Gruppe Kinki II reist nach Tokio, Wakayama und Nara; 2. Platz im Mölkky-Turnier

DGJ goes Japan 2026: Ein Bericht der Gruppe Kinki II - German Weightlifting

29 Aug. DGJ goes Japan 2026: Ein Bericht der Gruppe Kinki II

Unsere Japanreise war für die Gruppe Kinki II eine ganz besondere und abwechslungsreiche Erfahrung. Wir durften nicht nur viele beeindruckende Orte kennenlernen, sondern bekamen auch einen tiefen Einblick in die japanische Kultur, Tradition und das alltägliche Leben.

Unsere Gruppe Kinki II: Gruppenleitung: Maximilian Jackwerth (TB03 Roding) Teilnehmende: Romy (TSG Haßloch), Max (TSG Haßloch), Rowan (ESV München-Ost), Louis (SG Fortschritt Eibau) & Lily (KSV Bochum)

Die Reise begann mit dem gemeinsamen Zentralprogramm in Tokio . Die ersten beiden Tage verbrachten wir gemeinsam mit den anderen Teilnehmenden in der japanischen Hauptstadt. Tokio beeindruckte uns mit seiner Größe, den vielen Menschen und modernen Gebäuden, gleichzeitig aber auch mit zahlreichen traditionellen Orten. Natürlich durfte auch die japanische Küche nicht fehlen, die während der gesamten Reise ein wichtiger Teil unserer Erlebnisse blieb.

Nach den ersten Tagen in Tokio startete für Kinki II das Regionalprogramm in Wakayama . Abseits der riesigen Metropole konnten wir Japan noch einmal von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Wir besuchten unter anderem eine traditionelle Sojasaucenfabrik und erhielten Einblicke in verschiedene Handwerks- und Produktionsweisen. Beim Töpfern und bei der traditionellen japanischen Papierherstellung konnten wir erleben, wie Techniken und Traditionen über viele Generationen weitergegeben werden.

Ein besonderes Erlebnis der ersten Woche war unser Mölkky-Turnier gemeinsam mit den japanischen Jugendlichen . Für die meisten von uns war das Spiel vorher völlig unbekannt. Trotzdem schlugen wir uns überraschend gut und erreichten am Ende sogar den zweiten Platz. 🥈 Obwohl der Spaß klar im Vordergrund stand, entwickelte sich schnell ein kleiner sportlicher Ehrgeiz. Es wurde gemeinsam gespielt, gelacht und angefeuert.

Beeindruckend war außerdem der Besuch der traditionellen Reisterrassen . Die Landschaft und die terrassenförmig angelegten Reisfelder gaben uns einen weiteren Einblick in die japanische Landwirtschaft und zeigten, wie eng diese mit Natur, Landschaft und Tradition verbunden ist.

Neben den kulturellen Programmpunkten spielte auch der sportliche Austausch eine wichtige Rolle. Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Woche beschäftigten wir uns gemeinsam mit den japanischen Jugendlichen mit unserem Jahresthema „Gestalte deinen Sport der Zukunft“ . Alle konnten eigene Ideen, Erfahrungen und Vorstellungen einbringen. Besonders spannend war zu sehen, wo sich die Perspektiven deutscher und japanischer Jugendlicher unterscheiden und an welchen Stellen sie überraschend ähnlich sind.

In der zweiten Woche führte uns das Regionalprogramm weiter nach Nara . Dort wurden unsere Jugendlichen in Gastfamilien aufgenommen und konnten das japanische Alltagsleben noch unmittelbarer kennenlernen. Gemeinsam leben, essen und Zeit verbringen ermöglichte einen sehr persönlichen Einblick in das Leben japanischer Familien und sorgte für viele besondere Begegnungen.

Auch sportlich hatte Nara einiges zu bieten. Wir konnten Sumo erleben und teilweise sogar selbst ausprobieren. Außerdem sammelten wir erste Erfahrungen im Kendo . Dabei wurde schnell deutlich, welche große Bedeutung Disziplin, Technik, Konzentration und Respekt in dieser traditionellen japanischen Kampfkunst haben.

Natürlich durfte auch ein Besuch im berühmten Nara Park nicht fehlen. Besonders die vielen freilaufenden Rehe, die fest zum Stadtbild gehören und sich teilweise sogar vor den Besucher*innen verbeugen, sorgten für Staunen und einige besondere Erinnerungen.

Neben all den kulturellen und sportlichen Programmpunkten blieb immer wieder Zeit, gemeinsam unterwegs zu sein, neue Orte zu entdecken und die Reise als Gruppe zu genießen. Wir haben viel gelacht, gemeinsam gegessen, Neues ausprobiert und zahlreiche Erinnerungen gesammelt.

Zum Abschluss kehrten wir für die letzten beiden Tage wieder nach Tokio zurück. Beim gemeinsamen Mini-Sportfest mit den japanischen Jugendlichen standen noch einmal Spaß, Teamgeist und das gemeinsame Miteinander im Mittelpunkt. Es war ein schöner Abschluss, um die entstandenen Freundschaften zu feiern und die gemeinsame Zeit sportlich ausklingen zu lassen.

Für Kinki II waren die zwei Wochen in Japan eine außergewöhnliche und unvergessliche Erfahrung. Wir haben Tokio, Wakayama und Nara kennengelernt und dabei viele Facetten der japanischen Kultur erlebt: von traditionellem Handwerk über Sport und Essen bis hin zum alltäglichen Leben in den Gastfamilien.

Besonders wertvoll bleiben die Begegnungen mit den japanischen Jugendlichen, den Gastfamilien und all den Menschen, die uns während der Reise begleitet haben. Aus einer gemeinsamen Reise wurde so viel mehr: ein kultureller Austausch, bei dem wir neue Freundschaften schließen, voneinander lernen und viele unvergessliche Momente miteinander erleben konnten.

Wir werden diese Reise und die vielen Begegnungen mit Sicherheit noch lange in Erinnerung behalten. 🇩🇪🤝🇯🇵

Vielen Dank an die Deutsche Sportjugend, die diesen Austausch seit vielen Jahren aus Mitteln vom BMBFSFJ ermöglicht.