VdW Rheinland Westfalen gestaltet bundesweite Initiative für serielles Sanieren in Deutschland; NRW realisiert rund jedes zweite serielle Sanierungsprojekt
VdW Rheinland Westfalen gestaltet bundesweite Initiative für serielles Sanieren mit - VdW Rheinland Westfalen
VdW Rheinland Westfalen gestaltet bundesweite Initiative für serielles Sanieren mit
Die sozial orientierte Wohnungswirtschaft will serielles Sanieren zum Standard machen. Der VdW Rheinland Westfalen hat die Entwicklung der neuen bundesweiten Rahmenvereinbarung „Serielles Sanieren 1.0“ aktiv begleitet und die Interessen seiner Mitglieder in den Prozess eingebracht. Die jetzt gestartete europaweite Ausschreibung soll die energetische Modernisierung von Wohnungsbeständen einfacher, schneller und wirtschaftlicher machen.
Mit der europaweiten Ausschreibung für die neue Rahmenvereinbarung „Serielles Sanieren 1.0“ treibt der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen gemeinsam mit Partnern aus Bau- und Energiewirtschaft den Markthochlauf standardisierter Sanierungslösungen voran. Ziel ist es, Wohnungsunternehmen den Zugang zu verlässlichen, qualitativ hochwertigen und wirtschaftlich planbaren Lösungen für die serielle energetische Sanierung zu erleichtern.
Als Mitglied des Begleitkreises hat der VdW Rheinland Westfalen die Perspektive seiner Mitglieder in die Entwicklung der Rahmenvereinbarung eingebracht. Im Mittelpunkt standen praktikable Prozesse, verlässliche Qualitätsstandards sowie wirtschaftlich tragfähige Rahmenbedingungen für die Umsetzung serieller Sanierungsprojekte.
„Die Ziele der Energiewende im Gebäudebestand lassen sich nur erreichen, wenn wir Sanierungen deutlich schneller und wirtschaftlicher umsetzen können als heute. Die serielle Sanierung kann dazu beitragen, Sanierungsprozesse zu beschleunigen und effizienter zu gestalten. Deshalb war es wichtig, dass die Erfahrungen und Anforderungen unserer Mitgliedsunternehmen und -genossenschaften in die Entwicklung der Rahmenvereinbarung eingeflossen sind“, sagt Alexander Rychter, Verbandsdirektor des VdW Rheinland Westfalen.
Für die Wohnungsunternehmen in Nordrhein-Westfalen besitzt das Thema eine besondere Bedeutung. Viele Bestände stammen aus den Jahrzehnten des Wiederaufbaus und stehen in den kommenden Jahren vor umfangreichen Modernisierungsaufgaben. Gleichzeitig erschweren steigende Baukosten, Fachkräftemangel und ambitionierte Klimaziele die energetische Transformation.
„Unsere Mitgliedsunternehmen brauchen Lösungen, die Klimaschutz und bezahlbares Wohnen miteinander vereinbaren. Die neue Rahmenvereinbarung schafft mehr Transparenz im Markt und erleichtert den Zugang zu erprobten Konzepten. Das ist ein wichtiger Schritt, um die serielle Sanierung aus der Pilotphase in die breite Anwendung zu führen“, so Rychter.
Die neue Rahmenvereinbarung soll dazu beitragen, energetische Modernisierungen künftig schneller, planbarer und wirtschaftlicher umzusetzen. Gleichzeitig werden standardisierte Verfahren und industrielle Vorfertigung gestärkt, um Kosten zu senken, Kapazitäten besser zu nutzen und die Klimaziele im Gebäudesektor zu unterstützen.
Nordrhein-Westfalen nimmt beim Seriellen Sanieren bundesweit eine Vorreiterrolle ein. „Rund jedes zweite serielle Sanierungsprojekt in Deutschland wird hier realisiert“, unterstreicht Rychter. Zu den Vorreitern gehören zahlreiche Mitgliedsunternehmen und -genossenschaften des VdW Rheinland Westfalen. Sie sammeln Praxiserfahrungen mit industriell vorgefertigten Sanierungslösungen und erproben Ansätze, die eine schnellere, effizientere und wirtschaftlichere Umsetzung ermöglichen sollen.
Die detaillierten Ausschreibungsunterlagen sind unter https:
Weitere Informationen finden Sie in der Pressemeldung des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen: www.gdw.de .
