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title: "Bildungsausschuss der Stadt Halle (Saale) Erste Lesung Mittelfristiger Schulentwicklungsplan 2009/10–2013/14, Stadthaus, Kleiner Saal; Zweite Lesung am 16.10.2008"
sdDatePublished: "2026-09-02T18:39:00Z"
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  - name: "education policy"
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  - "Magdeburg"
  - "Sachsen-Anhalt"
  - "Halle (Saale)"
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Bildungsausschuss der Stadt Halle (Saale) Erste Lesung Mittelfristiger Schulentwicklungsplan 2009/10–2013/14, Stadthaus, Kleiner Saal; Zweite Lesung am 16.10.2008

00065957

Stadt Halle (Saale)

03.11.2008

- 1 -

N i e d e r s c h r i f t
der öffentlichen/nicht öffentlichen Sitzung des
Bildungsausschusses am 02.09.2008
 öffentlich
__________________________________________________________
Ort:

Stadthaus, Kleiner Saal

Zeit:

17:00 Uhr bis 19:30 Uhr

Anwesenheit:
siehe Teilnehmerverzeichnis

Anwesend sind:

Frau Dr. Annegret Bergner
CDU

Frau Elisabeth Nagel
DIE LINKE.

Herr Erhard Preuk
DIE LINKE.

Herr Dr. Rüdiger Fikentscher
SPD
anwesend ab 17:15 Uhr
Frau Sabine Wolff
NEUES
                                                        FORUM

Frau Elke Schwabe
WIR. FÜR
                                                        HALLE.

Frau Dr. Regine Stark
BÜNDNIS
                                                    90/DIE GRÜNEN
anwesend bis 19:15 Uhr
Herr Ralf-Jürgen Kneissl
SKE

Frau Helga Koehn
SKE

Herr Wolfgang Pannicke
SKE

Herr René Trömel
SKE

Herr Gert Hildebrand
Verw

Herr Dr. Hans-Jochen Marquardt BG

Herr Bernd Werner Verw

Herr Jürgen Zschocke
Verw

Frau Brigitte Thieme
GRAUE

Frau Monika Engelhardt
SKE

Frau Wencke Gabert
SKE

Frau Katharina Rommel
SKE

Herr Andreas Schachtschneider
SKE

- 2 -
Es fehlen:

Herr Martin Bauersfeld
CDU

Herr Dr. Holger Heinrich
CDU

Herr Hendrik Lange
DIE LINKE.
Vertreter: Frau Ute Haupt
Herr Dr. Andreas Schmidt
SPD
Vertreter: Frau Hanna Haupt
Herr Klaus Adam
SKE

 1.
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Einladung und der
Beschlussfähigkeit

 2.
Feststellung der Tagesordnung

 3.
Genehmigung der Niederschrift vom 01.07.2008

 4.
Vorlagen

 4.1. Erste Lesung Mittelfristiger Schulentwicklungsplan der Stadt Halle (Saale) für die
Schuljahre 2009/10 bis 2013/14 einschließlich der Fortschreibung für das Schuljahr
2009/10
Zweite Lesung erfolgt in der Ausschusssitzung am 16.10.2008
Vorlage: IV/2008/07382

 5.
Anträge

 6.
Anfragen

 7.
Mitteilungen

 7.1. Schülerbeförderung/Jahresfahrkarten
Möglichkeiten von Preisregulierungen
angefragt: HAVAG

 8.
Anregungen

zu 1
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der
Einladung und der Beschlussfähigkeit
_________________________________________________________________________________
Frau Dr. Bergner eröffnet die Sitzung, begrüßt Gäste und Mitglieder des
Bildungsausschusses.
Einladung erfolgte ordnungsgemäß.

Beschlussfähigkeit:
gegeben (vgl. Anwesenheit)

zu 2
Feststellung der Tagesordnung
_________________________________________________________________________________

einstimmig zugestimmt

- 3 -

zu 3
Genehmigung der Niederschrift vom 01.07.2008
_________________________________________________________________________________
 Abstimmungsergebnis:

  7 x
Zustimmung

  1 x
Enthaltung

  0 x
Ablehnung

Einstimmig zugestimmt

zu 4
Vorlagen
_________________________________________________________________________________

zu 4.1
Erste Lesung Mittelfristiger Schulentwicklungsplan der Stadt Halle
(Saale) für die Schuljahre 2009/10 bis 2013/14 einschließlich der
Fortschreibung für das Schuljahr 2009/10
Zweite Lesung erfolgt in der Ausschusssitzung am 16.10.2008
Vorlage: IV/2008/07382
_________________________________________________________________________________
Herr Dr. Marquardt erläutert die Rechtslage zur Erstellung des neuen mittelfristigen
Schulentwicklungsplanes
-
alte Verordnung fordert rechtzeitige Vorlage einer neuen Planung
-
neue Verordnung ist noch in Arbeit
-
Info MK, dass Vorlagetermin in März/April 2009 verschoben werden soll
-
Später Termin ungünstig für Maßnahmen 2009
bittet BA um Diskussion zum Verfahren.

Herr Hildebrand verweist auf die Tischvorlage mit Datenmaterial zu dem Beschlusspunkt –
Fusion Grundschulen Rosengarten, Auen, Hutten.
Ferner weist er darauf hin, dass eine neue VO zur Schulentwicklungsplanung im Entwurf
vorliegt.
Veränderungen beziehen sich mehrheitlich auf BbS. BA sollte ggf. auch Teilung des
Beschlusses in allgemeinbildende Schulen und Berufsschulen prüfen.

Frau Dr. Bergner weist auf die zeitliche Problematik im Wahljahr 2009 hin.

Frau Wolff sieht bei einigen Planungsvorhaben langwierige Diskussionen bis zu einer
Entscheidung. Andere Probleme sieht sie kurzfristig entscheidungsreif.

Herr Dr. Fikentscher vertritt die Auffassung, man sollte die neue Verordnung als gegeben
ansehen. Unstrittige Dinge sollten umgesetzt werden.

Frau Haupt bittet zu ergänzen, nach welchen Kriterien die Familienverträglichkeit geprüft
wurde.

- 4 -

Frau Rommel bittet um Aussagen zu folgenden Fragen:

1. Wie haben sich die Schulwege der Stadt Halle (Saale) generell verändert? Frau
Rommel bittet um eine Darstellung in Kartenform.
2. Wurde bei der Planung der Fusion der Sekundarschule „F. Schiller“ und Am
Fliederweg die Konzepte der Schulen berücksichtigt?
3. Wurden bei der Erarbeitung der Mittelfristigen Schulentwicklungsplanung die
Ausnahmen bei Mehrfachstandorten berücksichtigt?

Frau Nagel bittet

1. zu den Punkten 6.4 bis 6.7 (Schulbezirksveränderungen) um Vorlage von Karten, die
die Veränderungen verdeutlichen, ggf. mit Angaben zum ÖPNV;
2. um Prüfung der Vor- und Nachteile bei der Zusammenfassung des BVJ;
3. um Benennung des Investitionsbedarfes für das Objekt GS Johannes/SEK Schiller,
wenn das Objekt nur noch als großer Grundschulstandort genutzt wird.

zu 5
Anträge
_________________________________________________________________________________
___

zu 6
Anfragen
_________________________________________________________________________________
Frau Wolff fragt an, ob Informationen richtig sind, dass die Sekundarschule Reil nicht mehr
auf Platz 1 der Prioritätenliste Schulbau steht.

Herr Dr. Marquardt verneint. Die Abarbeitung erfolgt streng nach bestätigter Liste. Für die
ersten sechs Schulen werden Anträge auf Fördermittel vorbereitet und bis Ende September
eingereicht.

Frau Engelhardt fragt nach dem Stand Sanierung TH Südstadtgymnasium.

Herr Hildebrand: Arbeiten sind angelaufen. Zur Sicherung Sportunterricht wurden im Umfeld
Sporthallen zugewiesen.

Frau Dr. Bergner fragt nach der HH-Sperre der Verwaltung.

Herr Dr. Marquardt bestätigt, dass die OB eine Haushaltsperre ausgesprochen hat.
Verträge und Ausgaben werden zusätzlich auf Notwendigkeit/Pflichtaufgabe geprüft.

Herr Schachtschneider fragt nach dem Stand Parkordnung auf Schulgrundstücken

Herr Hildebrand informiert, dass ursprüngliche Anordnung nochmals überarbeitet wird.

