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title: "Eigenbetriebsausschuss des Psychiatrischen Krankenhauses Halle (Saale) Jahresabschluss 2007; uneingeschränkter Feststellungsvermerk erteilt"
sdDatePublished: "2026-09-02T18:39:00Z"
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Eigenbetriebsausschuss des Psychiatrischen Krankenhauses Halle (Saale) Jahresabschluss 2007; uneingeschränkter Feststellungsvermerk erteilt

00067742

Stadt Halle (Saale)

10.11.2008

- 1 -

N i e d e r s c h r i f t

der öffentlichen/nicht öffentlichen Sitzung des
Betriebsausschusses des Eigenbetriebes Psychiatrisches
Krankenhaus Halle am 25.09.2008
 öffentlich
__________________________________________________________

Ort:
Psychiatrisches Krankenhaus Halle (Saale),
Zscherbener Str. 11, Raum E17

Zeit:

16:00 Uhr bis 16:40 Uhr

Anwesenheit:
siehe Teilnehmerverzeichnis

- 2 -

Anwesend sind:

Herr Dr. Holger Heinrich

CDU
Frau Ute Haupt

DIE LINKE.
Frau Hanna Haupt

SPD
Frau Bärbel Heinrich

Psychiatrisches Krankenhaus Halle (Saale)
Frau Dr. Regine Stark

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Frau Ilona Erge

Psychiatrisches Krankenhaus Halle (Saale)
Herr Dr. Bernd Langer

Psychiatrisches Krankenhaus Halle (Saale)
Frau Birgit Stracke-Ernst

Psychiatrisches Krankenhaus Halle (Saale)

Entschuldigt fehlen:

Frau Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados

Oberbürgermeisterin

Gäste:
Herr Christian Heine

BMA

- 3 -

zu 1.
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der
Einladung und der Beschlussfähigkeit
_________________________________________________________________________________
Herr Dr. Heinrich als stellvertretender Ausschussvorsitzender stellt den ordnungsgemäßen Zugang
der Einladungen einschließlich der Vorlagen fest. Des Weiteren wird die Beschlussfähigkeit des
Ausschusses festgestellt.

zu 2.
Feststellung der Tagesordnung
_________________________________________________________________________________
Zur vorgeschlagenen Tagesordnung - öffentlicher Teil - wurden keine Änderungen bzw. Ergänzungen
angemeldet. Damit wird folgende Tagesordnung festgelegt:

1.
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Einladung und der
Beschlussfähigkeit

 2.
Feststellung der Tagesordnung

 3.
Genehmigung der Niederschrift der Sitzung am 24.06.2008

 4.
Bekanntgabe der in nichtöffentlicher Sitzung gefassten Beschlüsse

 5.
Vorlagen

 5.1. Jahresabschluss des Psychiatrischen Krankenhauses Halle (Saale) für das Wirtschaftsjahr 2007
Vorlage: IV/2008/07445

 5.2. Wirtschaftsplan 2009 für das Psychiatrische Krankenhaus Halle (Saale)
Vorlage: IV/2008/07446

 6.
Anträge von Fraktionen und Stadträten

 7.
Anfragen von Stadträten

 8.
Mitteilungen

 8.1. Information der Krankenhausleitung zum Ergebnis 31.07.2008

 9.
Beantwortung von Anfragen

 10.
Anregungen

- 4 -

zu 3.
Genehmigung der Niederschrift der Sitzung am 24.06.2008
_________________________________________________________________________________
Zur vorliegenden Niederschrift der Sitzung am 24.06.2008 wurden keine Änderungen bzw.
Ergänzungen angemeldet.

 Abstimmungsergebnis:

einstimmig zugestimmt

 Beschluss:

Die Niederschrift des Eigenbetriebsausschusses des Psychiatrischen Krankenhauses Halle (Saale)
am 24.06.2008 - öffentlicher Teil - wird genehmigt.

zu 4.
Bekanntgabe der in nichtöffentlicher Sitzung gefassten Beschlüsse
_________________________________________________________________________________
In der Sitzung am 24.06.2008 wurden im nicht öffentlichen Teil keine Beschlüsse gefasst.

  zu 5.
Vorlagen
_________________________________________________________________________________

zu 5.1
Jahresabschluss des Psychiatrischen Krankenhauses Halle (Saale)
für das Wirtschaftsjahr 2007
Vorlage: IV/2008/07445
_________________________________________________________________________________
Frau Stracke-Ernst erläutert, dass der Jahresabschluss 2007 des Eigenbetriebes „Psychiatrisches
Krankenhaus Halle (Saale)“ am 14.07.2008 dem Rechnungsprüfungsamt zur Erteilung des
Feststellungsvermerkes übersandt wurde.

