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title: "Warteck Immobilien Schweiz meldet Halbjahreszahlen 2026 mit höheren Mieterträgen und reduziertem Leerstand; Steueraufwand senkt Gewinn trotz höherer Mieterträge"
sdDatePublished: "2026-08-28T06:06:00Z"
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Warteck Immobilien Schweiz meldet Halbjahreszahlen 2026 mit höheren Mieterträgen und reduziertem Leerstand; Steueraufwand senkt Gewinn trotz höherer Mieterträge

BEKB Vorlage

Börsennews
28. August 2026

Aktien Schweiz
Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum

Übersicht

SMI
14'384.37 (-1.09%)
Dow Jones Industrial
53'569.44 (+0.20%)
S&P 500
7'730.99 (+0.72%)
NIKKEI-225
66'494.63 (+0.55%)

Swiss Blue Chip Shares Umsatz
CHF 2.633 Mrd.
Mid & Small Caps Swiss Shares
Umsatz
CHF 703 Mio.

Auftakt: Positive US-Vorgaben vor Warsh-Rede
Der Schweizer Aktienmarkt geht am Freitag mit positi-
ven US-Vorgaben in den Handel. An der Wall Street wa-
ren einmal mehr Technologiewerte gefragt. Die Titel der
KI-Lokomotive Nvidia sprangen nach starken Zahlen und
einem glänzenden Wachstumsausblick um knapp 9
Prozent hoch. Der technologielastige Nasdaq gewann
fast 1,6 Prozent und baute damit seine Gewinne nach
dem europäischen Börsenschluss noch aus. Aber auch
der S&P 500 und Dow Jones legten zu.
Der KOSPI-Index in Südkorea gab in der Nacht auf Frei-
tag allerdings nach, da die Händler vor der Rede von
Fed-Chef Kevin Warsh in Jackson Hole vorsichtig agier-
ten. Anleger erhoffen sich von der Rede am Notenban-
kertreffen Hinweise auf den weiteren Zinskurs. Nach
zuletzt hartnäckigen Inflationsdaten wird darauf geach-
tet, wie entschlossen das Fed gegen den Preisdruck
vorgehen will.
In der Schweiz klingt die Berichtsaison aus. Unter ande-
rem EMS Chemie, der Flughafen Zürich und die ZKB
legen Halbjahreszahlen vor. Zudem wird das KOF- Kon-
junkturbarometer August veröffentlicht. In den USA
stehen der Chicago- Einkaufsmanagerindex und das
Konsumentenvertrauen der Universität Michigan auf
dem Programm.

Warteck Die Immobiliengesellschaft hat im ersten
Halbjahr 2026 höhere Mieterträge erzielt und gleichzei-
tig den Leerstand reduziert. Am tieferen Gewinn sind die
Steuern schuld. Unter dem Strich verdiente das Unter-
nehmen zwischen Januar und Juni inklusive Neubewer-
tungen 18,0 Millionen Franken, wie es in einer Mitteilung
vom Freitag heisst. Im Vorjahr waren es noch 19,8 Milli-

