BSV Halle-Ammendorf 1910 e. V., Energiekosten der Steinstraße-Sportanlage in Halle (Saale) gestiegen; Seit 1998 ca. 36 T€
00066131
Stadt Halle (Saale)
23.10.2008
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N i e d e r s c h r i f t
der öffentlichen/nicht öffentlichen Sitzung des Sportausschusses am 09.09.2008 öffentlich
Ort:
BSV Halle-Ammendorf Kurt-Wüsteneck-Straße / Ecke Karl-Pilger-Straße 06132 Halle (Saale),
Zeit:
17:00 Uhr bis 19:20 Uhr
Anwesenheit: siehe Teilnehmerverzeichnis
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Anwesend sind:
Herr Milad El-Khalil CDU anwesend bis 18:45 Uhr Herr Werner Misch CDU
Frau Ute Haupt DIE LINKE.
Herr Dr. Justus Brockmann SPD
Herr Dr. Andreas Schmidt SPD
Frau Sabine Wolff NEUES FORUM
Herr Denis Häder WIR. FÜR HALLE.
Herr Tom Wolter MitBürger
Herr Ingo Kautz SKE
Frau Jana Thieme-Ullrich Verw
Herr Andreas Hajek FDP
Herr Rüdiger Ettingshausen SKE
Herr Steffen Forker SKE
Herr Frank Tillmann SKE
Entschuldigt fehlen:
Herr Oliver Christoph Klaus CDU
Herr Dr. Erwin Bartsch DIE LINKE. Entschuldigt Frau Dr. Petra Sitte DIE LINKE. Entschuldigt Herr Michael Zeidler SPD Entschuldigt; Vertreten von Herrn Dr. Andreas Schmidt Herr Klaus Bardo SKE
Herr Janis Kapetsis SKE
Herr Dr. Horst Vietmeyer SKE
Herr Franz Peter Ewert SKE
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Eröffnung der Sitzung, Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Einladung und der Beschlussfähigkeit
Feststellung der Tagesordnung
Genehmigung der Niederschrift vom 10.06.2008
Vorlagen
Mitteilungen
5.1. Entwicklung des Sports in Halle
5.2. Informationen zur Trockensprunghalle in Halle-Neustadt
Anträge
Anfragen
Anregungen
- 4 - zu 1 Eröffnung der Sitzung, Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Einladung und der Beschlussfähigkeit
Die Sitzung wird vom Ausschussvorsitzenden Herrn Hajek geleitet.
Der Ausschussvorsitzende eröffnet die Sitzung, stellt die Ordnungsmäßigkeit der Einladung sowie die Beschlussfähigkeit fest.
zu 2 Feststellung der Tagesordnung
Der Ausschussvorsitzende begrüßt die Gäste der Sitzung; er beantragt das Rederecht für Herrn Schülbe, Präsident des BSV Halle-Ammendorf 1910 e. V.
Der Ausschuss stimmt über das Rederecht ab; es wird einstimmig zugestimmt.
Herr Wolter: beantragt die Verlegung der Punkte 4.1. bis 4.3. des nicht öffentlichen Teils in den öffentlichen Teil, weil bereits im HA Aussagen zum Stand Stadion-Neubau gegeben wurden.
Die Verwaltung teilt die Auffassung und verlegt die Punkte 4.1 bis 4.3 des nicht öffentlichen Teils in den öffentlichen Teil.
Die veränderte Tagesordnung wird einstimmig angenommen.
zu 3 Genehmigung der Niederschrift vom 10.06.2008
Der Ausschuss stimmt über die Niederschrift ab; dem Protokoll wird, mit einer Enthaltung, einstimmig zugestimmt.
zu 4 Vorlagen
Keine
zu 5 Mitteilungen
Herr Schülbe begrüßt die Mitglieder des SPA in den Räumen der BSV Halle-Ammendorf 1910 e. V. Der Verein wurde im August 1910 als Ammendorfer Fußballclub gegründet; nach der Wende in BSV Halle-Ammendorf 1910 e. V. umbenannt. Im Verein sind 7 Abteilungen:
Die Kegler – befinden sich im aktiven Spielbetrieb und haben in Eigeninitiative ein Objekt gekauft und saniert.
Bei der Abt. Basketball liegen die Erfolge in den Jahren 50-er und 60-er Jahren, sie nehmen ebenfalls noch am aktiven Spielbetrieb teil, haben wenige Mitglieder.
Die Abteilung Gymnastik / Orientierungslauf leistet gute Arbeit, das bekannteste Mitglied ist Karin Schmalfeld, sie bestreitet noch Wettkämpfe. Ansonsten besteht die Abteilung aus älteren Damen.
Judo ist eine sehr kleine Abteilung, mit wenigen Mitgliedern.
