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title: "Kirche – zwei neue Faltblätter im EKMshop; erklärt Verwendung von Geldern für Mitglieder und Öffentlichkeit"
sdDatePublished: "2026-08-29T01:13:00Z"
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  - "Hannover"
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  - "Naumburg"
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  - "Magdeburg"
  - "Petersberg"
  - "Goseck"
  - "Sangerhausen"
  - "Sachsen-Anhalt"
  - "Wittenberg (Landkreis)"
  - "Potsdam"
  - "Halbe"
  - "Brandenburg"
  - "Sömmerda (Landkreis)"
  - "Thüringen"
  - "Gera"
  - "Weimar"
  - "Apolda"
  - "Erfurt"
  - "Wartburgkreis"
  - "Saalfeld-Rudolstadt"
  - "Arnstadt"
  - "Jena"
  - "Hessen"
  - "Frankfurt am Main"
  - "Sachsen"
  - "Leipzig"
  - "Dresden"
  - "Bratislava"
  - "England"
  - "Slovakia"
  - "Mozambique"
  - "Ukraine"
  - "Germany"
  - "Argentina"
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Kirche – zwei neue Faltblätter im EKMshop; erklärt Verwendung von Geldern für Mitglieder und Öffentlichkeit

EKM intern 09/2026

EKMintern
Magazin für Haupt- und Ehrenamtliche in der EKM
SEPTEMBER 2026
SEPTEMBER 2026
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Was macht die Kirche mit 100 Euro – Neue Faltblätter im EKMshop
Dialog – Ein Laden für hilfreiche Gespräche
Beilage – Verteilung der Finanzmittel in der EKM

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9/2026
EKM intern
Liebe Leserinnen und Leser,
es ist September und der Herbst bricht an. In diesen
Tagen beginnen viele junge Menschen ihre Ausbil-
dung. Die EKD hat erstmals gemeinsame Standarts für
fachschulische Ausbildungen im diakonisch-gemein-
depädagogischen Dienst geschaffen. Das stärkt die
bundesweite Anerkennung entsprechender Ausbil-
dungswege. Erfahren Sie mehr darüber auf der Seite 7.
Außerdem lenken wir eine Seite weiter in diesem
Heft den Blick auf die diesjährige „Schöpfungszeit“.
Das Netzwerk „Eine Erde“ ruft dazu auf, vom 1. Sep-
tember bis 4. Oktober unter dem Motto „Wer festhält,
verarmt. Wer loslässt, empfängt“ mehr Großzügigkeit
zu wagen. Wie das geht, das Teilen, Loslassen, Ein-
sparen und Maßhalten, davon berichtet der Artikel
auf Seite 8.
Ihre Redaktion der EKM intern
AKTUELL
 3
 › „Was macht die Kirche mit 100 Euro?“
Zwei neue Faltblätter 3
 › Noch 3000 Euro im Fördertopf:
Förderaktion VRK GemeindeGrün 3
DIALOG
 4
 › Ein Laden für hilfreiche Gespräche 4
AKTUELL
6
 › Workshop Pop-Liedbegleitung auf dem Klavier 6
