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title: "Netzwerk Weltsynode Deutschland will Synodale Teams in deutschen Diözesen vernetzen; acht digitale Austauschtreffen bis Sommer 2027"
sdDatePublished: "2026-08-31T11:07:00Z"
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Netzwerk Weltsynode Deutschland will Synodale Teams in deutschen Diözesen vernetzen; acht digitale Austauschtreffen bis Sommer 2027

"Netzwerk Weltsynode" will Bistümer vernetzen und stärken | katholisch.de

"Netzwerk Weltsynode" will Bistümer vernetzen und stärken

VERÖFFENTLICHT AM 31.08.2026 UM 12:45 UHR – LESEDAUER: 1 MINUTE

SPEYER - Die katholische Kirche befindet sich gerade in der Umsetzungsphase der Weltsynode – und bald stehen die nächsten Diözesanversammlungen dazu an. Ein neues Netzwerk will die Bistümer dabei begleiten und vernetzen.

Ein neu gegründetes " Netzwerk Weltsynode Deutschland " will die Synodalen Teams und synodalen Gremien in den deutschen Diözesen miteinander vernetzen. "In fast jeder Diözese sitzen inzwischen Menschen an diesem Thema, oft ohne zu wissen, dass anderswo an denselben Fragen gearbeitet wird", sagte Noah Walczuch, Koordinator des Netzwerks, laut Pressemitteilung am Sonntag. "Genau das wollen wir ändern: dass wir uns gegenseitig stärken und uns gemeinsam auf die Versammlungen 2027 vorbereiten, statt dass jede Diözese für sich das Rad neu erfindet."

Hintergrund ist die Umsetzungsphase der Weltsynode. Im ersten Halbjahr 2027 sollen in allen Diözesen Evaluationstreffen stattfinden , in denen die bisherigen Entwicklungen im Zuge der Weltsynode zusammengetragen werden sollen. Die Erfahrungen sollen in zwei Dokumenten festgehalten werden. Das "Netzwerk Weltsynode Deutschland" will die Diözesen nach eigenen Angaben bei den Vorbereitungen dafür "gezielt unterstützen und vernetzen, damit keine Diözese allein vor dieser Aufgabe steht".

Bis zum Sommer 2027 sind demnach acht digitale Austauschtreffen geplant. Begleitet werden diese von der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP), die das Netzwerk im Auftrag des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) fachlich unterstütze.

Gegründet wurde das Netzwerk laut Pressemitteilung von Vertretern der Synodalen Teams aus den Bistümern Regensburg und Speyer. Inzwischen seien Ansprechpersonen aus 20 Bistümern beteiligt. Bei zwei digitalen Austauschtreffen haben sich die Vertreterinnen und Vertreter der Bistümer demnach bereits über ihre Erfahrungen ausgetauscht. (cbr)

Weltsynode: Leitfäden für nächste Versammlungsphase veröffentlicht

In der Umsetzungsphase der Weltsynode sind aktuell die Bistümer am Zug. Der Vatikan hat jetzt in einem Dokument festgelegt, welche Schritte bis zu den nächsten Versammlungen im kommenden Jahr absolviert werden müssen.

Papst Franziskus hat 2021 die gesamte katholische Kirche auf einen weltweiten synodalen Prozess geschickt. In mehreren Stufen von den Pfarreien über die Diözesen und die Bischofskonferenzen bis zum Vatikan sollten die Gläubigen und ihre Bischöfe beraten, welche Reformen die Kirche braucht. Bei der Bischofssynode "Für eine synodale Kirche – Gemeinschaft, Teilhabe und Mission" beraten in zwei Sitzungen im Herbst 2023 und im Herbst 2024 die Bischöfe, Kleriker, Ordensleute und Laien über die Eingaben des Prozesses. Bei dieser Synode dürfen zum ersten Mal auch Frauen abstimmen.

In erster Hälfte von 2027