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title: "Herr Prof. Dr. Rosenfeld erläutert Ergebnisse der IWH-Studie im Stadthaus, Halle (Saale); Stadtrat wusste Auftrag nicht"
sdDatePublished: "2026-09-02T18:39:00Z"
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  - name: "education policy"
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  - name: "economic development incentive"
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Herr Prof. Dr. Rosenfeld erläutert Ergebnisse der IWH-Studie im Stadthaus, Halle (Saale); Stadtrat wusste Auftrag nicht

00067052

Stadt Halle (Saale)

20.10.2008

- 1 -
N i e d e r s c h r i f t

der öffentlichen Sondersitzung des Bildungsausschusses am
23.09.2008
 öffentlich
_________________________________________________________
Ort:
Stadthaus, Kleiner Saal,
Marktplatz 2,
06100 Halle (Saale),

Zeit:

17:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Anwesenheit:
siehe Teilnehmerverzeichnis

- 2 -

Anwesend sind:

Herr Martin Bauersfeld
CDU

Herr Hendrik Lange
DIE LINKE.

Frau Elisabeth Nagel
DIE LINKE.

Herr Dr. Rüdiger Fikentscher
SPD

Herr Dr. Andreas Schmidt
SPD

Frau Sabine Wolff
NEUES
                                                        FORUM

Frau Dr. Regine Stark
BÜNDNIS
                                                  90/DIE GRÜNEN

Herr Ralf-Jürgen Kneissl
SKE

Herr Klaus Adam
SKE

Frau Katharina Rommel
SKE

Es fehlten:

Frau Dr. Annegret Bergner
CDU

Herr Dr. Holger Heinrich
CDU

Herr Erhard Preuk
DIE LINKE.

Frau Elke Schwabe
WIR. FÜR
                                                        HALLE.

Frau Helga Koehn
SKE

Herr Wolfgang Pannicke
SKE

Herr René Trömel
SKE

Frau Brigitte Thieme
GRAUE

Frau Monika Engelhardt
SKE

Frau Wencke Gabert
SKE

Herr Andreas Schachtschneider
SKE

 1.
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Einladung und der
Beschlussfähigkeit

 2.
Feststellung der Tagesordnung

 3.
Vorlagen

 3.1. Vorstellung der Ergebnisse der Studie des IWH zum Thema: Was bringen
Spezialisierungen im Wissens- und Bildungssektor für die städtische
Wirtschaftsentwicklung? - Ein Beitrag zur Neuausrichtung der Standortpolitik in der
Stadtregion Halle
Vorlage: IV/2008/07336

- 3 -

zu 1
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der
Einladung und der Beschlussfähigkeit
_________________________________________________________________________________
Herr Dr. Schmidt eröffnet die Sitzung, begrüßt die Mitglieder des Bildungsausschusses zur
gemeinsamen Sitzung mit dem Wirtschaftsausschuss,
Einladung erfolgte ordnungsgemäß

Beschlussfähigkeit:
gegeben (vgl. Anwesenheit)

zu 2
Feststellung der Tagesordnung

 Abstimmungsergebnis:

einstimmig zugestimmt

zu 3
Vorlagen

Vorstellung der Ergebnisse der Studie des IWH zum Thema: Was bringen
Spezialisierungen im Wissens- und Bildungssektor für die städtische
Wirtschaftsentwicklung? - Ein Beitrag zur Neuausrichtung der
Standortpolitik in der Stadtregion Halle
Vorlage: IV/2008/07336
__________________________________________________________________________
Herr Prof. Dr. Rosenfeld erläutert in einem Vortrag die wesentlichen Merkmale und
Ergebnisse der Studie. Der Vortrag wird durch eine PowerPoint-Präsentation unterstützt.

Der Studie liegt eine Analyse der Bildungsangebote im Territorium zu Grunde.
Es werden Alleinstellungsmerkmale bestimmter Bildungsangebote ermittelt, die
Auswirkungen für die Region haben.
Neben bildungspolitischen Tendenzen werden der wirtschaftliche und allgemeinpolitische
Handlungsbedarf aufgezeigt.

Nach dem Vortrag wird die Studie zur Diskussion gestellt.