“Aktuelles Steuerrecht”: Aus Tradition erfolgreich
Die erste Fachveranstaltung des Jahres 2026 „Aktuelles Steuerrecht“ des VdW Rheinland Westfalen bot am 19. Mai 2026 rund 100 Vorständen, Geschäftsführungen und Fachkräften aus dem Rechnungswesen fundierte Einblicke in aktuelle steuerliche und regulatorische Entwicklungen. Themenschwerpunkte waren unter anderem das erwartete steuerliche Maßnahmenpaket der Bundesregierung, Aktuelles zur Bilanzierung und aktuelle Urteile und Verwaltungsmeinungen zur Umsatz-, Ertrag- und Lohnsteuer. Im Rahmen der ganztägigen Veranstaltung im Europäischen Bildungszentrum in Bochum – und im Livestream - beleuchteten die Referentinnen und Referenten aus dem GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, dem VdW Niedersachsen Bremen und dem VdW Rheinland Westfalen praxisrelevante Entwicklungen im Steuerrecht und der Bilanzierung. Diskutiert wurden u. a. das Rahmenkonzept “Gesellschaft mit gebundenem Vermögen”, Reformüberlegungen bei der umsatzsteuerlichen Organschaft und bei der Grundsteuer die Verwaltungsgerichtsurteile zu differenzierten Hebesätzen.
Wie Künstliche Intelligenz beim Bauen hilft
Ist Künstliche Intelligenz (KI) ein Gamechanger beim Bauen oder sind die Hoffnungen, die manch einer in der Immobilienbranche in sie setzt, unbegründet? Darum ging es beim 25. Bauforum Rheinland-Pfalz am 23. Juni 2026 in Mainz. Die Veranstaltung hatte einen heimlichen Star. Zoey ist 92 Kilo schwer, etwa ein Meter lang und kann auf ihren vier Beinen etwas mehr als fünf Kilometer in der Stunde zurücklegen. Zoey ist ein hundeähnlicher Roboter, der von der Ed. Züblin AG bei Baustellenbegehungen eingesetzt wird. Auf seinem Rücken befindet sich ein 360-Grad-Laser-Scanner und ein Computer. Ohne zu murren, steigt Zoey 16 Treppen in einem Rohbau hinauf, nimmt Bilder und lädt sich automatisch an einer seiner Ladestationen auf. Eine Software sucht die Bilder beispielsweise danach ab, ob die vorgeschriebene Absturzsicherung oder alle Fluchtwegpiktogramme vorhanden sind. Auch den Baufortschrtitt kann sie kontrollieren.
Wohnen weiter denken - und zwar in Lösungen
Jammern hilft nicht: Ja, Zinsen und Baukosten sind gestiegen, bezahlbare Wohnungen zu bauen ist aktuell nur schwer möglich. Doch als Wirtschaftsverband habe der VdW Rheinland Westfalen auch die Aufgabe, Lösungen aufzuzeigen und mit den Wohnungsunternehmen und -genossenschaften zu diskutieren, sagte Verbandsdirektor Alexander Rychter auf dem 25. VdW-Forum der Wohnungswirtschaft am 9. Juni 2026 in Düsseldorf. So standen auf dem Programm Workshops und Diskussionen zur Umsetzung des so genannten Wohnungsbau-Turbos, zum seriellen Bauen und Sanieren, zur kostengünstigeren Umsetzung der Wärmewende im Quartier, zur Einbindung Künstlicher Intelligenz in den Unternehmensalltag und zur Zusammenarbeit innerhalb der Branche. Gleichzeitig wurde klar, dass die Senkung der Baukosten nur im Zusammenspiel mit der Politik gelingt. Applaus erntete deshalb NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach, als sie in ihrem Grußwort versprach, die Landesbauordnung so zu reformieren, dass günstigeres Bauen möglich werde.
Wohnen weiter denken: 25. VdW-Forum Wohnungswirtschaft
Die Vorfreude steigt: Bereits in der 25. Auflage findet das VdW-Forum Wohnungswirtschaft des VdW Rheinland Westfalen am 9. und 10. Juni 2026 in Düsseldorf statt. Wieder stehen Fachvorträge, Workshops, Diskussionen und der Austausch der Teilnehmenden im Zentrum. Das diesjährige Motto lautet: “Wohnen weiter denken”. Nach der Eröffnung u. a. durch Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, gibt Sarah Escher, Architektin und Geschäftsleitung Duplex Architekten, mit ihrer Keynote Impulse zu bezahlbarem und lebenswertem Wohnen und neuen Perspektiven für das Bauen und Entwickeln in urbanen Räumen. Einen weiteren inhaltlichen Schwerpunkt setzt die Keynote von Dr. Michael Judex vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, der die Notwendigkeit eines tragfähigen Risiko- und Krisenmanagements im Rahmen von politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen thematisiert. Die Teilnehmenden können zwischen fünf Workshops wählen: Ob serielles Bauen und Sanieren, klimaneutrale Wärmeversorgung, neue Kooperationsmodelle oder der Einsatz von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz in der Immobilienverwaltung – die Workshops verbinden konkrete Praxisbeispiele aus Wohnungsunternehmen mit direktem Austausch und geben Antworten auf Umsetzungsfragen. Abgerundet wird das Programm durch vielfältige Networking-Möglichkeiten, unter anderem bei der Abendveranstaltung in besonderer Atmosphäre.
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