---
title: "Bildungsausschuss Halle (Saale) Sitzung im Stadthaus Kleiner Saal, Marktplatz 2, Halle; ERLEDIGT: AfD-Antrag zur Aufhebung des Freiraumkonzepts"
sdDatePublished: "2026-09-02T18:38:00Z"
source: "https://buergerinfo.halle.de/getfile.asp?id=338805\u0026type=do\u0026"
topics:
  - name: "education policy"
    identifier: "medtop:20001338"
  - name: "school"
    identifier: "medtop:20000400"
  - name: "information technology and computer science"
    identifier: "medtop:20000763"
  - name: "construction and property"
    identifier: "medtop:20000235"
  - name: "language"
    identifier: "medtop:20000042"
  - name: "immigration policy"
    identifier: "medtop:20000634"
locations:
  - "Halle (Saale)"
  - "Sachsen-Anhalt"
  - "Germany"
---


Bildungsausschuss Halle (Saale) Sitzung im Stadthaus Kleiner Saal, Marktplatz 2, Halle; ERLEDIGT: AfD-Antrag zur Aufhebung des Freiraumkonzepts

Niederschrift

- 1 -

N i e d e r s c h r i f t

der öffentlichen/nicht öffentlichen Sitzung des
Bildungsausschusses am 02.06.2026
öffentlich
__________________________________________________________

Ort:
Halle (Saale),Stadthaus, Kleiner Saal,
Marktplatz 2,
06108 Halle (Saale),

Zeit:
17:01 Uhr bis 20:14 Uhr

Anwesenheit:
siehe Teilnahmeverzeichnis

- 2 -
Anwesend waren:

Claudia Schmidt
CDU-Stadtratsfraktion Halle (Saale)
Birgit Marks
AfD-Stadtratsfraktion Halle
Teilnahme bis 19:47 Uhr
Daniel Petzold
CDU-Stadtratsfraktion Halle (Saale)
Teilnahme bis 19:05 Uhr
Patricia Fromme
Fraktion Die Linke im Stadtrat Halle (Saale)
Teilnahme bis 18:30 Uhr
Hendrik Lange
Fraktion Die Linke im Stadtrat Halle (Saale)
Dr. Silke Burkert
SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale)
Teilnahme bis 20:12Uhr
Melanie Ranft
Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Andreas Schachtschneider
Fraktion Hauptsache Halle
Teilnahme bis 19:20 Uhr
Yvonne Krause
Fraktion der Freien Demokraten (FDP) /
FREIEN WÄHLER (FW) im Stadtrat von Halle
(Saale)
Teilnahme bis 19:20 Uhr
Detlef Prellwitz
beratendes Mitglied
Jenny Rudek
Sachkundige Einwohnerin
Teilnahme ab 17:35 Uhr
André Scherer
Sachkundiger Einwohner
Andreas Slowig
Sachkundiger Einwohner
Nicole Esther Walldorf
Sachkundige Einwohnerin

Verwaltung
Katharina Brederlow
Beigeordnete Bildung und Soziales
Alexander Frolow
Leiter Fachbereich Bildung
Christian Hiepe
Leiter Abteilung Schule
Susanne Schultze
Leiterin Abteilung Hochbau Schulen
Dr. Sebastian Meißner
Sozialplaner
Felix Bürger
Leiter Gebäudemanagement
Marc Kilian
Leiter Team Schulausstattung
Charlize Meisner
stellvertretende Protokollführerin

Gäste:

Dipl.-Ing. Stephan Hänel
Geschäftsführer HF Architektur GmbH
Diana Matthäus
Rektorin GS Karl-Friedrich-Friesen
Herr Dengler
Schulleiter Hans-Dietrich-Genscher-
Gymnasium

Entschuldigt fehlten:

Paul Backmund
AfD-Stadtratsfraktion Halle
Carsten Heym
AfD-Stadtratsfraktion Halle
Friedemann Raabe
Fraktion Volt/MitBürger
Brigitte Knothe
Sachkundige Einwohnerin
Maximilian Kullack
Sachkundiger Einwohner
Friedrich Lembert
Sachkundiger Einwohner
Martin Wiechmann
Sachkundiger Einwohner

- 3 -

zu 1
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Einladung
und der Beschlussfähigkeit
__________________________________________________________________________

zu 2
Feststellung der Tagesordnung
__________________________________________________________________________

Die Sitzung des Bildungsausschusses wurde von der Vorsitzenden, Frau Claudia Schmidt,
eröffnet und geleitet. Sie stellte die Ordnungsmäßigkeit der Einladung sowie die
Beschlussfähigkeit fest.

Frau Schmidt wies darauf hin, dass der Tagesordnungspunkt 6.1 als „erledigt“ erklärt ist, da
dieser in der Sitzung des Stadtrates am 27.05.2026 zurückgezogen wurde.

Es gab keine weiteren Wortmeldungen, daher bat Frau Schmidt um Abstimmung der so
geänderten Tagesordnung.

Abstimmungsergebnis:
einstimmig zugestimmt

Somit wurde folgenden Tagesordnung festgestellt:

1.
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Einladung und der
Beschlussfähigkeit

 2.
Feststellung der Tagesordnung

 3.
Einwohnerfragestunde

 4.
Entscheidung über Einwendungen gegen die Niederschrift und Bestätigung der
Niederschrift

 4.1.
Entscheidung über Einwendungen gegen die Niederschrift und Bestätigung der
Niederschrift vom 07.04.2026

 5.
Beschlussvorlagen

 5.1.
IT-Konzept
2025
für
die
kommunalen
Schulen
der
Stadt
Halle
(Saale)
Vorlage: VIII/2025/01809

 5.2.
Baubeschluss - Abbruch/Neubau Sporthalle der Grundschule Otfried Preußler
Vorlage: VIII/2026/02390

 5.3.
Baubeschluss - Neubau Förderschule Astrid LIndgren, Standort Ludwig-Bethcke-Straße
11,
06132
Halle
(Saale)
Vorlage: VIII/2026/02524

 5.4.
Konzept
zur
Verbesserung
der
Deutschsprachkenntnisse
von
Kindern
mit
Migrationshintergrund am Übergang Kita-Grundschule in der Südlichen Neustadt
Vorlage: VIII/2026/02588

- 4 -

 5.5.
5. Satzung zur Änderung der Satzung über das Verfahren zur Aufnahme und Auswahl in
den
5.
Schuljahrgang
und
die
Festlegung
von
Kapazitätsgrenzen
der
Gemeinschaftsschulen, Gesamtschulen, Gymnasien ohne inhaltlichen Schwerpunkt und
Sekundarschulen ohne inhaltlichen Schwerpunkt der Stadt Halle (Saale) - 5.
Änderungssatzung
der
Aufnahmesatzung
Vorlage: VIII/2026/02594

 6.
Anträge von Fraktionen und Stadträten

 6.1.
Antrag der AfD-Stadtratsfraktion zur Aufhebung des Beschlusses zum sogenannten
Freiraumkonzept VII/2019/00017
Vorlage: VIII/2025/02052
ERLEDIGT

 6.2.
Antrag der CDU-Stadtratsfraktion Halle (Saale) zur Prüfung der Clusterbildung bei
Integrationsbegleitern
nach
§
35a
SGB
VIII
Vorlage: VIII/2026/02601

 7.
Mitteilungen

 7.1.
Mitteilung über die Aufnahme in die weiterführenden Schulen zum Schuljahr 2026/-27
Vorlage: VIII/2026/02741

 7.2.
Bericht
Projektstand
Schulbauprogramm
Vorlage: VIII/2026/02631

 8.
Anfragen von Fraktionen und Stadträten

 8.1.
Anfrage der SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale) zur baulichen Perspektive des Standortes
Roßbachstraße
der
IGS
Am
Steintor/Hutten
Vorlage: VIII/2026/02709

