Wang Yi trifft US-Botschafter Perdue in Peking; Spannungen US-China bleiben trotz Annäherungsversuchen hoch

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Devisentelegramm

Die Ausarbeitung informiert über allgemein bekannte Sachverhalte. Die Einschätzungen und Bewertungen reflektieren die Meinung des Verfassers und ersetzen nicht eine individuelle und anlagegerechte Beratung. Bei der Ausarbeitung und Erhebung der Daten ist die größtmögliche Sorgfalt verwendet worden. Die getroffenen Aussagen basieren auf Beurteilung / Einschätzung der Daten zum Zeitpunkt der Erstellung. Herausgeber: Hamburger Sparkasse, Treasury / Devisenhandel.

28.08.2026 08:04 Aktuelle Kurse

(nicht handelbar) Geld Brief Geld Brief Geld Brief EUR / USD 1,1645 1,1645 EUR / AUD 1,6180 1,6182 EUR / HUF 365,42 365,67 EUR / GBP 0,8569 0,8570 EUR / NZD 1,9549 1,9551 EUR / CNH 7,8271 7,8277 EUR / CHF 0,9376 0,9377 EUR / HKD 9,1282 9,1289 GBP / USD 1,3589 1,3590 EUR / JPY 185,77 185,78 EUR / SGD 1,4797 1,4798 USD / CHF 0,8051 0,8052 EUR / CAD 1,6128 1,6129 EUR / TRY 56,2123 56,2257 USD / JPY 159,53 159,54 EUR / SEK 11,0921 11,0945 EUR / THB 38,3840 38,4074 USD / CAD 1,6128 1,3851 EUR / NOK 10,8566 10,8607 EUR / CZK 24,1470 24,1550 AUD / USD 0,7196 0,7197 EUR / DKK

7,4747

7,4749 EUR / PLN

4,3377

4,3387 NZD / USD

0,5956

0,5957 $-Handelsranges: High Low Last

Frankfurt 1,1658-60 1,1636-38 1,1653-55 Für den Abschluss von New York 1,1658-60 1,1640-42 1,1650-52 Devisengeschäften wählen Sie Tokio 1,1655-57 1,1634-36 bitte +49 40 3578-97430 Alle Kurse sind freibleibend. - Quelle: Bloomberg

Guten Morgen! Das Verhältnis zwischen den USA und China bleibt trotz vorsichtiger Annäherungsversuche angespannt. Chinas Au- ßenminister Wang Yi traf in Peking den von US-Präsident Trump eingesetzten US-Botschafter David Perdue und ver- wies auf weiterhin bestehende Risiken und Spannungen. Das Treffen fand wenige Tage nach der Drohung Washing- tons statt, Handelspartner des Iran mit Sanktionen zu belegen. China ist der wichtigste Abnehmer iranischen Rohöls. Mit Blick auf den für September geplanten USA-Besuch von Staats- und Parteichef Xi Jinping dürfte auch der bis No- vember ausgesetzte Zollstreit eine zentrale Rolle spielen. In Deutschland mehren sich derweil die Zeichen für eine Stabilisierung der Konjunktur. Das Ifo-Beschäftigungsbarometer stieg im August um 1,8 Zähler auf 94,8 Punkte und erreichte den höchsten Stand seit Mai 2025. Der Stellenabbau verliert damit an Dynamik, auch wenn weiterhin mehr Arbeitsplätze gestrichen als geschaffen werden. Besonders in der Industrie hat sich die Lage verbessert. Auch das Ifo- Geschäftsklima stieg bereits den vierten Monat in Folge und erreichte den höchsten Stand seit einem Jahr. Dazu blicken die deutschen Verbraucher wieder etwas zuversichtlicher auf die wirtschaftliche Entwicklung. Das Konsumklima für September stieg um 2,8 Punkte auf minus 26,6 Zähler. Vor allem die Einkommensentwicklungen verbesserten sich deutlich und erreichten den höchsten Stand seit sechs Monaten. Allerdings bleibt die Inflation ein wesentlicher Unsi- cherheitsfaktor. Höhere Energiepreise belasten die Kaufkraft und die Unternehmen. Befragte Analysten erwarten einen Anstieg der Teuerungsrate auf 3,5 Prozent bis März 2027. In den Zinsmärkten sind bis Ende 2026 zwei Zinserhöhungen bereits eingepreist. Auch die US-Geldpolitik bleibt ein wichtiger Faktor für die nationalen Kapitalmärkte, nachdem die Renditen der zehn- und dreißigjährigen US-Staatsanleihen neue Höchststände seit der Finanzkrise 2008 erreichten. Im Mittelpunkt steht daher die heutige Rede von Fed-Präsident Kevin Warsh beim viel beachteten Notenbankforum in Jackson Hole. Die Märkte erwarten Hinweise wie die US-Notenbank auf die weiterhin hohe Inflation und die schwäche- ren Signale vom Arbeitsmarkt reagieren wird.

EURUSD startet zum Wochenschluss bei 1,1640 USD. Wir blicken weiter auf einen Widerstand bei 1,1720 USD. Süd- wärts gerichtete Kurse treffen bereits bei 1,1480 USD auf eine erste Unterstützung. EURGBP befindet sich bei 0,8570 GBP. Die Unterstützung bei 0,8460 GBP bleibt intakt, genau wie die Hürde an der 0,8690er-Marke. EURCHF beginnt unterhalb der 0,94er-Marke und verbleibt somit weiterhin im bekannten Korridor zwischen 0,9250 CHF und 0,9415 CHF. EURJPY verbleibt auf hohem Niveau mit Kursen um 185,75 JPY. Im weiteren Kursanstieg könnte sich die 186er-Marke weiterhin als nächster psychologischer Widerstand erweisen. Abgebende Notierungen könnten bei 181,00 JPY wieder eine Unterstützung vorfinden.

Heutige Daten

Quelle: Bloomberg Zeit Land Ereignis

Zeitraum Konsens Vorperiode 09:55 DE Arbeitslose, gg. Vm., Tsd.

August 6,5 6,0 15:45 US Einkaufsmanagerindex Chicago

August 59,0 57,6 16:00 US Rede von Fed-Präsident Warsh in Jackson Hole