Landratsamt Mittelsachsen organisiert gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung den Tag des offenen Denkmals in Hainichen; rund 50 Denkmale geöffnet

Mittelsachsenkurier

Ehrenamt: Unterstützung elektronisch beantragen > S. 4 Kurs: Umgang mit dem Smartphone erklärt > S. 8 Mitteilungsblatt des Landkreises Mittelsachsen mittelsachsen kurier. Nr. 8 29. August 2026 Sachsenweiter Auftakt zum „Tag des offenen Denkmals“ in Hainichen Der Tag des offenen Denkmals beginnt in diesem Jahr mit ei­ ner besonderen Veranstaltung in Mittelsachsen: Am Sonn­ tag, 13. September, wird der Aktionstag für den gesamten Freistaat Sachsen im Golde­ nen Löwen in Hainichen er­ öffnet. Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Landratsamt Mittelsachsen und dem Säch­ sischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesent­ wicklung ausgerichtet. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die sich für den Er­ halt historischer Gebäude und Anlagen einsetzen. Während der Veranstaltung werden die Denkmalpreise des Landkreises Mittelsachsen an Personen und Initiativen ver­ geben, die sich in besonde­ rer Weise um die Bewahrung historischer Bausubstanz ver­ dient gemacht haben. Darüber hinaus wird in Haini­ chen der Kinder- und Jugend­ denkmalpreis des Sächsischen Staatsministeriums für Infra­ struktur und Landesentwick­ lung verliehen. Er würdigt das Engagement von Schülerinnen und Schülern die am Projekt „PEGASUS – Schulen adoptie­ ren Denkmale“ teilgenommen haben und sich damit für die Geschichte und Erhaltung der Denkmale im Freistaat Sach­ sen einsetzen. Der Tag des offenen Denkmals steht in diesem Jahr unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Damit richtet sich der Blick unter anderem auf histo­ rische Orte, die Menschen miteinander verbunden oder das gesellschaftliche Leben geprägt haben. Dazu gehö­ ren beispielsweise Mühlen, Bergbauanlagen, Schulen, Versorgungsbauten, Verkehrs­ wege oder andere techni­ sche Denkmale. Gleichzeitig greift das Motto die Netzwer­ ke der Menschen auf, die sich gemeinsam für den Denkmalschutz engagieren. Im Landkreis Mittelsachsen können Interessierte an die­ sem Tag rund 50 Denkmale besuchen. Viele davon sind im Alltag nicht oder nur ein­ geschränkt öffentlich zugäng­ lich. Vielerorts bleibt es nicht bei der Besichtigung: Die Ver­ anstalter haben Führungen, Ausstellungen, Vorführungen und weitere Angebote vorbe­ reitet. Zu den geöffneten Denkmalen im Landkreis gehören unter anderem die Alte Försterei Naundorf (Bobritzsch-Hilbers­ dorf), in der eine Lesung an­ geboten wird, die Bachmühle im Harthaer Ortsteil Steina, die historische Erzwäsche in Halsbrücke, das Torwächter­ haus im Striegistaler Ortsteil Gersdorf, der Wasserturm in Freiberg, der Bahnhof im Peniger Ortsteil Amerika so­ wie das Schul- und Bethaus im Oberschönaer Ortsteil Bräunsdorf. Auch zahlreiche Kirchen und die beiden Theater in Freiberg und Döbeln beteiligen sich am Denkmaltag. Der Tag des offenen Denkmals findet seit 1993 statt und wird bundesweit von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koor­ diniert. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.tag- des-offenen-denkmals.de ver­ öffentlicht. Am 12. August schob sich der Mond vor die Sonne und sorgte auch über Mit­ telsachsen für ein beson­ deres Schauspiel. Der Fo­ tograf Albrecht Holländer nutzte den Ausblick aus der vierten Etage des Land­ ratsamtes in Freiberg und hielt den Moment fest. Entstanden sind beeindru­ ckende Aufnahmen: Die teil­ weise verdeckte Sonne steht über Freiberg. Davor zeich­ net sich die Kirche St. Petri als dunkler Umriss ab. Ein nicht ganz alltäglicher Blick auf die Stadt. Eine ähnlich starke Sonnen­ finsternis wird in Mittelsach­ sen erst wieder im Juni 2039 zu sehen sein.

Foto: Albrecht Holländer Artworks Sonnenfinsternis über Freiberg Test: Warntag am 10. September > S. 5

Erreichbarkeit des Landratsamtes Mittelsachsen: Zentrale Postanschrift: Frauensteiner Str. 43, 09599 Freiberg Zentrale Einwahl: Tel.: 03731 799-0 Fax: 03731 799-3250 E-Mail: landratsamt@landkreis- mittelsachsen.de Internet: www.landkreis-mittelsachsen.de Außenstelle Döbeln Straße des Friedens 20, Döbeln Außenstelle Mittweida Am Landratsamt 3, Mittweida Öffnungszeit* des Landratsamtes: Es wird empfohlen grundsätzlich vor einem Besuch einen Termin zu verein­ baren. Ohne Termin ist das Landrats- amt wie folgt geöffnet: Dienstag: 09:00 bis 12:00 Uhr

und 13:00 bis 18:00 Uhr Donnerstag: 09:00 bis 12:00 Uhr

und 13:00 bis 16:00 Uhr Telefonisch ist das Landratsamt unter der Rufnummer 03731 799-0 • montags bis donnerstags von 08:00 bis 18:00 Uhr, • freitags von 08:00 bis 14:00 Uhr erreichbar.