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2
onen gewesen. Dies liege insbesondere am mehr als
verdoppelten Steueraufwand, so die Begründung. Die
Neubewertung habe in diesem Jahr zu einer Aufwertung
um 8,3 Millionen Franken geführt und lag damit nur
leicht unter Vorjahresniveau. Der Marktwert des Immobi-
lienportfolios wird nun mit 1,14 Milliarden angegeben
(+8,1% gegenüber Vorjahr). Nach dem Bilanzstichtag
wurden noch zwei weitere Gebäude in Münchenstein mit
116 Wohnungen gekauft, die in naher Zukunft saniert
werden sollen. Operativ gab es derweil einige Verbesse-
rungen. So stiegen die Ist-Mieterträge um 3,9 Prozent
auf 23,2 Millionen Franken. Nach Abzug der liegen-
schaftsbezogenen Betriebs- und Unterhaltskosten ver-
blieb ein Erfolg aus Vermietung von 19,7 Millionen nach
19,3 Millionen im Vorjahr. Gründe für den Anstieg waren
einerseits der Zukauf einer Wohnüberbauung sowie die
Nachfragesituation. Zudem lag die Leerstandsquote mit
2,2 Prozent leicht unter dem Wert von 2,3 Prozent per
Ende 2025. Dadurch stiegen der EBIT (ohne Neubewer-
tungseffekte) um 6,5 Prozent auf 18,7 Millionen Fran-
ken, während der Reingewinn ohne Neubewertungsef-
fekte ebenfalls wegen des Steuereffekts um 10,7 Pro-
zent auf 11,4 Millionen zurückging. Grund für den höhe-
ren Steueraufwand war die Anpassung der Resthalte-
dauer der Liegenschaften mit konkreten Verkaufsab-
sichten und durch den getätigten Verkauf im 1. Semes-
ter, erklärt Warteck. Bei den Projekten kommt Warteck
planmässig voran. So werden in Buchs (AG) insgesamt
rund 29 Millionen Franken investiert, die zweite Etappe
werde 2027 in Angriff genommen und nach Fertigstel-
lung werden Mietzinseinnahmen von 1,4 Millionen erwar-
tet. Für die beiden Arealentwicklungen in Allschwil und
Muttenz (BL) wird es im Februar 2027 zu einer Volksab-
stimmung kommen. Insgesamt bestehe für die kom-
menden Jahre eine Pipeline aus 14 Projekten mit einem
Gesamtinvestitionsvolumen von rund 230 Millionen
Franken.
Beim Ausblick ist Warteck sehr vage. So biete der
Transaktionsmarkt aufgrund der herrschenden Zinssitu-
ation in nächster Zeit gute Chancen für Capital Recyc-
ling durch weitere Objektverkäufe und Investitionen in
Projekte. Die Voraussetzungen für ein gutes Geschäfts-
jahr 2026 seien gegeben.

Jungfraubahnen hat im ersten Halbjahr 2026 deut-
lich weniger umgesetzt und verdient. Der Iran-Krieg und
die damit verbundenen Rückgänge bei asiatischen Gäs-
ten belasteten insbesondere das Geschäft auf dem
Jungfraujoch. Auch in den Hochsaisonmonaten Juli und
August blieben die Besucherzahlen dort klar unter dem
Vorjahr. Der Betriebsertrag sank um 8,6 Prozent auf
137,0 Millionen Franken, wie der Berner Oberländer
Bergbahnbetreiber am Freitag mitteilte. Der Verkehrser-
trag ging um 8,9 Prozent auf 97,6 Millionen zurück.
Gleichzeitig konnten die Jungfraubahnen die Betriebs-
kosten dank tieferer Strompreise und weiterer Mass-
nahmen um 4,6 Prozent reduzieren. Der Ergebnisrück-
gang fiel dennoch stärker aus als der Umsatzrückgang.
Analysten hatten im Vorfeld wegen des hohen Fixkos-
tenanteils der Gruppe mit einem überproportionalen
Rückgang beim operativen Ergebnis gerechnet. Der
Betriebsgewinn (EBITDA) lag mit 56,8 Millionen Franken
14 Prozent tiefer, die entsprechende Marge sank auf
41,5 von 43,9 Prozent. Es blieb ein Reingewinn von 28,9
Millionen Franken. Das sind 22 Prozent weniger als im
Vorjahr, als die Jungfraubahn-Gruppe einen Rekordge-
winn erzielt hatte. Besonders stark machte sich die
schwächere Nachfrage beim Jungfraujoch - Top of Eu-
rope bemerkbar. Die Zahl der Gäste sank im ersten
Halbjahr um fast 18 Prozent auf 389'600. Dabei fehlten
nach Ausbruch des Iran-Kriegs vor allem Gäste aus Indi-
en und Südostasien. Der Verkehrsertrag auf dem Jung-
fraujoch ging mit 52,6 Millionen Franken etwas weniger
stark um 12 Prozent zurück. Den Angaben zufolge ge-
lang es, den Durchschnittsertrag pro Gast zu steigern.
Bei den Erlebnisbergen sank der Verkehrsertrag um 4,4
Prozent auf 19,9 Millionen Franken. Im Wintersport ging
er um 5,9 Prozent auf 25,1 Millionen zurück.

