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title: "Chemnitzer FC – FC Carl Zeiss Jena (19.00 Uhr) Regionalliga Nordost; CFC ungeschlagen, 16 Punkte"
sdDatePublished: "2026-08-28T09:06:00Z"
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Chemnitzer FC – FC Carl Zeiss Jena (19.00 Uhr) Regionalliga Nordost; CFC ungeschlagen, 16 Punkte

RSV Eintracht 1949 – 1. FC Magdeburg II (14.00 Uhr)

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Regionalliga Nordost: Vorschau 7. Spieltag

Kaum ist die englische Woche absolviert, wartet auf die Mannschaften der Regionalliga Nordost bereits die nächste Bewährungsprobe. Der 7. Spieltag beginnt am Freitagabend mit zwei Begegnungen, wird am Samstag mit drei Partien fortgesetzt und am Sonntag mit vier Spielen abgeschlossen. Im Blickpunkt stehen die beiden noch ungeschlagenen Spitzenreiter FC Rot-Weiß Erfurt und Chemnitzer FC. Während Erfurt den noch sieglosen BFC Preussen empfängt, trifft der CFC im traditionsreichen Duell auf den FC Carl Zeiss Jena.

Die Belastung ist diesmal höchst unterschiedlich verteilt. Sieben Partien des 6. Spieltags wurden erst am Dienstag oder Mittwoch ausgetragen. Die Begegnungen FC Carl Zeiss Jena gegen VSG Altglienicke und Hallescher FC gegen SV Tasmania Berlin wurden dagegen auf den 2. September verlegt. Jena, Altglienicke und Halle blieben dennoch nicht ohne Belastung, sondern absolvierten zuvor ihre Begegnungen im DFB-Pokal. Damit werden neben Form und Tabellenlage auch Regeneration, Kaderbreite und die Verarbeitung der jüngsten Ergebnisse zu wichtigen Faktoren.

--- 7 . SPIELTAG - REGIONALLIGA NORDOST ---

Chemnitzer FC – FC Carl Zeiss Jena (19.00 Uhr)

Der 7. Spieltag beginnt mit einem Duell zweier Mannschaften, die ihre bisherige Stabilität vor allem einer verlässlichen Defensive verdanken. Chemnitz hat nach sechs Begegnungen 16 Punkte und 15:2 Tore auf dem Konto. Der CFC ist noch ungeschlagen und gewann alle drei bisherigen Heimspiele. Am Dienstag setzte die Mannschaft mit dem 2:0 beim amtierenden Meister 1. FC Lokomotive Leipzig ein weiteres Ausrufezeichen. Bis in die Schlussphase blieb die Partie offen, dann entschieden die Chemnitzer das Spitzenspiel mit zwei Treffern innerhalb weniger Minuten.

Jena reist mit neun Punkten und 8:4 Toren aus fünf Ligaspielen an. Die für Mittwoch vorgesehene Begegnung gegen die VSG Altglienicke wurde auf den 2. September verschoben. Einen vollständigen Erholungsvorteil besitzt der FCC dennoch nicht: Im DFB-Pokal verlangten die Thüringer dem Zweitligisten SV Darmstadt 98 bei der knappen 1:2-Niederlage viel ab. Anders als Chemnitz hatte Jena danach allerdings mehrere Tage Zeit, die Kräfte neu zu ordnen.

Die bisherige Auswärtsbilanz des FCC verdient Beachtung. Sowohl beim SV Babelsberg 03 als auch bei der BSG Chemie Leipzig gewann Jena 1:0. Die Mannschaft hat damit gezeigt, dass sie auch enge Spiele mit wenigen Möglichkeiten auf ihre Seite ziehen kann. Für Chemnitz wird es darauf ankommen, nach der intensiven Partie in Leipzig rasch wieder die gewohnte Spannung aufzubauen. Der CFC geht aufgrund seiner Form, seiner Heimstärke und der größeren Konstanz mit Vorteilen in die Begegnung. Jenas kompakte Spielweise und die etwas längere Regeneration versprechen jedoch ein Duell, in dem Geduld gefragt sein dürfte.

