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title: "Göttingen und Halle (Saale) Vereinbarung über kulturelle Zusammenarbeit; Oberbürgermeister beider Städte unterschrieben."
sdDatePublished: "2026-09-02T18:39:00Z"
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  - name: "culture"
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  - "Göttingen"
  - "Halle (Saale)"
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Göttingen und Halle (Saale) Vereinbarung über kulturelle Zusammenarbeit; Oberbürgermeister beider Städte unterschrieben.

00065848

Stadt Halle (Saale)

16.09.2008

- 1 -

N i e d e r s c h r i f t

der öffentlichen/nicht öffentlichen Sitzung des Kulturausschusses
am 03.09.2008
 öffentlich
__________________________________________________________

Ort:

Stadthaus, Wappensaal,
Marktplatz 2,
06100 Halle (Saale),

Zeit:

17:00 Uhr bis 18:45 Uhr

Anwesenheit:
siehe Teilnehmerverzeichnis

- 2 -

Anwesend sind:

Herr Harald Bartl
CDU

Herr Dr. Erwin Bartsch
DIE LINKE.

Herr Rudenz Schramm
DIE LINKE.

Frau Gertrud Ewert
SPD

Herr Johannes Krause
SPD

Frau Sabine Wolff
NEUES
FORUM

Herr Prof. Ludwig Ehrler
MitBürger

Herr Tom Wolter
MitBürger

Herr Dr. Hans-Jochen Marquardt BG

Herr Detlef Stallbaum
Verw

Herr Uwe Wätzel
Verw

Frau Dr. Ursula Wohlfeld
Verw

Herr Norbert Böhnke
SKE

Frau Sabine Däschler
SKE

Frau Elli Kettmann
SKE

Herr Dr. habil Günter Kraus
SKE

Herr Wolfgang Stauch
SKE

Frau Dr. Ulrike Wünscher
SKE

Entschuldigt fehlen:

Frau Dr. Annegret Bergner
CDU

Herr Milad El-Khalil
CDU

Herr Wolfgang Kupke
CDU

Herr Erhard Preuk
DIE LINKE.

Herr Mathias Weiland
BÜNDNIS
90/DIE GRÜNEN

Herr Dr. Hans-Dieter Wöllenweber FDP

Herr Bernd Werner
Verw

Herr Uwe Oertel
SKE

- 3 -
Tagesordnung
 1.
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Einladung und der
Beschlussfähigkeit

 2.
Feststellung der Tagesordnung

 3.
Genehmigung der Niederschrift vom 6.08.2008

 4.
Vorlagen

 4.1. Vereinbarung über die kulturelle Zusammenarbeit zwischen Göttingen und Halle
Vorlage: IV/2008/07371

 4.2. Verlängerung eines Straßenverlaufes und Einziehung eines Straßennamens
Vorlage: IV/2008/07374

 4.3. Leitbild zur Umgestaltung der Peißnitz
Vorlage: IV/2008/06988

 5.
Anträge von Fraktionen und Stadträten

 6.
Mitteilungen

 7.
Anfragen von Stadträten

 8.
Beantwortung von Anfragen

 9.
Anregungen

- 4 -

zu 1
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der
Einladung und der Beschlussfähigkeit
_________________________________________________________________________________
 Herr Prof. Ehrler begrüßte die Ausschussmitglieder und Gäste; er stellte die Ordnungsmäßigkeit der
Einladung und die Beschlussfähigkeit fest.

Herr Stallbaum: ausgereicht wurde die Anlage 2 „Protokoll der Begegnung von Vertretern der Stadt
Göttingen und der Stadt Halle (Saale) am 6. Juni 2008 im Händel-Haus“

zu 2
Feststellung der Tagesordnung
_________________________________________________________________________________
 Herr Prof. Ehrler bat darum, dass Herr Stiska im TOP 6 „Mitteilungen“ über den gegenwärtigen
Stand der Gründung der „Theater, Oper und Orchester Halle GmbH“ referieren darf. Dem Ansinnen
wurde zugestimmt.
In der Niederschrift wird diese Ergänzung der Tagesordnung unter dem TOP „Informationen“
protokolliert.

 Abstimmungsergebnis:

einstimmig bestätigt

 Beschluss:

Die Tagesordnung wurde bestätigt.

zu 3
Genehmigung der Niederschrift vom 6.08.2008
_________________________________________________________________________________
   Beschluss:

Die Niederschrift vom 06.08.2008 wurde genehmigt.

zu 4
Vorlagen
_________________________________________________________________________________

zu 4.1
Vereinbarung über die kulturelle Zusammenarbeit zwischen
Göttingen und Halle
Vorlage: IV/2008/07371
_________________________________________________________________________________
 Herr Dr. habil. Marquardt wies in seinen einleitenden Worten darauf hin, dass die Mitglieder des
Kulturausschusses ja bereits von denjenigen Stadträten informiert wurden, die
ihrerseits an der Begegnung der Kulturausschüsse der Stadt Göttingen und der Stadt Halle (Saale)
am 6. Juni 2008 im Händel-Haus zugegen waren. Über den Gegenstand dieser Beschlussvorlage