 › Ausstellung zu biblische Frauenfiguren 7
 › EKD stärkt fachschulische Ausbildungswege 7
GEISTLICHES WORT
 9
AKTUELL
9
 › Wehrpflicht – Kennst Du Deine Meinung?
Beratungsaktion für junge Menschen 9
GEMEINDE BAUEN
10
 › Neue Projekte und ihre finanziellen
Fördermöglichkeiten 10
AKTUELL
 12
 › „Vom Glauben berührt?!“ Fachtag
des Evangelischen Schulwerkes der EKM 12
 › Vergabe von Kollektenmitteln im Jahr 2028 13
 › Schöpfungsfest der EKM in Wittenberg 14
 › Konfis backen Brot für die Welt 2026 16
BÜCHER
 18
SEMINARE/FORTBILDUNGEN
 19
STELLEN
 29
KIRCHENMUSIK
 30
RUNDFUNK
 30
ISSN 1865-0120
Redaktionsschluss für die Oktober-Ausgabe:
7. September 2026
Redaktionsschluss für die November-Ausgabe:
12. Oktober 2026
Herausgeber: Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche in
Mitteldeutschland, Michaelisstraße 39, 99084 Erfurt, Referat
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kirchenrat Ralf-Uwe Beck,
(v.i.S.d.P.)
Redaktion: Diana Steinbauer, Tel. 0361/380335-151,
ekmintern@ekmd.de, www.ekmd.de >Service >EKMintern
Satz und Layout: EKM Grafikteam, Diana Steinbauer, G+H
Druck: Druckhaus Gera
Verlag: Wartburg Verlag GmbH, Weimar
Vertrieb und Anzeigen: Evangelisches Medienhaus GmbH,
Blumenstraße 76, 04155 Leipzig
Abopreis für Selbstzahler: Pro Jahr 42 Euro inkl. Lieferung
innerhalb Deutschlands. Preis gültig ab 1. Oktober 2025.
Preisänderungen vorbehalten. Kündigungen sind immer
zum Jahresende mit einer Frist von einem Monat möglich.
Aboservice: Tel. 0341/238214-19, Fax 0341/71141-50,
abo@emh-leipzig.de
Anzeigenservice: Liane Rätzer, Tel. 0341/238214-28,
Fax 0341/71141-40, anzeigen@emh-leipzig.de
Erstellt im Gemeindebrief- und Redaktionsportal:
www.unser-gemeindebrief.de
Gedruckt auf: Circle volume white, 100% Recyclingpapier
IMPRESSUM
Bildnachweise:
fundus-media/Hike Wiegers (Titelbild und Ausschnitt S. 2),
EKM (2) (S. 3), Kirchenkreis Jena/Theresa Ertel (S. 4 und
5), LMW (S. 5), Tobias Egle (S. 6), Hanna Henke (S. 7), EKM
(S. 9), Erprobungsräume/EKM (S. 10), fundus-media/Peter
Bongard (S. 12), edition christmon (S. 12), epd-bild/Andrea
Enderlein (S. 14), Stiftung KiBa (S. 15), Eckart Behr (S. 15),
5000 Brote/EKD (S. 16), Evangelische Verlagsanstalt (S. 18),
fundus-media/Peter Bernecker (S. 19), fundus-media/Im-
manuel Malcharzyk (S. 23), epd-bild/Detlef Heese (S. 24),
epd-bild/Steffen Schellhorn (S. 25), epd-bild/Christian
Ditsch (S. 27) Privat (S. 31), Grafikteam der EKM/Stephan
Arnold (S. 32)
INHALT