VSG Altglienicke – BSG Chemie Leipzig (19.00 Uhr)

In der Spree-Arena treffen zwei Mannschaften mit gegensätzlichen Formkurven aufeinander. Altglienicke ist nach fünf Ligaspielen noch ungeschlagen, hat elf Punkte gesammelt und bereits 13 Treffer erzielt. Die VSG überzeugt bislang mit Tempo, variablen Angriffswegen und Torgefahr aus unterschiedlichen Spielsituationen. Chemie Leipzig wartet dagegen nach sechs Spieltagen noch auf den ersten Sieg. Ein Punkt und lediglich ein eigener Treffer verdeutlichen, dass die Leipziger ihr größtes Problem gegenwärtig im letzten Drittel haben.

Auch am Dienstag bei der zweiten Mannschaft des 1. FC Magdeburg blieb Chemie ohne Tor. Nach dem frühen 0:1 hielt die BSG die Begegnung zwar offen, fand offensiv aber erneut keine entscheidende Antwort. Die Defensive sorgt dafür, dass mehrere Partien bis zum Schluss eng blieben. Um daraus Zählbares zu machen, muss Chemie jedoch zielstrebiger in den gegnerischen Strafraum gelangen und die wenigen Möglichkeiten konsequenter nutzen.

Altglienicke hatte in der Liga spielfrei, musste am Montag im DFB-Pokal gegen den VfL Wolfsburg aber über 120 Minuten und anschließend ins Elfmeterschießen. Das spektakuläre 3:3 gegen den Bundesligisten dürfte viel Selbstvertrauen freigesetzt, zugleich jedoch Kräfte gekostet haben. Die Frage wird deshalb sein, wie frisch die VSG nach dieser außergewöhnlichen Belastung auftritt. Gelingt es den Gastgebern, früh ihr gewohntes Tempo zu entwickeln, spricht ihre bisherige Offensivstärke für sie. Chemie wird versuchen, die Räume eng zu halten, das Spiel lange offen zu gestalten und über Standards oder Umschaltmomente Nadelstiche zu setzen.

Hertha BSC II – Hallescher FC (14.00 Uhr)

Im Stadion auf dem Wurfplatz begegnen sich zwei Mannschaften, die jeweils erst einen Ligasieg verbuchen konnten. Hertha BSC II hat aus sechs Partien fünf Punkte geholt, der Hallesche FC steht nach fünf Begegnungen bei sechs Zählern. Während die Berliner mit 13 Gegentoren bislang vor allem defensiv Probleme hatten, fehlt Halle bei fünf erzielten Treffern noch die gewünschte Durchschlagskraft.

Hertha setzte am Mittwoch allerdings ein bemerkenswertes Zeichen. Beim FC Erzgebirge Aue erkämpfte sich die junge Berliner Mannschaft ein 0:0. Aue besaß die größeren Möglichkeiten, doch Hertha verteidigte konzentriert, hielt dem Druck stand und kam selbst zu gefährlichen Abschlüssen. Nach zuvor wechselhaften Auftritten könnte die erste Partie ohne Gegentor der Mannschaft wichtige Sicherheit geben.

Halle hatte unter der Woche kein Ligaspiel, war aber bereits am Montag im DFB-Pokal gefordert. Gegen den FC Schalke 04 zwang der HFC den Zweitligisten beim Stand von 2:2 in die Verlängerung, musste sich nach 120 Minuten jedoch 2:5 geschlagen geben. Ein deutlicher Frischevorteil lässt sich daraus für die Gäste kaum ableiten.

Die unterschiedlichen Profile versprechen eine offene Ausgangslage. Hertha wird seine Schnelligkeit und technische Qualität nutzen wollen, Halle seine größere Erfahrung, Zweikampfstärke und taktische Ordnung einbringen. Der HFC hat in der Liga erst fünf Gegentreffer zugelassen und auch gegen spielstarke Gegner bewiesen, dass er Begegnungen verengen kann. Für beide Teams bietet sich die Gelegenheit, mit einem Erfolg Anschluss an das Tabellenmittelfeld herzustellen.

FC Rot-Weiß Erfurt – BFC Preussen (14.00 Uhr)

Die Rollen im Steigerwaldstadion scheinen vor dem Anpfiff klar verteilt. Rot-Weiß Erfurt führt die Tabelle gemeinsam mit Chemnitz an und ist nach sechs Spielen noch ungeschlagen. Fünf Siege, ein Remis und 22:4 Tore stehen für einen Saisonstart, bei dem die Thüringer nicht nur erfolgreich, sondern auch ausgesprochen offensivstark aufgetreten sind. Der Aufsteiger BFC Preussen wartet dagegen weiterhin auf seinen ersten Sieg und reist mit zwei Punkten nach Erfurt.

