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title: "Landratsamt Mittelsachsen organisiert gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung den Tag des offenen Denkmals in Hainichen; rund 50 Denkmale geöffnet"
sdDatePublished: "2026-08-30T11:40:00Z"
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  - "Starnberg"
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Landratsamt Mittelsachsen organisiert gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung den Tag des offenen Denkmals in Hainichen; rund 50 Denkmale geöffnet

Mittelsachsenkurier

Ehrenamt:
Unterstützung elektronisch
beantragen > S. 4
Kurs:
Umgang mit dem
Smartphone erklärt > S. 8
Mitteilungsblatt
des Landkreises
Mittelsachsen
mittelsachsen
kurier.
Nr. 8 29. August 2026
Sachsenweiter Auftakt zum „Tag des offenen Denkmals“ in Hainichen
Der Tag des offenen Denkmals
beginnt in diesem Jahr mit ei­
ner besonderen Veranstaltung
in Mittelsachsen: Am Sonn­
tag, 13. September, wird der
Aktionstag für den gesamten
Freistaat Sachsen im Golde­
nen Löwen in Hainichen er­
öffnet. Die Veranstaltung wird
gemeinsam vom Landratsamt
Mittelsachsen und dem Säch­
sischen Staatsministerium für
Infrastruktur und Landesent­
wicklung ausgerichtet.
Im Mittelpunkt stehen die
Menschen, die sich für den Er­
halt historischer Gebäude und
Anlagen einsetzen.
Während der Veranstaltung
werden die Denkmalpreise des
Landkreises Mittelsachsen an
Personen und Initiativen ver­
geben, die sich in besonde­
rer Weise um die Bewahrung
historischer Bausubstanz ver­
dient gemacht haben.
Darüber hinaus wird in Haini­
chen der Kinder- und Jugend­
denkmalpreis des Sächsischen
Staatsministeriums für Infra­
struktur und Landesentwick­
lung verliehen. Er würdigt das
Engagement von Schülerinnen
und Schülern die am Projekt
„PEGASUS – Schulen adoptie­
ren Denkmale“ teilgenommen
haben und sich damit für die
Geschichte und Erhaltung der
Denkmale im Freistaat Sach­
sen einsetzen.
Der Tag des offenen Denkmals
steht in diesem Jahr unter
dem Motto „NetzWERKE:
Denkmale & Infrastruktur“.
Damit richtet sich der Blick
unter anderem auf histo­
rische Orte, die Menschen
miteinander verbunden oder
das gesellschaftliche Leben
geprägt haben. Dazu gehö­
ren beispielsweise Mühlen,
Bergbauanlagen,
Schulen,
Versorgungsbauten, Verkehrs­
wege oder andere techni­
sche Denkmale. Gleichzeitig
greift das Motto die Netzwer­
ke der Menschen auf, die
sich
gemeinsam
für
den
Denkmalschutz
engagieren.
Im Landkreis Mittelsachsen
können Interessierte an die­
sem Tag rund 50 Denkmale
besuchen. Viele davon sind
im Alltag nicht oder nur ein­
geschränkt öffentlich zugäng­
lich. Vielerorts bleibt es nicht
bei der Besichtigung: Die Ver­
anstalter haben Führungen,
Ausstellungen, Vorführungen
und weitere Angebote vorbe­
reitet.
Zu den geöffneten Denkmalen
im Landkreis gehören unter
anderem die Alte Försterei
Naundorf (Bobritzsch-Hilbers­
dorf), in der eine Lesung an­
geboten wird, die Bachmühle
im Harthaer Ortsteil Steina,
die historische Erzwäsche in
Halsbrücke, das Torwächter­
haus im Striegistaler Ortsteil
Gersdorf,
der
Wasserturm
in Freiberg, der Bahnhof im
Peniger Ortsteil Amerika so­
wie das Schul- und Bethaus
im
Oberschönaer
Ortsteil
Bräunsdorf.
Auch zahlreiche Kirchen und
die beiden Theater in Freiberg
und Döbeln beteiligen sich am
Denkmaltag.
Der Tag des offenen Denkmals
findet seit 1993 statt und wird
bundesweit von der Deutschen
Stiftung Denkmalschutz koor­
diniert.
Das vollständige Programm ist
im Internet unter www.tag-
des-offenen-denkmals.de ver­
öffentlicht.
Am 12. August schob sich
der Mond vor die Sonne
und sorgte auch über Mit­
telsachsen für ein beson­
deres Schauspiel. Der Fo­
tograf Albrecht Holländer
nutzte den Ausblick aus der
vierten Etage des Land­
ratsamtes in Freiberg und
hielt
den
Moment
fest.
Entstanden sind beeindru­
ckende Aufnahmen: Die teil­
weise verdeckte Sonne steht
über Freiberg. Davor zeich­
net sich die Kirche St. Petri
als dunkler Umriss ab. Ein
nicht ganz alltäglicher Blick
auf die Stadt.
Eine ähnlich starke Sonnen­
finsternis wird in Mittelsach­
sen erst wieder im Juni 2039
zu sehen sein.