- 5 -
bezüglich kultureller Zusammenarbeit der Städte Göttingen und Halle (Saale) wird auf die Anlage 1
dieser Vorlage verwiesen, und zwar auf die „Vereinbarung zur kulturellen Zusammenarbeit der
Händelstädte Halle a. d. Saale und Göttingen“. Diese Vereinbarung wurde von den
Oberbürgermeistern beider Städte unterschrieben.
Weiterhin wurde heute allen Mitgliedern des Kulturausschusses die Anlage 2 dieser Vorlage
übergeben, die das Protokoll der Begegnung von Vertretern der Stadt Göttingen und der Stadt Halle
(Saale) am 6. Juni 2008 im Händel-Haus beinhaltet.

Herr Wolter fragte, ob sich diese Vereinbarung nur auf die kulturelle Zusammenarbeit bei der
jährlichen Durchführung der Händel-Festspiele in beiden Städten bezieht und somit bestehende
Synergien zu erfolgreichen anderen Projekten in beiden Städten nicht berührt werden.

Herr Dr. habil. Marquardt erklärte, dass das Anliegen von Herrn Wolter in dieser Vereinbarung mit
abgedeckt ist, da in der Anlage 1 dieser Vereinbarung ausdrücklich von der kulturellen
Zusammenarbeit der Händelstädte gesprochen wird.

Abstimmungsergebnis:

8x Zustimmung

einstimmig zugestimmt

 Beschlussvorschlag:

Der Stadtrat stimmt der Vereinbarung zur kulturellen Zusammenarbeit der Händelstädte Halle an der
Saale und Göttingen zu.

zu 4.2
Verlängerung eines Straßenverlaufes und Einziehung eines
Straßennamens
Vorlage: IV/2008/07374
_________________________________________________________________________________

Abstimmungsergebnis:

8x Zustimmung

einstimmig zugestimmt

 Beschlussvorschlag:

Der Straßenname Messestraße wird als Ringstraße abbiegend von der Leipziger Chaussee mit
gleichzeitiger Einziehung des Straßennamens Alwinenstraße bestätigt.

zu 4.3
Leitbild zur Umgestaltung der Peißnitz
Vorlage: IV/2008/06988
_________________________________________________________________________________
 Für Fragen zu dieser Vorlage stehen Frau Neubert vom Stadtplanungsamt und Herr Reichardt vom
Kulturbüro zur Verfügung.

Frau Wolff bat um die Beantwortung folgender Fragen:
- Wenn die Zusammenarbeit zwischen der Stiftung zur Sanierung des Peißnitzhauses und
  dem Peißnitzhaus e. V. nicht klappt, was wird dann alternativ?
- Welcher Zeitablauf wird für die Sanierung des Planetariums geplant?
- Warum kann der baschkirische Spielplatz nicht an seinem jetzigen Standort bleiben?

- 6 -
Frau Neubert erläuterte das Grundanliegen dieser Beschlussvorlage, und zwar, dass es sich hier um
ein Leitbild handelt, welches die Entwicklung der Peißnitz festlegt. Somit werden Visionen und
langfristige Ziele schriftlich fixiert.
Dieses Leitbild ist vergleichbar mit einem Flächennutzungsplan. Die Hauptfrage lautet „wo will ich mit
der Peißnitz hin“. Die Peißnitz als Landschaftsraum ist so zu gestalten, dass man den Auenraum
erlebt und den Landschaftspark wieder so entwickelt, dass man sich im wesentlichen an den
vorhandenen Ausstellungselementen orientiert, die da sind. Aus Kostengründen soll nicht aufwendig
wieder nachgerüstet werden, da in Halle sehr viele Grünanlagen in der letzten Zeit umfangreich
saniert wurden.
Zum Peißnitzhaus werden in Kürze Gespräche mit dem Peißnitzhaus e. V. geführt, die die Grundlage
für die weitere Vorgehensweise sind. Sollte es zu keiner vernünftigen Verständigung kommen, so ist
im Augenblick keine Aussage möglich, wie es dann weitergeht.
Das Planetarium befindet sich baulich in einem Zustand, in dem umfangreiche Sanierungen
notwendig sind. Es gibt eine Kostenschätzung aus dem Jahr 2003, wobei damals nur für die bauliche
Sanierung 1 Mio. DM veranschlagt wurden. Für die Ausstattung, wie Bestuhlung, Projektor, die
ergänzt werden müssen, sind nochmals ca. 500 T€ geplant. Diese Aufstellung
wird bis zum Jahresende vervollständigt, und erst dann kann man sehen, was herauskommt.
Die Ausgaben sind unstrittig, aber ist es richtig, im Hochwassergebiet zu sanieren? Jährlich sind die
Hochwasserschäden nicht unerheblich. Darüber muss man dann auch nachdenken.