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EKM intern
Dieselben Zahlen, aber zwei
Faltblätter? Ja, für zwei Ziel-
gruppen. Das Faltblatt „Kir-
chensteuer wirkt. Was Sie
Ihrer Kirche anvertrauen“
wendet sich an unsere Mit-
glieder. Das andere Faltblatt
wendet sich an alle, die sich
fragen, was Kirche mit dem
anvertrauten Geld, also bei-
spielsweise auch mit Staats-
leistungen, macht. Die Be-
träge sind dieselben.
Grafisch einfach und ver-
ständlich wird die Verwen-
dung der Gelder in den ver-
schiedenen Handlungsfel-
dern in Kirche und Diakonie
aufgezeigt.
Das Faltblatt, das sich an
die Kirchenmitglieder wendet, ist eingebettet in die Initi-
ative „Kirchensteuer wirkt!“, welche von vielen evangeli-
schen Landeskirchen getragen wird. Auf der gemeinsamen
Internetseite www.kirchensteuer-wirkt.de findet man wei-
tere wichtige Informationen und Beratungsangebote sowie
einen Kirchensteuer-Rechner.
Da in Mitteldeutschland immer wieder die Staatsleistun-
gen diskutiert oder sogar in Frage gestellt werden, hat die
EKM ein zweites Faltblatt aufgelegt, das selbstverständlich
auch an Kirchenmitglieder weitergegeben werden kann.
Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammen-
halt nicht selbstverständlich ist und viele Menschen Verun-
sicherung erleben, ist es wichtig aufzuzeigen, wie kirchli-
che Mittel verwendet werden und welchen Beitrag Kirche
und Diakonie für unser Zusammenleben leistet. Dabei geht
es nicht nur um Glauben im engeren Sinne, sondern auch
um Werte, die unsere Gesellschaft tragen: Verantwortung
füreinander, Nächstenliebe, Bewahrung von Traditionen
und Schöpfung, gegenüber den Herausforderungen der
Gegenwart.
Im EKMshop können die
Faltblätter bestellt werden:
www.ekmd.de/service/
onlinebestellen/ekmshop.
Das
Faltblatt
„Kirchen-
steuer wirkt“ gibt es hier
nur bis 600 Stück pro Be-
stellung. Darüberhinaus-
gehende Stückzahlen kön-
nen beim Fundraising-Be-
auftragten der EKM, Dirk
Buchmann, erfragt werden:
Tel. 036202/771796 oder
0173/2937961,
dirk.buch-
mann@ekmd.de.
.
Was macht die Kirche mit 100 Euro?
Zwei neue Faltblätter
Vor fast drei Monaten ist die Förderaktion VRK Gemeinde-
Grün gestartet und die Resonanz aus den Kirchengemein-
den ist überwältigend. Da der ursprüngliche Fördertopf von
10.000 Euro in Rekordzeit ausgeschöpft war, wurde das
Budget um weitere 5.000 Euro aufgestockt.
Aktuell sind noch die letzten 3.000 Euro im Fördertopf!
Damit im großen Endspurt noch mehr engagierte Gruppen
von dieser Unterstützung profitieren können, melden Sie
sich und nennen Sie dem VRK engagierte Gemeinden und
leiten Sie diesen Hinweis über Ihre Kanäle (Newsletter, In-
tranet, Rundmails oder Social Media) weiter. Ein Einstieg
lohnt sich auch jetzt noch im vollen Maße, denn die Hürden
für einen Erfolg sind bewusst niedrig angesetzt:
• Schon 100 Stimmen aus dem eigenen Netzwerk sichern
einer Gemeinde eine Förderung von 200 Euro.
• Bei 200 Stimmen steigt der Betrag auf 400 Euro.
• Ab 300 Stimmen gibt es die maximale Unterstützung von
600 Euro.
.
Alle Infos zum VRK GemeindeGrün finden Sie hier:
www.t1p.de/VRK
.
Noch 3.000 Euro im Fördertopf
Förderaktion VRK GemeindeGrün: Jetzt noch bewerben!
AKTUELL