- 5 -

zu 7
Mitteilungen
_________________________________________________________________________________

zu 7.1
Schülerbeförderung/Jahresfahrkarten
Möglichkeiten von Preisregulierungen
angefragt: HAVAG
_________________________________________________________________________________
Herr Kluge (HAVAG)

-
Bindende Regelungen im Rahmen MDV bezüglich Preisgestaltung, keine
unternehmenseigenen Tarife zulässig.
-
Derzeitige Form für Schüler – Schülerjahreskarte; auch auf eigene Bezahlung
möglich.
-
Veränderungen bei Schülerjahreskarten hätten somit auch auf freien Verkauf
Auswirkungen wie Einnahmeveränderungen, Kostenerstattung des Landes für
Schülerbeförderung.
-
Finanzierungsmodelle mit Elternbeteiligung in LSA nicht umsetzbar.
-
Ausweitung der Schülerbeförderung bedeutete erhöhte Beförderungskapazitäten
(Kosten u. a. auch für Stadt).
HAVAG hat Problem im MDV angesprochen; hat Veto der Landkreise hervorgerufen.
Soll im Verbund weiter diskutiert werden.

Frau Wolff stellt die Frage, warum man Mitglied im MDV ist? Mitgliedschaft kommt Stadt
teurer (vgl. Magdeburg).

Herr Kluge bestätigt, dass Magdeburg in keinem Verbund ist, Schülerfahrkarte als Haustarif
(Zeitkarte mit Beschränkung). Dadurch weniger Ausgleich durch Land, aber höherer
Ausgleich durch Stadt

Frau Dr. Bergner nimmt Bezug zu vorangegangenen Diskussionen mit der HAVAG seit
2005.
Bisher keine Vorschläge, dass Kosten für SVA gesenkt werden konnten bzw. Eltern
günstiger Karten erwerben können.
Frage, warum Azubi-ABO-Karte günstiger ist als Schülerjahreskarte? Welche Kriterien bei
der Preisbildung?

Herr Kluge: Azubi –Karte an normale Karte gekoppelt. Preis mind. 75 % einer normalen
Karte. ABO-Bonus 12 Monate fahren/ 10 Monate bezahlen.
Schülerjahreskarte 6 Wochen ungültig (Sommerferien).

Frau Schwabe weist darauf hin, dass es noch mehr Ferienzeiten gibt und fordert eine
flexiblere Preisgestaltung.

Herr Kneissl sieht den Unmut der Eltern im Unterschied, der eine hat eine Fahrkarte der
andere nicht. HAVAG geht davon aus, dass alle fahren (mehr Karten, mehr Nutzung Tram
und Bus).
Ist nicht an dem! HAVAG Möglichkeiten suchen um mit anderen Angeboten Kunden zu
locken.

- 6 -

Herr Kluge: Anzahl Zeitkarten ist ermittelbar; andere z. Z. nicht.
Aussage trifft vielleicht für Grundschulen zu. Bei weiterführenden Schulen liegen schon
Aussagen zum Mobilitätsverhalten vor.

Herr Preuk verweist auf die Preise des Schülerferientickets und einer Monatskarte. Sieht
kein Leistunsverhältnis; Klärung erforderlich. Fragt weiter nach Rabatten.

Herr Kluge: Rabatte nach Personenbeförderungsgesetz sind nicht möglich. Frau Schwabe
fragt nochmals nach den Möglichkeiten der Elternbeteiligung.

Frau Dr. Bergner weist nochmals darauf hin, dass dies das Schulgesetz LSA nicht zulässt.
Für Änderung ist nicht nur MK in der Pflicht, sondern auch andere Ministerien. Auftrag an
Landtagsabgeordnete das Leipziger Modell für Sachsen-Anhalt zu prüfen.

Frau Rommel fragt ob eine ähnliche Variante wie das Semesterticket realisierbar wäre.

Herr Kluge: Nein, Semesterticket andere Grundlage. Vertrag mit Studentenwerk. Jeder
Student zahlt Beitrag, egal ob er nutzt oder nicht (Solidarbeitrag).
Rechtlicher Status derzeit auf dem Prüfstand (Klage eines Studenten gegen diesen Beitrag).

Frau Wolff erwartet von der HAVAG einen Zeitvorschlag, eine Lösung für 2009

Herr Kluge sieht nur geringe Spielräume für Veränderungen. HAVAG wird weiter prüfen und
im Verbund diskutieren.

zu 8
Anregungen
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Für die Richtigkeit:
Datum: 03.11.08

Jürgen Zschocke

Dr. Annegret Bergner
Protokollführer

Ausschussvorsitzende