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title: "Hellweg Insolvenz Dortmund; zwei Dortmunder Standorte gerettet, Wambel offen"
sdDatePublished: "2026-08-31T11:07:00Z"
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Hellweg Insolvenz Dortmund; zwei Dortmunder Standorte gerettet, Wambel offen

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Das Dortmunder Traditionsunternehmen Hellweg steht vor dem Aus. Nachdem der Baumarkt-Konzern im Juni 2026 ein Sanierungsverfahren beantragt hatte, eröffnete das Amtsgericht Essen am 27. August 2026 das offizielle Insolvenzverfahren. Betroffen von der bevorstehenden Zerschlagung sind die 68 Hellweg-Filialen sowie 46 Märkte der Tochtergesellschaft BayWa Bau- & Garten. Während für insgesamt 35 Standorte bereits Investoren – darunter der Branchenriese Obi – gefunden wurden, droht den verbleibenden 79 Filialen bis Ende November 2026 die endgültige Schließung. Im Insolvenzverfahren der Baumarktkette zeichnet sich derzeit für zwei der drei Dortmunder Filialen eine Lösung ab – für den dritten Standort dagegen bleibt die Zukunft offen.

Wie die Geschäftsführung von Hellweg und BayWa Bau & Garten auf Anfrage der Redaktion bekannt gab, konnten im laufenden Eigenverwaltungsverfahren für eine Reihe von Filialen Investoren gefunden werden, die die Standorte samt Belegschaft übernehmen. Zu den Märkten mit einer sich abzeichnenden Fortführungslösung zählen laut der Liste des Unternehmens auch die beiden Dortmunder Standorte Hacheney und Kley. Für den dritten Dortmunder Markt, Wambel, taucht dagegen kein solcher Vermerk auf – er steht auf der Liste der Filialen, für die es bislang keine Lösung gibt.

Ganz in trockenen Tüchern sind die Lösungen für Hacheney und Kley allerdings noch nicht: Sie stehen laut Unternehmen teilweise unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe oder hängen von einer finalen Einigung mit dem jeweiligen Vermieter ab. Wer die beiden Standorte konkret übernimmt, teilte Hellweg nicht offiziell mit – die jeweiligen Erwerber würden „zu gegebener Zeit selbst über ihre Planungen“ informieren.

Für den dritten Dortmunder Markt, Wambel, taucht dagegen kein solcher Vermerk auf – er steht auf der Liste der Filialen, für die es bislang keine Lösung gibt. Für die Beschäftigten in Wambel bedeutet das fehlende Übernahmeangebot vorsorgliche Kündigungen. Das Unternehmen begründet diesen Schritt mit der Notwendigkeit, „angesichts des laufenden Verfahrens für alle Beteiligten die erforderliche Planungssicherheit zu schaffen“. Filialen ohne Übernahmelösung sollen bis Ende November 2026 geschlossen werden; bis dahin läuft der Geschäftsbetrieb im Rahmen des Abverkaufs weiter. Die Gehälter der Beschäftigten sind laut Unternehmen bis Ende November gesichert.

Hellweg und BayWa Bau & Garten hatten Mitte Juni 2026 beim Amtsgericht Essen ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Eine Gesamtlösung für das komplette Filialnetz kam nicht zustande, das Filialnetz wird stattdessen auf mehrere Betreiber aufgeteilt. Die Unternehmenszentralen in Dortmund und Garching mit insgesamt 340 Mitarbeitenden werden geschlossen. Der Investorenprozess ist laut Unternehmen noch nicht vollständig abgeschlossen; für weitere Standorte laufen noch Gespräche.