 8.2.
Anfrage der SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale) zu Schulabgänger:innen ohne Abschluss
und
Schulschwänzern
Vorlage: VIII/2026/02481

 9.
Anregungen

10.
Entscheidung über Einwendungen gegen die Niederschrift und Bestätigung der
Niederschrift

10.1.
Entscheidung über Einwendungen gegen die Niederschrift und Bestätigung der
Niederschrift vom 07.04.2026

 11.
Beschlussvorlagen

 12.
Anträge von Fraktionen und Stadträten

 13.
Mitteilungen

 14.
Anfragen von Fraktionen und Stadträten

 15.
Anregungen

- 5 -

zu 3
Einwohnerfragestunde
__________________________________________________________________________

Es gab keine Einwohnerfragen.

zu 4
Entscheidung über Einwendungen gegen die Niederschrift und Bestätigung
der Niederschrift
__________________________________________________________________________

zu 4.1
Entscheidung über Einwendungen gegen die Niederschrift und Bestätigung
der Niederschrift vom 07.04.2026
__________________________________________________________________________

Es gab keine Einwendungen gegen die Niederschrift vom 07.04.2026.

Abstimmungsergebnis:
bestätigt

zu 5
Beschlussvorlagen
__________________________________________________________________________

zu 5.1
IT-Konzept 2025 für die kommunalen Schulen der Stadt Halle (Saale)
Vorlage: VIII/2025/01809
__________________________________________________________________________

Herr Kilian und Frau König führten in die Beschlussvorlage ein.

Herr Schachtschneider fragte, wie das positive Feedback zu IServ eingeholt worden sei. Er
wollte wissen, ob die Rückmeldungen über die Schulleitungen oder durch Umfragen unter
den Lehrkräften erfolgt seien. Zudem erklärte er, dass er selbst Lehrer sei und IServ auf
seinem Dienstrechner nutze.

Herr Kilian erläuterte, dass keine direkten Umfragen zum Feedback zu IServ durchgeführt
worden seien. Die Rückmeldungen seien vielmehr aus Gesprächen an den Schulen sowie
durch die Administratoren und Mitarbeitenden gesammelt worden. Er erklärte, dass die
Einschätzungen auf den Erfahrungen aus den Schulbesuchen beruhten und keine
systematische Befragung erfolgt sei.

Herr Schachtschneider, entgegnete dass er hierzu eine andere Wahrnehmung habe, diese
jedoch auch nur auf einzelnen Erfahrungen beruhe.

Herr Kilian erklärte, dass es insbesondere bei den Berufsschulen während der Umstellung
auf IServ zunächst zu Verzögerungen und Herausforderungen gekommen sei. Er führte aus,
dass diese Schulen zuvor mit eigenen administrativen Lösungen gearbeitet hätten, wodurch
unterschiedliche und wartungsintensive Strukturen entstanden seien. Ziel der Umstellung sei
eine einheitliche und besser betreubare IT-Landschaft gewesen. Die Berufsschulen seien
bewusst zuerst in den Sommerferien umgestellt worden, um Erfahrungen für die weiteren
Schulen zu gewinnen und die Arbeiten aufgrund der Größe der Netzwerke in der
unterrichtsfreien Zeit durchführen zu können. Er räumte ein, dass es während der
Umstellung zeitweise Probleme gegeben habe, erklärte jedoch, dass diese inzwischen
weitgehend behoben seien. Abschließend bot er an, bestehende Probleme weiterhin
entgegenzunehmen und verwies auf den regelmäßigen Austausch mit den Schulleitungen.

- 6 -

Herr Schachtschneider fragte, weshalb die Leistungen nicht an die ITC als
hundertprozentige städtische Tochter vergeben worden seien. Er erklärte, dass die ITC über
viele Jahre zuverlässig mit der Stadt und den Stadtwerken zusammengearbeitet habe.
Zudem wollte er wissen, ob es bei den Preisverhandlungen keinen Verhandlungsspielraum
gegeben habe und warum die Leistungen stattdessen extern vergeben worden seien.

