Campus-Kino 2026 Open-Air-Kino im Innenhof der ehemaligen Stasi-Zentrale; Publikumsrekord erneut erreicht
Vier Wochen Filme, Geschichte und Begegnungen: 11.800 Besucherinnen und Besucher beim Campus-Kino 2026 - Bundesarchiv
Vier Wochen Filme, Geschichte und Begegnungen: 11.800 Besucherinnen und Besucher beim Campus-Kino 2026
Menschenmenge bei der Vorführung des Films „Wilma will mehr“ beim Campus-Kino 2026,
Mit der Vorführung von „Good Bye, Lenin!“ ging das Campus-Kino 2026 am Abend des 27. August zu Ende. Vier Wochen lang wurde der Innenhof der ehemaligen Stasi -Zentrale und heutige Campus für Demokratie zum Open-Air-Kino. Das Campus-Kino verband auch in seinem siebten Jahr Filme, Gespräche und sommerliche Atmosphäre. 11.800 Besucherinnen und Besucher sorgten für einen erneuten Publikumsrekord. Damit war das Campus-Kino 2026 so gut besucht wie noch nie.
Inhaltlich widmete sich das diesjährige Programm unterschiedlichen Perspektiven auf das Leben in der DDR : Es ging um Frauen und ihren Arbeitsalltag, Flucht und Grenzerfahrungen, den musikalischen Underground sowie die Umbruchs- und Transformationszeit nach 1990. Das begleitende Rahmenprogramm stieß ebenfalls auf großes Interesse: An den 25 Sonderführungen vor den Filmvorführungen nahmen 750 Gäste teil. Viele Besucherinnen und Besucher informierten sich zudem über die Möglichkeiten der Akteneinsicht.
Für zahlreiche Höhepunkte sorgten die vielen anwesenden Filmschaffenden, Musikerinnen und Musiker, Historikerinnen und Historiker sowie Zeitzeuginnen und Zeitzeugen: Sie teilten ihre Perspektiven und Erfahrungen mit dem Publikum und trugen so zu lebendigen Gesprächen bei. Zu Gast waren unter anderem die Schauspielerin Martina Gedeck („Hunger auf Leben“), die Regisseure Dieter Schumann („Flüstern und Schreien – Ein Rockreport“) und Markus Imboden („Hunger auf Leben“), der Journalist Reinhold Beckmann und der Panikorchester-Saxophonist Noah Fischer. Auch Zeitzeugen waren vor Ort – darunter der Aktivist Mario Röllig, der Tunnelbauer Joachim Neumann und Peter Keup, der 1981 nach einem gescheiterten Fluchtversuch verhaftet worden war.
Auch die jüngsten Besucherinnen und Besucher kamen beim Kinder-Campus-Kino auf ihre Kosten: Bei vier Terminen setzten sie sich spielerisch mit Geschichte und den UN -Kinderrechten auseinander – mit passenden Filmen, Führungen, Bastelangeboten und viel Raum zum Entdecken.
Vielen Dank an alle, die das Campus-Kino 2026 möglich gemacht haben: unseren Partnern und Unterstützern, Mitwirkenden, Gästen und natürlich unserem Publikum.
Auch im Jahr 2027 wird der Campus für Demokratie wieder zum Open-Air-Kino – mit neuen Filmen und abwechslungsreichen Gesprächen.
Publikum bei der Vorführung von „Spione unter uns“ beim Campus-Kino 2026 Quelle: Bundesarchiv
Gäste bei der Vorführung von „Spione unter uns“ beim Campus-Kino 2026; von links nach rechts: Dieter Dombrowski (Bundesvorsitzender der UOKG ), Historikerin Daniela Münkel, SED -Opferbeauftragte Eveyln Zupke, Peter Keup (Zeitzeuge) Quelle: Bundesarchiv
Führung durch die Archivausstellung „Einblick ins Geheime“ im Vorprogramm des Campus-Kinos 2026 Quelle: Czybik & Schmid Media
Publikum während der Vorführung von „Wilma will mehr“ beim Campus-Kino 2026 Quelle: Czybik & Schmid Media
Flyer und Werbematerial beim Campus-Kino 2026 Quelle: Bundesarchiv
Ein Hund während der Vorführung von „ Die Akte Lindenberg - Udo und die DDR“ beim Campus-Kino 2026 Quelle: Czybik & Schmid Media
Panikorchester-Saxophonist Noah Fischer spielt sein Instrument vor der Vorführung von „ Die Akte Lindenberg - Udo und die DDR“ beim Campus-Kino 2026 Quelle: Czybik & Schmid Media
Gäste bei der Vorführung von „ Die Akte Lindenberg - Udo und die DDR“; von links nach rechts: Noah Fischer (Saxophonist), Antje Bernhardt (Moderatorin des Abends), Reinhold Beckmann (Journalist), Jens Schöne ( Stellv. Berliner Aufbearbeitungsbeauftragter), Uwe Silberbach (Zeitzeuge) Quelle: Czybik & Schmid Media
Menschenmenge bei der Vorführung des Films „Wilma will mehr“ beim Campus-Kino 2026 Quelle: Czybik & Schmid Media
Die Menschenmenge von oben bei der Vorführung von „ Die Akte Lindenberg - Udo und die DDR “ beim Campus-Kino 2026 Quelle: Czybik & Schmid Media
Publikum bei der Vorführung von „Spione unter uns“ beim Campus-Kino 2026
Gäste bei der Vorführung von „Spione unter uns“ beim Campus-Kino 2026; von links nach rechts: Dieter Dombrowski (Bundesvorsitzender der UOKG ), Historikerin Daniela Münkel, SED -Opferbeauftragte Eveyln Zupke, Peter Keup (Zeitzeuge)
Führung durch die Archivausstellung „Einblick ins Geheime“ im Vorprogramm des Campus-Kinos 2026
Quelle: Czybik & Schmid Media
Publikum während der Vorführung von „Wilma will mehr“ beim Campus-Kino 2026
Flyer und Werbematerial beim Campus-Kino 2026
Ein Hund während der Vorführung von „ Die Akte Lindenberg - Udo und die DDR“ beim Campus-Kino 2026
Die Akte Lindenberg - Udo und die DDR“ beim Campus-Kino 2026
Panikorchester-Saxophonist Noah Fischer spielt sein Instrument vor der Vorführung von „ Die Akte Lindenberg - Udo und die DDR“ beim Campus-Kino 2026
Gäste bei der Vorführung von „ Die Akte Lindenberg - Udo und die DDR“; von links nach rechts: Noah Fischer (Saxophonist), Antje Bernhardt (Moderatorin des Abends), Reinhold Beckmann (Journalist), Jens Schöne ( Stellv. Berliner Aufbearbeitungsbeauftragter), Uwe Silberbach (Zeitzeuge)
Die Akte Lindenberg - Udo und die DDR“; von links nach rechts: Noah Fischer (Saxophonist), Antje Bernhardt (Moderatorin des Abends), Reinhold Beckmann (Journalist), Jens Schöne ( Stellv. Berliner Aufbearbeitungsbeauftragter), Uwe Silberbach (Zeitzeuge)
Menschenmenge bei der Vorführung des Films „Wilma will mehr“ beim Campus-Kino 2026
Die Menschenmenge von oben bei der Vorführung von „ Die Akte Lindenberg - Udo und die DDR “ beim Campus-Kino 2026
Die Akte Lindenberg - Udo und die DDR