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title: "Iranischer Außenminister und omanischer Gegenpart prüfen Interimsabkommen für Schiffverkehr durch die Straße von Hormus; Schiffverkehr durch Hormus bald wieder möglich"
sdDatePublished: "2026-08-28T07:11:00Z"
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Iranischer Außenminister und omanischer Gegenpart prüfen Interimsabkommen für Schiffverkehr durch die Straße von Hormus; Schiffverkehr durch Hormus bald wieder möglich

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Devisentelegramm

Die Ausarbeitung informiert über allgemein bekannte Sachverhalte. Die Einschätzungen und Bewertungen reflektieren die Meinung des Verfassers und
ersetzen nicht eine individuelle und anlagegerechte Beratung. Bei der Ausarbeitung und Erhebung der Daten ist die größtmögliche Sorgfalt verwendet
worden. Die getroffenen Aussagen basieren auf Beurteilung / Einschätzung der Daten zum Zeitpunkt der Erstellung.
Herausgeber: Hamburger Sparkasse, Treasury / Devisenhandel.

27.08.2026
08:05
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Alle Kurse sind freibleibend. - Quelle: Bloomberg

Guten Morgen!
Das Auf und Ab im Nahen Osten nimmt weiter seinen Lauf – gestern gaben die Ölpreise erneut leicht nach und
so lag Brent mit rund 85 USD auf dem niedrigsten Stand seit einer Woche. Der iranische Außenminister und sein
omanischer Gegenpart erörterten Möglichkeiten eines „Interimsabkommens“, um den Schiffverkehr durch die
Straße von Hormus wieder aufnehmen zu können. Auch die Tatsache, dass die USA zuvor abgezogene Diplo-
maten angeblich wieder an die Botschaften im Nahen Osten schicken wollen, trug zu positiver Stimmung bei.
Gänzlich anders sieht die Sache in Nordamerika aus, wo von positiver Stimmung im Zollstreit zwischen USA und
Kanada keine Rede sein kann. Nachdem die Gespräche über ein bilaterales Handelsabkommen abgebrochen
wurden, da die USA laut Kanada unverhältnismäßige Forderungen gestellt hätten, kündigte US-Präsident Donald
Trump Zölle in Höhe von 50% auf diverse Waren an. Kanadas Premier Mark Carney, welcher wahrlich nicht als
Hitzkopf bekannt ist, gab allerdings nicht klein bei, sondern wolle „Dollar für Dollar auf die neuen Zölle antworten“.
Dies wiederum animierte Trump weitere Zölle anzudrohen, welche allerdings erst ab Januar 2027 gelten sollen,
was beiden Seiten genug Zeit gibt sich wieder anzunähern. Während laut neuen Umfragen drei Viertel der be-
fragten US-Amerikaner Trumps Wirtschaftskurs als schwach bezeichnen, weiß Carney seine Bevölkerung hinter
sich. Laut dem kanadischen Angus-Reid-Institute sorgen sich zwar 90% der Kanadier wegen der wirtschaftlichen
Konsequenzen, dennoch finden 75%, dass es richtig war, die Verhandlungen abzubrechen. Kanada ist damit
eines der Länder mit dem mutigsten Vorgehen gegen die willkürliche Zollpolitik der USA.
Gestern wurde mit dem PCE-Preisindex der bevorzugte Inflations-Indikator der Fed veröffentlicht; Entspannung
im Hinblick auf den Preisdruck zeigte sich allerdings nicht. Im Juli stieg der Gesamtpreisindex der privaten Kon-
sumausgaben um 0,2% und übertraf damit die Prognosen von 0,1%. Auch der Kernpreisindex stieg um 0,2%,
sodass die Kerninflationsrate auf Jahr gesehen unverändert bei 3,3% lag. Während die Märkte vor der PCE-
Veröffentlichung die Wahrscheinlichkeit einer US-Zinserhöhung im Oktober noch mit ca. 35% bezifferten, stieg
dieser Wert nach Bekanntwerden der aktuellen Zahlen auf 50% an.

EURUSD zeigt wenig Bewegung um 1,1650 USD. Wir schauen weiter auf den Widerstand bei 1,1720 USD, wäh-
rend auf der Unterseite Halt um 1,1640 USD gefunden werden kann.
EURGBP liegt höher bei 0,8575 GBP. Die Marken 0,8460 GBP und 0,8690 GBP bleiben weiterhin intakt.
EURCHF steigt bis 0,9390 CHF. Der bekannte Korridor zwischen 0,9240 und 0,9415 CHF bleibt bestehen.
EURJPY tendiert um 185,70 JPY. Abgebende Notierungen könnten Halt um 181,00 JPY finden, wohingegen um
186,00 JPY ein Widerstand lauern könnte.

Heutige Daten
Quelle: Bloomberg
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Zeitraum Konsens
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DE
GfK-Konsumklima, Index
Sep
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-29,6
14:30
US
Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung, Tsd.
22.Aug
208
206

US
Symposium der Kansas City Fed in Jackson Hole (bis Samstag)