Deutsche Herren-Nationalmannschaft gewinnt WM-Titel in Belgien und den Niederlanden; 1:0-Finale gegen Spanien

HONAMAS verteidigen WM-Titel

Der Deutsche Hockey-Bund e. V. (DHB) ist der Dachverband für Hockey in Deutschland mit Sitz im Hockeypark in Mönchengladbach. Der DHB ist der Zusammenschluss der deutschen Hockeyvereine, die in den 15 Landeshockeyverbänden organisiert sind. Zuständig ist der Deutsche Hockey-Bund außerdem für die deutschen Hockeynationalmannschaften.

Der Deutsche Hockey-Bund ist Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund, sowie im Welthockeyverband FIH (Fédération Internationale de Hockey) und im europäischen Hockeyverband EH (European Hockey Federation). Der Deutsche Hockey-Bund (DHB) hat das Zertifikat des Nachhaltigkeitsstandards sustainAssociation in der Auszeichnungsstufe „Silber“ von Dekra überreicht bekommen. Der durch die DEKRA entwickelte Standard sustainAssociation bewertet die Verankerung von Nachhaltigkeit in Sportverbänden entlang ökologischer, sozialer und governance-bezogener Kriterien.

WM 2026 in Belgien und den Niederlanden

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft gewinnt nach einem 1:0-Sieg im Finale gegen Spanien den WM-Titel. Es war wieder eine mentale Meisterleistung.

Es war ein Blitzstart, den die deutsche Mannschaft in diesem Finale hinlegte. Sofort presste die DHB-Auswahl und ließ Spanien keine Luft zum Atmen. Folgerichtig gab es schon nach zwei Minuten die erste Strafecke. Benedikt Schwarzhaupts Schuss wurde aber von Goalie Luis Calzado geblockt. Immer wieder gelangen der deutschen Mannschaft Kreiseintritte, Spanien verlegte sich aufs Konterspiel und holte seinerseits sechs Minuten vor Ende des erste Viertels eine Ecke heraus. Auch diese wurde abgefangen, der Konter direkt danach über Erik Kleinlein und Hannes Müller verpuffte. Danach beruhigte sich das Spiel etwas und die Teams neutralisierten sich. Es blieb ohne weitere Chancen auf beiden Seiten beim 0:0 nach 15 Minuten.

Spanien traute sich zu Beginn des zweiten Viertels mehr zu und spielte sich immer mal wieder durch Einzelaktionen in den deutschen Kreis, aber es fehlte an Präzision. Und wenn ein Schuss doch aufs Tor kam wir bei Lacalles Strahl, war Jean Danneberg zur Stelle (22.). Der deutsche Torwart strahlte sowieso eine enorme Sicherheit aus. Immer wenn das Mittelfeld schnell überspielt wurde, wurde es gefährlich für die Spanier, aber die Angriffe vor allem über die rechte deutsche Seite blieben im Abschluss noch zu harmlos. Es blieb auch zur Pause mit weiterhin leichten Vorteilen für die DHB-Auswahl beim 0:0.

Kurzer Schock für die deutsche Mannschaft nach der Pause. Eine Hereingabe von rechts segelte durch den Kreis, aber der völlig freistehende Stürmer Basterra war zu überrascht, um an die Kugel zu kommen. Das Spiel blieb weiter leicht zäh und ohne echte Höhepunkte, die Taktik prägte auf beiden Seiten das Geschehen. Ein schön herausgespielter Konter führte dann zur nächsten Strafecke für Spanien. Miralles‘ Schuss ging hauchzart am rechten Pfosten vorbei (40.). Das WM-Finale ging jetzt in die entscheidende Phase, beide Teams gingen mehr und mehr Risiko ein. Deutschland tat dabei weiter mehr für das Spiel und kam fast folgerichtig zum erlösenden 1:0: Paul Kaufmann legte auf Michel Struthoff ab und der umkurvte gekonnt Calzado und schob zur Führung ein (44). Danach antworteten die Spanier mit wütenden Angriffen, zwei Strafecken wurden dabei abgefangen. Bei einer Abwehraktion verletzte sich dabei Teo Hinrichs.

Mit der knappen Führung ging es in das letzte Viertel. In dem hätte der freistehende Struthoff fast den zweiten Treffer erzielt, der Ball ging aber knapp rechts am Tor vorbei. Es folgten bange Minuten für Deutschland, weil Justus Warweg für zwei Minuten vom Platz musste. Danneberg erwies sich in dieser Phase mit zum Teil fantastischen Paraden als Fels in der Brandung. So wie bei einem Stecher von Lacalle in der 49. Minute. Mit ganz viel Ruhe und Übersicht in der Defensive überstand die deutsche Mannschaft auch diese kritische Phase und näherte sich mit einer hochkonzentrierten Leistung immer mehr dem WM-Titel an. Es war beeindruckend mit welcher Souveränität die Abwehr um Tom Grambusch, Jakob Brilla und Moritz Ludwig weiterhin zu Werke ging. Vier Minuten vor Schuss nahmen die Spanier dann Calzado vom Platz. Grambuschs Schlenzer und Rühr & Co. nahmen aber mit technischer Finesse weiter Zeit von der Uhr, sodass es beim 1:0-Sieg blieb. Die Spanier verzweifelten an der deutschen Defensive.

Das Tor zum 1:0 durch Struthoff, der die Ruhe bewahrte und zum Siegtreffer einschob.

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