Die Abteilungen Tischtennis und Volleyball sind sehr eigenständig. Sie widmen sich dem allgemeinen Freizeitsport.
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Die größte Abteilung ist Fußball; alle Nachwuchsmannschaften sind besetzt. Die 1. Männermannschaft spielt in der Verbandliga Sachsen-Anhalt und liefert sich jährlich Duelle mit dem VfL Halle 96. Die Nachwuchsförderung hat Priorität.
3 schwerwiegende Probleme hat der Verein:
seit 1998 hat der Verein diese Sportanlage und den Sportplatz in der Steinstraße von der Stadt Halle gepachtet. Die Energiekosten sind seit dieser Zeit ständig gestiegen, ohne wesentlichen Mehrverbrauch. Zurzeit liegen die Kosten bei ca. 36 T€. In der Vergangenheit fanden Gespräche zwischen der Vereinsführung und der Energieversorgung, Herrn Klose, bezüglich der hohen Energiekosten statt. In diesem Jahr hat der Verein erstmals Kontakt zur Stadt Halle, Herrn Dr. Wiegand, aufgenommen, weil auch die Möglichkeiten des Energielieferanten ausgeschöpft sind. Eine Folge des Gespräches mit Dr. Wiegand war die drastische Beitragserhöhung, zur Erhöhung der Liquidität des Vereines.
die Bewirtschaftung der Flächen – zurzeit beschäftigt der Verein 1 ABM-Kraft, die sehr gute Arbeit leistet und fast die gesamten Flächen allein bewirtschaftet; dadurch kann der Schulsport abgesichert werden. Mit Auslaufen der Maßnahme ist der Erhalt der Anlagen gefährdet.
Die 2 Sportplätze in der Steinstraße haben keine Lichtanlage, sodass in den Wintermonaten 8 Mannschaften im Stadion trainieren müssen. Die Kapazitätsgrenze ist erreicht. Es gibt seitens des Vereines die Überlegung, mit Hilfe der Stadt Halle, auf einer Teilfläche des Ammendorfer Bades einen dringend benötigten Kunstrasenplatz zu errichten. Das Konzept sieht vor, dass die Stadt Halle die Fläche in der Steinstraße verkauft. Der Erlös fliest in die Realisierung des Kunstrasenplatzes.
Herr El-Khalil: Wie viele Mitglieder hat der Verein zurzeit und wie ist die Kegelbahn ausgestattet?
Herr Schülbe: im Verein sind zurzeit ca. 480 Mitglieder; die Kegelanlage besteht aus 4 wettkampftauglichen Bahnen.
Herr Misch: Auf der langen Liste der Sponsoren befindet sich die Firma HAL-Plus; sie ist Förderer des Vereines und gleichzeitig stellt sie für die Lieferung der Energiekosten eine Rechnung. Gibt es einen Spezialtarif für den Verein?
Herr Schülbe: Er steht mit Herrn Klose seit langem in Kontakt und er hat den Verein bisher immer unterstützt. In diesem Jahr hat der Verein sich erstmals an die Stadt als Eigentümerin der Anlage gewendet, weil die Kosten nicht mehr allein vom Verein geschultert werden können.
Herr Brockmann: Hat die Firma Bombardier den Verein unterstützt?
Herr Schülbe: Der alte Vereinsvorstand nahm keinen Kontakt zum Werk auf. Er selbst führte mit dem damaligen Geschäftsführer Gespräche und der Verein erhielt finanzielle Unterstützung. Der Geschäftsführer wurde versetzt; die geschlossenen Verträge konnten für ein weiteres Jahr gesichert werden.
Frau Haupt: Wie ist die Tendenz im Kinder- und Jugendbereich?
- 6 - Herr Schülbe: Kinder sind ausreichend vorhanden; in der F-Jugend trainieren 24 Kinder. Die Aufnahme der Kinder ist nicht das Problem, es fehlen Trainer und für den Winter Hallenzeiten. Der Zuwachs ist ausschließlich im Fußball zu verzeichnen.
Frau Wolff: Warum soll in einem Teil des Bades ein Kunstrasenplatz gebaut werden? Sie haben nur eine ABM-Kraft für alle Flächen?
Herr Schülbe: Der Platz in der Steinstraße wird von vielen Freizeitgruppen illegal genutzt; eine Kontrolle der Nutzungen ist nicht möglich. Die ABM-Kraft bewirtschaftet fast alles allein.
Herr Wolter: Ist die Steinstraße Bestandteil des Pachtvertrages? Nutzt der Schulsport die Anlage?
Herr Schülbe: Ja, erhatte aber in der Vergangenheit kein Personal, um die Anlage von 7 bis 16 Uhr für den Schulsport vorzuhalten.