CFT Die Westschweizer Brokergruppe hat im ersten
Halbjahr 2026 deutlich mehr Gewinn erzielt. Mit Blick
nach vorn bleibt das Management zuversichtlich. Der
Reingewinn lag auf Gruppenebene mit 79,1 Millionen
Franken um 12,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Zu
konstanten Wechselkursen hätte das Plus sogar 22,5
Prozent betragen, wie CFT am Freitag mitteilte. Das
Betriebsergebnis blieb derweil in etwa stabil bei 88,0
Millionen Franken (-0,2%). Zu konstanten Wechselkur-
sen ergab sich allerdings ebenfalls ein Plus von 7,4 Pro-
zent. Einschliesslich der Beteiligung am Ergebnis von
assoziierten Unternehmen und Joint Ventures stieg der
Betriebsgewinn zu konstanten Wechselkursen um 13,8
Prozent auf 108,3 Millionen Franken. Die entsprechende
Marge lag damit leicht höher bei 16,8 Prozent nach 16,4
Prozent in der Vorjahresperiode. Mit den Zahlen wurden
die Erwartungen der von AWP befragten Analysten beim
Reinergebnis klar übertroffen und beim Betriebsergebnis
leicht verfehlt. Die Umsatzzahlen hatte das Unterneh-
men schon Anfang August bekannt gegeben. Der Um-
satz stieg auf bereinigter Basis (einschliesslich des pro-

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3
portionalen Einbezugs von Joint Ventures) und konstan-
ten Wechselkursen um 10,4 Prozent auf 646,2 Millionen.
CFT habe im ersten Halbjahr den Wachstumskurs fort-
gesetzt und baue auf den positiven Trend der vergange-
nen Jahre auf, heisst es. Zu den weiteren Aussichten
zeigt sich das Management optimistisch. Das organi-
sche Wachstum bleibe eine Priorität, insbesondere
durch gezielte Neueinstellungen im Front-Office-Bereich
und eine Weiterentwicklung des Angebots der Gruppe in
den verschiedenen Regionen. Ausserdem werde CFT
weiterhin
in
die
Digitalisierung
der
Brokerage-
Dienstleistungen, hybride Lösungen sowie Daten- und
Analysefähigkeiten investieren. Ein weiterer Schwer-
punkt liege schliesslich auf einer soliden finanziellen
Basis und einem strikten Kostenmanagement.

Baloise Asset Management hat die im Juni ange-
kündigte Kapitalerhöhung des Baloise Swiss Property
Fund abgeschlossen. Das maximalen Emissionsvolumen
von 159 Millionen Franken wurde dabei erreicht. Mit den
Mitteln sollen vierzehn Immobilien in wirtschaftlich at-
traktiven Regionen der Schweiz erworben werden, wie
die Fondsleitung von Baloise Asset Management am
Freitag mitteilt. Dieses Immobilienportfolio befindet sich
aktuell noch im Besitz der Baloise Leben AG. Die Finma
hat aber bereits die Bewilligung für die Transaktion er-
teilt. Die Diversifikation des Portfolios werde damit wei-
ter ausgebaut. Bei der Kapitalerhöhung berechtigten
sieben bisherige Aktien zum Erwerb eines neuen Anteils.
Der Ausgabepreis wurde auf 113,45 Franken festgelegt.
Die Liberierung der neuen Fondsanteile ist für den 3.
September 2026 vorgesehen.