  • Ausnahmen bilden die KFZ-Zulassungsstellen, die Fahrerlaubnisbehörde, die Abteilung Sozi­ ales und das Jobcenter Mittelsachsen. Abwei­ chende Erreichbarkeiten einzelner Bereiche können dem Internetauftritt des Landkreises entnommen werden. Nächste Ausgabe: Samstag, 26. September 2026 Redaktionschluss: Freitag, 11. September 2026 Impressum Herausgeber des Mittelsachsenkuriers ist das Landratsamt Mittelsachsen, vertreten durch den Landrat Frauensteiner Straße 43 09599 Freiberg Redaktion: Pressestelle des Landratsamtes André Kaiser Frauensteiner Str. 43, 09599 Freiberg Tel.: 03731 799-3305 Fax: 03731 799-3322 Verlag: Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz Brückenstraße 15, 09111 Chemnitz Geschäftsführung: Dr. Daniel Daum Alexander Rauscher-Arnold Anzeigenkoordinierung: BLICK Freiberg Kirchgässchen 1, 09599 Freiberg Tel.: 03731 37624100 Fax: 0371 65627410 Gesamtherstellung und Druck: Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG Brückenstraße 15 · 09111 Chemnitz Geschäftsführung: Dr. Daniel Daum Vertrieb: VDL Sachsen Holding GmbH & Co KG Winklhoferstraße 20, 09116 Chemnitz Preisliste Nr. 13 / gültig ab 1. Januar 2026 Erscheinungsweise: Der Mittelsachsenkurier erscheint monatlich und wird kostenlos an die Haushalte des Landkreises verteilt. Der Mittelsachsenkurier liegt im Landrats- amt aus, kann abgeholt oder im Internet unter www.landkreis-mittelsachsen.de nachgelesen werden. BundID für Baulastauskünfte Bei vielen Behördenanliegen, die online erledigt werden, wird zur Legitimation die sogenannte BundID benö­ tigt. Als Beispiel seien der Umtausch des Führerscheins oder die Beantragung von Wohngeld genannt. Seit Au­ gust wird die BundID nun auch durch Privatpersonen benö­ tigt, wenn sie eine Auskunft aus dem Baulastenverzeichnis benötigen. Diese wird erfor­ derlich, wenn unter anderem ein Grundstück erworben werden soll. Das Verzeichnis gibt Auskunft über beste­ hende öffentlich-rechtliche Lasten, zum Beispiel die Ein­ tragung von freizuhaltenden Abstandsflächen. Etwa 1600 Anträge auf Einsicht in das Verzeichnis gehen jährlich in der Bauverwaltung des Land­ kreises ein. Auf der Internet­ seite unter www.landkreis- mittelsachsen.de − Stichwort „Baulast“ gibt es dazu weite­ re Hinweise. Die Städte Freiberg und Dö­ beln führen eigene Baulasten­ verzeichnisse. Unter id.bund.de ist ein um­ fassender Frage-Antwort- Katalog hinterlegt. Dort kann das BundID-Konto auch ein­ gerichtet werden. Das Konto wird grundsätzlich immer mit einem Benutzernamen und einem Passwort angelegt. Um die Sicherheit der Anwendung zu erhöhen, ist im Zuge der Konto-Einrichtung ein Identi­ tätsnachweis erforderlich. Es besteht die Möglichkeit, den Personalausweis für die Legi­ timation zu verwenden. Da­ für wird die AusweisApp auf einem Smartphone benötigt. Bei einem PC ist darüber hi­ naus ein Lesegerät erforder­ lich. Für die Nutzung der App ist abschließend die sogenannte Transport-Pin notwendig. Die­ se haben Interessierte bei der Ausstellung des Ausweises per Post erhalten. Hinweis bei Baulastauskünften: Erforderlich für elektronische Baulastenauskünfte ist die Online-Ausweisfunktion des Personalausweises (eID). Für Unternehmen und Organi­ sationen ist das „Mein Unter­ nehmerkonto“ notwendig. Die BundID kann am PC oder am mobilen Telefon genutzt werden. Foto: BMI Erster Glasfaseranschluss in Augustusburg freigeschaltet Nächster Meilenstein für den geförderten Gigabitausbau im Cluster M in Mittelsachsen: Am 19. August wurde in Au­ gustusburg der erste Kunden­ anschluss im neuen Glasfa­ sernetz freigeschaltet. Nach weniger als einem Jahr Bauzeit beginnt damit die schrittweise Inbetriebnahme. „Heute geht