---
title: "BSW-Landtagsfraktion Sachsen fordert Diplomatie statt Aufrüstung; Marschflugkörperproduktion in Sachsen geplant"
sdDatePublished: "2026-09-01T12:33:00Z"
source: "https://bsw-fraktion-sachsen.de/pressemitteilungen/zum-weltfriedenstag-eskalation-wird-keinen-frieden-bringen/"
topics:
  - name: "peace process"
    identifier: "medtop:20000073"
  - name: "political parties and movements"
    identifier: "medtop:20000651"
  - name: "government policy"
    identifier: "medtop:20000621"
  - name: "international relations"
    identifier: "medtop:20000638"
  - name: "defence equipment"
    identifier: "medtop:20000297"
  - name: "disinformation and misinformation"
    identifier: "medtop:20001319"
locations:
  - "Berlin"
  - "Leipzig"
  - "Sachsen"
  - "Zwickau"
  - "Germany"
  - "Russia"
  - "United States"
  - "Israel"
---


BSW-Landtagsfraktion Sachsen fordert Diplomatie statt Aufrüstung; Marschflugkörperproduktion in Sachsen geplant

Zum Weltfriedenstag: Eskalation wird keinen Frieden bringen! – BSW Fraktion Sachsen

Zum Weltfriedenstag: Eskalation wird keinen Frieden bringen!

Zum Weltfriedenstag bzw. Antikriegstag am 1. September möchte die BSW-Landtagsfraktion Sachsen daran erinnern, dass eine verantwortungsvolle Außenpolitik auf Diplomatie und Interessensausgleich gerichtet sein muss, nicht aber auf Aufrüstung und Konfrontation. Die BSW-Landtagsfraktion lehnt das aktuell praktizierte politische Messen mit zweierlei Maß ab. Sie plädiert dafür, alle Formen kriegerischer Natur gleichermaßen abzulehnen, egal ob sie von Russland, den USA, Israel oder anderen Staaten ausgehen. Recht und Unrecht hängt nicht davon ab, wer es begeht.

Mittlerweile gelangt auch Sachsen zunehmend in den falschen Fokus der „Kriegstüchtigkeit“:

Der Operationsplan Deutschland schreitet fort.

Es ist immer häufiger die Rede von Rüstungsansiedlungen in Sachsen. Erst vor wenigen Tagen wurden dazu Pläne des US-israelischen Unternehmens Covenant bekannt, das Marschflugkörper in Sachsen produzieren will.

Bundeskanzler Merz sagte jüngst, Deutschland werde auf den Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig reagieren und gibt offenbar Russland die Schuld.

Bei einen Kleinwaffenfund in der Nähe Berlins wurde ohne konkrete Hinweise Russland beschuldigt.

Dazu der Sprecher für Frieden, Europa und Ostdeutschland der BSW-Landtagsfraktion, Nico Rudolph: „Die Bundesregierung und weite Teile der deutschen Politik leben offenbar in einer antirussischen Psychose. Ob ein Kleinwaffenfund um Berlin, eine von einem Busfahrer erfolgreich bekämpfte Drohne am Leipziger Flughafen oder allgemein schlechte Wahlergebnisse: An allem ist „der Russe“ schuld. Als ob es kein Interesse an verdeckten Operationen unter falscher Flagge geben könne. Sobald Deutschland wieder eine verantwortungsvolle Regierung besitzt, wird sich der Kriegskurs und der Spannungsaufbau schnell wieder seinem Ende nähern. Dafür setzen wir uns heute und zukünftig ein.”

„Sicherheit fährt mit“ – BSW will Beschäftigte und Fahrgäste im ÖPNV besser schützen

Produktion von Marschflugkörpern in Sachsen? Nein Danke!

Vertrauen statt nachträglicher Regeländerungen: BSW fordert Rechtssicherheit bei Corona-Hilfen

VW Zwickau: 40-Stunden-Woche als Arbeitsplatzretter? Kretschmers Rechnung geht nicht auf