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title: "Stadt Halle (Saale) Sozial-, Gesundheits- und Gleichstellungsausschuss Vorziehung 7.3 Asyl/Flüchtlingssituation Stadthaus Wappensaal Halle; Jobcenter-Bericht mündlich sechs Monate ausgesetzt"
sdDatePublished: "2026-09-02T18:38:00Z"
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Stadt Halle (Saale) Sozial-, Gesundheits- und Gleichstellungsausschuss Vorziehung 7.3 Asyl/Flüchtlingssituation Stadthaus Wappensaal Halle; Jobcenter-Bericht mündlich sechs Monate ausgesetzt

Niederschrift

Stadt Halle (Saale)

13.11.2015

- 1 -

N i e d e r s c h r i f t

der öffentlichen/nicht öffentlichen Sitzung des Sozial-,
Gesundheits- und Gleichstellungsausschusses am 10.09.2015
öffentlich
__________________________________________________________

Ort:
Stadthaus, Wappensaal
Marktplatz 2
06108 Halle (Saale)

Zeit:

16:30 Uhr bis 19:30 Uhr

Anwesenheit: siehe Teilnahmeverzeichnis

- 2 -

Anwesend waren:

Frau Ute Haupt

Ausschussvorsitzende
DIE LINKE/Die PARTEI Fraktion Halle (Saale)
Herr Bernhard Bönisch

CDU/FDP-Stadtratsfraktion Halle (Saale)
Herr Ulrich Peinhardt

CDU/FDP-Stadtratsfraktion Halle (Saale)
Herr Andreas Schachtschneider
CDU/FDP-Stadtratsfraktion Halle (Saale)
Herr Dr. Hans-Dieter Wöllenweber
CDU/FDP-Stadtratsfraktion Halle (Saale)
Herr Marcel Kieslich

DIE LINKE/Die PARTEI Fraktion Halle (Saale)
Herr Thomas Schied

DIE LINKE/Die PARTEI Fraktion Halle (Saale)
Herr Bernward Rothe

SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale)
Herr Kay Senius

Vertreter für Herrn Eigendorf
SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale)
Frau Melanie Ranft

Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Frau Dr. Regina Schöps

Fraktion MitBÜRGER für Halle - NEUES FORUM
Herr Manfred Czock

Sachkundiger Einwohner
Herr Norwin Dorn

Seniorenrat
Sachkundiger Einwohner
Frau Satenik Roth

Sachkundiger Einwohner
Herr Jan Rötzschke

Sachkundiger Einwohner
Frau Helga Schubert

Sachkundige Einwohnerin
Frau Susanne Willers

anwesend bis 18.30 Uhr
Sachkundige Einwohnerin
Frau Annette Wunderlich

Sachkundige Einwohnerin

Verwaltung

Herr Tobias Kogge

Beigeordneter für Bildung und Soziales
Herr Oliver Paulsen
Grundsatzreferent
Frau Susanne Wildner
Gleichstellungsbeauftragte
Frau Dr. Christine Gröger

Fachbereichsleiterin Gesundheit
Frau Kerstin Riethmüller

Seniorenbeauftragte
Frau Annerose Winter

Abteilungsleiterin FB Soziales
Frau Petra Strohmeyer

stellvertretende Protokollführerin

Gäste

Frau Gewandt

Bereichsleiterin Jobcenter Halle (Saale)

Entschuldigt fehlten:

Herr Eric Eigendorf

SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale)
Herr Dr. Tarek Ali

Sachkundiger Einwohner
Frau Elisabeth Krausbeck

Sachkundige Einwohnerin
Herr Dr. Felix Peter

Sachkundiger Einwohner

- 3 -

zu 1
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Einladung
und der Beschlussfähigkeit
__________________________________________________________________________
Die öffentliche Sitzung wurde von Frau Ute Haupt eröffnet und geleitet. Sie stellte die
ordnungsgemäße Einladung sowie Beschlussfähigkeit fest.

