U23 des FC St. Pauli holt Remis gegen Phoenix Lübeck im Norderstedter Edmund-Plambeck-Stadion; erste Tore in der Regionalliga Nord für beide

FC St. Pauli | 2:2: U23 holt Remis gegen Phoenix Lübeck

2:2: U23 holt Remis gegen Phoenix Lübeck

Die U23 vom FC St. Pauli hat sich im Heimspiel mit 2:2 (0:1) vom 1. FC Phönix Lübeck getrennt. Dabei drehten unsere Boys in Brown die Partie nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit zunächst, kassierten wenige Minuten vor dem Abpfiff allerdings noch den Ausgleich. Wissou Kaba und Ammon Moser erzielten die Tore für unsere Farben, für beide war es das erste Tor in der Regionalliga Nord.

Pünktlich zum Anpfiff im Norderstedter Edmund-Plambeck-Stadion öffnete der Himmel seine Luken. Unsere U23 hatte am 6. Spieltag der Regionalliga Nord den 1. FC Phoenix Lübeck zu Gast, die Wetterbedingungen wechselten kurz nach Anpfiff von heiter zu regnerisch.

Dem Spieltempo tat das keinen Abbruch, die gut in die Saison gestarteten Gäste (sieben Punkte vor dem Spiel) kamen durch Omar Rahimic zur ersten Chance nach knapp fünf gespielten Minuten - drüber. Durch den eingesetzten Regen wurde naturgemäß der Spieluntergrund schneller, durch einen tückischen Aufsetzer wurde Jannis Farrs Distanzschuss gefährlich, Niklas Petzsch aber parierte (11.).

Wenig später war unser gut aufgelegter Schlussmann machtlos, als Julian Markvoort Beke nach einer weit geschlagenen Flanke am langen Pfosten lauerte und den Ball aus kurzer Distanz zur 1:0-Gästeführung aus kurzer Distanz über die Linie drückte (14.). Nach dem Regenguss die zweite kalte Dusche für unseren FCSP, der sich in den ersten 45 Minuten schwertat.

Petzsch verhinderte mit einem guten Reflex gegen Moritz Kretzer den Lübecker Doppelschlag (18.). Die erste Torannäherung unserer Mannschaft hatte Nikky Goguadze, der nach einem der wenigen guten Umschaltmomente am Außennetz scheiterte (27.).

Nach einem weiteren gefährlichen Abschluss der Lübecker durch Daniel Haritonov, der knapp neben dem Tor landete (40.), führte eine Kombination über Goguadze und Wissou Kaba fast zum Ausgleich, Keeper Tim Kips war schon geschlagen, einzig ein Abnehmer vor dem Tor fehlte (42.).

Kaba war es dann auch, der nach dem Seitenwechsel die Schlagzahl erhöhte. Zunächst scheitert Jack Wardius noch an einer guten Parade von Kips (49.), zwei Minuten später erzielte Kaba den umjubelten Ausgleich . Einen feinen Spielzug, der schon im Mittelfeld bei Ammon Moser seinen Anfang fand und über die Stationen Marwin Schmitz, Luca Günther und Haron Sabah bei Kaba landete, verwertete jener aus kurzer Distanz per Linksschuss zum Ausgleich.

Der FCSP hatte jetzt mächtig Hochwasser, drängte sogleich auf die Führung. Wardius verpasste eine aussichtsreiche Möglichkeit um Zentimeter (55.), scheiterte dann am Keeper (61.). Den ersten Schreck abgeschüttelt, fand nun auch Lübeck wieder in die Spur, der eingewechselte Ousman Touray fand seinen Meister aber in Petzsch.

Ein Standard ebnete den Weg zur braun-weißen Führung. Nach einer gefühlvollen Ecke von Schmitz köpfte Moser wuchtig ein (73.), der zweite Saisonsieg schien zum Greifen nah - Mouray aber hatte etwas dagegen. Lübecks Joker schweißte das Spielgerät nach einer Einzelaktion gefühlvoll ein (83.). Petzsch verhinderte danach einen abermaligen Rückstand, er parierte einen Freistoß von Julian Boccaccio (87.), im Gegenzug bekam Schmitz bei einem Distanzschuss nicht genug Druck hinter den Ball (88.).

Die Schlusssekunden bestritt Lübeck nach der gelb-roten Karte für Daniel Haritonov in Unterzahl.

So stand am Ende das erste Remis der Saison aus Sicht unserer Kiezkicker. Im Auswärtsspiel bei Hannover 96 II soll am Freitagabend (4.9., 18:30 Uhr, Livestream unter www.leagues.football) dann der zweite Dreier der Spielzeit her.

„In der ersten Halbzeit sind wir schwer reingekommen. Wir haben natürlich auch unter der Woche gespielt, und alle Jungs, die heute gestartet sind, haben auch in Schöningen gestartet. Das positive ist, dass wir in der zweiten Halbzeit so ein Spiel machen können und eine gute Mannschaft wie Phoenix Lübeck - die frei hatten unter der Woche - so bespielen können. Damit bin ich sehr zufrieden“, sagte Cheftrainer Alexander Hahn.

Petzsch - Günther (76. Herrmann), Westphal, Sabah (66. Djalo), Gumpert (36. Kaba), Wardius (88. Alassani), Aydin, Moser, Schulze, Goguadze (80. Braun), Schmitz

Kips - Vollert, Kliti (59. Touray), Maiolo, J. Markvoort Beke, Kretzer (77. Meyer), Coimbra Fernandes (73. Luis), Rahimic (59. Boccaccio), P. Markvoort Beke, Farr, Haritonov

Tore : 0:1 J. Marktvoort Beke (14.), 1:1 Kaba (51.), 2:1 Moser (73.), 2:2 Touraay (83.)

Gelbe Karten : Goguadze, Aydin

Gelb-rote Karte: Haritonov (90. +2

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Nikky Goguadze hatte die erste Torchance.