Foto: Albrecht Holländer Artworks
Sonnenfinsternis
über Freiberg
Test:
Warntag am
10. September > S. 5

Erreichbarkeit
des Landratsamtes
Mittelsachsen:
Zentrale Postanschrift:
Frauensteiner Str. 43, 09599 Freiberg
Zentrale Einwahl:
Tel.: 03731 799-0
Fax: 03731 799-3250
E-Mail: landratsamt@landkreis-
mittelsachsen.de
Internet:
www.landkreis-mittelsachsen.de
Außenstelle Döbeln
Straße des Friedens 20, Döbeln
Außenstelle Mittweida
Am Landratsamt 3, Mittweida
Öffnungszeit* des Landratsamtes:
Es wird empfohlen grundsätzlich vor
einem Besuch einen Termin zu verein­
baren. Ohne Termin ist das Landrats-
amt wie folgt geöffnet:
Dienstag:
09:00 bis 12:00 Uhr

und 13:00 bis 18:00 Uhr
Donnerstag:
09:00 bis 12:00 Uhr

und 13:00 bis 16:00 Uhr
Telefonisch ist das Landratsamt
unter der Rufnummer 03731 799-0
•	montags bis donnerstags von 08:00
bis 18:00 Uhr,
•	freitags von 08:00 bis 14:00 Uhr
erreichbar.
* Ausnahmen bilden die KFZ-Zulassungsstellen,
die Fahrerlaubnisbehörde, die Abteilung Sozi­
ales und das Jobcenter Mittelsachsen. Abwei­
chende Erreichbarkeiten einzelner Bereiche
können dem Internetauftritt des Landkreises
entnommen werden.
Nächste Ausgabe:
Samstag, 26. September 2026
Redaktionschluss:
Freitag, 11. September 2026
Impressum
Herausgeber des Mittelsachsenkuriers
ist das Landratsamt Mittelsachsen,
vertreten durch den Landrat
Frauensteiner Straße 43
09599 Freiberg
Redaktion:
Pressestelle des Landratsamtes
André Kaiser
Frauensteiner Str. 43, 09599 Freiberg
Tel.: 03731 799-3305
Fax: 03731 799-3322
Verlag:
Verlag Anzeigenblätter GmbH
Chemnitz
Brückenstraße 15, 09111 Chemnitz
Geschäftsführung:
Dr. Daniel Daum
Alexander Rauscher-Arnold
Anzeigenkoordinierung:
BLICK Freiberg
Kirchgässchen 1, 09599 Freiberg
Tel.: 03731 37624100
Fax: 0371 65627410
Gesamtherstellung und Druck:
Chemnitzer Verlag und Druck
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Brückenstraße 15 · 09111 Chemnitz
Geschäftsführung:
Dr. Daniel Daum
Vertrieb:
VDL Sachsen Holding GmbH & Co KG
Winklhoferstraße 20, 09116 Chemnitz
Preisliste Nr. 13 /
gültig ab 1. Januar 2026
Erscheinungsweise:
Der Mittelsachsenkurier erscheint
monatlich und wird kostenlos an
die Haushalte des Landkreises verteilt.
Der Mittelsachsenkurier liegt im Landrats-
amt aus, kann abgeholt oder im Internet
unter www.landkreis-mittelsachsen.de
nachgelesen werden.
BundID für Baulastauskünfte
Bei vielen Behördenanliegen,
die online erledigt werden,
wird zur Legitimation die
sogenannte
BundID
benö­
tigt. Als Beispiel seien der
Umtausch des Führerscheins
oder die Beantragung von
Wohngeld genannt. Seit Au­
gust wird die BundID nun auch
durch Privatpersonen benö­
tigt, wenn sie eine Auskunft
aus dem Baulastenverzeichnis
benötigen. Diese wird erfor­
derlich, wenn unter anderem
