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title: "Mascha Schneider, neue Gemeindepädagogin im Südkreis (Mellingen, Blankenhain); Arbeit mit Kindern, offene Atmosphäre."
sdDatePublished: "2026-09-02T14:18:00Z"
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  - name: "religion"
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  - "United States"
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Mascha Schneider, neue Gemeindepädagogin im Südkreis (Mellingen, Blankenhain); Arbeit mit Kindern, offene Atmosphäre.

Nr. 3 | 2026
Juni, Juli, August

Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr
mitgefangen; denkt an die Misshandelten,
denn auch ihr lebt noch in eurem irdischen
Leib (Hebräer 13,3)!

W
as macht das Leben eines Christen-
menschen oder das Zusammenleben
in einer Kirchengemeinde aus? Die Bibel ist
voller Hinweise und Ermahnungen – sie rei-
chen von den Zehn Geboten im Alten
Testament bis hin zu den Wer-
ken der Barmherzigkeit, von
denen Jesus in seiner Rede
vom Weltgericht (Matthäus
25,33-46) spricht: Hung-
rige speisen, Durstigen
zu trinken geben, Frem-
de beherbergen, Nackte
kleiden, Kranke pflegen,
Gefangene besuchen – und
Tote bestatten, was später
zu den Werken der Barmher-
zigkeit hinzugenommen wurde.
Schließlich spricht Jesus: „Was ihr für
einen meiner geringsten Brüder getan habt,
das habt ihr mir getan.“
Zu den „körperlichen“ Werken der Barm-
herzigkeit können auch „geistliche“ Werke
hinzugenommen werden: Unwissende leh-
ren, Zweifelnde beraten, Trauernde trösten,
Sünder zurechtweisen, Beleidigern verzeihen,
Lästige geduldig ertragen, für Lebende und
Verstorbene beten. Aber: Reicht es schon, die-
se „Werke“ einfach nur zu erledigen, als hakte
man Aufgaben auf der imaginären To-do-Lis-
te ab? Oder steckt vielleicht doch mehr da-
hinter – bedarf es einer bestimmten Haltung?
Der Monatsspruch für den Juni erinnert
uns daran, dass christlicher Glaube niemals
nur eine private Angelegenheit ist. Wer zu
Christus gehört, bleibt mit anderen Menschen
verbunden – besonders mit denen, die leiden.
Der Hebräerbrief ruft dazu auf, Gefangene
und Misshandelte nicht zu vergessen; aller-
dings sollen wir sie nicht bloß besuchen oder
für sie beten, sondern uns auch innerlich an
ihre Seite stellen.
Dabei geht es um mehr als ein kurzes Mit-
leid. Es geht um mehr, als ein Gebet herun-
terzumurmeln oder im Vorbeigehen ein paar
Münzen ins Kollekten-Körbchen zu werfen.
„Als wäret ihr mitgefangen“ bedeutet:
sich in die Situation der anderen
hineinzudenken und ihr Leid
ernst zu nehmen. Dadurch
entsteht Beziehung, Auf-
richtigkeit und das Gefühl,
ernst genommen zu wer-
den. Denn wir alle leben
noch „im irdischen Leib“
– wir sind verletzlich und
aufeinander angewiesen.
Wie das gelingen kann,
wurde mir vor Kurzem bewusst,
als ich mich über Facebook mit ei-
nem Freund aus den USA ausgetauscht
habe. Seit meinem Austauschjahr vor 30 Jah-
ren haben wir regelmäßig Kontakt. Er ist Pastor
einer Gemeinde in einer der armen Landstri-
che der USA. Seit einigen Jahren koordiniert
er ein Projekt, mit dem seine Gemeinde zu
den Ärmsten der Armen geht. Die Gemeinde
versorgt sie mit Lebensmitteln, Dingen des
täglichen Bedarfs und Schulmaterialen. Sie
begegnen den Menschen auf Augenhöhe,
leisten Hilfe und erzählen ihnen von Gott.
Christliche Gemeinschaft zeigt sich eben
darin, dass wir füreinander einstehen: durch
Gebet, durch praktische Hilfe und durch ein
offenes Herz für Menschen in Not. Wer so
lebt, lässt etwas von Gottes Barmherzigkeit in
dieser Welt sichtbar werden.
André Poppowitsch,
ordinierter Prädikant
Wenn Gottes Barmherzigkeit aufblitzt
Auf ein Wort
2