Frau Wolff fragt an, ob es Vorstellungen zu einem Zeitplan gibt.

Frau Neubert verneint diese Frage und beantwortet die weitere Frage von Frau Wolff zum
baschkirischen Spielplatz. Dieser Spielplatz ist noch vorhanden in den Einfassungsmauern, die
Spielelemente sind jedoch kaputt. Man hat aber vor, diesen Spielplatz näher an das Peißnitzhaus
heranzurücken, weil es günstiger ist, das Spielangebot mit dem Kaffeegarten des Peißnitzhauses zu
verbinden. Der alte Spielplatz ist total verschlissen. Es gibt aber noch kein Geld für diese neue
Anlage. Man hat diese Umgestaltung vor, weil es immer eine Diskrepanz zum Umweltschutz und zur
Erholung gibt. So ist vorgesehen, den Schwerpunkt des Naturschutzes an die „Wilde Saale“ zu setzen
und an der Elisabeth-Saale der Naherholung den Vorrang zu geben.

Frau Wolff möchte in diesem Zusammenhang wissen, ob es dann wieder einen neuen Spielplatz mit
Figuren geben wird.

Frau Neubert kann dieses Anliegen nicht ausschließen. Wünschenswert sei es aber nur, wenn eine
Kooperation zustande kommen würde.

Frau Ewert informierte, dass eine Stellungnahme zu dieser Beschlussvorlage an die Verwaltung
gegeben wurde. Als Hauptanliegen in dieser Stellungnahme wurde die Abwasserproblematik
angesehen. Weiterhin sollte diese Vorlage im Ausschuss für Ordnung und Umwelt und im
Finanzausschuss behandelt werden.

Frau Neubert stimmte der zusätzlichen Beratung im Ausschuss für Ordnung und Umwelt zu, lehnte
aber eine Beratung im Finanzausschuss ab, da nur ein Leitbild beschlossen wird und somit keine
finanziellen Mittel beantragt werden.

Herr Schramm schätzte das Leitbild in den Grenzen zwischen Gut Gimritz und NSG „Nordspitze
Peißnitz“ als sehr passabel ein. Als sehr positiv wurde empfunden, dass die Freilichtbühne als
Veranstaltungsort mit in das Leitbild aufgenommen wurde.
Um kommerzielle Veranstaltungen besser und öfter auf dieser Freilichtbühne durchführen zu können,
schlug Herr Schramm eine Prüfung vor, ob ein Amphitheater in den Grenzen der jetzigen
Freilichtbühne durch Aufschüttung eines 2 - 2,5 m hohen Walls sinnvoll wäre. Damit würde eine
visuelle und akustische Abgeschlossenheit entstehen. Auch die Einnahmesituation der Stadt könnte
verbessert werden.
Die Zeltkonstruktion auf der Bühne schätzte Herr Schramm visuell als sehr schön ein, aber technisch
als ungünstig, weil diese Konstruktion zu niedrig sei und entsprechende Technik bei
Großveranstaltungen nicht zulasse.
Erheblichen Zweifel hat Herr Schramm an den Aussagen in dieser Beschlussvorlage zum Lärmschutz.
Die dort erwähnte Beauflagung bezüglich der Genehmigungen zum Einsatz von Beschallungstechnik
sind ihm unbekannt und nicht nachvollziehbar. Er bittet um eine Erläuterung.

- 7 -

Zum Abschnitt Entsiegelung der Wege forderte Herr Schramm von der Verwaltung eine Festlegung
des Ortes der Ersatzbrücke, um den KfZ-Verkehr zum Gut Gimritz, Peißnitzhaus, Tennisplätze,
Freilichtbühne einordnen zu können.

Frau Neubert stellte ein Amphitheater in Frage, weil durch Hochwasser und den Baumbestand ein
Wall sehr schwer aufzubauen sei.
Zum Ort der Ersatzbrücke kann sie noch keine Auskunft geben, da verschiedene Varianten noch
untersucht werden, welcher Ort sinnvoll sind.

Herr Schramm gab den Hinweis, dass der Transportverkehr veranstaltungstechnisch vom
Evakuierungsverkehr getrennt werden muss.

Herr Prof. Ehrler bemerkte, dass für die Gesamtheit der Insel ein Amphitheater störend ist, da der
Ablauf der Ebene des gesamten Territoriums gestört wird.

Frau Däschler möchte wissen, was mit dem Imbiss an der Freilichtbühne und der Minigolfanlage wird
und wo zukünftig die Liegewiese und die Bootsanlegestelle vorgesehen sind.

Frau Neubert erklärte, dass der Unterstand an der Freilichtbühne erhalten bleibt, aber kein Imbiss
vorgesehen ist. Die Minigolfanlage könnte für eine Fremdbetreibung angeboten werden, da