ein
Grundstück
erworben
werden soll. Das Verzeichnis
gibt Auskunft über beste­
hende
öffentlich-rechtliche
Lasten, zum Beispiel die Ein­
tragung von freizuhaltenden
Abstandsflächen. Etwa 1600
Anträge auf Einsicht in das
Verzeichnis gehen jährlich in
der Bauverwaltung des Land­
kreises ein. Auf der Internet­
seite unter www.landkreis-
mittelsachsen.de − Stichwort
„Baulast“ gibt es dazu weite­
re Hinweise.
Die Städte Freiberg und Dö­
beln führen eigene Baulasten­
verzeichnisse.
Unter id.bund.de ist ein um­
fassender
Frage-Antwort-
Katalog hinterlegt. Dort kann
das BundID-Konto auch ein­
gerichtet werden. Das Konto
wird grundsätzlich immer mit
einem Benutzernamen und
einem Passwort angelegt. Um
die Sicherheit der Anwendung
zu erhöhen, ist im Zuge der
Konto-Einrichtung ein Identi­
tätsnachweis erforderlich. Es
besteht die Möglichkeit, den
Personalausweis für die Legi­
timation zu verwenden. Da­
für wird die AusweisApp auf
einem Smartphone benötigt.
Bei einem PC ist darüber hi­
naus ein Lesegerät erforder­
lich.
Für die Nutzung der App ist
abschließend die sogenannte
Transport-Pin notwendig. Die­
se haben Interessierte bei der
Ausstellung des Ausweises per
Post erhalten.
Hinweis bei Baulastauskünften:
Erforderlich für elektronische
Baulastenauskünfte
ist
die
Online-Ausweisfunktion
des
Personalausweises (eID).
Für Unternehmen und Organi­
sationen ist das „Mein Unter­
nehmerkonto“ notwendig.
Die BundID kann am PC oder am mobilen Telefon genutzt werden.
Foto: BMI
Erster Glasfaseranschluss in Augustusburg freigeschaltet
Nächster Meilenstein für den
geförderten Gigabitausbau im
Cluster M in Mittelsachsen:
Am 19. August wurde in Au­
gustusburg der erste Kunden­
anschluss im neuen Glasfa­
sernetz freigeschaltet. Nach
weniger als einem Jahr Bauzeit
beginnt damit die schrittweise
Inbetriebnahme. „Heute geht
es nicht nur um Trassenkilo­
meter und Förderbescheide,
sondern um das, was am Ende
zählt: Das schnelle Internet
kommt beim ersten Kunden
an. Viele weitere werden in
den kommenden Monaten fol­
gen. Genau dafür investieren
wir gemeinsam so viel Kraft
und Geld in den Breitbandaus­
bau“, sagt Landrat Sven Krü­
ger. Und Wirtschaftsminister
Dirk Panter erklärt: „Wir kom­
men beim Breitbandausbau in
Sachsen gut voran. Zufrieden
können wir aber noch nicht
sein. Es ist noch ein langer
Weg zu gehen − doch er lohnt
sich. Denn ein gutes Glasfa­
sernetz ist das Fundament,
auf dem wir unsere digitale
Zukunft bauen. Gemeinsam
mit dem Bund schließen wir
daher Versorgungslücken, da­
mit alle Bürgerinnen und Bür­
ger, Unternehmen, Schulen,
Krankenhäuser und Vereine
vom digitalen Fortschritt pro­
fitieren können.“
Zum Cluster M gehören neben
Augustusburg die Kommunen
Brand-Erbisdorf,
Franken­
berg, Leubsdorf, Niederwiesa