M
ein Name ist Mascha Schneider, und
ich befinde mich derzeit in der Ausbil-
dung zur Gemeindepädagogin. Nach mei-
ner bisherigen Zeit in den Gemeinden in
Oberweimar und der Kreuzkirche Weimar
freue ich mich nun sehr darauf, auch im
Südkreis und da zunächst in Mellingen und
Blankenhain tätig zu sein und mich hier mit
meinen Ideen und meiner Freude am Glau-
ben einzubringen.
Geboren wurde ich in Aachen, aufge-
wachsen und zur Schule gegangen bin ich
jedoch in Weimar. Nach meinem Schulab-
schluss habe ich zunächst eine Ausbildung
zur Goldschmiedin in Kaiserslautern ge-
macht. Nach dem Ende meiner Ausbildung
im Jahr 2013 bin ich wieder in meine Heimat
Weimar zurückgekommen. In den letzten
beiden Jahren habe ich angefangen, mich
zunehmend in der Gemeindearbeit einzu-
bringen und finde in dieser Arbeit große
Freude und Erfüllung.
Besonders am Herzen liegt mir die Arbeit
mit Kindern – vor allem in der Christenlehre.
Gemeinsam
möchten wir
entdecken,
fragen, spie-
len und den
Glauben le-
bendig wer-
den lassen.
Dabei ist
es mir wich-
tig, eine of-
fene
und
f r ö h l i c h e
Atmosphäre
zu schaffen, in der sich jedes Kind willkom-
men und gesehen fühlt.
Ich lebe gemeinsam mit meinem Mann
und unseren drei Kindern in Umpferstedt
und freue mich auf viele Begegnungen, Ge-
spräche und gemeinsame Momente in der
Gemeinde. Sprechen Sie mich gern an – ich
freue mich auf das Kennenlernen!
Herzliche Grüße
Mascha Schneider
Ein neues Gesicht in unseren Gemeinden
Mascha Schneider
I
m April des vergangenen Jahres war der
Schriftsteller Wolfgang Haak zur KulturZeit
in St. Ursula Taubach zu Gast und las aus
seinen Manuskripten. Im selben Jahr sind
seine Prosa-Gedichte im Verlag Axel Diel-
mann erschienen. „Wortlandschaften 2“ ist
sein Band überschrieben.
Der Lyriker nimmt uns mit in die Na-
turlandschaften unserer Heimat: zu den
Pflanzen auf dem Muschelkalk bei Jena:
Pfingstrosen, Weißdorn, Salbei … Mit fei-
nem Gespür beschreibt Wolfgang Haak Be-
obachtungen und Empfindungen, auch mit
sinnigem Wortwitz.
Zudem nimmt er seine Leser mit auf die
Reise in die ewige Stadt. Er sieht den Him-
mel über Rom und auch die Schlaglöcher
auf den Straßen – ein Balancieren zwischen
Ergriffenheit und Kuriosität im Realen. Wer
Freude hat an komprimierten Gedanken-
spielen, dem sei das Buch empfohlen, zum
Beispiel als Urlaubslektüre.
Dietlind Steinhöfel
Wortlandschaften 2, Prosa-Gedichte, Au-
tor: Wolfgang Haak, Verlag: Axel Dielmann,
ISBN 978 3 86638 3791, Taschenbuch. 110
Seiten, Preis: 18 Euro
Tipp: Wortlandschaften – Prosa-Gedichte
3
Menschen in unserem Pfarrbereich

