Gruppe aus Sachsen und Sachsen-Anhalt nimmt am Deutsch-Japanischen Sportjugend-Simultanaustausch in Japan teil; 53. Mal stattgefunden

Einmal Japan und zurück - Landessportbund Sachsen

zoom Der Deutsch-Japanische Sportjugend-Simultanaustausch der Deutschen Sportjugend (dsj) hat dieses Jahr zum 53. Mal stattgefunden. Eine Gruppe aus Sachsen und Sachsen-Anhalt durfte einen erlebnisreichen Einblick in die Kultur Japans erfahren. Die Gruppe beschreibt ihren Eindruck:

Ein Erlebnis fürs Leben. Dies wäre nur eine mögliche Beschreibung für den 53. Deutsch-japanischen Simultanaustausch. Für zweieinhalb Wochen hieß es für unsere Delegation Sachsen

Sachsen-Anhalt auf geht’s nach Japan. Nach einer langen Flugreise von Frankfurt sind wir zu Beginn in Tokio angekommen und durften so die japanische Großstadt erleben. Zwischen Millionen Menschen tummelte man sich und wurde von leuchtenden Werbetafeln, dem Metrosystem, kulturellen Sehenswürdigkeiten und unglaublichem Essen überwältigt. Übernachtet haben wir im National Olympics Memorial Youth Center und konnten dadurch die japanischen Studenten treffen und uns mit ihnen austauschen, welche dieses Jahr zu uns nach Deutschland geflogen sind. Nach spannenden ersten Tagen hieß es für uns wieder ab in den Flieger.

Unsere erste Region war Tottori, sie gehört zur kleinsten Präfektur Japans und dennoch konnte sie uns so viel bieten. Wir hatten die Möglichkeit uns mit Sportvorstandsmitgliedern der Präfektur wie auch der Stadt auszutauschen. Uns wurden Einblicke in ein Sportgymnasium ermöglicht, wobei wir eine Teezeremonie in traditioneller Kleidung, eine Sumo-Trainingseinheit und vieles mehr erleben durften. In der Universität in Tottori haben wir erfolgreich uns mit den Studenten zu unserem Jahresthema „Gestalte deinen Sport der Zukunft“ wie auch zu allgemeinen Themen des Sports ausgetauscht.

Von Tottori ging es dann mit dem Zug weiter in die Präfektur Shimane und dort in die Stadt Matsue. Sogar während der Fahrt konnte man einfach die wunderbare Naturkulisse Japans genießen. In Matsue angekommen wurden wir auch hier herzlich empfangen. Über die Tage hinweg nahmen wir teil an Wassersport inklusive einer Wasserschlacht, besuchten gemeinsam mit den Schülerinnen das Schloss Matsue oder probierten uns mit den Studenten im Judo aus. Insbesondere unsere Kampfsportler waren davon begeistert.

Egal an welchem Ort wir waren, man konnte die Menschen nur in sein Herz schließen und wollte danach nie wieder gehen. Insbesondere der Abschied fiel einem dann doch schwerer und man hatte das Gefühl ein Teil seines Herzens dort zu lassen. Denn das wahre Gefühl von zu Hause wurde durch die Personen, welche wir während des Programmes kennenlernen durften, und durch unsere unglaublich wunderbaren Gastfamilien ermöglicht.

Dank dieses Austausches konnte man nicht nur ein anderes Land und seine Traditionen kennenlernen, man hatte die Möglichkeit seinen Horizont zu erweitern, neue Menschen zu treffen und dies alles gemeinsam als Gruppe und wir würden jedem diesen Austausch weiterempfehlen.