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title: "Ich setze mich für Dresden bei der Standortprüfung des geplanten KI-Sicherheitsinstituts ein; Dresden stärker in Debatte gewertet"
sdDatePublished: "2026-08-28T09:06:00Z"
source: "https://www.cdu-dresden.de/aktuelles/2026/wochenrueckblick-24-28-08-2026"
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Ich setze mich für Dresden bei der Standortprüfung des geplanten KI-Sicherheitsinstituts ein; Dresden stärker in Debatte gewertet

Geplantes KI-Sicherheitsinstitut: Dresden gehört in die Standortdebatte

Geplantes KI-Sicherheitsinstitut: Dresden gehört in die Standortdebatte

Deutschland plant den Aufbau eines KI-Sicherheitsinstituts von internationalem Rang . In der bisherigen Standortdebatte werden vor allem Berlin, Saarbrücken und München genannt. Ich finde: Dresden und Sachsen gehören unbedingt mit in den Blick.

Denn KI-Sicherheit ist weit mehr als die Sicherheit einzelner Sprachmodelle. Sie reicht von Daten und Software über Kommunikationssysteme bis hin zur Hardware und den Chips . Genau hier liegt Dresdens besondere Stärke: Wir verbinden eine exzellente Forschungslandschaft mit einem der bedeutendsten Mikroelektronik-Cluster Europas, starken Kompetenzen in Software und Digitalisierung sowie einer breiten industriellen Basis. Die TU Dresden ist hier Vorreiter auf dem Gebiet der Forschung. Und auch das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik hat bereits in Freital einen Standort.

Wenn wir technologische Spitzencluster in Deutschland stärken wollen, müssen wir neue Bundesinstitutionen auch dort ansiedeln, wo diese Cluster tatsächlich gewachsen sind . Nicht jede neue Einrichtung muss automatisch nach Berlin.

Deshalb werde ich mich gegenüber der Bundesregierung dafür einsetzen, Dresden und Sachsen bei der Standortprüfung für das KI-Sicherheitsinstitut zu berücksichtigen . Entscheidend sollte sein, wo die besten Voraussetzungen bestehen, KI-Sicherheit von der Software über den Chip bis in die industrielle Praxis zu denken.

Fachaustausch zu Digitaler Souveränität in Dresden

Deutschland-Stack schafft die Architektur . SCS schafft Wechselbarkeit . Open Source schafft Optionen . Das Ökosystem macht daraus Souveränität . Digitale Souveränität heißt nicht, dass wir alles selbst machen müssen. Sie heißt, dass wir echte Wahlmöglichkeiten haben und handlungsfähig bleiben. Der Arbeitskreis Cloud von Silicon Saxony hat sich genau hiermit befasst: Deutschland-Stack, Sovereign Cloud Stack und die Rolle von Open Source für eine souveräne digitale Infrastruktur. Der Deutschland-Stack soll eine gemeinsame Architektur und verbindliche Standards schaffen. Der Sovereign Cloud Stack kann dafür sorgen, dass Cloud-Angebote interoperabel und wechselbar werden. Und Open Source schafft Transparenz, Nachnutzbarkeit und technologische Optionen. Aber Technik und Standards allein reichen nicht. Wir brauchen auch leistungsfähige Anbieter, tragfähige Geschäftsmodelle, professionelle Betriebsstrukturen und vor allem einen Markt, der diese Lösungen tatsächlich nachfragt. Gerade hier lohnt sich der Blick nach Sachsen. Silicon Saxony zeigt bei der Mikroelektronik, wie technologische Souveränität entsteht: durch das Zusammenspiel von Unternehmen, Forschung, Fachkräften, Infrastruktur und einer langfristigen Strategie. Diese Ökosystem-Logik brauchen wir auch für unsere digitale Infrastruktur. Deutschland-Stack schafft die Architektur. SCS schafft Wechselbarkeit. Open Source schafft Optionen. Das Ökosystem macht daraus Souveränität. Danke an Silicon Saxony und den Arbeitskreis Cloud für die fachlich starke Diskussion – und für den Blick darauf, wie wir aus politischen Zielen funktionierende Lösungen machen.

