FDP & SVP verschleiern Herkunft von Lobby-Geldern in der Schweiz; EFK-Bericht: Transparenzlücken weiter bestehen
Politikfinanzierung: FDP & SVP verschleiern immer noch die Herkunft von Lobby-Geldern - SP Schweiz
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Partei Partei Sozialdemokratische Bewegung SP Frauen SP60+ SP Migrant:innen SP queer JUSO SP International Internationalismus Parteistrukturen und Gremien Präsidium der SP Schweiz Parteitag Parteirat Themenkommissionen Foren Statuten Jahresbericht 2023 Jahresbericht 2024 Jahresbericht 2025 Kantonalparteien und Sektionen Kantonalparteien Sektionsliste Für Sektionen Für Mitglieder SP Bundespersonal Aktiv gegen Diskriminierung Bildungsangebot Offene Stellen
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Menschen Menschen Menschen in der SP Präsidium National- und Ständerat Bundesrat Mitarbeitende
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Politikfinanzierung: FDP & SVP verschleiern immer noch die Herkunft von Lobby-Geldern
Drei Jahre Transparenzgesetz – und noch immer gilt: Wer die Politik in diesem Land bezahlt, ist nur zum Teil sichtbar. Das belegen auch die heute von der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK) veröffentlichten Zahlen zur Parteienfinanzierung. Über parteinahe Stiftungen und Gönnervereine fliessen weiterhin Gelder an die bürgerlichen Parteien, ohne dass die Öffentlichkeit die Absender kennt – obwohl diese Praxis gemäss EFK unzulässig ist. Die SP Schweiz ist und bleibt derweil die einzige grosse Partei, die von ihren Mitgliedern und unzähligen Kleinspender:innen getragen wird.
Die Transparenz-Initiative der SP hat einiges bewirkt: Seit drei Jahren ist öffentlich, dass Banken und Versicherungen zu den wichtigsten Geldgeberinnen der bürgerlichen Parteien gehören – was diese jahrzehntelang bestritten hatten. «Genug ist das aber nicht. Bürgerliche Parteien verschleiern weiterhin, wer ihre Politik finanziert», so SP-Co-Präsident Cédric Wermuth.
So fällt beispielsweise auf, dass die «Stiftung für bürgerliche Politik» der SVP 720’000 Franken gezahlt hat. Die FDP konnte derweil auf 200’000 Franken vom «Aktionskomitee für Freiheit» zählen. Dazu kommen die zahlreichen, diskret entschädigten Mandate von Parlamentarier:innen, die in keiner Parteienrechnung auftauchen. Konzerne und Lobbyverbände nehmen weiterhin massiven Einfluss auf die Politik, ohne dass die Öffentlichkeit das wahre Ausmass kennt. Dies, obwohl die EFK deutlich gemacht hat, dass diese Praxis unzulässig ist . Die SP prüft mögliche Schritte, um gegen die Missachtung dieser Regeln vorzugehen.
Bei der SP kommt das Geld von den Mitgliedern und Kleinspender:innen, im Schnitt 78 Franken pro Spende. «Wenn rund 28’500 Menschen spenden und über 35’000 Mitglied sind, dann ist das ein Vertrauensbeweis für unsere Arbeit. Und ein Auftrag: für mehr Kaufkraft, für Gleichstellung, für Klimaschutz», sagt Wermuth. Auch grosse Abstimmungskämpfe führt die SP aus eigener Kraft, ohne Auslagerung an Wirtschaftsverbände oder eigens geschaffene Komitees.
Für die SP ist klar: Sämtliche Geldflüsse, Mandatszahlungen und Stiftungsgelder gehören vollständig offengelegt. Die SP begrüsst dabei die Arbeit der EFK, die jüngst erhebliche Mängel bei der Offenlegung der FDP aufgezeigt hat: In der Liste der materiell geprüften politischen Akteure vermerkt die Finanzkontrolle bei den Freisinnigen, sie hätten Zuwendungen von mehr als drei Millionen Franken nicht erfasst. Die SP fordert das bürgerliche Lager auf, die Transparenzregeln zu respektieren. Nur so lässt sich verhindern, dass im Verborgenen über die Richtung unserer Demokratie entschieden wird.
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Parteienfinanzierung , Politik-Finanzierung , Transparenz
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Die meisten Sektionen führen regelmässig Mitgliederversammlungen durch, um die aktuellsten politischen Themen und Aktivitäten zu besprechen. Die Teilnahme daran ist natürlich ebenfalls völlig freiwillig. Aber es kann ein guter Ort sein, um neue Leute kennenzulernen.
Falls Dich ein Themengebiet besonders bewegt, kannst Du Dich in einer Themenkommission der SP Schweiz oder Deiner Kantonalpartei engagieren, oder in einer der Unterorganisationen wie den SP Frauen, den SP Migrant:innen, der SP 60+ oder der SP queer.
Häufig gibt es auch die Möglichkeit, ein partei-internes Amt, z.B. im Vorstand Deiner Sektion zu übernehmen.
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