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title: "Deutscher Journalisten-Verband fordert Vizekanzler Klingbeil auf, sich beim G20-Treffen in Asheville für kritische Medien-Akkreditierungen einzusetzen; US-Regierung verweigert Akkreditierungen für NYT, WSJ, Bloomberg."
sdDatePublished: "2026-08-31T11:23:00Z"
source: "https://www.djv-bw.de/pressemitteilungen/detail/klingbeil-soll-sich-einsetzen/"
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  - "Asheville"
  - "Baden-Württemberg"
  - "United States"
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Deutscher Journalisten-Verband fordert Vizekanzler Klingbeil auf, sich beim G20-Treffen in Asheville für kritische Medien-Akkreditierungen einzusetzen; US-Regierung verweigert Akkreditierungen für NYT, WSJ, Bloomberg.

Klingbeil soll sich einsetzen

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Vizekanzler Lars Klingbeil auf, sich bei dem G20-Treffen am heutigen Montag für die Akkreditierungen kritischer Medien einzusetzen.

Anlass ist die Weigerung der US-Regierung, Reporter der „New York Times“, des „Wall Street Journal“ sowie der Nachrichtenagentur Bloomberg zu dem Treffen der G20-Finanzminister und Zentralbanker im amerikanischen Asheville zuzulassen. „Heute trifft der Bann von US-Präsident Donald Trump kritische Leitmedien aus den USA, morgen womöglich internationale Berichterstatter“, sagt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster. Die verweigerten Akkreditierungen seien ein klarer Verstoß gegen die Pressefreiheit. „Dazu darf der deutsche Vizekanzler nicht schweigen.“ Der DJV-Vorsitzende weist in dem Zusammenhang darauf hin, dass die Trump-Administration auf Kriegsfuß mit kritischen Medienschaffenden stehe: „Millionenklagen Trumps gegen das Wall Street Journal, die New York Times und die britische BBC zeigen, dass er seine Kritiker im Journalismus in die Knie zwingen will.“ Darüber dürfe die internationale Politik nicht achselzuckend hinwegsehen, so Beuster. Ansprechpartner: Alexander Schaub djv@djv.de