Rating- und Kurszieländerungen

Beteiligungsmeldungen

www.bekb.ch| Börsennews | 28. August 2026
4

Agenda Termine
01.09.2026
Partners Group – Resultat H1 2026
Swiss Life – Resultat H1 2026
Dormakaba – Jahresresultat 2025/26
02.09.2026
Vaudoise – Resultat H1 2026
Fundamenta – Resultat H1 2026
Adval Tech – Resultat H1 2026
03.09.2026
Ronad Energie – Resultat H1 2026

07.09.2026
Burckhalter – Resultat Q2 2026
09.09.2026
Medacta – Resultat H1 2026
Bioversys – Resultat H1 2026
BZZ Holding – Resultat H1 2026
10.09.2026
Repower – Resultat H1 2026
16.09.2026
R+S Group – Resultat H1 2026
17.09.2026
HelvetiaBaloise – Resultat H1 2026
Aevis – Resultat H1 2026
MCH Group – Resultat H1 2026
23.09.2026
Peach Property – Resultat H1 2026
Santhera – Resultat H1 2026
Wisekey – Resultat H1 2026
24.09.2026
Xlife – Resultat H1 2026

Bevorstehende Börsengänge
2026

Mögliche Börsengänge
irgendwann
ABB E-Mobility
Spineart (Medtech)
Syntegon (Industrie)
Infomaniak (IT)
Ammega Group (Logistik)
Gategroup (Logistik/Konsum)
Acrotec (Industrie)
Swissport (Logistik)
Corden Pharma (Pharma)
Brusy HyPower (Industrie)
Code Pharma (Pharma)
Topadur (Biotech)
Breitling (Luxus)
VFS Global (Tourismus)
Payrollplus (Finanzen)
Wolffkran (Infrastruktur)
Skycell (Medtech)
Chronext (Uhrenhandels-Plattform)
Trifork (Softwareentwickler)
Cabb (Feinchemieunternehmen)

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5
Agenda Dividende für Geschäftsjahr 2025

Datum Auszahlung offen
Datum
Auszahlung
bestätigt
(ex-
Datum)
16.09.2026
Richemont CHF 3.30 + CHF 1
21.09.2026
Logitech CHF 1.36
Ausbezahlte Dividenden
12.01.2026
Barry Callebaut CHF 29
10.03.2026
Novartis CHF 3.70
12.03.2026
Roche CHF 9.80
13.03.2026
GRKP CHF 47.50
19.03.2026
Dätwyler CHF 3.20
20.03.2026
Also CHF 5.30
23.03.2026
Givaudan CHF 72.0
ABB CHF 0.94
BB Biotech CHF 2.25
Zehnder CHF 1.40
24.03.2026
Hypi Lenzburg CHF 120
25.03.2026
Belimo CHF 10.00
26.03.2026
Schindler CHF 6.00 +CHF 0.80
Oerlikon CHF 0.20 + 0.65 Sonderdividen-
de
EFG Int. CHF 0.65
Sika CHF 3.70
Bellevue CHF 0.15
27.03.2026
SPS CHF 3.50
Swisscom CHF 26.00
31.03.2026
VZ Holding CHF 2.95
DKSH CHF 2.50
02.04.2026
SGS CHF 3.20
Mobimo CHF 10.25
Intershop CHF 6.00
Implenia CHF 1.40
07.04.2026
PSP CHF 3.95
Plazza CHF 10.00
Fundamenta CHF 0.60
Huber+Suhner CHF 2.00
09.04.2026
Meier Tobler CHF 1.70
Forbo CHF 25.00
10.04.2026
Zurich IG CHF 30.00
Zug Estates CHF 49.00
13.04.2026
Julius Bär CHF 2.60
Sandoz CHF 0.80
Emmi CHF 17.50
Schweiter CHF 15.00

14.04.2026
Swiss Re USD 8.00
Bossard CHF 3.90
BVZ CHF 30.00
TX Group CHF 4.00
15.04.2026
Mobilezone CHF 0.90
16.04.2026
LUKB CHF 2.70
Vontobel CHF 3.00
Comet CHF 0.50
17.04.2026
GF CHF 1.35
Sulzer CHF 4.75
V-Zug CHF 0.90
Tecan CHF 3.00
Geberit CHF 12.90
20.04.2026
Nestlé CHF 3.10
Bucher CHF 11.00
Mikron CHF 0.60
Lindt&Sprüngli N CHF 1'800
Lindt&Sprüngli PS CHF 180
Adecco CHF 1.00
Medmix CHF 0.10
SF U