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title: "Herr Deckert präsentiert die Fördermittelanträge 2016 der Stadt Halle (Saale) im Stadthaus; Sieben Anträge SR I, ca. 500 T€"
sdDatePublished: "2026-09-02T18:38:00Z"
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Herr Deckert präsentiert die Fördermittelanträge 2016 der Stadt Halle (Saale) im Stadthaus; Sieben Anträge SR I, ca. 500 T€

Niederschrift

Stadt Halle (Saale)

22.10.2015

- 1 -

N i e d e r s c h r i f t

der öffentlichen/nicht öffentlichen Sitzung des Unterausschusses
Jugendhilfeplanung am 22.09.2015
öffentlich
__________________________________________________________

Ort:
Stadthaus, Kleiner Saal
Marktplatz 2
06100 Halle (Saale)

Zeit:

16:00 Uhr bis 16:42 Uhr

Anwesenheit:
siehe Teilnahmeverzeichnis

- 2 -
Anwesend waren:

Uwe Kramer

Ausschussvorsitzender
Vertreter der freien Träger
Sylvia Plättner
Vertreterin der freien Träger
Ute Haupt

DIE LINKE/Die PARTEI Fraktion im Stadtrat
Halle (Saale)
Klaus Hopfgarten

SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale)
Heike Wießner
CDU/FDP Stadtratsfraktion Halle (Saale)
Dennis Helmich

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Dr. Regina Schöps

Fraktion MitBÜRGER für Halle - NEUES
FORUM

Verwaltung

Christian Deckert
Jugendhilfeplaner
Beate Erfurth

Kita Planerin
Annett Fritsche
Sozialplanerin
Uta Rylke

Protokollführerin

Entschuldigt fehlten:

Kerstin Köferstein

Vertreterin der freien Träger
Katharina Brederlow

Fachbereichsleiterin FB Bildung

zu 1
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Einladung
und der Beschlussfähigkeit
__________________________________________________________________________
Die öffentliche Sitzung wurde von Herrn Kramer eröffnet und geleitet. Er stellte die
ordnungsgemäße Einladung und Beschlussfähigkeit fest.

zu 2
Feststellung der Tagesordnung
__________________________________________________________________________
Herr Kramer fragte nach Anmerkungen oder Änderungswünschen zur Tagesordnung.
Da dies nicht der Fall war, rief er zur Abstimmung der Tagesordnung auf.
Abstimmungsergebnis:

einstimmig zugestimmt
Herr Kramer stellte die Tagesordnung fest:
1.
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Einladung und der
Beschlussfähigkeit

- 3 -
 2.
Feststellung der Tagesordnung

 3.
Genehmigung der Niederschrift vom 16.06.2015

 4.
Beschlussvorlagen

 5.
Anträge von Fraktionen und Mitgliedern des UA Jugendhilfeplanung

 6.
schriftliche Anfragen von Fraktionen und Mitgliedern des UA Jugendhilfeplanung

 7.
Mitteilungen

 7.1. Übersicht der Fördermittelanträge 2016

 7.2. Übersicht Schulsozialarbeit über ESF
Bitte die Unterlagen aus der letzten Sondersitzung mitbringen!

 7.3. Themenspeicher bis Ende 2015

 8.
Beantwortung von mündlichen Anfragen

 8.1. Anfrage Frau Plättner zur Grünen Villa am Treff in Neustadt

 9.
Anregungen

zu 3
Genehmigung der Niederschrift vom 16.06.2015
__________________________________________________________________________
Die Niederschrift vom 16.06.2015 wurde ohne Änderungen angenommen.
Herr Kramer rief zur Abstimmung auf.
Abstimmungsergebnis:

einstimmig zugestimmt

1 Enthaltung

zu 4
Beschlussvorlagen
__________________________________________________________________________
Es lagen keine Beschlussvorlagen vor.

zu 5
Anträge von Fraktionen und Mitgliedern des UA Jugendhilfeplanung
__________________________________________________________________________
Es lagen keine Anträge von Fraktionen und Mitgliedern des UA Jugendhilfeplanung vor.

- 4 -
zu 6
schriftliche
Anfragen
von
Fraktionen
und
Mitgliedern
des
UA
Jugendhilfeplanung
__________________________________________________________________________
Es lagen keine schriftlichen Anfragen von Fraktionen und Mitgliedern des UA
Jugendhilfeplanung vor.