Der Feststellungsvermerk des Fachbereiches Rechnungsprüfung vom 20.08.2008 bestätigt, dass die
Buchführung und der Jahresabschluss 2007 den gesetzlichen Vorschriften und der Betriebssatzung
entsprechen. Des Weiteren wird festgestellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
Grundsätze
ordnungsgemäßer
Wirtschaftsführung
ein
den
tatsächlichen
Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragssituation des Unternehmens vermittelt. Die
wirtschaftlichen Verhältnisse geben keinen Anlass zu Beanstandungen.

Die
Prüfung
des
Jahresabschlusses
2007
erfolgte
durch
die
beauftragte
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft WIBERA Wirtschaftsberatung GmbH. Nach Abschluss der Prüfung

- 5 -
wurde
am
19.06.2008
ein
uneingeschränkter
Bestätigungsvermerk
durch
die
WIBERA
Wirtschaftsberatung GmbH erteilt.

Die vollständigen Prüfberichte des Rechnungsprüfungsamtes und der WIBERA Wirtschaftsberatung
GmbH wurden dem Ausschuss zur Sitzung zur Einsichtnahme zur Verfügung gestellt.

Aus den beiliegenden Anlagen zur Vorlage sind weitere Erläuterungen und Daten des
Jahresabschlusses 2007 ersichtlich.

Frau Ute Haupt fragt nach, wie sich die Forderungsausfälle des Krankenhauses in 2007 entwickelt
haben.

Frau Stracke-Ernst antwortet, dass zu unterscheiden ist zwischen offenen Forderungen bzw.
laufenden gerichtlichen Verfahren gegenüber Patienten, die entweder nicht versichert bzw. nicht
ausreichend
privat
versichert
waren,
und
gegenüber
Krankenkassen,
die
Kosten
der
Krankenhausbehandlung zurückfordern, da sie z. B. die Behandlungsdauer medizinisch nicht für
notwendig erachten. Von den im Jahresabschluss 2006 ausgewiesen offenen Forderungen bzw.
Verfahren in Höhe von 10,6 T€ konnten 3,5 T€ durch das Krankenhaus vereinnahmt werden, 1,5 T€
wurden endgültig niedergeschlagen, da gerichtlich vereinbart, und für 5,6 T€ läuft das
Gerichtverfahren der Krankenkasse gegen das Krankenhaus noch immer. Zum Jahresabschluss 2007
waren in Höhe von 5,0 T€ offene Forderungen gegenüber von Patienten zu berücksichtigen. Hier wird
in 2008 durch gerichtliche Mahnverfahren, SCHUFA- Auskünfte oder durch die Vereinbarung von
Ratenzahlungen versucht, die Forderungen auszugleichen.

Herr Dr. Heinrich bedankt sich bei den Mitarbeitern des Krankenhauses, da trotz der ungeklärten
Situation das Krankenhaus ein positives Betriebsergebnis in 2007 erreicht werden konnte.

 Abstimmungsergebnis:

einstimmig zugestimmt

 Beschlussvorschlag:

Der Stadtrat beschließt, dass

1. der Jahresabschluss für das Psychiatrische Krankenhaus Halle (Saale) für das Wirtschaftsjahr
2007 festgestellt wird.
2. gemäss § 18 (4) Satz 2 EigenBG LSA der Leitung des Psychiatrischen Krankenhauses Halle
(Saale) für das Wirtschaftsjahr 2007 Entlastung erteilt wird .
3. der Gewinn von 151.503,22 € der Gewinnrücklage zugeführt wird.

- 6 -

zu 5.2
Wirtschaftsplan 2009 für das Psychiatrische Krankenhaus Halle
(Saale)
Vorlage: IV/2008/07446
_________________________________________________________________________________
Frau Stracke- Ernst erläutert, dass trotz des geplanten Verkaufes des Krankenhauses auf Grund des
fehlenden endgültigen Beschlusses die Wirtschaftsplanung 2009 vorgelegt werden musste. Die
Wirtschaftplanung 2009 für das Psychiatrische Krankenhaus wird folgenden grundsätzlichen
Anforderungen gerecht:
-
Die Steigerungen in den Aufwendungen dürfen die Steigerung der Erlöse nicht
überschreiten.
-
Die zusätzlichen Steigerungen in den Aufwendungen sind durch Reduzierung anderer
Aufwendungen abzudecken.
-
Zusätzliche Erlöse ergeben sich im Rahmen der Entgelt- und Budgetverhandlung mit den
Krankenkassen
regulär
nur
durch
die
durchschnittliche
Veränderungsrate
der
beitragspflichtigen Einnahmen aller Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen. Diese
Veränderungsrate beträgt für 2009 lt. Bekanntmachung vom 02.09.2008 1,41 %, d. h. für
das Psychiatrische Krankenhaus ca. 105.100 €.
-
Als außergewöhnliche Tatbestände können in der Budget- und Entgeltverhandlung die
Anpassung des tariflichen Bemessungssatzes Ost/West geltend gemacht werden.
Sonstige tarifliche Steigerungen sind im Budget auszugleichen.
-
Über den Nachweis der Patientenstruktur des Krankenhauses aus 2008 wird für 2009 auf
der
Grundlage
der
Psychiatrie-Personalverordnung
(PsychPV)
der
notwendige
Personalbedarf mit den Kostenträgern verhandelt. Veränderungen werden auf das Budget
mit angerechnet.