Herr Kilian erläuterte, dass die Verwaltung über einen längeren Zeitraum intensive
Vertragsverhandlungen mit der ITC geführt habe. Ziel sei gewesen, die Anforderungen der
Schulen, insbesondere feste Ansprechpartner sowie ein pauschales Leistungspaket,
vertraglich zu vereinbaren. Er erklärte, dass diese Anforderungen nach Einschätzung der
Verwaltung nicht umgesetzt werden konnten und die ITC an ihrem bisherigen Arbeitsmodell
festgehalten habe. Deshalb habe die Verwaltung alternative Lösungen geprüft und die ITC
zur Teilnahme an der Ausschreibung aufgefordert. Er führte aus, dass das Angebot der ITC
sowohl hinsichtlich des Konzepts als auch des Preises nicht wettbewerbsfähig gewesen sei.
Abschließend betonte er, dass neben den Kosten vor allem die Erfüllung der fachlichen
Anforderungen für die Vergabeentscheidung ausschlaggebend gewesen sei.

Herr Scherer fragte, wie die organisatorische Einbindung der sogenannten IT-Hausmeister
beziehungsweise Administratoren ausgestaltet sei. Er wollte wissen, ob diese bei dem
beauftragten externen Unternehmen angestellt seien und den Schulen bei Bedarf zur
Verfügung stünden oder ob sie dauerhaft vor Ort eingesetzt würden.

Herr Kilian erläuterte, dass die sogenannten digitalen Hausmeister einmal wöchentlich in
den Schulen vor Ort seien und den Schulen darüber hinaus telefonisch zur Verfügung
stünden. Er erklärte, dass jeder Schule eine feste Ansprechperson zugeordnet sei, damit
diese die Gegebenheiten vor Ort kenne und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit
ermöglicht werde.

Herr Scherer fragte, weshalb die Ausstattung mit Endgeräten nach einem einheitlichen
Schlüssel von einem Gerät je vier Schülerinnen und Schüler erfolge und keine stärkere
Priorisierung zugunsten der weiterführenden Schulen oder Berufsschulen vorgenommen
werde. Außerdem wollte er wissen, wie die Updates der Geräte organisiert würden und ob
sichergestellt sei, dass diese nicht während des Unterrichts durchgeführt würden.
Abschließend erkundigte er sich, wie mit den Altgeräten verfahren werde.

Herr Kilian erläuterte, dass der Ausstattungsschlüssel von einem Endgerät je vier
Schülerinnen und Schüler zunächst als Orientierung auf Grundlage des aktuellen
Ausstattungsstands festgelegt worden sei. Er erklärte, dass die Ausstattung je nach Bedarf
und schulischen Anforderungen variieren könne und eine spätere Anpassung möglich sei.
Ziel sei zunächst gewesen, eine einheitliche Grundlage zu schaffen und die vorhandenen
Ressourcen gezielt einzusetzen. Er führte aus, dass Updates der Endgeräte künftig zentral
durch die Administratoren durchgeführt würden, wenn diese vor Ort an den Schulen seien.
Die Zeiten dafür würden mit den Schulen abgestimmt, damit Aktualisierungen außerhalb des
Unterrichts erfolgen und keine Einschränkungen im Schulbetrieb entstehen. Bezüglich der
Altgeräte erklärte er, dass diese derzeit entsorgt würden. Gleichzeitig werde geprüft, einen
Anbieter zu finden, der die Geräte datenschutzkonform aufbereitet und gegebenenfalls einer
Weiterverwertung zuführt. Voraussetzung hierfür sei eine zertifizierte Löschung der Daten.
Darüber hinaus bestehe auf Anfrage einzelner Schulen die Möglichkeit, Altgeräte