Festwochenende Lehnstedt
vom 5. bis 7. Juni
Gesamtprogramm der Kommune
Freitag, 5. Juni
16 Uhr: Eröffnung im Festzelt auf dem
Dorfplatz mit Kaffee und Kuchen
17 Uhr: Gottesdienst in der Magdalenen-
kirche mit Aufführung eines Musicals durch
die Kinderkirche
18 Uhr: Historische Ortsführung
20 Uhr: Party mit DJ Lucas Rogge
Offene Kirche
Freitag, 5. Juni, 16 – 20 Uhr
Samstag, 6. Juni, 9 – 20 Uhr
Sonntag, 7. Juni, 9 – 20 Uhr
Samstag, 6. Juni
10 – 12 Uhr: Ausstellung der Vereine
10 – 18 Uhr: Hüttenzauber
14 Uhr: Historischer Festumzug
21 Uhr: Tanz mit DIN A4
Sonntag, 7. Juni
10 Uhr: Frühschoppen
10 – 18 Uhr: Hüttenzauber
14 – 18 Uhr: Familienfest
Festwoche in Umpferstedt
vom 26. Juni bis 1. Juli
Geplante Aktivitäten
der Kirchengemeinde

Offene Kirche:
Samstag, 27. Juni, 10 – 12 Uhr
und
Sonntag, 28. Juni bis Mittwoch, 1. Juli,
jeweils 14 – 16 Uhr

Sonntag, 28. Juni
15 Uhr: Kaffee und Kuchen vor der Kirche
16 Uhr: Orgelkonzert Wolf-Andres Lüpke
und Anika Nickol

Montag, 29. Juni
16 – 17.45 Uhr: Buntes Kreativprogramm in
der und um die Kirche

Mittwoch, 1. Juli
16.30 Uhr: Pflanzung Jubiläumsbaum
hinter der Kirche;
17 Uhr: Andacht in der Kirche
Lehnstedt und Umpferstedt – Feiern zum 1150sten Jahr
Weitere Informationen vor Ort.
 Kommt und freut euch mit!
Unsere Kirchengemeinden laden ein
4

Vom 5. Juli bis 16. August haben wir eine
besondere Gottesdienstreihe geplant. An
jedem Sonntag treffen wir uns zu einem
Gottesdienst 14 Uhr in einem der Orte des
Pfarrbereiches, bei schönem Wetter außer-
halb der Kirche. Vielleicht auch an einem
besonderen Ort wie zum Beispiel in Mellin-
gen „An der Malzdarre“. Nach dem Gottes-
dienst können Sie noch bei Kaffee und Tee
zusammenbleiben. Vielleicht bringt jemand
einen Kuchen mit?
Die Predigten orientieren sich an den
sieben „Ich-bin-Worten“ Jesu aus dem Jo-
hannesevangelium.
Folgende Termine sind geplant:
5. Juli, 14 Uhr, Taubach

(Predigt „Ich bin das Brot des Lebens ...“)
12. Juli, 14 Uhr, Wiegendorf

(Predigt „Ich bin der Weinstock ...“)
19. Juli, 14 Uhr, Lehnstedt

(Predigt „Ich bin der gute Hirte …“)
26. Juli, 14 Uhr, Umpferstedt, Plan

(Predigt „Ich bin das Licht der Welt ...“)
2. August, 14 Uhr, Mellingen, An der
Malzdarre, Am Ilmwehr

(Predigt „Ich bin der Weg und die

Wahrheit und das Leben ...“)
09. August, 14 Uhr, Rödigsdorf

(Predigt: „Ich bin die Auferstehung und

das Leben ...“)
16. August, 14 Uhr, Schwabsdorf

(Predigt „Ich bin die Tür ...“)
Lassen Sie sich auch in die anderen Orte
zum Gottesdienst einladen. Gemeinsam mit
anderen etwas erleben, trägt uns durchs
Leben.
Wenn Sie bequem sitzen wollen, bringen
Sie sich gerne einen Klappstuhl mit.
Sommerkirche
Am 5. September bietet von 10 bis 14 Uhr
unser traditioneller Flohmarkt Begegnun-
gen und Raritäten an. An der Pfarrscheune
in Mellingen können Sie Kaffee und Kuchen
sowie Fleisch vom Rost genießen.
Bringen Sie uns gerne Schönes und Altes,
welches Sie nicht mehr nutzen, vorbei. Am
4. und 18. August, 18 bis 19 Uhr sind wir
an der Pfarrscheune, um Ihre alten Schätze
entgegenzunehmen. Wir freuen uns auf Sie!
Förderverein
Kirche St. Georg zu Mellingen
Flohmarkt-Sammlung
Am 14. Juni laden wir um 15.30 Uhr alle Inte-
ressierten zu einer Vernissage ins Pfarrhaus
Mellingen ein. Ausgestellt werden Drucke,
die die Kinder der Christenlehre in einem
Druckworkshop hergestellt haben. Das The-
ma dieser Drucke wird sein: „Europa“. Die
Kinder gestalten in einer Drucktechnik, wie
sie Europa kennengelernt haben oder sich
vorstellen.
Kinder-Kunstwerke
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Unsere Kirchengemeinden laden ein