Auf der Grundlage der Vergangenheitswerte, den langfristigen Verträgen und der Einschätzung
zukünftiger Entwicklungen wurden bestimmte und in der Begründung der Vorlage ausgewiesene
Planungsprämissen in der Wirtschaftsplanung 2009 berücksichtigt. Es wurde darauf hingewiesen,
dass es derzeit einen Referentenentwurf eines Gesetzes zum ordnungspolitischen Rahmen der
Krankenhausfinanzierung ab dem Jahr 2009 (Krankenhausfinanzierungsrahmengesetz - KHRG) gibt,
der vorsieht, dass es einen teilweisen Ausgleich der Belastungen durch die Tarifabschlüsse über die
Budgets und damit eine Finanzierung über die Krankenkassen geben soll. Beträge werden derzeit
nicht genannt, und mit einer Beschlussfassung ist erst im Februar 2009 zu rechnen. Aus diesem
Grund basiert die Planung auf den bisherigen Rahmenbedingungen und geht damit von dem
schlechtesten Fall aus. Die Stellungnahme der BMA ist der Vorlage beigefügt. Die BMA empfiehlt die
Bestätigung der Wirtschaftsplanung 2009 in der vorliegenden Version.

Herr Heine erläutert die Einschränkungen in der Stellungnahme der BMA, in denen festgestellt wurde,
dass der eingereichte Planungsumfang nicht vollständig der Beteiligungsrichtlinie der Stadt Halle
(Saale) entspricht. Den gesetzlichen Anforderungen des Eigenbetriebsgesetzes wird die Planung
gerecht. Eine Bilanzplanung fehlt, deshalb sind nicht alle Auswertungen der BMA möglich.

Herr Dr. Heinrich fragt nach, wie unexaminierte Mitarbeiter im Krankenhaus eingesetzt werden.

Frau Erge antwortet, dass es sich um unexaminierte Mitarbeiter, aber um Mitarbeiter mit der
Ausbildung als Krankenpflegehelfer handelt. Die übertragenen Aufgaben und Dienstpläne werden auf
die Ausbildung abgestimmt und entsprechen nicht den Aufgaben von examinierten Mitarbeitern.
Unexaminierte Mitarbeiter dürfen keine Dienste allein auf den Stationen verrichten. Da aber trotzdem
noch ca. 80 v. H. der Mitarbeiter im Pflegebereich examinierte Mitarbeiter sind, werden zwar
Umsetzungen unter den Stationen notwendig, aber die angemessene Dienstplanung ist nicht
gefährdet.

Herr Dr. Heinrich stellt fest, dass nach seinen Erfahrungen damit höhere Belastungen im Rahmen
der Anzahl von Nacht- bzw. Spätdiensten bzw. im Rahmen der Arbeitszeitkonten für die examinierten
Mitarbeiter eintreten werden.

- 7 -
Dieses wird von Frau Erge verneint, da die Mitarbeiter nicht mehr als sieben Spätdienste und nicht
mehr als 5 Nachtdienste pro Monat leisten müssen. Die Arbeitszeitkonten sind nicht höher als 40
Stunden im Pflegebereich. Dieses ist konform mit den gesetzlichen Regelungen zur Arbeitszeit und
der Dienstvereinbarung im Krankenhaus.

Frau Ute Haupt fragt nach, ob der neue Träger an die Wirtschaftsplanung gebunden ist.

Herr Heine antwortet, dass dieses nicht eintritt. Die Planung kann dem neuen Träger Grundlage für
das Vorgehen in 2009 sein.

 Abstimmungsergebnis:

einstimmig zugestimmt

 Beschlussvorschlag:

Der Stadtrat beschließt entsprechend § 10 der Betriebssatzung für den Eigenbetrieb Psychiatrisches
Krankenhaus Halle (Saale) den Wirtschaftsplan 2009.

zu 6.
Anträge von Fraktionen und Stadträten
_________________________________________________________________________________
Es wurden keine Anträge von Fraktionen und Stadträten gestellt.

 zu 7.
Anfragen von Stadträten
_________________________________________________________________________________
Anfragen wurden nicht gestellt.

- 8 -

zu 8.
Mitteilungen
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