Vonovia SE gemeinsam mit GROPYUS AG bauen 41 neue Wohnungen in Dresden-Johannstadt; Holz setzt Trend im Bauwesen
Meine Wahlkreiswoche im Zeichen von Bauen, Wohnen und Energie - CDU Kreisverband Dresden
Dieser Termin war mir persönlich wichtig, da der direkte Austausch mit der Ingenieurkammer Sachsen mir hilft nah an der Realität zu sein. Zunächst ging es um das beschlossene Geothermiebeschleunigungsgesetz und die neue BEG-Förderung. Darüber hinaus waren wir uns einig darüber, das Genehmigungsverfahren auch in anderen Bereichen schneller werden müssen.
Ein weiteres Thema war die Elementarschadensversicherung. Naturkatastrophen werden bislang in Teilen durch den Bund abgesichert; perspektivisch könnte hier eine stärkere Übertragung auf die Privatwirtschaft erfolgen. Dazu hatte ich in dieser Woche auch einen Austausch mit der Sparkassenversicherung. Gerade die sächsische Erfahrung mit den beiden Hochwasserlagen 2002 und 2013 macht deutlich, wie wichtig die Diskussion einer adäquat gestalteten Elementarschadensversicherung ist.
Darüber hinaus haben wir über das zukünftige Baugesetzbuch, Fragen der Baukultur und den Ausbau von Energiespeichern gesprochen. Auch die notwendige Beschleunigung kommunale Planungsverfahren war ein Thema. Ein wichtiger Ansatz, um solche Verfahren zu beschleunigen, liegt in der Digitalisierung bürokratischer Verfahren, die wir konsequent etablieren müssen. Ebenso sprachen wir über europäische Vergabeverfahren. Wir müssen stärker darauf achten, dass europäische Vorgaben nicht durch zusätzliche nationale Anforderungen unnötig verkompliziert oder ausgebremst werden. Stattdessen sollten wir unsere Verfahren einfacher, schneller und praxistauglicher gestalten.
Austausch mit Vonovia: : Einsatz von Holz im Bauwesen
Seit 2025 gilt in Sachsen eine neue “Musterholzbaurichtlinie”, welche den Einsatz von Holz im Bauwesen und dessen Einsatzmöglichkeiten deutlich erweitert. Ein mehrgeschossiges Gebäude mit 41 neuen Wohnungen baut die Vonovia SE gemeinsam mit GROPYUS AG mit Hilfe von Holzbaumodulen in Dresden-Johannstadt. Die gemeinsame Begehung war unheimlich beeindruckend und bot Zeit für intensive Gespräche zum Bauwesen in Deutschland und Herausforderungen, denen wir mit unserer Arbeit im Bauausschuss des Deutschen Bundestag begegnen wollen.
Ein guter und sehr offener Austausch hat mich in dieser Woche zur Sächsischen Wohnungsgenossenschaft nach Dresden geführt. Mit den Vorständen habe ich über die aktuellen Herausforderungen für die Wohnungswirtschaft und insbesondere über die Zukunft der Fernwärme gesprochen. Wir waren uns einig, dass sie ein wichtiger Baustein für eine klimaneutrale Wärmeversorgung ist und besonders in den ostdeutschen Bundesländern keine adäquate Alternative besteht. Die Vorstände betonten zudem den Solidaritätsgedanken: wenn der Weg in eine klimaneutrale Zukunft gemeinsam gegangen werden soll, müssen auch alle Beteiligten ihren Teil dazu beitragen. Gerade die zunächst höheren Kosten für Umbau und Anschluss sind für die Genossenschaften eine große Herausforderung und können nicht allein von ihnen getragen werden. Auch über die geplante Bundesbaugesellschaft haben wir uns intensiv ausgetauscht. Ein weiterer wichtiger Punkt war die Frage, wie wir den notwendigen Sanierungsbedarf und den Neubau von Wohnungen angesichts hoher Kosten und Bürokratie sinnvoll miteinander in Einklang bringen, um tragfähige Lösungen für bezahlbaren Wohnraum zu finden.
Unsere PPPlerin Nadia ist zurück in Dresden
Ein besonderer Termin in dieser Woche war mein offizielles Abschlusstreffen mit Nadia, die das vergangenen Jahr mit dem Parlamentarischen Patenschaftsprogramm (PPP) in Minnesota verbrachte. In dieser spannenden Zeit standen wir regelmäßig in Kontakt. Nun habe ich eine selbstbewusste und aufgeschlossene junge Frau wieder getroffen, die durch ihre Erfahrungen in den USA deutlich erwachsener geworden ist. Bei unserem Treffen diese Woche brachte Nadia ein prall gefülltes Fotoalbum mit. Sie erzählte von ihren zahlreichen Hobbies, die von Theater, Chor und Orchester bis zum Hürdenlauf im Leichtathletik-Team reichten. Ein besonderer Moment war aber definitiv ihr 18. Geburtstag, den sie auf dem Weg nach New York feierte.
Für das nun anstehendes Abitur wünsche ich ihr alles Gute und viel Erfolg! Es war mir eine große Freude, sie während des Auslandsjahres zu begleiten.
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