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title: "Jugendhilfeausschuss Halle (Saale) nimmt Grünen Dringlichkeitsantrag zur Wahl von Unterausschuss-Mitgliedern Jugendhilfeplanung auf die Tagesordnung im Stadthaus, Festsaal, Halle (Saale); einstimmig zugestimmt"
sdDatePublished: "2026-09-02T18:38:00Z"
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Jugendhilfeausschuss Halle (Saale) nimmt Grünen Dringlichkeitsantrag zur Wahl von Unterausschuss-Mitgliedern Jugendhilfeplanung auf die Tagesordnung im Stadthaus, Festsaal, Halle (Saale); einstimmig zugestimmt

Niederschrift

Stadt Halle (Saale)

13.10.2015

- 1 -

N i e d e r s c h r i f t

der öffentlichen/nicht öffentlichen Sitzung des
Jugendhilfeausschusses am 03.09.2015
öffentlich
__________________________________________________________

Ort:
Stadthaus, Festsaal
Marktplatz 2
06108 Halle (Saale)

Zeit:

17:05 Uhr bis 19:55 Uhr

Anwesenheit:
siehe Teilnahmeverzeichnis

- 2 -
Anwesend sind:
Dr. med. Detlef Wend
 Ausschussvorsitzender
SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale)
Klaus Hopfgarten
 SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale)
Andreas Schachtschneider
 CDU/FDP-Stadtratsfraktion Halle (Saale)
Teilnahme von 19.30 – 19.45 Uhr unterbrochen
Tobias Kühne
CDU/FDP-Stadtratsfraktion Halle (Saale)
Stellvertreter von Herrn Schachtschneider
Teilnahme von 19.30 – 19.45 Uhr
Heike Wießner
 CDU/FDP-Stadtratsfraktion Halle (Saale
Tobias Fischer
CDU/FDP-Stadtratsfraktion Halle (Saale
Ute Haupt
 DIE LINKE/Die PARTEI Fraktion Halle (Saale)
Josephine Jahn
 DIE LINKE/Die PARTEI Fraktion Halle (Saale)
Dr. Regina Schöps
 Fraktion MitBÜRGER für Halle - NEUES FORUM
Dennis Helmich
Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Stellvertreter von Frau Dr. Brock
Teilnahme ab 18.15 Uhr
Beate Gellert
 stimmberechtigtes Mitglied
Vertreterin der freien Träger der Jugendhilfe
Kerstin Köferstein
 stimmberechtigtes Mitglied
Vertreterin der freien Träger der Jugendhilfe
Uwe Kramer
 stimmberechtigtes Mitglied
Vertreter der freien Träger der Jugendhilfe
Sylvia Plättner
 stimmberechtigtes Mitglied
Vertreterin der freien Träger der Jugendhilfe
Jörg Rommelfanger
 stimmberechtigtes Mitglied
Vertreter der freien Träger der Jugendhilfe
Helga Schubert
 stimmberechtigtes Mitglied
Vertreterin der freien Träger der Jugendhilfe
Tobias Kogge
 beratendes Mitglied
Beigeordneter für Bildung und Soziales
Katharina Brederlow
 beratendes Mitglied
Fachbereichsleiterin FB Bildung
Mirko Petrick
 Beratendes Mitglied
Kinder- und Jugendbeauftragter
Teilnahme bis 19 Uhr
Dr. Hendrik Kluge
 beratendes Mitglied
Evangelischer Kirchenkreis Halle-Saalkreis
Gerda Mittag
 beratendes Mitglied
Kinder- und Jugendrat
Teilnahme bis 19 Uhr
Rene Moses
 beratendes Mitglied
Humanistischer Regionalverband Halle-Saalkreis
Lars Nentwich
 beratendes Mitglied
Jobcenter Halle (Saale)
Teilnahme bis 18.30 Uhr
Anja Pohl
 beratendes Mitglied
Stadtelternbeirat Halle (Saale)
Tatjana Privorozkaja
 beratendes Mitglied
Jüdische Gemeinde zu Halle (Saale)
Christiane Sünnemann
 beratendes Mitglied
Polizeirevier Halle (Saale)

- 3 -
Susanne Willers
 beratendes Mitglied
Katholische Kirchen
Christina Greiner
Landesschulamt Land Sachsen-Anhalt
Uta Rylke
Verwaltung
Protokollführerin

Es fehlten entschuldigt:

Katja Raab
CDU/FDP-Stadtratsfraktion Halle (Saale
Dr. Inés Brock
 Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Dr. Toralf Fischer

beratendes Mitglied
Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen
Bruno Glomski
beratendes Mitglied
Amtsgericht Halle
Petra Schneutzer
beratendes Mitglied
Beauftragte für Migration und Integration
Tilo Kurth
 beratendes Mitglied
Arbeitsagentur Halle (Saale)
Susanne Wildner
 beratendes Mitglied
Gleichstellungsbeauftragte

zu
Einwohnerfragestunde
__________________________________________________________________________
Es waren keine Bürger erschienen.

zu
Kinder- und Jugendsprechstunde
__________________________________________________________________________
Es waren keine Kinder und Jugendlichen erschienen.