Sonntag, 14. Juni, 17 Uhr – Gesprächs-
konzert
Vivaldis 4 Jahreszeiten
Leitung Solist Gernot Süßmuth und
Thüringer Bachkollegium
Freitag, 26. Juni, 19 Uhr – Konzert
Abendsingen
Frauen- und Männerchor Taubach und
Posaunenchor Taubach
Sonntag, 28. Juni, 17 Uhr – Vernissage
Kunst und Kirche
Kunstschaffende der Region
Musik: Maria Shuliakovskaia (Sopran) und
Veronika Voloshyna (Klavier)
Sonntag, 19. Juli, 15 Uhr – Konzert
Seltene Perlen barocker Kammermusik
Ensemble „con brio“ mit Werken von
Riedel, Dömming, Linike & Telemann
Samstag, 29. August, 17 Uhr – Konzert
Land in Sicht
Band „Besser spät als nie“
inkl. kulinarischer Begleitung
KulturZeit in Taubach
Am Samstag, den 13. Juni, ab 15 Uhr sind
wir als Kirche im Mellinger Wohngebiet
Am Feininger Ring unterwegs. Der zentrale
Spielplatz bietet sich an, um sich kennen-
zulernen, miteinander etwas zu gestalten
oder einfach nur zu spielen. Bei einer Tasse
Kaffee oder Tee und einem Stück Kuchen
kommt man schnell ins Gespräch. So kön-
nen Sie uns als Kirche kennenlernen und
Fragen stellen, die Sie schon immer mal
stellen wollten. An einem Kickertisch kön-
nen Groß und Klein miteinander wetteifern,
und eventuell finden wir noch jemanden,
der seinen Grill mitbringt und ein paar
Würste brät. Kommen Sie einfach mal vor-
bei! Wir freuen uns auf Sie.
Kirche im Neubaugebiet
Frauenkreise Juni 2026 bis August 2026
Mellingen (Do, 14 Uhr) 11. Juni, 09. Juli, 13. August
Taubach (Do, 14 Uhr) 18. Juni, 16. Juli, 20. August
Lehnstedt (Mi, 14 Uhr) 24. Juni, 29. Juli, 26. August
Unsere Kirchengemeinden laden ein
6

Der Kindergottesdienst in Umpferstedt, der
alle 5 bis 6 Wochen gefeiert wird, bekommt
einen neuen Namen. In Zukunft laden wir
zum „Gottesdienst für Groß und Klein“ ein.
Bei unserer Vorbereitung wollen wir darauf
achten, dass im Gottesdienst alle Generati-
onen etwas für sich finden. Natürlich wird
es weiterhin ein Gottesdienst sein, wo sich
auch Kinder wohlfühlen. Zum nächsten
Gottedienst für Groß und Klein wird am 7.
Juni, 10.30 Uhr in der Kirche in Umpferstedt
eingeladen.
Auch der Gottesdienst zum Schuljahres-
beginn am 23. August, 15 Uhr in Mellingen
wird ein solcher Gottesdienst sein. Wer sich
gern mit einbringen möchte, mal bei einem
Termin oder generell, wende sich bitte an
Doreen Lüpke oder Pfarrerin Eilice Neuland.
Kontakte siehe letzte Seite oder auf der
Homepage.
Für Groß und Klein
Herzliche Einladung zur Jungen Gemeinde
an alle Jugendlichen von 13 bis 23 Jahre.
Wir treffen uns freitags meist vierzehntä-
gig von 18.15 bis 21 Uhr im Pfarrhaus Mel-
lingen, um miteinander und über Gott zu
reden, zu essen, zu spielen und zu singen
oder wozu wir sonst so Lu