es nicht nur um Trassenkilo­ meter und Förderbescheide, sondern um das, was am Ende zählt: Das schnelle Internet kommt beim ersten Kunden an. Viele weitere werden in den kommenden Monaten fol­ gen. Genau dafür investieren wir gemeinsam so viel Kraft und Geld in den Breitbandaus­ bau“, sagt Landrat Sven Krü­ ger. Und Wirtschaftsminister Dirk Panter erklärt: „Wir kom­ men beim Breitbandausbau in Sachsen gut voran. Zufrieden können wir aber noch nicht sein. Es ist noch ein langer Weg zu gehen − doch er lohnt sich. Denn ein gutes Glasfa­ sernetz ist das Fundament, auf dem wir unsere digitale Zukunft bauen. Gemeinsam mit dem Bund schließen wir daher Versorgungslücken, da­ mit alle Bürgerinnen und Bür­ ger, Unternehmen, Schulen, Krankenhäuser und Vereine vom digitalen Fortschritt pro­ fitieren können.“ Zum Cluster M gehören neben Augustusburg die Kommunen Brand-Erbisdorf, Franken­ berg, Leubsdorf, Niederwiesa und Mittweida sowie der zu­ geordnete eigenwirtschaftli­ che Ausbau. In Augustusburg starteten die Arbeiten bereits Ende 2025 im Rahmen eines vorzeiti­ gen Maßnahmenbeginns. Am 24. März 2026 folgte mit dem symbolischen ersten Spaten­ stich der offizielle Auftakt. Nur knapp fünf Monate später ist nun der erste Kundenan­ schluss aktiv. „Damit wird aus vielen Kilo­ metern Planung, Tiefbau und Glasfaser nun etwas ganz Konkretes: schnelles Internet bei den Menschen zu Hause“, erklärt Breitbandkoordinator Mattias Borm. „Das ist natür­ lich erst der Anfang. Die neu­ eren Gigabit-Projekte setzen verstärkt auf ein moderne­ res Organisationsmodell der Baumaßnahmen. Einzelne Gewerke und Maßnahmen werden so aufeinander ab­ gestimmt, dass Teilinbetrieb­ nahmen in fertiggestellten Ortsteilen möglich sind, so­ fern die Hauptversorgungs­ leitung für das Internet bereits verfügbar ist. Dazu können auch die bereits geschaffenen Versorgungs­ trassen der älteren Weiße- Flecken-Projekte mitgenutzt werden.“ Zahlen und Fakten: In den Gigabit-Clustern G und M sollen bis voraussichtlich Ende 2028 insgesamt 10 313 Gebäude mit Glasfaseran­ schlüssen versorgt werden. Hinzu kommen etwa 1100 Gebäude in Flöha, die eigen­ wirtschaftlich erschlossen werden. Dafür wird die mitteldeutsche IT GmbH im geförderten Netz rund 3252 Kilometer Glasfa­ serkabel verlegen. Tiefbau­ arbeiten sind auf einer Länge von insgesamt rund 636 Kilo­ metern erforderlich. Insgesamt werden rund 84,5 Millionen Euro in den wei­ teren Breitbandausbau der Cluster G und M investiert. Davon stammen rund 50,5 Millionen Euro aus Fördermit­ teln des Bundes und etwa 34 Millionen Euro vom Freistaat Sachsen. Das neue Glasfasernetz er­ möglicht stabile und zuver­ lässige Datenübertragungen in Gigabitgeschwindigkeit. Die mitteldeutsche IT GmbH stellt ihr Netz allen Telekom­ munikationsanbietern zur Verfügung. Bürgerinnen und Bürger können damit frei ent­ scheiden, bei welchem An­ bieter sie Internet-, Telefon- oder Fernsehdienste buchen möchten. Manuel Wagner (rechts), stellvertretender Leiter Breitband bei der mittel­ deutschen IT GmbH, nimmt mit Michael Thiel den neuen Anschluss im Keller in Betrieb. Foto: Landratsamt Seite 2 \ mittelsachsenkurier.

Mit Fördermitteln des Freistaates: Landkreis investiert Millionen in Kreisstraßen AMTLICHE MITTEILUNGEN Ort:  Landratsamt Mittelsachsen,

Frauensteiner Straße 43, 09599 Freiberg,

Beratungsraum Erdgeschoss, Zi. 003 Beginn: 17:00 Uhr Tagesordnung Öffentlicher Teil

  1. Eröffnung der Sitzung
  2. Jugendhilfeplan − Teilfachplan §§ 22 bis 26 SGB VIII − Förderung von Kindern in Tageseinrichtun­ gen und in der Kindertagespflege für die Jahre 2025/2026 − 2027/2028 JHA 035/2026
  3. Berichte des Verfahrenslotsen gemäß § 10b Abs.