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title: "EWN reicht Baueingabe für neuen Hauptsitz in Buochs; mehr als 120 Arbeitsplätze entstehen"
sdDatePublished: "2026-08-31T07:09:00Z"
source: "https://www.ewn.ch/baueingabe-hauptsitz/"
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  - "Nidwalden"
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EWN reicht Baueingabe für neuen Hauptsitz in Buochs; mehr als 120 Arbeitsplätze entstehen

Baueingabe für neuen Hauptsitz ist erfolgt

Baueingabe für neuen Hauptsitz ist erfolgt

Aufgrund neuer Anforderungen an die Stromversorger entwickelt sich auch das EWN weiter. Mit der strategischen Entwicklung und der damit einhergehenden Professionalisierung wächst das EWN auch personell. Zudem weist das bestehende Gebäude einen hohen Sanierungsbedarf auf. Umso erfreuter zeigt sich Remo Infanger, Direktor des EWN, dass mit dem Baugesuch nun ein wichtiger und konkreter Schritt hin zum neuen Hauptsitz gemacht werden kann. «Die Platzverhältnisse am bestehenden Standort reichen nicht mehr und die Möglichkeiten für einen Ausbau sind stark eingeschränkt.» Das erschwert die Arbeitsabläufe und bei einer Sanierung wären zusätzliche grosse Investitionen in den Hochwasserschutz nötig. «Wir haben alle Möglichkeiten geprüft. Mit dem geplanten Hauptsitz in Buochs schaffen wir die Grundlage, weiterhin der zuverlässige, kostengünstige und zukunftsorientierte Energieversorger für den Kanton Nidwalden zu sein.»

Am neuen Standort sollen deshalb mehr als 120 moderne Arbeitsplätze mit verbesserter Anbindung an den öffentlichen Verkehr entstehen. Die Betriebsabläufe können im zweckmässigen Gebäude stark optimiert werden, die unterschiedlichen Bedürfnisse und Prozesse wurden ausführlich mit verschiedenen Nutzergruppen analysiert. Dabei geht es unter anderem um das optimale Handling der schweren Geräte und des Lagermaterials, um optimierte Transportwege, die einfache Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen, aber auch um ein modernes und motivierendes Arbeitsumfeld. Ein starker Fokus liegt auch auf der Sicherheit. Diese wird in den Bereichen Hochwasserschutz, Brandschutz, Zutritt und Cybersicherheit massiv verbessert.

Das geplante Gebäude versteht es, die verschiedenen Anforderungen zu erfüllen. «Gemeinsam mit unserem Generalplaner und Architekten entwickeln wir eine gute und langfristige Lösung, die sich zugleich sehr gut in die Umgebung einordnet», führt Remo Infanger aus. In den oberen beiden Bürogeschossen soll für eine positive CO₂-Bilanz und ein verbessertes Raumklima gezielt Holz zum Einsatz kommen. «Wir bauen maximal verdichtet. Dadurch werden zusätzlich zwei Geschosse für Gewerbetreibende und damit indirekt Arbeitsplätze geschaffen», so Remo Infanger.

Ein prägendes Element des Neubaus wird die Photovoltaikfassade sein. Gemeinsam mit der Anlage auf dem Dach wird ein wesentlicher Teil der Energie direkt am bzw. auf dem Gebäude erzeugt. Der produzierte Strom wird für den täglichen Stromverbrauch, aber auch für die Elektro-Ladestationen genutzt. Überschüssige Energie wird in einer Batterie gespeichert.

Ein Gebäude dieser Grösse und mit diesen Anforderungen ist eine bedeutende Investition. Rund 45 Millionen Franken wird der Neubau das EWN kosten. «Der neue Hauptsitz ist eine Investition in die Zukunft», erklärt Remo Infanger. «Das Gebäude wird über viele Jahrzehnte funktionieren, möglichst tiefe Betriebs- und Unterhaltskosten ermöglichen, flexibel nutzbar sein und gute Arbeitsbedingungen schaffen. Ein echter Mehrwert.» Verläuft alles nach Plan, soll bereits Anfang 2027 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Der geplante Umzug nach Buochs wird voraussichtlich Ende 2028 stattfinden.

Visualisierung 1: Der Neubau soll sich sehr gut in die Umgebung einordnen, ohne seine eigene Identität zu verlieren.

Visualisierung 2: Die Gewerbeflächen für Dritte auf den mittleren Stockwerken verfügen über eine eigene Zufahrtsrampe.

Bild: Bauplatz mit dem Baugespann

Solarstrom nutzen (EVL, ZEV und LEG)

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