Patientin bewertet Burghof-Klinik in Rinteln, Niedersachsen; Mobbing und sexuelle Übergriffe, Abbruch nach zwei Wochen.
Erfahrungen mit Burghof-Klinik in Rinteln, Niedersachsen, 28.08.2026
Sehr zu empfehlen und sehr schön
Ich war während meines Aufenthaltes insgesamt sehr zufrieden und habe mich von Anfang an gut aufgehoben und in guten Händen gefühlt. Schon bei meiner Ankunft war alles sehr herzlich vorbereitet. Der Empfang war freundlich und auch die Einweisung in mein Zimmer verlief unkompliziert. Mein Zimmer war schön und ordentlich, besonders das neu renovierte Badezimmer hat mir gut gefallen. Lediglich die Lage zur Hauptstraße war aufgrund des Verkehrs teilweise etwas laut. Sehr positiv empfand ich die ausführliche Einführung in die Klinik. Uns wurden die wichtigsten Bereiche und Abläufe gezeigt, sodass ich mich schnell zurechtgefunden habe. Auch die medizinischen Untersuchungen und Gespräche wurden verständlich mit mir besprochen. Ich hatte jederzeit das Gefühl, dass meine Situation ernst genommen wird. Besonders dankbar bin ich für die psychologische Betreuung. Die Gespräche haben mir sehr geholfen, auch wenn es für mich anfangs nicht leicht war, über meine Probleme, Ängste und Sorgen zu sprechen. Meine Psychologin und die behandelnden Ärzte haben mir aufmerksam zugehört und sind auf meine persönlichen Wünsche und Bedürfnisse eingegangen. Auch die verschiedenen Bewegungsgruppen Walken-Yoga-Feldenkrais- Tai Chi habe ich als sehr hilfreich und abwechslungsreich erlebt. Ich konnte dort immer gut abschalten. Die Therapeuten sind mir während meines Aufenthaltes ganz besonders positiv in Erinnerung geblieben. Ihre herzliche, verständnisvolle und liebevolle Art haben mir gerade in schwierigen Momenten sehr viel Kraft gegeben. Ich hatte bei ihnen immer das Gefühl, jederzeit offen über alles sprechen zu können und einfach so sein zu dürfen, wie ich gerade war. Danke ! Insgesamt habe ich mich während meines gesamten Aufenthaltes gut aufgehoben, verstanden und unterstützt gefühlt. Ich bin sehr dankbar für die Zeit dort und würde mich jederzeit wieder für diese Klinik entscheiden. Eine klare Empfehlung von mir.
Entwicklung und Heilungsunterstützung, wenn man Selbstverantwortlich sein möchte und hervorragende fachliche Impulse möchte
Nach 30 Jahren habe ich diese Klinik zum zweiten Mal aufgesucht - die Erfahrungen damals haben mich lange getragen und begleitet. Gross war die Anspannung was ich nach all der Zeit vorfinden würde - aber sicher war ich, dass das Gebäude - die Burg (Haus 1) schon alleine durch ihre Räumlichkeiten wohltuend sein würde. Der Schutz und die Geborgenheit der alten Mauern vermittelte mir damals grosse Sicherheit - und das war auch dieses Mal der Fall. Mittlerweile gibt es noch die Villa und einen dazugehörigen phantastischen Park - ein zusätzlicher Gewinn. Möchte ich Gesellschaft- so finde ich sie. Möchte ich mich zurückziehen und für mich sein, so ist dies an vielen Orten möglich (an dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen sich unbedingt den Einzelruheraum neben der Diagnostik zeigen zu lassen - er war mir ein Ort der Stille, wenn der Therapieprozess nach Abgeschiedenheit verlangte.). In diesem Haus wird auf kognitiver, körperlicher und seelischer Ebene alles gesehen und behandelt. Entspannung, Feldenkrais, Autogenes Training, Yoga, Tanztherapie, Musiktherapie, Improtheater, Walking, Genusstraining, Klangschaalentherapie,psychidynamische Gruppentherapie, Psychoeducation der Störungsbilder, 2x wöchentlich Einzelsitzungen, Soziale Fertigkeiten - waren Angebote die auf meinem Plan standen…..es gibt durchaus noch vieles mehr :-) Bei allem Stress und dem allerorts bekannten Fachkräftemangel waren die Fachkräfte vor Ort stets freundlich, zugewandt und hoch professionell. Sollte es im Hintergrund stressig gewesen sein, so bekam ich als Patientin davon nichts zu spüren. Essen, Küchenpersonal und Hauswirtschaftskräfte - imner ein freundliches Wort und ein Lächeln auf den Lippen. Ich kann sagen, dass dies für mich ein Ort der Gesundung und Heilung ist. Danke für Alles!