- 4 -

zu 1
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Einladung
und der Beschlussfähigkeit
__________________________________________________________________________
Die öffentliche Sitzung wurde von Herrn Dr. Wend eröffnet und geleitet. Er stellte die
ordnungsgemäße Einladung und Beschlussfähigkeit fest.

zu 2
Feststellung der Tagesordnung
__________________________________________________________________________

Herr Dr. Wend stellte die Tagesordnung fest und sprach an, dass ein

Dringlichkeitsantrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Wahl von Mitgliedern für
den Unterausschuss Jugendhilfeplanung
Vorlage: VI/2015/01104

vorliegt, welcher noch auf die Tagesordnung aufgenommen werden muss.
Über die Aufnahme in die Tagesordnung ließ Herr Dr. Wend abstimmen.

Abstimmungsergebnis:

einstimmig zugestimmt

mit 2/3 Mehrheit beschlossen

Herr Dr. Wend sprach an, dass Herr Böhnke unter dem TOP 8.1 zur Schließung der
Informationstheke im DLZ Familie und Frau Brederlow unter dem TOP 8.2 zu
Schulverweigerung eine Mitteilung haben.

Es gab keine weiteren Anmerkungen zur Tagesordnung, so dass Herr Dr. Wend um
Abstimmung bat.

Abstimmungsergebnis:
einstimmig zugestimmt

Somit wurde folgende Tagesordnung festgesetzt:

.
Einwohnerfragestunde

 .
Kinder- und Jugendsprechstunde

 1.
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Einladung und der
Beschlussfähigkeit

 2.
Feststellung der Tagesordnung

 2.1. Dringlichkeiten

 3.
Genehmigung der Niederschrift vom 04.06.2015

 4.
Bekanntgabe der in nicht öffentlicher Sitzung gefassten Beschlüsse

- 5 -
 5.
Beschlussvorlagen

 5.1. Integrierte Sozial- und Jugendhilfeplanung nach FamBeFöG LSA
Vorlage: VI/2015/00942

 5.2. Jugendhilfeplanung der Stadt Halle (Saale) - Teilplan für die Leistungen der präventiven
Jugendhilfe (§§ 11-13,14,16 SGB VIII)
1. Lesung
Vorlage: VI/2015/00655

 6.
Anträge von Fraktionen und Stadträten

 6.1. Antrag der Fraktion DIE LINKE/ Die PARTEI im Stadtrat Halle (Saale) und der CDU/FDP
Stadtratsfraktion zur personellen Erweiterung der Trägerversammlung des Jobcenters
Vorlage: VI/2015/00950

 6.2. Antrag der SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale) zur Erarbeitung eines Bildungskonzeptes für
die Stadt Halle (Saale)
Vorlage: VI/2015/01000

 6.3. Dringlichkeitsantrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Wahl von Mitgliedern
für den Unterausschuss Jugendhilfeplanung
Vorlage: VI/2015/01104

 7.
schriftliche Anfragen von Fraktionen und Stadträten

 8.
Mitteilungen

 8.1. Information zur Schließung der Informationstheke im DLZ Familie

 8.2. Information zur Schulverweigerung

 9.
Themenspeicher

 10. Beantwortung von mündlichen Anfragen

10.1.

Anfrage von Frau Haupt zu Hilfen zur Erziehung in Heide-Nord

10.2.

Anfrage von Frau Haupt zum Standort des sozialpädagogischen Teams in Heide-Nord

 11. Anregungen

11.1.

Anregung Herr Tobias Kühne

- 6 -
zu 3
Genehmigung der Niederschrift vom 04.06.2015
__________________________________________________________________________
Es gab keine Anmerkungen zur Niederschrift vom 04.06.2015.

Abstimmungsergebnis:
einstimmig zugestimmt

zu 4
Bekanntgabe der in nicht öffentlicher Sitzung gefassten Beschlüsse
__________________________________________________________________________
Es gab keine nicht öffentlichen Beschlüsse bekannt zu geben.

