Heidelberg Pharma kooperiert mit Huadong Medicine (China); Zielt auf bis zu sechs Zielmoleküle.
Update Aktien International
Börsennews 28. August 2026
Aktien International – Update
Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum
Übersicht European Futures Euro Stoxx 50 6'480
- 0.7 % DAX 26'515
- 0.6 % CAC 40 8'412
- 0.9 % FTSE 100 10'830
- 0.1 % US-Futures Dow Jones Industrial 53'640
- 0.1 % Nasdaq 100 29'618
- 0.3 % S&P 500 7'740
- 0.0 %
News Europa
Aktien Europa: Vorsichte Erholung von Vortagsverlusten Der europäischen Börsen haben am Freitag leicht zugelegt. Sie erholten sich damit von den Vortagesverlusten, die es an vielen der großen Handelsplätze gegeben hatte, und folgten den Gewinnen an der Wall Street. Die Aufmerksamkeit ist nun ganz auf die anstehende Rede des US-Notenbankpräsidenten Kevin Warsh in Jackson Hole am Nachmittag gerichtet. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg am späten Vormittag um 0,75 Punkte auf 6.473,12 Punkte. Dabei erholten sich französische Aktien etwas stärker. Hier waren Bankwerte am Vortag unter Druck gekommen und hatten damit den Markt belastet. Stärkster Sektor waren der der Autowerte. Die Aktien von BMW gewannen 1,5 Prozent und profitierten dabei von einer positiveren Haltung der Citigroup. Renault waren mit 1,6 Prozent Aufschlag ebenfalls gefragt.
EssilorLuxottica: Startet Aktienrückkaufprogramm Der französisch-italienische Hersteller der Sonnenbrillenmarken Oakley und Ray-Ban erklärte, bis zu 5 Millionen Aktien zurückkaufen zu wollen. Die Aktie schloss am Donnerstag bei 157,50 Euro. Auf Basis dieses Kurses könnte sich der Gesamtwert des Rückkaufs je nach Marktbedingungen auf rund 787,5 Millionen Euro belaufen. Das Unternehmen erklärte, dies spiegele sein Vertrauen in die Wertschöpfung und die langfristigen Aussichten wider.
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Heidelbarg Pharma: Baut ADC-Partnerschaft mit Huadong Medicine aus Heidelberg Pharma erweitert die Zusammenarbeit mit seinem strategischen Partner und zweitgrößten Aktionär Huadong Medicine aus China. Beide Unternehmen wollen gemeinsam neue Antikörper- Wirkstoff-Konjugate (ADCs) gegen bis zu sechs Zielmoleküle erforschen und entwickeln. Aus der Kooperation sollen neue Produktkandidaten für die Pipeline von Heidelberg Pharma hervorgehen. Finanzielle Konditionen der neuen Vereinbarung nennt das Unternehmen nicht. „Unser Ziel ist es, durch die Kombination der Stärken und Technologien beider Unternehmen neue Maßstäbe zu setzen und weitere innovative Wirkstoffkonjugate für die Krebstherapie zu entwickeln. Dies wird es uns ermöglichen, kontinuierlich neue Forschungsprojekte zu initiieren und zusätzliche Wirkstoffkandidaten für die Produktpipeline von Heidelberg Pharma zu sichern”, sagt Dongzhou Jeffery Liu, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg Pharma.
Frankreich: Wirtschaft stagniert überraschend – knapp an Rezession vorbei Die Wirtschaft in Frankreich ist im zweiten Quartal überraschend doch nicht gewachsen. In den drei Monaten bis Ende Juni stagnierte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorquartal den revidierten Daten zufolge überraschend. Dies teilte das Statistikamt Insee am Freitag in Paris mit. Ende Juli hatten die Statistiker den vorläufigen Daten zufolge noch ein Wachstum von 0,2 Prozent gemeldet. Experten hatten damit gerechnet, dass die erste Schätzung bestätigt wird. Zum Jahresauftakt war das französische Bruttoinlandsprodukt endgültigen Daten zufolge um 0,2 Prozent gefallen. Wäre die Wirtschaftsleistung auch im zweiten Quartal gesunken, dann hätten Experten von einer Rezession gesprochen. Im Vergleich zum Vorjahr zog das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal der zweiten Schätzung zufolge um 0,5 Prozent an, nachdem es in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahr noch um 0,8 Prozent angezogen hatte.