Am Dienstag unterstrich RWE seine Verfassung mit einem 5:0 beim FSV 63 Luckenwalde. Bereits zur Pause führte Erfurt 3:0 und nahm dem Gegner damit früh die Hoffnung auf eine Überraschung. Für die Mannschaft war es nach dem 6:1 im Thüringenpokal der zweite deutliche Sieg innerhalb weniger Tage. Die zusätzliche Belastung ist vorhanden, die klaren Spielverläufe ermöglichten jedoch eine bessere Steuerung der Kräfte als zwei umkämpfte Begegnungen bis in die Schlussminuten.

Preussen verlor zeitgleich das Berliner Duell beim BFC Dynamo 0:2. Der Neuling wird in Erfurt vor allem seine defensive Ordnung benötigen. Ein tiefer und kompakter Block, kurze Abstände sowie die Suche nach Standards und schnellen Gegenstößen bieten sich als Mittel gegen die spielstarken Gastgeber an. Erfurt hat bislang allerdings gezeigt, dass es nicht allein vom Umschaltspiel lebt, sondern auch tief verteidigende Gegner über geduldige Kombinationen und ein hohes Tempo auf den Außenbahnen unter Druck setzen kann.

Der Spitzenreiter geht als deutlicher Favorit in die Begegnung. Entscheidend könnte sein, wie lange Preussen ein Gegentor verhindert. Erfurt gewann seine bisherigen drei Heimspiele und erzielte dabei 14 Treffer. Je früher RWE die Berliner Deckung öffnet, desto schwieriger dürfte es für den Aufsteiger werden, am ursprünglichen Matchplan festzuhalten.

FSV Zwickau – SV Babelsberg 03 (16.00 Uhr)

Nur rund 72 Stunden nach ihren Mittwochspielen stehen sich Zwickau und Babelsberg in der GGZ Arena gegenüber. Der FSV kehrte mit einem 2:1 vom RSV Eintracht zurück. Alle drei Tore fielen in der Schlussviertelstunde; nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich schlugen die Zwickauer noch einmal zurück und sicherten sich spät den Auswärtssieg. Damit ist der FSV seit drei Ligaspielen ungeschlagen und hat die vergangenen beiden Begegnungen gewonnen.

Babelsberg musste dagegen erneut eine Führung aus der Hand geben. Beim Greifswalder FC brachte ein früher Strafstoß die Potsdamer in Front, nach der Pause drehte der GFC die Partie jedoch zum 2:1. Der SVB wartet seit dem Auftakterfolg bei Chemie Leipzig nun seit fünf Ligaspielen auf einen Sieg. Dabei blieben die Babelsberger offensiv keineswegs wirkungslos, versäumten es aber mehrfach, gute Ausgangspositionen über die gesamte Spielzeit zu verteidigen.

Die Vorzeichen der englischen Woche verschaffen Zwickau einen leichten Vorteil. Beide Mannschaften hatten nur eine kurze Pause, Babelsberg muss nach der Reise nach Greifswald nun erneut auswärts antreten. Hinzu kommt die gegenläufige psychologische Wirkung: Der FSV entschied eine offene Partie spät für sich, der SVB verlor sie nach eigener Führung.

Ein einseitiger Verlauf ist dennoch nicht zu erwarten. Babelsberg besitzt genügend spielerische Qualität, um auch in Zwickau Chancen herauszuarbeiten. Der FSV kann seinerseits auf die zuletzt gewachsene Stabilität bauen und muss nicht von Beginn an jedes Risiko eingehen. Sollte die Begegnung lange ausgeglichen bleiben, könnten Zwickaus Heimvorteil und die jüngsten Erfahrungen in engen Schlussphasen an Bedeutung gewinnen.

RSV Eintracht 1949 – 1. FC Magdeburg II (14.00 Uhr)

Der Aufsteiger aus Stahnsdorf hat in den ersten Wochen bewiesen, dass er in der Regionalliga Nordost konkurrenzfähig ist. Mit dem 3:0 gegen Luckenwalde und dem 3:3 in Babelsbe