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title: "Achim und Verden erhalten Neuaufnahme ins Städtebauförderprogramm 'Lebendige Zentren' im Amtsbezirk Lüneburg; Verden 1,3 Mio€, Achim 1,0 Mio€ übergeben"
sdDatePublished: "2026-09-02T14:35:00Z"
source: "https://www.arl-lg.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/neuaufnahme-von-achim-und-verden-in-das-stadtebauforderprogramm-lebendige-zentren-253510.html"
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Achim und Verden erhalten Neuaufnahme ins Städtebauförderprogramm 'Lebendige Zentren' im Amtsbezirk Lüneburg; Verden 1,3 Mio€, Achim 1,0 Mio€ übergeben

Neuaufnahme von Achim und Verden in das Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“ | Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg

Neuaufnahme von Achim und Verden in das Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“

Landesbeauftragte Karin Beckmann überreicht die Förderbescheide

Amtsbezirk Lüneburg. Gleich zwei Städte im Amtsbezirk Lüneburg können sich über die Neuaufnahme in das Förderprogramm „Lebendige Zentren - Erhalt und Entwicklung der Stadt- und Ortskerne" freuen und somit über Fördermittel, die gezielt in die nachhaltige Sanierung ihrer Stadtkerne fließen.

Mit einer Gesamtförderung von rund 6,6 Millionen Euro plant die Stadt Verden ein umfangreiches Gestaltungskonzept in der südlichen Altstadt umzusetzen. Mit Übergabe des Förderbescheids am (heutigen) Dienstag in Höhe von 1,3 Millionen Euro durch Karin Beckmann, Leiterin des Amts für regionale Landesentwicklung (ArL) Lüneburg, werden erste Planungen und Maßnahmen angegangen.

Eine Gesamtförderung von rund 6,7 Millionen Euro erhält die Stadt Achim. Damit sollen in den nächsten Jahren gezielte Maßnahmen für eine lebenswerte Innenstadt umgesetzt werden. Auch hier hat Karin Beckmann am (heutigen) Dienstag einen Förderbescheid in Höhe von 1 Million Euro übergeben, um erste Konzeptideen Realität werden zu lassen. Fortgeschrieben wird das Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. Hier kann sich die Stadt über einen Förderbescheid in Höhe von 1,251 Millionen Euro freuen.

Die Mittel werden von Bund und Land Niedersachsen je zur Hälfte zur Verfügung gestellt, um die Attraktivität und Lebendigkeit von Städten und Gemeinden zu stärken.

„Lebendige Innenstädte sind das Herz unserer Städte. Hier wird Gemeinschaft erlebbar, hier treffen sich Menschen, hier entsteht Heimatgefühl. Mit der Aufnahme Achims und Verdens in die Städtebauförderung und der Fortsetzung der Förderung in der Nördlichen Innenstadt von Achim setzen wir ein klares Zeichen: Wir investieren gezielt in die Zukunftsfähigkeit unserer Zentren. Ich freue mich, diese Förderbescheide heute übergeben zu können und bin überzeugt, dass die Mittel gut investiert sind“, so Landesbeauftragte Karin Beckmann.

Aufwertung der südlichen Altstadt von Verden

Mit dem Rückgang des stationären Einzelhandels hat die Altstadt einen Teil ihrer Funktion des städtischen Lebens mit entsprechenden Handelsangeboten eingebüßt. Die Konsequenz ist eine Zunahme von Leerständen und sanierungsbedürftigen Gebäuden. Insbesondere der süd­li­che Teilbereich der Altstadt ist hiervon betroffen. Mit Hilfe der Förderung sollen die historische Bedeutung Verdens wieder in den Fokus gerückt und städtebauliche Missstände behoben werden. Ziele sind unter anderem die punktuelle Entsiegelung und Neugestaltung des Anita-Augspurg-Platzes. Auch die Fußgängerzone soll attraktiver werden, indem Sitzgelegenheiten, Spielmöglichkeiten und Wasserspiele geschaffen werden. Eine umfassende Neugestaltung wird zudem der zentrale Marktplatz „Lugenstein“ erfahren.

„Die erfolgreiche Bewerbung um Städtebaufördermittel für die südliche Altstadt ist eine landesweite Anerkennung der innovativen Verdener Ideen zur Stärkung und Belebung der Innenstadt“, betont Bürgermeister Lutz Brockmann .

Gezielte Maßnahmen für eine lebenswerte Achimer Innenstadt

Die Stadt Achim hat sich mehrere Sanierungsziele auf die Fahnen geschrieben. So soll unter anderem die Aufenthaltsqualität in der Stadt verbessert werden, indem die Fußverkehrszone barrierefrei gestaltet wird, gezielte Angebote für Kinder und Jugendliche geschaffen und der Anteil an Grünflächen erhöht werden, um bei extremer Hitze Schattenplätze anbieten zu können. Dabei hat die Aufwertung der Fußverkehrszone, des Bibliotheksplatzes und des Baumplatzes eine hohe Priorität. Zudem soll der Bereich um die Gebäude des Jugendtreffs, des Musikclubs und des Generationentreffs offen, grün und hell neugestaltet werden, damit die Menschen sich dort angstfrei aufhalten können.

Weitere 1,251 Millionen Euro aus dem Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ fließen in die Gesamtmaßnahme Nördliche Innenstadt. Damit wird das Gebiet, in dem bis zum Jahr 2011 die Großbäckerei Lieken ansässig war, weiter aufgewertet.

„Ich freue mich im Namen unserer schönen Stadt sehr über die Fortsetzung der Förderung für die Nördliche Innenstadt und insbesondere über die Neuaufnahme in das Programm „Lebendige Zentren“. Denn genau dieser Titel beschreibt, in welche Richtung wir nach wie vor die Achimer Innenstadt gemeinsam mit allen Akteuren entwickeln möchten. Mit dieser finanziellen Unterstützung, für die ich mich bei den Beteiligten herzlich bedanke, haben wir dafür nun bedeutend mehr Spielraum“, betont Bürgermeister Rainer Ditzfeld .

Großzügige Förderung für nachhaltige Stadtentwicklung in Niedersachsen

Das Land Niedersachsen fördert gemeinsam mit dem Bund die nachhaltige Entwicklung und Erneuerung von Städten und Gemeinden mit rund 185 Millionen Euro, wobei das Land Niedersachsen die Hälfte des Fördermittelvolumens zur Verfügung stellt. Damit werden Maßnahmen in den Programmen „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ und „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ gefördert. Die Programm­aufnahme­mitteilungen erhalten die Kommunen von den Ämtern für regionale Landesentwicklung, die Bewilligung der Fördermittel erfolgt durch die NBank.

Über das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Lüneburg

Von der Küste bis in die Heide, vom Wendland bis zur Weser: Das Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg kümmert sich gemeinsam mit Kommunen und anderen Aktiven in der Region um die langfristige Lebens- und Standortqualität in den 11 Landkreisen zwischen Hamburg, Bremen und Hannover. Es ist zentraler Ansprechpartner vor Ort, wenn es um öffentliche Fördermittel geht und sorgt dafür, dass das Geld aus Brüssel, Berlin oder Hannover da ankommt, wo es die Entwicklung der Region dauerhaft stärken kann. Von Raum- und Flurneuordnungsverfahren, über Tourismus und Wirtschaftsförderung, bis hin zu Städtebau und politischer Bildung: Jährlich werden eine Vielzahl von Veranstaltungen zu aktuellen Themen der Landesregierung organisiert, und durchschnittlich 40 Millionen Euro Fördergelder in der EU-Strukturförderung für die ländlichen Räume bewilligt.