Deutschland: Importpreise sind im Juli schwächer gestiegen als erwartet Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete, erhöhte sich der Index der Einfuhrpreise im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Anstieg von 0,5 Prozent prognostiziert. Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Preisanstieg von 6,8 Prozent registriert. Die befragten Ökonomen hatten einen Anstieg von 7,1 Prozent erwartet. Den grössten Einfluss auf die Gesamtentwicklung der Importpreise hatte der Anstieg der Preise für Vorleistungsgüter und für Energie. Vorleistungsgüter verbilligten sich um 0,5 Prozent im Monats- und verteuerten sich um 10,2 Prozent im Jahresvergleich. Die Preise für Energie stiegen um 1,3 Prozent im Monats- und um 26,4 Prozent im Jahresvergleich. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise lagen die Importpreise um 0,1 Prozent höher als im Vormonat. Binnen Jahresfrist ergab sich ein Plus von 4,8 Prozent.
Bayer: Milliardenpotenzial in Japan und neue Hoffnung für Krebspatienten Bayer baut mit bahnbrechenden Zulassungen und einem Umsatzsprung bei Kerendia seine Rolle als globaler Pharmaplayer weiter aus. Neue Kooperationen und frische Marktzugänge signalisieren einen entschlossenen Angriff auf den milliardenschweren Wettbewerb. So prognostiziert das technische Analyse-Modell von index- radar.de die weitere Kursentwicklung. Bayer hat in Japan die Zulassung für Hyrnuo (Sevabertinib) zur Behandlung von HER2-mutiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) in allen Therapielinien erhalten. Das Präparat ist die erste zielgerichtete Therapie für diese Indikation im japanischen Markt und markiert einen wichtigen Meilenstein für das Unternehmen im Bereich Onkologie. Mit dieser Zulassung erschließt sich Bayer zusätzliche Umsatzpotenziale im drittgrößten Pharmamarkt der Welt und stärkt seine Position im internationalen Wettbewerb. Im zweiten Quartal 2024 konnte Bayer mit dem Medikament Kerendia einen Umsatz von 329 Millionen Euro erzielen, was einem Wachstum von rund 80 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern mit einem Umsatz von über einer Milliarde Euro. Parallel dazu strebt Bayer in Japan eine Zulassungserweiterung
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für Kerendia zur Behandlung nichtdiabetischer chronischer Nierenerkrankung (CKD) an, nachdem positive Ergebnisse aus Phase-3-Studien vorliegen. Bayer hat in den vergangenen zwölf Monaten eine Performance hingelegt, die an eine Achterbahnfahrt erinnert: Während der DAX gemächlich um knapp zehn Prozent zulegte, katapultierte sich der Pharma- und Chemiekonzern mit über 75 Prozent Total Return an die Spitze der Kurslisten.
News Übersee
Paypal: Übernahme durch Stripe und Advent geplatzt Eine Übernahme des US-Zahlungsdienstleisters Paypal durch den Finanzinvestor Advent und den Zahlungsabwickler Stripe ist Insidern zufolge geplatzt. Die Gruppe verfolge keine Übernahme von Paypal mehr, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstagabend (Ortszeit) nach US-Börsenschluss unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Zuvor habe sie mehr als 50 Milliarden US-Dollar für das Unternehmen geboten. Vertreter von Advent, PayPal und Stripe lehnten eine Stellungnahme dazu ab. Der Aktienkurs von Paypal sackte im nachbörslichen US- Handel um fast 14 Prozent ab.
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