Hamburg Port Authority AöR beauftragt Neubau und betriebsfertige Lieferung eines Patrouillenbootes PB29-3 in Hamburg; Finanzierungsvorbehalt, Freigabe Dezember 2026

Deutschland: Boote Flotte Hamburg ­ Patrouillenboot Typ PB29­3 Auftrags­ oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung 1 Beschaffer 1.1 Beschaffer Offizielle Bezeichnung: Hamburg Port Authority AöR Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung 2 Verfahren 2.1 Verfahren Titel: Flotte Hamburg ­ Patrouillenboot Typ PB29­3 Beschreibung: Bau und betriebsfertige Lieferung eines Patrouillenbootes Typ PB29­3 für die Flotte Hamburg 1.  Allgemeines: Seit 2005 vereint die Hamburg Port Authority AöR (HPA) alle hafenbezogenen Zuständigkeiten der  Hamburger Behörden in einer Anstalt öffentlichen Rechts. Ziel dieser Zusammenführung ist ein effizientes und  zukunftsorientiertes Hafenmanagement aus einer Hand. Mit rund 1.800 Beschäftigten ist die HPA verantwortlich  für die gesamte Hafen Infrastruktur, die Hafenbahn und für die Sicherheit des Schiffsverkehrs. Die HPA schreibt  die Leistungen für sich selbst und für die Flotte Hamburg GmbH & Co. KG aus. Die Flotte Hamburg GmbH & Co.  KG (FLH) ist eine 100%ige Tochter der Hamburg Port Authority AöR (HPA) und wurde am 1. Juli 2017 gegründet,  um das ganzheitliche Flottenmanagement der Schiffe der Freien und Hansestadt Hamburg wahrzunehmen. Ihre  Aufgabe ist die Gestellung der gesamten Flotte der Freien und Hansestadt Hamburg. Auf den Schiffspool der Flotte  Hamburg greifen derzeit neben der Hamburg Port Authority auch die Wasserschutzpolizei, die Feuerwehr und der  Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer zu. // 2. Angaben zum Auftragsumfang: Die FLH beabsichtigt den  Neubau und die betriebsfertige Lieferung eines Patrouillenbootes des Typ PB29 zu beauftragen. Das Patrouillenboot  soll in allen wesentlichen konstruktiven, sicherheitsrelevanten und leistungsbestimmenden Merkmalen technisch,  taktisch und funktional gleichwertig zu den bereits im Einsatz befindlichen Patrouillenbooten “Bürgermeister Brauer”  und “Bürgermeister Nevermann” ausgeführt werden. Das Referenzschiff (“Lead Ship”) ist dabei die “Bürgermeister  Brauer”. Bei der FLH soll das Schiff als Patrouillenboot für die Wasserschutzpolizei eingesetzt werden und den  Arbeitstitel “PB29­3” erhalten. // 3) Aufgabenbeschreibung des Patrouillenbootes: Das Patrouillenboot soll für die  Wasserschutzpolizeiliche Einsätze im Bereich des Küstenmeeres, der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ),  der Unterelbe, des Hamburger Hafens zukünftig von der Flotte Hamburg GmbH & Co. KG eingesetzt werden.  Das neue Patrouillenboot stellt die technische, taktische und funktionale Redundanz für die Patrouillenboote  “Bürgermeister Brauer” und “Bürgermeister Nevermann” dar und hat deren Anforderungen zu 100% zu erfüllen. Die  Neubeschaffung dient der Sicherstellung eines einheitlichen technischen, betrieblichen und sicherheitsrelevanten  Standards innerhalb der FLH sowie der Aufrechterhaltung der der Einsatzfähigkeit und die Austauschbarkeit der  Patrouillenboote bei wechselnden operativen Anforderungen.// 4. Hinweise zum nachfolgendem Angebotsverfahren:  Für das nachfolgende Verhandlungsverfahren ist ausschließlich ein technisch, taktisch und funktional gleichwertiges  Patrouillenschiff zum Referenzschiff “Bürgermeister Brauer” die Grundlage. Dies bedeutet, dass folgende  Merkmale identisch ausgeführt sein müssen: ­ Hauptabmessungen (Länge, Breite, Tiefgang) ­ Schiffsstruktur  mit Linienführung, Materialien und Verdrängung ­ Leistungsparameter (Geschwindigkeit, Verbrauch, Reichweite,  Stabilität und Seegangsverhalten) ­ Maschinenanlage und Antrieb (Hauptmaschinen, Generatoren, Propeller,  Wellenanlage und Getriebe) ­ Antriebskonzept ­ Elektrische Systeme ­ Nautische Ausrüstung ­ Scherheits­, umwelt­  und klassifikationsrelevante Systeme ­ Funktionale Ausrüstung und Raumkonfiguration // 5. Ablieferungsort: Der  Ablieferungsort des Patrouillenbootes ist der Hamburger Hafen. // 6. Technische Beschreibung: Die den Unterlagen  https://ted.europa.eu/TED Page 1/8

