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title: "Stadt Bremen verzeichnet im ersten Halbjahr 2026 610.951 Ankünfte in Bremer Beherbergungsbetrieben; Übernachtungen sinken um 2%"
sdDatePublished: "2026-08-28T09:11:00Z"
source: "https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/tourismus-in-bremen-bleibt-auf-hohem-niveau-489440?asl=bremen02.c.732.de"
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Stadt Bremen verzeichnet im ersten Halbjahr 2026 610.951 Ankünfte in Bremer Beherbergungsbetrieben; Übernachtungen sinken um 2%

Tourismus in Bremen bleibt auf hohem Niveau - Pressestelle des Senats

Tourismus in Bremen bleibt auf hohem Niveau

Die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation | Sonstige

Stadt und Land Bremen verzeichnen im ersten Halbjahr 2026 mehr Gäste

Gemeinsame Pressemitteilung mit der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH

Im ersten Halbjahr 2026 kamen mehr Gäste nach Bremen, als in den Vorjahreszeiträumen, vor allem im Juni: Mehr als 120.000 Touristinnen und Touristen übernachteten allein in diesem Monat in den Hotels und Beherbergungsbetrieben der Stadt.

Mit 610.951 Ankünften und einem Plus von 0,1 Prozent verzeichnet die Stadt Bremen zwischen Januar und Juni 2026 etwa genauso viele Gäste in gewerblichen Beherbergungsbetrieben wie im Vorjahr. Doch die Gäste blieben nicht so lange wie im Jahr zuvor. Aus diesem Grund gab es mit insgesamt 1.142.286 Übernachtungen im ersten Halbjahr ein Minus von zwei Prozent.

Im Land Bremen lagen die Ankünfte mit einem Plus von 0,1 Prozent ebenfalls auf dem starken Vorjahresniveau. Mit 1.341.334 Übernachtungen verzeichnete das Statistische Landesamt Bremen aber auch hier ein Minus von 2,7 Prozent im Vergleich zu 2025.

Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: "Genauso viele Gäste wie im Vorjahr, aber kürzere Aufenthalte: Bremen bleibt attraktiv, nur der bundesweite Trend zu kürzeren Reisen macht sich auch bei uns bemerkbar. Wir haben in den vergangenen Jahren stark vom Tourismus profitiert, jetzt geht es darum, dieses hohe Niveau zu halten."

Wirtschaftssenatorin: Rund 1,8 Milliarden Euro Umsatz

"Mehr als 1,14 Millionen Übernachtungen im ersten Halbjahr 2026 zeigen, dass Bremen mit seinem Flair der grünen Stadt am Fluss, der abwechslungsreichen Kulturszene und dem historischen Erbe nach wie vor für Touristinnen und Touristen reizvoll ist", so Vogt. "Zusammen mit den rund 35 Millionen Tagesgästen tragen sie zu den rund 1,8 Milliarden Euro Umsatz bei und sichern über 170 Millionen Euro an Steuereinnahmen. Das zeigt, dass sich unsere Investitionen in Marketing, Veranstaltungen und touristische Infrastruktur auszahlen." Etwa achtzig Prozent aller Übernachtungen wurden von Gästen aus Deutschland gebucht. Platz eins der ausländischen Quellmärkte belegen wie auch in den Vorjahren die Niederlande mit 33.365 Übernachtungen (- 1,6 Prozent). An Platz zwei stehen die Vereinigten Staaten (17.761, -7,8 Prozent), gefolgt vom Vereinigten Königreich (12.642, + 1,4 Prozent).

Gründe für Gästeverhalten sind vielfältig

"Extremes Glatteis zu Jahresbeginn, extreme Hitze im Sommer – Reiseentscheidungen sind auch immer stark wetterabhängig", erklärt Oliver Rau, Geschäftsführer der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH und zuständig für die Bereiche Marketing und Tourismus. "Wir merken, dass Reisen immer kurzfristiger gebucht oder auch storniert werden. Die Deutschen verreisen nach wie vor sehr gern, aufgrund der wirtschaftlichen Lage aktuell aber auch oft kürzer als in der Vergangenheit.

Positive Aussichten für das zweite Halbjahr 2026

"Für das zweite Halbjahr sind wir optimistisch", so Rau. "Im August war Bremen mindestens an einem Wochenende komplett ausgebucht." Touristische Highlights wie das Musikfest, der Freimarkt, der Weihnachtsmarkt, große Sonderausstellungen im Universum, dem Übersee-Museum und der Kunsthalle Bremen locken die Gäste. Gleiches gilt für die großen Messen und Kongresse. "Und natürlich werden wir zum Tag der Deutschen Einheit rund um das erste Oktoberwochenende volle Häuser haben. Mehr als 400.000 Gäste werden erwartet. Damit könnte auch das Gesamtjahr 2026 positiv abschließen. Aber erfolgreicher Tourismus ist kein Selbstläufer, wir müssen uns auch weiterhin mit kreativem und aufmerksamkeitsstarkem Marketing und entsprechendem Mitteleinsatz von der Konkurrenz absetzen", blickt Rau in die Zukunft.

Christoph Sonnenberg, Pressesprecher bei der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, Tel.: (0421) 361-82909, E-Mail: christoph.sonnenberg@wht.bremen.de

Maike Bialek, Leiterin Kommunikation "Marketing und Tourismus", WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Tel.: (0421) 9600-516, E-Mail maike.bialek@wfb-bremen.de