zu 2
Feststellung der Tagesordnung
__________________________________________________________________________
Frau Haupt teilte mit, dass der Tagesordnungspunkt
7.2. Vorstellung der PSAG und erste Ergebnisse der Handlungsempfehlungen aus dem
Psychiatriebericht
auf Grund von Krankheit nicht behandelt wird und somit in die nächste Ausschusssitzung
vertagt wird.
Herr
Senius
zog
im
Namen
seiner
Fraktion
den
Änderungsantrag
unter
Tagesordnungspunkt
5.2.1
.
Änderungsantrag der SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale) zum Antrag der Fraktion DIE
LINKE/ Die PARTEI im Stadtrat Halle (Saale) zur Einrichtung eines "Welcome Centers"
Vorlage: VI/2015/01024
zurück.
Frau Ranft stellte den Antrag, den Tagesordnungspunkt
7.3. Aktueller Sachstand Asyl / Flüchtlingssituation
aus aktuellem Anlass vorzuziehen.
Weiterhin sprach sie sich dafür aus, auf die Präsentation des Tagesordnungspunkts
7.1. Bericht des Jobcenters Halle (Saale)
zu verzichten. Die Informationen liegen in Schriftform vor, auf Grund der Asylproblematik soll
die mündliche Berichterstattung des Jobcenters für sechs Monate ausgesetzt werden.
Herr Schachtschneider äußerte seine Bedenken. Er möchte auf den Bericht des
Jobcenters nicht verzichten, ist aber dafür, diesen auf Grund der Asylproblematik und des
damit verbundenen Diskussionsbedarfs zu straffen.
Herr Schied stimmte Herrn Schachtschneider zu. Zum einen sieht er in dem Bericht des
Jobcenters einen wichtigen Punkt. Zum anderen gibt es den Beirat des Jobcenters in dem
nicht alle Fraktionen vertreten sind und diese Fraktionen somit ein großes Interesse am
Bericht des Jobcenters haben. Des Weiteren würde dies falsche Signale nach außen setzen,
wenn man auf Grund der Asyl / Flüchtlingssituation den Bericht des Jobcenters aussetzt.
Herr Senius stimmte Herrn Schachtschneider und Herrn Schied zu. Der Bericht des
Jobcenters ist ein wichtiges Thema für die Stadt und soll erhalten bleiben.
Frau Haupt unterbreitete den Vorschlag, den Bericht des Jobcenters, wie bisher an den
Anfang
zu
stellen.
Danach
den
Tagesordnungspunkt

- 4 -

7.3. Aktueller Sachstand Asyl / Flüchtlingssituation
durch Herrn Paulsen vortragen zu lassen. Im Anschluss die Tagesordnung in der
herkömmlichen Reihenfolge durchzugehen.
Weitere Anmerkungen zur Tagesordnung gab es nicht, so dass Frau Haupt um Abstimmung
bat.
Abstimmungsergebnis:

einstimmig zugestimmt
Somit wurde folgende Tagesordnung festgesetzt:
 1.
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Einladung und der
Beschlussfähigkeit

 2.
Feststellung der Tagesordnung

 3.
Genehmigung der Niederschrift vom 11.06.2015

 .
Behandlung des Tagesordnungspunktes 7.1

 .
Behandlung des Tagesordnungspunktes 7.3

 4.
Beschlussvorlagen

 4.1. Integrierte Sozial- und Jugendhilfeplanung nach FamBeFöG LSA
Vorlage: VI/2015/00942

 5.
Anträge von Fraktionen und Stadträten

 5.1. Antrag der Fraktion DIE LINKE/Die PARTEI im Stadtrat Halle (Saale) zur Prüfung der
Einführung einer Krankenversichertenkarte für Asylsuchende
Vorlage: VI/2015/00785

 5.2. Antrag der Fraktion DIE LINKE/ DIE PARTEI im Stadtrat Halle (Saale) zur Einrichtung
eines "Welcome Centers"
Vorlage: VI/2015/00971

5.2.1
.
Änderungsantrag der SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale) zum Antrag der Fraktion DIE
LINKE/ Die PARTEI im Stadtrat Halle (Saale) zur Einrichtung eines "Welcome Centers"
Vorlage: VI/2015/01024 zurückgezogen

 5.3. Antrag der Fraktion MitBÜRGER für Halle – NEUES FORUM zur Prüfung der Errichtung
von Bewegungsparks für alle Generationen
Vorlage: VI/2015/00965

 5.4. Antrag der Fraktion DIE LINKE/ Die PARTEI im Stadtrat Halle (Saale) zur personellen
Erweiterung der Trägerversammlung des Jobcenters
Vorlage: VI/2015/00950

- 5 -

 5.5. Antrag der SPD-Fraktion, der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie der Fraktion
DIE LINKE/Die PARTEI zur sozialen Wohnraumversorgung in der halleschen Innenstadt
Vorlage: VI/2015/00999

5.5.1
Änderungsantrag der CDU/FDP-Fraktion zum Antrag der Antrag der SPD-Fraktion, der
Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie der Fraktion DIE LINKE/Die PARTEI zur
sozialen Wohnraumversorgung in der halleschen Innenstadt - Vorlage: VI/2015/00999
Vorlage: VI/2015/01047

 6.
schriftliche Anfragen von Fraktionen und Stadträten

 6.1. Anfrage der Stadträtin Regina Schöps (NEUES FORUM) zu Voraussetzungen des zu
erarbeitenden kommunalen Strategiekonzept zur Sucht- und Drogenpolitik der Stadt Halle
(Saale)
Vorlage: VI/2015/01115

