiert werden – rund um die Uhr. Der Ausrüstungsgrad wird gemäss ASTRA als «hoch» eingestuft. Einige Anlagenteile nähern sich dem Ende ihrer Lebensdauer. Deshalb werden sämtliche Systeme im Rahmen des Projekts umfassend überprüft und – wo notwendig – gezielt erneuert und erweitert. Im Fokus stehen zentrale Komponenten wie: Energieversorgung Signalisation und Verkehrssteuerung Überwachung sowie Kommunikation

Massnahmen Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen (BSA)

Die Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen bilden das «intelligente Rückgrat» der Nationalstrasse. Sie sorgen dafür, dass der Verkehr sicher, effizient und zuverlässig abgewickelt werden kann und die Nutzer der Nationalstrassen informiert werden – rund um die Uhr.

Der Ausrüstungsgrad wird gemäss ASTRA als «hoch» eingestuft. Einige Anlagenteile nähern sich dem Ende ihrer Lebensdauer. Deshalb werden sämtliche Systeme im Rahmen des Projekts umfassend überprüft und – wo notwendig – gezielt erneuert und erweitert.

Im Fokus stehen zentrale Komponenten wie:

Lärmschutzmassnahmen Über den gesamten Projektperimeter wird ein moderner, lärmmindernder Belag (SDA 8-12) eingebaut. Das reduziert den Verkehrslärm spürbar – direkt also an der Quelle. Auch die Realisierung der geplanten Geschwindigkeits- und Gefahrenwarnung (GHGW) wird dazu beitragen den Lärm an der Quelle in den verkehrsreichen Tageszeiten zu reduzieren. Insgesamt wird sichergestellt, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten und Anwohnende bestmöglich geschützt werden.

Über den gesamten Projektperimeter wird ein moderner, lärmmindernder Belag (SDA 8-12) eingebaut. Das reduziert den Verkehrslärm spürbar – direkt also an der Quelle. Auch die Realisierung der geplanten Geschwindigkeits- und Gefahrenwarnung (GHGW) wird dazu beitragen den Lärm an der Quelle in den verkehrsreichen Tageszeiten zu reduzieren.

Insgesamt wird sichergestellt, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten und Anwohnende bestmöglich geschützt werden.

Zahlen und Fakten Eine Zusammenstellung der relevanten Eckpunkte und Daten zum Projekt. Zirka 158 Mio. Franken Gesamtkosten (Projektierung

Realisierung) inkl. MWST & Reserve; Stand Februar 2026 Trassee

Fahrbahn Normprüfung und Massnahmenplanung. Mindestens vollflächiger Deckbelagsersatz durch einen lärmarmen semidichten Asphalt (SDA). Erneuerung der Zäune und Fahrzeugrückhaltesysteme wo nötig. 5 km Trasseelänge 2 Fahrspuren je Richtung 5 Anschlüsse 2 Verzweigungen 62'000 – 64'000 durchschnittlicher täglicher Verkehr DTV N01

42 30'000 – 50'500 durchschnittlicher täglicher Verkehr DTV N11

60 0 Unfallschwerpunkte nach Norm Kunstbauten Massnahmenplanung an allen vorhandenen Kunstbauten im Projektperimeter 20 Unterführungen 14 Überführungen 13 Wannen und Stützmauern 12 Werkleitungskanäle und Durchlässe 9 Entwässerungsanlagen 9 Brücken 5 Viadukte 1 Tunnel Betriebs- und Sicherheitsausrüstung Sanierung der Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen. Teilrückbau der Beleuchtung. Erstellung einer Anlage für Geschwindigkeitsharmonisierung- und Gefahrenwarnung (GH

GW). 2 Elektrozentralen Lärmschutz Massnahmenplanung im Rahmen des Unterhaltes durch einen lärmärmeren Belag sowie Überprüfung des aktuellen Lärmschutzes auf Basis der Lärmschutzverordnung (LSV) an den Objekten. 14 Lärmschutzwände 1 Lärmschutzdamm Gewässerschutz (GW-Schutzzone Holberg) Erstellung eines Störfallberichtes auf Basis der Störfallverordnung (StfV) inkl. allfälliger Massnahmenplanung im Rahmen des Projektes.

Eine Zusammenstellung der relevanten Eckpunkte und Daten zum Projekt.

Zirka 158 Mio. Franken Gesamtkosten (Projektierung

Realisierung) inkl. MWST & Reserve; Stand Februar 2026

Normprüfung und Massnahmenplanung. Mindestens vollflächiger Deckbelagsersatz durch einen lärmarmen semidichten Asphalt (SDA). Erneuerung der Zäune und Fahrzeugrückhaltesysteme wo nötig.

5 km Trasseelänge 2 Fahrspuren je Richtung 5 Anschlüsse 2 Verzweigungen 62'000 – 64'000 durchschnittlicher täglicher Verkehr DTV N01

42 30'000 – 50'500 durchschnittlicher täglicher Verkehr DTV N11

60 0 Unfallschwerpunkte nach Norm

Massnahmenplanung an allen vorhandenen Kunstbauten im Projektperimeter

20 Unterführungen 14 Überführungen 13 Wannen und Stützmauern 12 Werkleitungskanäle und Durchlässe 9 Entwässerungsanlagen 9 Brücken 5 Viadukte 1 Tunnel

Sanierung der Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen. Teilrückbau der Beleuchtung. Erstellung einer Anlage für Geschwindigkeitsharmonisierung- und Gefahrenwarnung (GH

Massnahmenplanung im Rahmen des Unterhaltes durch einen lärmärmeren Belag sowie Überprüfung des aktuellen Lärmschutzes auf Basis der Lärmschutzverordnung (LSV) an den Objekten.

Erstellung eines Störfallberichtes auf Basis der Störfallverordnung (StfV) inkl. allfälliger Massnahmenplanung im Rahmen des Projektes.