Besuch von Oliver Schenk MEP in Dresden

Ausbildung und Mittelstand: Was Dresden stark macht

Gemeinsam mit meinem Kollegen aus dem Europäischen Parlament, Oliver Schenk , war ich in Dresden unterwegs. Unsere Stationen hätten auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein können: das Berufliche Schulzentrum für Elektrotechnik Dresden und der Gartenbau Rülcker . Doch beide zeigen, worauf es für einen starken Wirtschaftsstandort ankommt: gute Ausbildung, qualifizierte Fachkräfte und Unternehmen, die Verantwortung übernehmen.

Am BSZ Elektrotechnik wird deutlich, wie wichtig eine leistungsfähige berufliche Bildung gerade für einen Hightech-Standort wie Dresden ist. Ob Elektrotechnik, Digitalisierung oder Industrie – unsere Unternehmen brauchen gut ausgebildete junge Menschen. Berufliche und akademische Bildung dürfen dabei nicht gegeneinander ausgespielt werden. Wir brauchen beides.

Beim Gartenbau Rülcker ging es anschließend ganz praktisch um die Situation eines Dresdner Mittelständlers. Familiengeführte Betriebe schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze, investieren vor Ort und sind fest in unserer Stadt verwurzelt. Gleichzeitig erleben sie unmittelbar, was steigende Kosten, Bürokratie und schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen bedeuten.

Für mich gehören deshalb gute Ausbildung und ein starker Mittelstand zusammen . Politik muss dafür sorgen, dass junge Menschen gute Perspektiven bekommen und Unternehmen die Freiheit und Verlässlichkeit haben, diese Perspektiven zu schaffen. Genau davon lebt der Wirtschaftsstandort Dresden.

Vom Meisterbetrieb bis zur nächsten Generation: Was beschäftigt das Dresdner Handwerk gerade wirklich?

Antworten auf diese Fragen gab es bei der Kreishandwerkerschaft Dresden , wo ganz unterschiedliche Gewerke aufeinander trafen: Kfz, Elektro und Tischler genauso wie Augenoptik, Hörakustik, Fleischer und Zahntechnik. Ein ziemlich guter Querschnitt durch das Dresdner Handwerk. Und auch durch die Generationen. Einige führen ihre Unternehmen seit mehr als 30 Jahren. Andere stehen noch deutlich früher in ihrem Berufsleben. Entsprechend direkt war die Diskussion. Lohnnebenkosten, Bürokratie, Energie, Fachkräfte und Betriebsnachfolge – hinter jedem dieser großen Begriffe steckt für einen kleinen Betrieb eine ganz praktische Rechnung. Wie viele Stunden kann ich wirklich beim Kunden arbeiten? Kann ich jemanden zusätzlich einstellen? Wer übernimmt irgendwann meinen Betrieb? Und lohnt es sich überhaupt noch, mehr zu machen? Mein Standpunkt dazu ist klar: Leistung muss sich lohnen. Das klingt zunächst nach einem politischen Satz. Für einen Handwerksbetrieb ist es aber ziemlich konkret. Denn wenn mehr Arbeit am Ende vor allem mehr Abgaben, mehr Dokumentation und mehr Aufwand bedeutet, stimmt etwas nicht. Genauso wichtig ist mir die andere Seite: Handwerk ist Zukunft. Dresden braucht junge Menschen, die Betriebe übernehmen, Meister werden, selbst gründen und ausbilden. Und in einer Arbeitswelt, in der KI gerade vieles verändert, ist praktisches Können alles andere als ein Auslaufmodell. Das Handwerk will Zukunft gestalten. Dafür braucht es vernünftige Bedingungen. Dafür setze ich mich ein – in Berlin und hier zu Hause in Dresden. Denn Politik funktioniert besser, wenn man miteinander redet.

Es ist wieder soweit: Das politische Berlin hautnah erleben.

Sie haben die Chance, bei der nächsten politische Bildungsfahrt in den Bundestag zu kommen.

Was: Einblicke hinter die Kulissen, spannende Gespräche, direkter Austausch vor Ort

Wie können Sie dabei sein? Schreiben Sie eine E-Mail an markus.reichel.wk@bundestag.de

Die Unterbringung erfolgt in Doppelzimmern, daher werden Anmeldungen von Zweierpaaren bevorzugt.

Achtung : Einzelzimmer können nicht garantiert werden.

Ich freue mich auf Ihre Bewerbung und auf die Gespräche in Berlin!

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