und Mittweida sowie der zu­
geordnete eigenwirtschaftli­
che Ausbau.
In Augustusburg starteten die
Arbeiten bereits Ende 2025
im Rahmen eines vorzeiti­
gen Maßnahmenbeginns. Am
24. März 2026 folgte mit dem
symbolischen ersten Spaten­
stich der offizielle Auftakt.
Nur knapp fünf Monate später
ist nun der erste Kundenan­
schluss aktiv.
„Damit wird aus vielen Kilo­
metern Planung, Tiefbau und
Glasfaser nun etwas ganz
Konkretes: schnelles Internet
bei den Menschen zu Hause“,
erklärt Breitbandkoordinator
Mattias Borm. „Das ist natür­
lich erst der Anfang. Die neu­
eren Gigabit-Projekte setzen
verstärkt auf ein moderne­
res Organisationsmodell der
Baumaßnahmen.
Einzelne
Gewerke
und
Maßnahmen
werden so aufeinander ab­
gestimmt, dass Teilinbetrieb­
nahmen in fertiggestellten
Ortsteilen möglich sind, so­
fern die Hauptversorgungs­
leitung
für
das
Internet
bereits verfügbar ist. Dazu
können
auch
die
bereits
geschaffenen
Versorgungs­
trassen der älteren Weiße-
Flecken-Projekte mitgenutzt
werden.“
Zahlen und Fakten:
In den Gigabit-Clustern G und
M sollen bis voraussichtlich
Ende 2028 insgesamt 10 313
Gebäude
mit
Glasfaseran­
schlüssen versorgt werden.
Hinzu kommen etwa 1100
Gebäude in Flöha, die eigen­
wirtschaftlich
erschlossen
werden.
Dafür wird die mitteldeutsche
IT GmbH im geförderten Netz
rund 3252 Kilometer Glasfa­
serkabel verlegen. Tiefbau­
arbeiten sind auf einer Länge
von insgesamt rund 636 Kilo­
metern erforderlich.
Insgesamt werden rund 84,5
Millionen Euro in den wei­
teren Breitbandausbau der
Cluster G und M investiert.
Davon stammen rund 50,5
Millionen Euro aus Fördermit­
teln des Bundes und etwa 34
Millionen Euro vom Freistaat
Sachsen.
Das neue Glasfasernetz er­
möglicht stabile und zuver­
lässige
Datenübertragungen
in
Gigabitgeschwindigkeit.
Die mitteldeutsche IT GmbH
stellt ihr Netz allen Telekom­
munikationsanbietern
zur
Verfügung. Bürgerinnen und
Bürger können damit frei ent­
scheiden, bei welchem An­
bieter sie Internet-, Telefon-
oder Fernsehdienste buchen
möchten.
Manuel Wagner (rechts), stellvertretender Leiter Breitband bei der mittel­
deutschen IT GmbH, nimmt mit Michael Thiel den neuen Anschluss im Keller in
Betrieb.
Foto: Landratsamt
Seite 2 \ mittelsachsenkurier.

Mit Fördermitteln des Freistaates: Landkreis investiert Millionen in Kreisstraßen
AMTLICHE MITTEILUNGEN
Ort: 
Landratsamt Mittelsachsen,

Frauensteiner Straße 43, 09599 Freiberg,

Beratungsraum Erdgeschoss, Zi. 003
Beginn: 17:00 Uhr
Tagesordnung
Öffentlicher Teil
1. Eröffnung der Sitzung
2. Jugendhilfeplan − Teilfachplan §§ 22 bis 26 SGB
VIII − Förderung von Kindern in Tageseinrichtun­
gen und in der Kindertagespflege für die Jahre
2025/2026 − 2027/2028
JHA 035/2026
3. Berichte des Verfahrenslotsen gemäß § 10b Abs.