zu 5
Beschlussvorlagen
__________________________________________________________________________

zu 5.1
Integrierte Sozial- und Jugendhilfeplanung nach FamBeFöG LSA
Vorlage: VI/2015/00942
__________________________________________________________________________
Herr Weiske führte als Vertreter der Verwaltung in die Vorlage ein.
Er verwies auf das Gesetz des Landes zur Förderung sozialer Beratungsstellen, welches
2014 beschlossen worden ist. Damit wurde ein Planungsauftrag an die
Gebietskörperschaften ausgelöst. Im vergangenen Jahr wurde eine Konzeption zur Planung
einer Beratungsstellenlandschaft in der Stadt Halle (Saale) erstellt. Diese Konzeption wurde
in den zuständigen Ausschüssen und in der LIGA der freien Wohlfahrtspflege in
regelmäßigen Abständen kommuniziert. Das Land hatte vorher Mittel für Sucht- und
Erziehungsberatungsstellen zur Verfügung gestellt.
Diese Fördermittel des Landes müssen wir jetzt, um diese sicherzustellen, mit einer
entsprechenden Planung unterlegen. Diese Planung liegt jetzt vor und muss bis zum
31.10.2015 dem Land vorgelegt werden.
Die Besonderheit bei uns ist, dass seit Jahren der Saalekreis, mit dem wir im Bereich der
Suchtberatung und der Erziehungsberatung kooperieren, auch bei uns Anteile von Stellen
mit finanziert. D.h. dass die Planung auch mit dem Saalekreis abgestimmt worden ist und die
entsprechenden Planungsverhandlungen geführt worden sind.

Herr Dr. Wend fragte, wie die Mitglieder verifizieren können, dass die Beträge die hier
enthalten sind, auch in Ordnung sind oder dass evtl. auch eine größere Summe stehen
könnte oder auch nicht.

Herr Weiske erwiderte, dass dies im Gesetz genau definiert ist. Dies wurde auch als
Handreichung damals in den Ausschüssen verteilt. Nach dem Bevölkerungsschlüssel ist
genau definiert, wie viel das Land fördert. Diese Summe wurde auf die kommenden Jahre
als eigene Berechnung hochgerechnet. Da kommen wir zu einem Ergebnis, was genau an
den bisherigen Förderungen des Landes liegt, ca. 10.000 Euro mehr werden erwartet. Es
muss abgewartet werden, wenn die Fördersumme des Landes jedes Jahr neu definiert wird.
Anhand des Bevölkerungsschlüssel kann das verlässlich nachgerechnet werden.

Frau Brederlow erwiderte, dass der Bereich der Jugendhilfe hier mit den
Erziehungsberatungsstellen betroffen ist. Für die Erziehungsbratungsstellen ist hier keine

- 7 -
feste Summe ausgewiesen, weil diese Stellen über § 36a SGB VIII finanziert werden.
Da gibt es Verträge mit den Trägern und diese Verträge werden jährlich fortgeschrieben und
ausgehandelt. Es wird kein Verfahren verändert werden. Der Saalekreis hat ein anderes
Verfahren, dieser finanziert über Förderung nach § 74 SGB VIII. Wir haben vor einigen
Jahren umgestellt, so dass der tatsächliche Bedarf immer über Leistungsverträge finanziert
wird. Und das funktioniert gut und soll auch beibehalten werden.

Herr Kramer meldete sich als Vorsitzender des Unterausschusses Jugendhilfeplanung kurz
zu Wort. Er sprach an, dass diese Vorlage auch im Unterausschuss thematisiert worden ist.
Die Frage war dort, was verändert sich in der Beratungsstellenlandschaft und wie fest ist die
ganze Planung in Bezug auf die Veränderungen die sich auf Grund von Flüchtlingszahlen,
Einwohnerzahlen etc. ergeben. Diese wurde insofern beantwortet, dass es einen Bestand an
Beratungsstellen gibt und dass die vorliegende Planung mit den Beratungsstellen
gemeinschaftlich diskutiert worden ist. Das führte dazu, dass der Unterausschuss dem
Jugendhilfeausschuss empfiehlt, dies anzunehmen.

Es gab keine weiteren Wortmeldungen.

Abstimmungsergebnis:

einstimmig zugestimmt

Beschlussvorschlag:

1. Der Stadtrat stimmt der Integrierten Sozial- und Jugendhilfeplanung nach dem
„Gesetz zur Förderung sozialer Beratungsstellen des Landes Sachsen-Anhalt
(FamBeFöG LSA)“ zu.

2. Unter dem Vorbehalt des Beschlusses des Haushaltsplanes 2016 wird dem
Vorschlag der Verwaltung zum Planansatz 2016

a) für die Suchtberatungsstellen in Höhe von 167.000€

und

b) für die Erziehungsberatungsstellen in Höhe von 652.150€

zugestimmt.

zu 5.2
Jugendhilfeplanung der Stadt Halle (Saale) - Teilplan für die Leistungen der
präventiven Jugendhilfe (§§ 11-13,14,16 SGB VIII)
Vorlage: VI/2015/00655
1. Lesung
__________________________________________________________________________

Herr Dr. Wend schlug vor, die Diskussion mit den Ergebnissen des Unterausschusses zu
beginnen und die Debatte auf 90 Minuten zu begrenzen.

Als Vertreterin der Verwaltung führte Frau Brederlow in die Vorlage ein und merkte an, dass
die Jugendhilfeplanung in der Verwaltung in einem sehr langen Prozess erarbeitet wurde. Es
habe viele Änderungen und Fragen gegeben. Das vorliegende