zu 7
Mitteilungen
__________________________________________________________________________
zu 7.1
Übersicht der Fördermittelanträge 2016
__________________________________________________________________________
Herr Deckert informierte sozialraumweise zur Übersicht der Fördermittelanträge 2016.
Sozialraum (SR) I
Es liegen sieben Anträge vor, die mit knapp acht Stellen zur Förderung beantragt worden
sind.
Dies wurde nach den alten Leistungsbeschreibungen (LB) beantragt, die neuen LB sind ja
noch nicht beschlossen und die Förderrichtlinie ist auch noch nicht geändert.
Antragssumme von knapp 500 T€ für knapp acht Stellen.
Frau Dr. Schöps fragte zur Differenz zwischen den gesamt Vollzeitstellen und die bei der
Stadt beantragten Stellen an. Sind das Eigenmittel oder Drittfördermittel?
Herr Deckert erwiderte, dass er beispielhaft dies am SCHIRM-Projekt erläutern kann.
Da sind vier Vollzeitstellen, in der Finanzierung sind die Stadt Halle (Saale), das LSA und der
Saalekreis. Die Stadt Halle (Saale) finanziert davon 1,6 Stellen.

Frau Haupt fragte, wie dann mit der Fördermittelvorlage verfahren wird?
Gibt es aus der Verwaltung eine Stellungnahme? Die freien Träger benötigen für 2016 eine
Planungssicherheit.
Herr Kramer erwiderte, dass jetzt erst zum Stand der Beantragungen informiert wird.
Herr Deckert antwortete, dass es wie bisher laufen wird, dass die Verwaltung einen
Vorschlag zur Förderung 2016 im Dezember einbringen wird. Die Verwaltung wird im
Unterausschuss
Jugendhilfeplanung
im
November
zum
Arbeitsstand
Fördermittel
informieren.
Herr Kramer sprach an, dass es eine Diskussion zur Jugendhilfeplanung und eine
Empfehlung des Unterausschusses Jugendhilfeplanung gab und ein Ergebnis aus dem
Jugendhilfeausschuss dazu. Die Sozialräume müssen angeschaut werden, welche
Antragssituation hierzu vorliegt. Im SR I ist die Antragstellung höher, als es im Bedarf
formuliert worden ist. Es gibt andere Sozialräume, wo zum Zeitpunkt der Antragstellung noch
nicht klar war, wie der Bedarf in der Jugendhilfeplanung gesehen wird. Die Träger sind nur
bedingt in der Lage, einen Antrag zu stellen, weil dort ein Bedarf gesehen wird. In einigen
Sozialräumen ist die Situation so, dass dort kein Antrag da ist, wie es die Jugendhilfeplanung
im Bedarfsplan vorsieht. Es muss dann geschaut werden, wie damit umgegangen wird.

- 5 -
Er bat die Verwaltung, sich damit auseinanderzusetzen und in der nächsten Sitzung zu
schauen, wie damit umgegangen werden kann.
Herr Deckert sprach an, dass es förderrechtlich so ist, dass nicht mehr gegeben werden
kann, als beantragt worden ist. Die Fachstandards wurden bereits im Februar 2015
beschlossen.
Frau Dr. Schöps sprach an, dass die Jugendhilfeplanung für vier Jahre beschlossen worden
ist. Wenn im ersten Jahr die Bedarfslage wie beschlossen noch nicht wirkt, weil die Träger
noch keine Anträge dazu gestellt haben, findet sie dies noch nicht so schlimm, da wir
perspektivisch die Bedarfe formuliert haben. Also kann das auch ein Jahr später beantragt
werden.
Herr Kramer erwiderte, dass er dies bei neuen Projekten, die beantragt werden, ebenso
sieht. Es gibt aber auch Projekte, die bei ESF rausgefallen sind und auf Grund der
Bedarfslage aber sofort ein Handlungsbedarf gesehen wird, wie bspw. bei Schulsozialarbeit.
Deswegen muss zum Umgang damit dann nochmal gesprochen werden.
Herr Deckert sprach an, dass entscheidend, der zur Verfügung stehende Haushaltsrahmen
ist. Wenn das, was in der Fördermittelvorlage steht, beschlossen wird und die Mittel laut
Haushaltsplanung auch zur Verfügung stehen, ist dies kein Problem. Aber wenn die Mittel
über der Haushaltsplanung stehen, ist dies begrenzt. Laut Förderrichtlinie können verspätet
eingegangene Anträge erst bearbeitet werden, wenn die fristgerecht eingegangenen Anträge
abgearbeitet sind.
Herr Kramer bat darum, dass die Verwaltung sich damit beschäftigt, welcher Möglichkeiten
es hier gibt. Herr Deckert sagte zu, dies rechtlich prüfen zu lassen.
Sozialraum II
Herr Deckert sprach an, dass hier knapp 440 T€ Antragssumme sind.
Es liegen elf Anträge für knapp 8 Vollzeitstellen vor. Alle Projekte, die aufgeführt sind,
wurden kommunal finanziert, abzüglich des Eigenanteils, welcher immer zu leisten ist.
Er
verwies
auf
die
Sonderaufgabe,
welche
Frau
Cornelius
beim
Deutschen
Kinderschutzbund auszuführen hat. Dies wurde hier farblich gekennzeichnet.