beigefügte Unterlage „Technische Beschreibung" (Anlage 1) beschreibt die Ansprüche des Auftraggebers an das  Patrouillenboot und soll dem Bewerber als Orientierungs­ bzw. Entscheidungshilfe zur Teilnahme am Wettbewerb  dienen. // 7. Hinweis zur Beauftragung Seitens des Auftragsgebers ist vorgesehen, den Auftrag für den Bau des  Schiffes Anfang 2027 zu erteilen. Die Ausschreibung steht unter einem Finanzierungsvorbehalt. Es ist geplant, die  Finanzmittel im Dezember 2026 durch das Aufsichtsgremium der Flotte Hamburg GmbH freizugeben. Kennung des Verfahrens: 6d766bb0­48f0­4418­b4fe­b2c46ebe71fc Interne Kennung: FLH­2141­26­VT­EU Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/ Verhandlungsverfahren Das Verfahren wird beschleunigt: nein 2.1.1 Zweck Art des Auftrags: Lieferleistungen Haupteinstufung (cpv): 34520000 Boote Zusätzliche Einstufung (cpv): 34511100 Patrouillenboote Zusätzliche Einstufung (cpv): 34521000 Spezialboote Zusätzliche Einstufung (cpv): 35511300 Korvetten und Patrouillenboote 2.1.2 Erfüllungsort Postanschrift: Am Strandkai 1   Stadt: Hamburg Postleitzahl: 20457 Land, Gliederung (NUTS): Hamburg (DE600) Land: Deutschland 2.1.4 Allgemeine Informationen Zusätzliche Informationen: Zusätzliche Informationen 1.) Das Vergabeverfahren erfolgt nach der VgV 2016. 2.) Bei  dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb. 3.) Unter www.vergabe.rib.de ist ein Bewerberbogen und dazugehörige Anlagen abzurufen. Dieser Bewerberbogen beschreibt die für den  Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltende Form. Der ausgefüllte Bewerberbogen ist mit den Teilnahmeunterlagen  einzureichen. 4.) Die Übermittlung von Teilnahmeanträgen und allen einzureichenden Unterlagen/Anlagen und  Nachweisen muss ausschließlich auf elektronischen Weg (digital) erfolgen. Hierzu ist bei den Vergaben der  Hamburg Port Authority AöR und ihren Tochterunternehmen zwingend die Vergabeplattform www.vergabe.rib.de zu nutzen. Eine (kostenfreie) Registrierung auf der Plattform ist hierbei erforderlich. Teilnahmeanträge müssen  über die Vergabeplattform elektronisch in Textform, elektronisch mit fortgeschrittener Signatur oder elektronisch mit  qualifizierter Signatur zum vorgegebenen Termin eingereicht werden. Ein nicht form­ oder fristgerecht übermittelter  Teilnahmeantrag wird ausgeschlossen. Es sind nur Teilnahmeanträge zur Öffnung zugelassen, die bis zum Ablauf  der Teilnahmefrist elektronisch über die Vergabeplattform eingegangen sind. 5.) Bewerbergemeinschaften sind  zugelassen, jedoch ist die Bildung einer Bewerbergemeinschaft zu begründen. Der Bewerberbogen ist für jedes  Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen, nicht jedoch für Nachunternehmer. Weitere Angaben, s.  Kapitel 5 in den Informationen zum Bewerberbogen. 6.) Nachunternehmer: Siehe Kapitel 6 in den Informationen  zum Bewerberbogen. 7.) Ausländische Bewerber/Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres  Herkunftslandes vorzulegen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen kann vom Auftraggeber eine Übersetzung  in deutscher Sprache nachgefordert werden. 8.) Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben,  sind diese über die Vergabe­Plattform zu stellen Rechtzeitig beim Auftraggeber beantragte Auskünfte zu  den Bewerbungsunterlagen werden in der nach § 20 Abs. 3 Nr. 1 VgV vorgesehenen Frist vor Eingang der  Teilnahmeanträge erteilt. Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind unter www.vergabe.rib.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.  9.) Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die angegebenen Teilnahmebedingungen  erfüllen. Hinweis: Bewertungskriterien gem. Kapitel 10 der Informationen zum Bewerberbogen. 10.) Die gemäß  https://ted.europa.eu/TED Page 2/8

