Annette Kelm Verleihung des Pauli-Preises 2026 Kunsthalle Bremen; 30.000 Euro Preisgeld
Verleihung des Pauli-Preises 2026 an Annette Kelm - frauenseiten bremen frauenseiten.bremen
Datum & Uhrzeit 15.09.2026 18:00 Veranstaltungsort Kunsthalle Bremen Am Wall 207 28195 Bremen Weitere Informationen Veranstalterinnen: Stifterkreis für den Pauli-Preis Barrierefrei: ja Kosten: Eintritt
27 09:45: Boys will be… What? - Kostenloser Ferienworkshop im City 46 13:00: Meatgrinders Homebout am Osterdeich 20:00: Meatgrinders 🔥 After Bout Party 🔥
28 19:00: Elterngruppe für Eltern trans* und nonbinärer Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener
29 17:30: Selbstverteidigung für Mädchen und junge Frauen 19:00: Nina Freckles - Openspace Domshof
30 09:30: Frauen*treff - Neu in Bremen 18:00: „Hope in Darkness“ – Afghanische Künstlerinnen stellen aus in Bremerhaven - Ausstellungseröffnung
31 18:30: 11. Hamburger Dyke* March am Freitag, 31. Juli 2026 19:00: Open-Air-Kino: Ein Tag ohne Frauen
5 00:00: RISO-Zine-Workshop für BIPoC-Mädchen & FLINTA* 13:00: Digitaler Gleichstellungs-Lunch
Verleihung des Pauli-Preises 2026 an Annette Kelm
Kunsthalle Bremen Am Wall 207 28195 Bremen
Veranstalterinnen: Stifterkreis für den Pauli-Preis Barrierefrei: ja Kosten: Eintritt
Die Jury des Pauli-Preises spricht im Jahr 2026 Annette Kelm (vorgeschlagen vom Stifterkreis für den Pauli-Preis) den mit 30.000 Euro dotierten Preis zu. Die öffentliche Preisverleihung findet am Dienstag, dem 15. September 2026, um 18 Uhr in der Kunsthalle Bremen statt. Die Werke der Preisträgerin sowie der weiteren sieben nominierten Künstlerinnen und Künstler sind noch bis zum 4. Oktober 2026 in der Kunsthalle zu sehen.
Annette Kelm, 1975 in Stuttgart geboren, zeigt in der Ausstellung zum Pauli-Preis ihre Fotoserie „Die Bücher“ von 2019–2021, mit der sie ausgewählte Exemplare der im Nationalsozialismus als „undeutsch“ verbotenen und 1933 zum Teil öffentlich verbrannten Bücher porträtiert. Sie stehen stellvertretend für die kulturelle Vielfalt ihrer Zeit. Die Werke und Ideen dieser Autorinnen und Autoren sowie Gestalterinnen und Gestalter der Moderne sollten aus dem kollektiven Gedächtnis gelöscht werden. In „Die Bücher“ sind Kelms Interesse für Objektfotografie zu erkennen, ebenso ihre konzeptionelle Arbeitsweise. Annette Kelm lebt und arbeitet in Berlin.
Der unversehrte Zustand der dargestellten Bücher zeugt von der Unzerstörbarkeit der Gedanken und der Ideenwelten, die sie verkörpern. Die Ruhe, die das Werk in seiner seriellen Anlage ausstrahlt, steht im Gegensatz zu der brutalen Gewalt, mit der die Nationalsozialisten gegen die Bücher und ihre Verfasserinnen und Verfasser vorgingen, sie zu zerstören und auszulöschen versuchten.“
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