Es gab keine Wortmeldungen.

Sozialraum III
Herr Deckert wies darauf hin, dass es zu diesem Sozialraum die meisten Diskussionen gab.
Hier liegt die Antragssumme bei einer dreiviertel Million Euro für 12,0 Stellen.
Herr Kramer verwies auf die Situation lfd. Nr. 20 Franckesche Stiftungen für
Schulsozialarbeit. Lfd. Nr. 21 Grundschule Diesterweg , die Situation analog, dass über BuT
eine Stelle da war und über ESF nicht mehr. Gar nicht auf der Liste steht hier die
Huttenschule. Diese hatte bisher eine dreiviertel Stelle über BuT und sind über ESF jetzt
nicht bewilligt worden. Für diese drei Schulen muss dann geschaut werden, wie mit der
Situation umgegangen wird.
Herr Deckert verwies auf die lfd. Nr. 21 Grundschule Diesterweg, die in der
Jugendhilfeplanung nicht als prioritär enthalten ist.

- 6 -
Es gab keine weiteren Wortmeldungen.

Sozialraum IV

Herr Deckert sprach an, dass eine Antragssumme von 550 T€ hier gestellt wurde.
Hier sollen 16,15 VZS arbeiten und laut Antragstellung möchten 11,10 VZS finanziert
werden. Es sind 14 Projekte.

Herr Kramer merkte an, dass hier die Bevölkerung auf Grund der Anzahl an
Migranten/Flüchtlingen steigt. Hier wird eine Vollzeitstelle im Bedarf angesehen, das ist hier
auch noch nicht geklärt.

Frau Dr. Schöps fragte zu den Standards an. Für die offene Jugendarbeit soll eine
Vollzeitstelle da sein, damit auch am Wochenende hier ein Ansprechpartner das ist. Gibt es
die Möglichkeit, dass sich die Träger in einem Sozialraum absprechen können, dass der
Wochenenddienst abwechselnd von diesen abgesichert wird oder gibt es gar keine
Flexibilität bei den Fachstandards an dieser Stelle?

Herr Kramer erwiderte, dass die Fachstandards beschlossen sind. Das Thema sollte in
einer der nächsten Sitzungen aufgegriffen werden. Die Frage, wie geht es den
Jugendfreizeiteinrichtungen damit, was können diese mit der Stelle umsetzen. Nach diesen
Standards haben sich die Träger beworben. Was in den Standards nicht definiert ist, ist die
Frage, was Öffnungszeiten sind. Es gibt Projekte in aber auch außerhalb der Einrichtung.

Herr Deckert empfahl, dieses Thema nicht für den UA Jugendhilfeplanung auf zu machen,
sondern dem Qualitätszirkel für die Jugendarbeit auf die AGENDA zu setzen, da dies
inhaltlich dort hingehört. Dann kann im Rahmen deren Berichterstattung deren Ansicht dazu
gehört werden.

Herr Kramer sah diese Empfehlung als positiv an, so dass dies der AG § 11 SGB VIII
vorgelegt wird.

Herr Deckert wies darauf hin, dass die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses und damit
auch des Unterausschusses jederzeit diese Sitzungen besuchen können.

Frau Dr. Schöps dankte für den Hinweis.

Frau Haupt stellte einen Geschäftsordnungsantrag, da gleich der Finanzausschuss beginnt.
Die geänderte Jugendhilfeplanung steht dort auf der Tagesordnung. Vertritt Herr Kramer
diese jetzt im Finanzausschuss?
Herr
Kramer
wies
darauf
hin,
dass
im
Finanzausschuss
der
Antrag
des
Jugendhilfeausschusses steht, welcher vom Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses dort
eingebracht werden muss. Er würde zeitweise an der Sitzung mit teilnehmen.
Er würde jetzt schnell noch die Tagesordnung hier abarbeiten wollen, bevor er den
Beratungsraum wechselt.

Sozialraum V
Herr Deckert sprach an, dass vier Anträge vorliegen, die finanziell über die Kommune
abgesichert werden sollen. Das Antragsvolumen liegt bei knapp 120 T€.

- 7 -
Herr Kramer merkte an, dass in der Jugendhilfeplanung für die staatliche Grundschule , die
Heideschule, ein Bedarf an einer Schulsozialarbeiterstelle gesehen wird.
Es gab keine Wortmeldungen.

Sozialraumübergreifend
Herr Deckert sprach an, dass hier die größte Anzahl an Anträgen vorliegt. Die
Antragssumme liegt bei knapp 1,2 Mio. Euro für knapp 32 Vollzeitstellen, die hier arbeiten.
Über die Stadt sollen knapp 28 Stellen finanziert werden. Hier ist Schulsozial