Vielen Dank für die positive Rückmeldung. Wir freuen uns, dass Sie sich bei uns gut aufgehoben gefühlt haben!
Es ist einfach zu sagen.Besser geht es nicht. Ich war nie nur eine Nummer. Das gesamte Personal hat eindrucksvoll bewiesen wie Menschlichkeit funktioniert. Ich bedauere zutiefst das meine Therapie vorbei ist. Ich fand beeindruckend wie sehr die Therapie auf jeden einzelnen Patienten zugeschnitten war. Dafür möchte ich mich beim gesamten Team bedanken. Ganz herzliche Grüße an Sie alle. Grüßen möchte ich auch das zurückgebliebene liebevolle Patienten Team.Ballerburg 26. Ich vermisse euch alle sehr und danke das wir alle erleben durften wie respektvoll man miteinander sein kann. LG Fred Bäuml
Vielen Dank für Ihr positives Feedback!
Das letzte von letzten! Enttäuscht!
Diese Klinik ist das Letzte. Habe nach nicht mal ganz 2 Wochen abgebrochen! Mobbing und verbale sexuelle Übergriffe werden einfach geduldet. Täterschutz und das Opfer ist noch schuld an dem ganzen. Mir wurde dann noch gesagt das ich weg laufen würde und ich doch ehrlich zu mir selbst sein sollte von der Frau Dr.. Ich würde ja nur mein Kind so sehr vermissen und habe nur einen Grund gesucht weg laufen zu können. NEIN! Ich habe nur Selbstschutz betrieben weil die Klinik (Haus 1) es nicht auf die Reihe bekommen hat mich zu schützen. Und dann durfte ich mir noch sagen lassen von meinem Therapeuten, das es Wunschdenken wäre das sowas in einer psychiatrischen nicht vorkommen sollte. Oder von Frau Dr., das ich als Frau doch aufpassen muss was ich in der Öffentlichkeit (in dem Falle Klinik Gelände) sage, weil es könnte ja ein Mann falsch verstehen. Da frage ich mich allen ernstes in was für einer Zeit wir hier leben! Der Täter ist bekannt schon durch andere Patienten auch und wird noch geschützt und das Opfer wird zum Abbruch quasi gezwungen weil es nicht die nötige Hilfe bekommt und noch die Schuld bekommt. Geht’s noch? Da kommt man dahin um sich helfen zu lassen wegen verschieden Trauma unter anderem Mobbing und sexuellen Übergriffen und dann passiert sowas… Geht gar nicht! Die wussten wieso ich dorthin gekommen bin und schützen mich dann nicht? Im Gegenteil ich wurde von der Pflege noch vertröstet das ich es doch ignorieren soll und abwarten soll bis ich mit meinem Therapeuten sprechen kann. Was für eine scheiße! Es muss sofort gehandelt werden bei sowas und nicht beschwichtigt werden! Das ist ja noch mal ein Pfund Salz hinterher streuen in die Wunde. Unglaublich was da abgeht. Und selbst meine Mitpatienten, mit denen ich sehr gut aus kam, waren sehr schockiert was da abgeht und das ich noch die Schuld bekomme. Das wird definitiv noch ein Nachspiel haben!
Liebe Luna, Dein Kommentar macht mich fassungslos und wütend. Ich bin eine Mitpatientin aus der Zeit als Du vor Ort warst und staune über Deine Wahrnehmung. Ich habe Dich im Raucherbereich erlebt und möchte es mal so sagen: Wer ein Feuer entfacht und dann schreit das es warm wird übernimmt definitiv keine Verantwortung für sein Handeln. Du hast “spassig” vermeintlich Kommentare in den Ring geworfen um die “vermeintlich spaßigen” Reaktionen dann in einen Angriff umzukehren. Ich fand weder Deine Kommentare noch den Umgang der anderen damit “spassig” - sehe aber beide Seiten! Das Du für Dich entschieden hast daraufhin zu gehen - das mag ich nicht bewerten oder kommentieren. Sehr wohl aber Deine Darstellung der Klinik und des Klinikpersonals. Vorweg: alle Menschen in dieser Klinik bringen in ihrem Rucksack schwere Steine mit, sonst wären Sie nicht hier. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Mitarbeitenden ALLEN Patienten fachlich kompetent, respektvoll und stets zugewandt und offen begegnen. Sie nehmen Sie mit den Sorgen und Nöten wahr UND behandeln Sie als Erwachsene, verantwortliche Personen. Da wo extremer Schutz nötig ist, da die Person gerade noch nicht in der Lage ist sich selbst zu schützen, geschieht dies sehr respekt- und verantwortungsvoll. Ich betone AUS MEINER SICHT hattest Du nicht unerheblichen Anteil an einem Brand der dann für Dich ausser Kontrolle geraten ist. Ich kann Dein subjektives Empfinden aufgrund Deiner Vorerfahrung verstehen - ich bin aber auch sicher, dass hier eine korrigierende, heilsame Erfahrung für Dein Erwachsenes ICH möglich gewesen wäre. Deine Erfahrung, und Dein ganz persönlicher Umgang damit, dazu zu nutzen öffentlich eine Klinik zu diskreditieren und dem Personal fehlende Fachlichkeit und mangelnde Empathie vorzuwerfen, finde ich katastrophal. Ich habe hier das genau Gegenteil erlebt. Ich wünsche Dir, dass Du eine für Dich passende Klinik findest (es gibt durchaus auch Kliniken, die ausschließlich mit Frauen arbeiten). Ich persönlich kann aufgrund meiner Erfahrung hier nur sagen - ich bin sehr dankbar, dass es das Haus 1 gibt. Ich habe menschlich, fachlich versierte Begleitung auf Augenhöhe erfahren. Dies bedeutet an einigen Stellen auch kritische Fragestellungen zu eigenen Mustern und disfunktionalen Strategien meinerseits - oft waren diese, im Nachhinein gesehen, genau das Zünglein an der Waage….