 6.2. Anfrage der Stadträtin Regina Schöps (Neues FORUM) zur Sozialplanung
Vorlage: VI/2015/01116

 7.
Mitteilungen

 7.1. Bericht des Jobcenters Halle (Saale)

 7.2. Vorstellung der PSAG und erste Ergebnisse der Handlungsempfehlungen aus dem
Psychiatriebericht vertagt

 7.3. Aktueller Sachstand Asyl / Flüchtlingssituation

 7.4. Themenspeicher

 8.
Beantwortung von mündlichen Anfragen

 9.
Anregungen

zu 3
Genehmigung der Niederschrift vom 11.06.2015
__________________________________________________________________________
Frau Ranft beantragte eine Änderung Ihrer Aussage zum Tagesordnungspunkt Mitteilungen
9.1
Bericht des Fachbereiches Einwohnerwesen, Abteilung Einreise und Aufenthalt, auf
Seite 13 des Protokolls vom 11.06.2015. Niedergeschrieben ist das Wort Asylanten,
geäußert hat Sie aber AsylbewerberInnen.
Andere Anmerkungen gab es nicht, so dass abgestimmt wurde.
Abstimmungsergebnis:
einstimmig zugestimmt

- 6 -

zu
Behandlung des Tagesordnungspunktes 7.1
__________________________________________________________________________
Frau Gewandt ging auf die, im Vorfeld den Mitgliedern des Sozial-, Gesundheits- und
Gleichstellungsausschusses zugegangenen Unterlagen, ein.
Sie fasste die Zahlen des Arbeitsmarktreports für August 2015 zusammen. Zudem ging Sie
auf die Statistik von Bildung und Teilhabe ein und sprach zu den Werbeaktionen der
Mitarbeiter. Diese bewerben ganz aktuell bei den Migranten die Möglichkeiten von Bildung
und Teilhabe.
Anmerkung: Die Präsentation ist in Session hinterlegt.
Herr Schachtschneider fragte, ob es zu den Sprachbegleitern ein Faltblatt gibt oder etwas
ähnliches, was man mitnehmen und auslegen kann.
Frau Gewandt antwortete, es existiert derzeit nur das beigefügte Sprachblatt. Ein Faltblatt
gibt es nicht, sie nimmt die Anregung auf.
Herr Czock hatte eine Nachfrage zu dem Programm Bürgerarbeit, von dem er aus der
Zeitung erfahren hat. Er wollte wissen wie viele Arbeitsplätze daran hängen.
Frau Gewandt erklärte, dass das Jobcenter Halle (Saale) sich gerade darauf bewirbt. Das
Projekt heißt Soziale Teilhabe. Es ist geplant mit 300 zu besetzenden Arbeitsplätzen dieses
Projekt zu starten. Man wartet jetzt auf den Zuwendungsbescheid, sobald dieser da ist, soll
umgehend mit dem Projekt begonnen werden.
Frau Haupt regte an, einen Bericht zu diesem Projekt in den nächsten Bericht des
Jobcenters mit aufzunehmen.
Frau Roth erkundigte sich, ob es AGH´s für Flüchtlinge gibt.
Frau Gewandt erklärte es gibt AGH`s für Personen mit Immigrationshintergrund.
Ansprechpartnerin für dieses Thema ist Frau Rost. Sie wird Frau Rost eine
Zusammenfassung der Maßnahmen für Personen mit Immigrationshintergrund aufstellen
lassen und dann vorstellen.

zu
Behandlung des Tagesordnungspunktes 7.3
__________________________________________________________________________
Herr Paulsen informierte über den Zustand der Asyl / Flüchtlingssituation und deren
Auswirkung auf die Stadt Halle (Saale).
Für den Monat September werden der Stadt 400 Menschen zugewiesen, die untergebracht
werden müssen. Dabei möchte die Stadt deutlich machen, dass sie eine Stadt ist, in der
diese Menschen willkommen sind.
Eine Strategie, diese große Anzahl von Menschen unterzubringen, ist die Plätze in den
Gemeinschaftsunterkünften
weiter
ansteigen
zu
lassen
und
weitere
Gemeinschaftsunterkünfte entstehen zu lassen. Jedoch sollen die Gemeinschaftsunterkünfte
dabei nicht unbegrenzt zunehmen.

- 7 -
Die Verwaltung setzt verstärkt auf eine dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge, denn
Vorteil der dezentralen Unterbringung ist die Chance auf eine schnellere Integration.
Die Struktur innerhalb der Stadtverwaltung wurde auf die Flüchtlingsproblematik
ausgerichtet, so gibt es ein neues Dienstleistungszentrum für Migration und Integration.
Das Dienstleistungszentrum besteht aus zwei Säulen. Auf der einen Seite geht es um die
Unterstützung der Flüchtlinge bei der Unterbringung. Das Team arbeitet zusammen mit den
Sozialarbeitern der Gemeinschaftsunterkünfte. Sie helfen bei der Wohnraumfindung, dem
Übergang von der Gemeinschaftsunterkunft in eigenen Wohnraum, wenn der Status der
Flüchtlinge noch nicht klar ist und private Wohnvermittlung schwierig ist. Die Stadt ist in
Verhandlungen mit den städtischen Wohngesellschaften aber auch privaten Vermietern, um
Wohnraum zu binden, der dann zur Verfügung steht.
Auf der anderen Seite steht der Bereich von Frau Schneutzer, der Beauftragten für Migration
und Integration. Diese ist weiterhin