Herr Lange äußert sich überrascht, dass der Stadtrat nichts von diesem Auftrag zu dieser
Studie weiß!
Aus seiner Sicht bestehen Defizite in den Ausführungen, da sich zu sehr auf die „Burg“
konzentriert wurde. Vermisst werden auch Aussagen zu neuen Wirtschaftszweigen wie der
Solar- und Biotechnologiebranche.
Warum Wissenschaft nur out put orientiert betrachtet. Wissenschaft auch
Beschäftigungssektor.

- 4 -

Irritationen, betrachtete Bildungslandschaft hauptsächlich Hoch- und Fachschulwesen; nicht
in kommunaler Zuständigkeit.
Kommunales Betätigungsfeld „Berufsbildende Schulen (BbS)“ so gut wie keine Aussagen.

Für Frau Wolff ist letzter Teil (Bewertung und Schlussfolgerung für zukünftige
Standortpolitik) von besonderem Interesse. Mehr Informationen?
Schließt sich Herrn Lange an, was das Fehlen von Biotechnologien oder die Benennung des
Frauenhofer Institutes betrifft. Bezug zu Alleinstellungsmerkmalen für welches Gebiet =>
Mitteldeutschland?

Herr Bauersfeld wünscht sich mehr Informationsmaterial zu der Studie.
Vermisst mehr Aussagen zu BbS, da das die Bildungseinrichtungen sind, auf die die Stadt in
diesem Zusammenhang Einfluss hat.
Sieht Defizite bei der Ausrichtung der Fachhochschulen; zu sehr auf Chemie ausgerichtet.
Es fehlen seines Erachtens der Maschinenbau und die Elektrotechnik.

Herr Prof. Dr. Rosenfeld
Darlegungen sind nur Auszüge, die Studie ist viel umfangreicher.
Alleinstellungsmerkmale beziehen sich auf Region Halle.
Studie wird über das Amt für Wirtschaftsförderung dem Stadtrat zur Kenntnis gegeben.

Herr Dr. Francke
Mit Wende umfangreiche Vernichtung von Arbeitsplätzen; Heute: Mängel an bestimmten
Fachqualifikationen. Was tun?
Keine Aussagen zur demografischen Entwicklung in Studie, vielmehr Ausrichtung auf
Anforderungen an Bildung.
Sieht Landestrend bei der Ausrichtung der Universitäten, von der Volluniversität hin zu
Geisteswissenschaftlichen Universitäten.

Herr El-Khalil sagt zu, dass jede Stadtratsfraktion die komplette Studie zur Information
erhält.

Herr Prof. Dr. Rosenfeld weist nochmals auf die gute wirtschaftliche Situation in der Stadt
Halle hin und unterstreicht dies, dass die Stadt Halle auf 1000 Einwohner gerechnet, mehr
Patentanmeldungen aufweisen kann als Leipzig.
In der Studie ging es um Ausbildungskapazitäten und nicht um Forschungskapazitäten.
Solar- und Biotechnologien keine Schwerpunkttechnologien in er Region.
Wissenschaft als Beschäftigungsfeld war nicht Aufgabe der Studie,

Herr Dr. Francke ergänzt, dass Solar durchaus im Raum Bitterfeld wichtiges
Entwicklungsfeld darstellt. Bei Untersuchungen spielte es keine Rolle. Heute evtl. andere
Wichtung.

Frau Rommel fragt nach dem Zeitraum der Studie? Vermisst die Einbeziehung der
Bachelor-Studiengänge sowie eine umfassende Einbeziehung der Berufsbildenden Schulen.

Frau Wolff weist darauf hin, dass in vielen Städtevergleichen nach Wirtschaftskennzahlen
Leipzig weit vor Halle eingeordnet ist. Gründe, warum bei Patentanmeldungen anders
herum?

- 5 -

Herr Dr. Rosenfeld sieht die Studie als Momentaufnahme. Alle Studiengänge und alle
Entwicklungstrend, die im Focus der Studie lagen, wurden berücksichtigt.
Vieles lieg aber derzeit im Umbruch; deshalb ggf. das Eine oder Andere in der jetzigen
vorhandenen Entwicklungsstufe berücksichtigt.

Für die Richtigkeit:
Datum: 20.10.2008

Jürgen Zschocke

Dr. Andreas Schmidt
Protokollführer

stellv. Ausschussvorsitzender