Rangreihenfolge am besten geeigneten Bewerber (max. 5) mit den höchsten Punktzahlen erhalten nach  Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe  aufgefordert. Ist die maximal vorgesehene Anzahl der Bewerber für die Überführung in das Verhandlungsverfahren  erreicht und befinden sich zudem weitere Bewerber auf ranggleicher Position, wird die Anzahl der Teilnehmer  für das Verhandlungsverfahren dementsprechend erhöht. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende  Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren. 11.) Die Ausschreibung ist für Klein­ und  Mittelständische Unternehmen geeignet. 12:) Im nachfolgenden Verhandlungsverfahren behält sich der Auftraggeber  vor, den Zuschlag auf das Erstangebot zu erteilen und nicht zu verhandeln. Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU vgv ­  2.1.6 Ausschlussgründe Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: Entgegen des vorgenannten  Ausschlussgrundes gelten alle Ausschlussgründe gem. § 123 und §124 GWB. Der Bewerber bzw. die  Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung vorzulegen, dass keine zwingenden Ausschlussgründe gem. § 123 GWB  und keine fakultativen Ausschlussgründe gem. § 124 GWB vorliegen. 5 Los 5.1 Los: LOT­0000 Titel: Flotte Hamburg ­ Patrouillenboot Typ PB29­3 Beschreibung: Bau und betriebsfertige Lieferung eines Patrouillenbootes Typ PB29­3 für die Flotte Hamburg  Aufgabenbeschreibung des Patrouillenbootes: Das Patrouillenboot soll für die Wasserschutzpolizeiliche Einsätze  im Bereich des Küstenmeeres, der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ), der Unterelbe, des Hamburger  Hafens zukünftig von der Flotte Hamburg GmbH & Co. KG eingesetzt werden. Das neue Patrouillenboot stellt die  technische, taktische und funktionale Redundanz für die Patrouillenboote “Bürgermeister Brauer” und “Bürgermeister  Nevermann” dar und hat deren Anforderungen zu 100% zu erfüllen. Die Neubeschaffung dient der Sicherstellung  eines einheitlichen technischen, betrieblichen und sicherheitsrelevanten Standards innerhalb der FLH sowie der  Aufrechterhaltung der der Einsatzfähigkeit und die Austauschbarkeit der Patrouillenboote bei wechselnden operativen  Anforderungen. Interne Kennung: FLH­2141­26­VT­EU 5.1.1 Zweck Art des Auftrags: Lieferleistungen Haupteinstufung (cpv): 34520000 Boote Zusätzliche Einstufung (cpv): 34511100 Patrouillenboote Zusätzliche Einstufung (cpv): 34521000 Spezialboote Zusätzliche Einstufung (cpv): 35511300 Korvetten und Patrouillenboote 5.1.2 Erfüllungsort Stadt: Hamburg Postleitzahl: 20457 Land, Gliederung (NUTS): Hamburg (DE600) Land: Deutschland Zusätzliche Informationen:  5.1.3 Geschätzte Dauer Laufzeit: 24 Monat https://ted.europa.eu/TED Page 3/8

5.1.4 Verlängerung Maximale Verlängerungen: 0 5.1.6 Allgemeine Informationen Vorbehaltene Teilnahme: Teilnahme ist nicht vorbehalten. Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU­Mitteln finanziert Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein Zusätzliche Informationen: Die Ausschreibung ist auch für KMU geeignet, die die Mindestanforderungen erfüllen. 5.1.7 Strategische Auftragsvergabe Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung 5.1.9 Eignungskriterien Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen Beschreibung des Auswahlkriteriums: 1.) Angaben, ob und auf welche Art die Bewerberinnen und Bewerber  wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind oder ob und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in  relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten, sofern dem nicht berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen  (Kategorie A.5 gem. Bewerberbogen). 2.) Darstellung der Organisationsstruktur des Unternehmens, der Standorte  und der Niederlassungen. Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die abgefragten