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9/2026
EKM intern
Seit etwa einem Jahr gibt es in Jena ein neues Seelsor-
ge-Angebot in der Innenstadt: Der Gesprächsladen – Seel-
sorge am Straßenrand. Susanne Sobko sprach darüber mit
Klinikseelsorgerin Ulrike Spengler, die den Laden mit ihrer
Kollegin Babet Lehmann betreut.

Was ist der Gesprächsladen?
Ein Angebot des Evangelischen Kirchenkreises Jena in der
Wagnergasse 24 im Raum „Orientierung“. Es ist ein nieder-
schwelliges Gesprächsangebot – das heißt, man kann ohne
Termin einfach kommen. Außerdem ist es vertraulich, die
Gespräche unterliegen der Schweigepflicht, und sie sind
kostenfrei. An drei Tagen der Woche haben wir jeweils für
drei Stunden geöffnet: Montag und Mittwoch von 14 bis 17
Uhr sowie Donnerstag von 9 bis 12 Uhr.
Wie kam es zur Gründung?
Die Idee kam von uns beiden Klinikseelsorgerinnen im
Krankenhaus Jena. Wir haben erlebt, dass in vielen Gesprä-
chen im Krankenhaus über die Krankheit hinaus auch ganz
andere Lebensthemen zur Sprache kommen. Der Bedarf ist
groß, Gesprächspartner und -partnerinnen zu haben, die
sich in Situationen hineindenken und einfühlen können
und Lösungsansätze entwickeln.
Können Sie den Laden beschreiben?
Wir sind verknüpft mit Räumen, in denen spirituelle Ver-
anstaltungen stattfinden. Der Gesprächsladen hat wie jedes
Geschäft ein großes Schaufenster und ist minimalistisch
eingerichtet. Es gibt eine kleine Gesprächsecke im geschütz-
ten hinteren Bereich und eine weitere im vorderen Bereich,
so dass man wählen kann, wo man sitzt. Seit kurzem haben
wir eine Espressomaschine, um auch qualitätsvollen Kaffee
anbieten zu können für ein qualitätvolles Gespräch. Eine
Tasse Kaffee kann den Einstieg in ein Gespräch erleichtern.
Wer betreut den Laden?
Grundsätzlich wir zwei Klinikseelsorgerinnen. Bei Urlaub
und Krankheit gibt es als Vertretungen Kolleginnen und
Ehrenamtliche, die die Gesprächszeiten übernehmen.
Was für Voraussetzungen braucht es dafür?
Eine Seelsorge-Ausbildung oder etwas Adäquates. Man
sollte auf jeden Fall in Gesprächsführung geübt sein, vor
allem im aktiven Zuhören. Unsere Ehrenamtlichen sind
zum Teil emeritierte Kolleginnen oder Helferinnen in der
Klinikseelsorge.
Wer ist eingeladen?
Das Angebot richtet sich an alle Menschen, unabhängig von
Religion oder Kirchenzugehörigkeit. Es braucht weder eine
Überweisung noch einen Termin.
Und wer kommt?
Das ist gemischt. Eher mehr Männer als Frauen, vom Alter
zwischen 30 und 70. Es ist auch so gedacht, dass unsere
ehemaligen Patienten kommen können, also ist der Laden
eine Art Ambulanz der Klinikseelsorge. Und unweit des Ge-
sprächsladens ist die Psychiatrie – auch von dort kommen
ehemalige Patienten, um das Gespräch zu suchen.
Können Sie bestätigen, dass psychische Belastungen
zunehmen?
Wir haben viel mit psychisch belasteten Menschen zu tun.
Zum Beispiel weil sie unserer Leistungsgesellschaft nicht
mehr gewachsen sind und keine geregelte Arbeit mehr ma-
chen können und trotzdem nach Selbstwirksamkeit und Er-
folgserlebnissen suchen. Ich staune immer wieder, wieviel
manche Menschen im „Gepäck“ haben und wie viele Jahre
sie schon mit Belastungen leben.
Um was geht es in den Gesprächen?
Um ganz unterschiedliche Themenfelder. Am meisten sind
es Trauersituationen wegen des Verlusts von nahen Ange-
hörigen wie Partner oder Partnerin, Eltern, Kind, Enkel.
Aber auch um Trauer im weiteren Sinne geht es, zum Bei-
spiel wegen des Auszugs der Kinder, die erwachsen sind
und nun eigene Wege gehen. Andere Themen sind Bezie-
hungskonflikte, zum Beispiel zwischen Partnern, Eltern
und Kindern oder Geschwistern. Auch um die Frage, ob
man sich trennt oder nicht, geht es öfter. Und auch andere
Konflikte im Leben spielen eine Rolle, zum Beispiel wenn
neue Situationen als herausfordernd empfunden werden.
Müsste nicht jeder Mensch für solche Themen An-
sprechpartner in seinem Leben haben? Haben wir eine
zunehmende Sprachlosigkeit in unserer Gesellschaft?
Wir nehmen schon wahr, dass die Einsamkeit zunimmt und
dass der Bedarf an solchen Gesprächen, wie wir sie anbie-
ten, steigt. Das Thema Einsamkeit spielt vor allem bei Zu-
gezogenen ohne Anhang oder älteren Menschen eine Rolle.
Aber manchmal ist es sowieso gut, Hilfe von Außenstehen-
den zu bekommen, die neutral draufschauen und aus der
Vogelperspektive.
Wie ist die Resonanz auf das Angebot?
Die Menschen, die kommen, sind sehr dankbar. Es gibt
manche, die nur einmal kommen, und manche, die regel-
mäßig bei uns sind. Wir planen jetzt mehr Öffentlichkeits-
arbeit, damit noch mehr Menschen von unserem Angebot
erfahren.
Ein Laden für hilfreiche Gespräche
DIALOG

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Können Sie immer helfen?
Manchmal ist es allein eine Kunst, mit einer