keine Weiterempfehlung nach mehrwöchigem, wiederholtem Aufenthalt in Haus 1
Sehr geehrte Luna, vielen Dank für diese Meldung. Bitte geben Sie uns die Möglichkeit Ihrer Angelegenheit nachzugehen und senden uns eine Mail mit genaueren Angaben zu Ihrer Person und Vorfällen an: [email protected] Vielen Dank für Ihr Vertrauen! mit freundlichen Grüßen Ihr Qualitätsmanagement der BHK
Liebe Luna, Wie bereits bei Deinen anderen Beiträgen möchte ich hier kommentieren; Du warst 14 Tage vor Ort und ich hätte es nur fair gefunden, wenn Du an dieser Stelle nicht etwas so allgemeingültig darstellst un dann die Klinik als “nicht empfehlenswert” zu bewerten. Es mag für Dich in den 14 Tagen (und der Dynamik die Du hattest) nicht die geeignete Klinik sein - für viele, viele andere ist Sie durchaus hilfreich uns unterstützend auf dem Weg zur Gesundung. Ich wünsche Dir, dass Du einen für Dich geeigneten Ort findest.Von Herzen wünsche ich Dir alles Gute. Peps25
Wie schnell neun Wochen vorbei sind.
Mein erster Aufenthalt in einer Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik. Das erste, was ich gelernt habe, ist: bei Unsicherheit immer Fragen. Die Burghofklinik 1 ist auf den ersten Blick etwas ganz anderes als eine typische sterile Klinik. Sie erinnert mich eher an eine Jugendherberge, was für mich anfänglich sehr irritierend war und doch recht schnell zu schätzen musste. Von außen können die Zimmertüren nicht von jedem geöffnet werden. Das Frühstück und das Abendessen essen wird in Buffetform, in zwei Gruppen eingenommen. Zwei Gruppen deshalb, weil der Geräusche Pegel sonst viel zu groß wäre für einige betroffene. Beim Mittagessen hast du die Wahl zwischen Vollkost und vegetarisch. Die verordnete Medikation wird durch das Pflegepersonal ausgegeben. Hier wird keiner gezwungen, irgendwelche Medikamente zu nehmen. Ich selber habe eine Medikamentenumstellung gemacht. Ich hatte zwei Sitzungen in der Woche mit meiner Psychologin und ein gemeinsames ärztliches Therapie Gespräch mit meiner zuständigen Ärztin und Therapeutin. Den Therapieplan erhält man immer am späten Nachmittag des vorherigen Tages. Worauf ich aufmerksam machen möchte, ist, dass es immer wieder Patienten gibt, die keine hohe Zufriedenheit in der Klinik erleben. Ich selber hatte zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit, das Gespräch zu suchen und mein Anliegen vorzubringen. Anmerken möchte ich auch, dass es hier in dieser Klinik auch um Eigenverantwortung geht. Wir sind dem Personal nicht Schutzbefohlen. Es brauchte eine Zeit, bis mir alle Regeln und Strukturen bekannt waren. Ich habe hier Menschen kennen gelernt, die schon häufiger in dieser Klinik waren. Sollte es bei mir erforderlich sein, würde ich mich jederzeit wieder hier anmelden und einweisen lassen. Bei einer privaten Zusatzversicherung benötigst du vorab die Zustimmung der Versicherung.
Vielen Dank für Ihr Kommentar. Ihnen weiterhin alles Gute!
Mir kam es darauf an, besser mit Traumafolgen und BPS-bedingten Stimmungsschw