Herr Wolter: Wenn alles Positiv im Verein ist, warum sollte dann die Stadt oder der SSB helfen?
Herr Schülbe: Es ist natürlich nicht alles Positiv, der Verein hat seine Möglichkeiten ausgeschöpft, jetzt muss die Stadt oder den SSB helfen.
Herr Forker: Wie ist die Gesamtfläche der Pachtanlage und welche Fläche hat das Bad?
Herr Schülbe: Der BSV Halle-Ammendorf bewirtschaftet ca. 6.000 m² hier und ca. 4.000 m² in der Steinstraße, das Bad hat ca. 6.000 m².
zu 5.1 Entwicklung des Sports in Halle
Herr Dr. Wiegand: SSB, LSB, OSP, Stiftung Sport, Stadtwerke und die Stadt Halle haben sich in einer Arbeitsgruppe zusammengefunden, um die Struktur des Sports in Halle zu verändern. Die Verteilung der Fördermittel soll besser koordiniert werden, um Doppelbeantragungen auszuschließen. Er hat den Auftrag, eine einheitliche Struktur zu entwickeln.
Frau Wolff: Die Struktur des Sports wollte bisher jeder neue Dezernent ändern, wirkliche Ergebnisse sind bis jetzt nicht zu verzeichnen.
Herr Dr. Wiegand: Die AG ist gewillt die Struktur umzusetzen, daher wird die Gruppe der Beteiligungen klein gehalten.
Frau Haupt: Sie deuten an, dass alle Fördermittelgeber sich zu der Strukturänderung verständigt haben. Ist die neue Struktur kompatibel mit der Rahmenrichtlinie der Stadt? Welche Rolle spielt die Stiftung Sport? Wann kommt die gemeinsame Richtlinie?
Herr Dr. Wiegand: Seit 1 Jahr ist der Entwurf der gemeinsamen Richtlinie in der Stadtverwaltung. Die OBin ist gewillt, diese Richtlinie umzusetzen. Eine Zentrale Vergabestelle der Fördermittel bedeutet Personalabbau. Zur Umsetzung der Richtlinie ist die Beteiligung aller gefragt.
Herr El-Khalil: In der Vergangenheit wurde viel darüber geredet, es folgten keine Taten. Jetzt sind zum ersten Mal konstruktive Ansätze in den Monatsgesprächen des SSB und der Stadt zu verzeichnen.
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Herr Dr. Schmidt: Die Konstellation der Gruppe hat einen großen Anteil am Leistungssport. Erfolgt eine Festlegung auf wenige Sportarten (Schwerpunktsportarten)?
Herr Dr. Wiegand: Eine Festlegung von Sportarten in Halle wird es nur in Anlehnung an die Leistungsempfehlung des DOSB geben. Dazu ist die Abstimmung mit dem LSB erforderlich.
zu 5.2 Informationen zur Trockensprunghalle in Halle-Neustadt
Herr Godenrath: Die Aussagen des Vergabeausschusses vom Juni 08 besitzen nach wie vor ihre Gültigkeit; es gibt keine neuen Erkenntnisse.
zu 4.1
Information zum Stand Stadion-Neubau
Herr Dr. Wiegand: Derzeit gibt es keine neuen Erkenntnisse zum Planungsstand; die Aufträge sollen, wie die Beratungsfolge von Herrn Dr. Pohlack vorsieht, im Oktober im Hauptausschuss erteilt werden.
Frau Wolff: D. h., dass die Vorlage im Oktober erstellt wird und Mittel für den HH 09 eingestellt werden?
Herr Dr. Wiegand: ja
Herr Wolter: Für den Bau der Ballhalle ergeben sich am Standort Kurt Wabbel Stadion Synergien. Existiert ein Prüfauftrag der Ballhalle mit Priorität in Bruckdorf?
Herr Dr. Wiegand: Herr Dr. Pohlack befindet sich in Verhandlung mit der Messe.
Herr Dr. Brockmann: Im Januar wurde eine Vorlage erstellt, welche abgelehnt wurde. Im Juni gab es Zwischeninformationen; im Oktober soll die veränderte Vorlage in den Stadtrat. Woher kommen die erforderlichen Finanzmittel in Höhe von 15 Mio. € her?
Herr Dr. Wiegand: Die Vorlage kommt so, wie es Dr. Pohlack gesagt hat.
Herr Dr. Bockmann: Mit dem Verkauf von namensrechten kann kein Verein der 4. Liga in Deutschland Geld verdienen.
Herr Ettingshausen: Die Stadt steht mit der Vorlagenerstellung für Oktober unter Zeitdruck. Bleiben die Fördermittel erhalten?
Herr Dr. Wiegand: Die Fördermittel stehen zur Verfügung und sind im Doppelhaushalt ein